Pigmentflecken entfernen? Was wirklich wirkt bei Melasma und Pickelmalen

Pigmentflecken entfernen zu hause

Wie entferne ich Pigmentflecken?

Es gab mal eine Umfrage, die ich leider nirgends mehr finden kann, in der Menschen gefragt wurden, welche der beiden Attribute die Haut älter aussehen lassen: Falten oder Pigmentflecken? Die entschiedene Mehrheit hat auf Pigmentstörung hingewiesen. Und der Mehrheitsmeinung schließe ich mich an. Ich denke, dass Hautverfärbungen durchaus mehr Aufmerksamkeit auf die “Unvollkommenheiten” einer Haut ziehen als Fältchen.

Doch das gute daran ist: Man kann durchaus einiges gegen Pigmentflecken tun!

Im Gegensatz etwa zur Hautstraffung oder zu einem „Haut-Detox“ kann man Melasma und Pickelmale mit kosmetischen Wirkstoffen gut in den Griff bekommen. 

Bevor wir jedoch zu den Fragen kommen: Was hilft gegen Hyperpigmentierung und wie kann man Pigmentflecken entfernen, wollen wir die dunklen Hautflecken zunächst definieren und qualifizieren. 

Weiter unten werde ich also kurz von Altersflecken und Melasma sowie postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH) sprechen. Doch wie wird der Blogpost über Hautverfärbung aufgebaut?

Aufbau des Blogposts

Melanin und Hautflecken

Bevor wir uns dem Thema: Pigmentflecken Entfernen widmen, wollen wir zunächst verstehen, wo und wie Melasma Altersflecken und Pickelmale zustande kommen. 

Zu diesem Zeck schauen wir uns kurz den Aufbau der äußeren Hautschicht: Epidermis.

 Ein Prozent aller Hautzellen der Epidermis bilden Melanozyte

Während die Hautzellen Keranozyte, welche wir inzwischen gut kennen gelernt haben, in der äußeren Schicht der Epidermis liegen, sind Melanozyte etwas tiefer, in der Basalschicht der Epidermis angesiedelt (s. die untere Infografik). 

Innerhalb Melanozyten (in sog. Melanosomen) wird das Melanin produziert – das wichtigste Hautpigment. (31)

Das Hauptenzym, das wiederum die Melaninbildung reguliert, heißt Tyrosinase

Der Begriff Tyrosinase ist sicherlich denjenigen von Euch bekannt, die schon mal Cremes und Seren gegen Pigmentflecken verwendet haben. Auf der Verpackung ist dann nämlich von Inhaltsstoffen zu lesen, welche die Wirkung von Tyrosinase hemmen – also die Wirkung des Enzyms, welches die Melaninproduktion stimuliert. Darauf kommen wir weiter unten ausführlicher ein.

Epidermis Hornschicht stratum corneum Melanozyte Pigmentflecken entfernen

Melanin – Die Kontroverse um das Hautpigment

Nun, da wir heute über Pigmentstörung bei Melasma und über Pickelmale sprechen, kann uns das Wort “Melanin” als etwas Böses und beinahe Unnötiges vorkommen. 

Allerdings wird Melanin in der Fachliteratur als bester Schutz der Haut vor UV-Schädigung betrachtet. Die photoschützende Rolle von Melanin besteht darin, die Sonnenstrahlen sowohl zu zerstreuen als auch zu absorbieren.

Die Effizienz von Melanin als Sonnenschutz wird zwischen SPF 1,5 und SPF 4 eingeschätzt. Das klingt zunächst nicht gerade nach viel, man bedenkt allerdings, dass bereits ein SPF 2 die eigene Schutzwirkung der Haut gegen Sonnenbrand verdoppelt. 

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Studien, welche die Rolle von Melanin in der Haut in einem etwas anderen Licht stellen: In Menschen mit einer hellen Haut werden Melanosome (in denen, innerhalb der Melanozyten, Melanin gebildet wird) nach einer UV-Bestrahlung oxidiert und degradiert. Dieser Degradationsprozess soll wiederum in der Entwicklung von Hautkrebs involviert sein. (42)

Melanin – UVA vs. UVB

Wie kann aber Melanin die Haut sowohl vor UV-Strahlen schützen als auch zugleich zur Hautkrebs führen, fragt Ihr? 

Meine Suche danach, den Widerspruch aufzulösen, hat zu folgender Erklärung geführt: 

  • Melaninproduktion, welche durch UVB-Strahlen verursacht wird, hat eine schützende Wirkung auf die Haut.
  • Eine Melaninsynthese, welche hingegen durch UVA-Strahlen zur Stande kommt, hat keinen schützenden Effekt und womöglich eine gefährliche Wirkung. 

Ob das die einzige Erklärung der widersprüchlichen Forschungslage ist, kann ich im Momente nicht sagen. Viele Forscher sind derzeit jedenfalls in das Thema involviert und wir werden sicherlich bald mehr davon hören.

Doch eine Sache ist klar: Darauf, was die UV-Strahlen mit unserer Haut tun, können wir zum Großteil Einfluss nehmen. 

Wie? Etwa durch das tägliche Tragen einer Sonnencreme (s. weiter unten).

Arten von Pigmentflecken

Also wissen wir soweit, dass Melanin das Hautpigment der Haut ist und für die dunklen Flecken am Gesicht oder Dekolleté verantwortlich ist.

Doch wie kommen diese dunklen Verfärbungen auf unserer Haut zu Stande? Was genau verursacht Pigmentflecken, fragt Ihr?

Schauen wir uns also jetzt kurz an, was die jeweiligen Arten von Pigmentstörung – Melasma, Pickelmale, Altersflecken – verursacht.

1. Melasma

Was ist Melasma?

Bei Melasma handelt es sich um eine übermäßige Konzentration von Melanin an einigen Hautstellen, was deren Verdunkelung verursacht. Die Hautverfärbung ist flach, braun und irregulär, dabei oft symmetrisch (etwa auf beiden Schläfen). 

Bei der Konzentration von Melanin sind in den meisten Fällen Melanozyte in der Epidermis involviert. 

Es gibt aber auch gemischte Fälle, wo die Melaninablagerung zugleich in der Epidermis und der (tiefer liegenden) Dermis stattfindet. Wollen wir Pigmentflecke entfernen, die in der Dermis ihren Ursprung haben, dauert der Behandlungsprozess offenbar länger. 

Was verursacht Melasma?

Melasma wird durch eine Kombination von zwei Faktoren verursacht: 

1) Erhöhung des Östrogenspiegels (entweder in der Schwangerschaft oder durch die Pille-Einnahme) und 

2) Sonnenstrahlen

Die genetische Komponente spielt aber auch eine Rolle. (mehr über Melasma s. hier, Quelle 4) 

Durch Melasma sind zu 90% Frauen betroffen. Die Pigmentstörung ist dabei nur auf Körperstellen beschränkt, die der Sonne ausgesetzt sind – meist sind das Stirn, Wangen und Oberlippe (Quelle 5). 

2. PIH – Post inflammatorische Hyperpigmentierung

Was ist PIH?

Neben Melasma, ist die sog. postinflammatorische Hyperpigmentierung (engl. postinflammatory hyperpigmentation, kurz: PIH) die zweite Ursache für die Entstehung von Pigmentflecken im Gesicht.

PIH ist eine Verfärbung der Haut, die im Züge einer entzündlichen Reaktion oder einer physischen Hautverletzung zur Stande kam. 

Wie entsteht PIH?

Meist wird PIH im Kontext von Akne erwähnt. Postinflammatorische Hyperpigmentierung kann aber auch durch weitere Faktoren bzw. Hautkrankheiten entstehen: 

  • allergische Reaktion inkl. Kontaktdermatitis
  • Psoriasis
  • Neurodermitis
  • diverse Hautinfektionen
  • Brand
  • kosmetische Prozeduren wie Peeling, Laser usw. (31)

Doch was hat eine Hautentzündung mit Verfärbungen zu tun, fragt Ihr? 

Das kann man vereinfacht wie folgt erklären: 

Im Züge einer Entzündung werden basale Keratinozyte zerstört. 

Daraufhin reagiert Epidermis mit einer erhöhten Melaninsynthese in Melanozyten. An der verletzten Stelle wird somit mehr Melanin produziert. 

Dies führt wiederum zur Entstehung einer blau-grauen Verfärbung. 

Das Melanin wird anschließend nach oben hin zu Hornzellen transportiert und die Hautverfärbung nimmt eine braune Farbe. (Quelle 6)

3. Altersflecken 

Wie entstehen Altersflecken?

Neben Melasma und Pickelmalen gibt es eine dritte Art von Pigmentflecken im Gesicht (Dekolleté und Handoberflächen): sog. Altersflecken

Altersflecken sehen Melasma-Flecken ähnlich aus. In derer Entstehung spielen jedoch Hormone keine Rolle. Die braune Verfärbung ist Lipofuszin zu verdanken. 

Und was ist Lipofuszin? Es ist neben Melanin ein weiteres Hautpigment und zugleich ein Abfallprodukt des Zellstoffwechsels.

Die Menge des Pigments Lipofuszin steigt mit dem Alter. Daher werden solar lentigines Altersflecken genannt. Lipofuszin wird wiederum als „age pigment“ bezeichnet. (zu Lipofuszin Quellen 7, 39, 42).

 

Altersflecken entfernen – geht das überhaupt?

Leider ist die Forschung zum Entfernen von Altersflecken nicht besonders umfangreich. Es wird empfohlen, traditionelle aufhellende Wirkstoffe auch gegen Leberflecken einzusetzen. (7) 

Das finde ich aus zwei Gründen problematisch

Erstens fokussieren Wirkstoffe gegen Melasma und Pickelmale auf das Hautpigment Melanin. Lipofuszin und Melanin sind zwei unterschiedliche Hautpigmente (obwohl die neuste Forschung einen Zusammenhang zwischen den beiden fand, was weiter beobachtet werden muss, 40, 42). Die Unterdrückung von Melaninsynthese wird somit, laut derzeitiger Forschungslage, keinen Einfluss auf die Bildung von Lipofuszin haben. 

Zweitens weisen die mit Lipofuszin befüllten Zellen einen sehr langsamen Erneuerungsprozess auf. 

Das heißt also, dass nicht nur Wirkstoffe, welche auf die Melaninproduktion wirken (etwa Arbutin oder Resorcinol), sondern auch solche, die den Zellerneuerungsprozess beschleunigen (etwa Retinoide) keinen großen Beitrag zur Aufhellung von Altersflecken leisten werden. 

Was entfernt Altersflecken also?

Neulich hat die koreanische Kosmetikfirma Sulwhasoo eine Pflegereihe Timetreasure EX herausgebracht, die angeblich das in den Zellen abgelagerte Lipofuszin degradieren sollte. Dabei gehört es zu dem Rezepturgeheimnis von Suwhasoo, wie dies überhaupt zustande kommen sollte. Bekannt ist nur, das zu diesem Zweck ein Wunder-Wirkstoff aka „De-Aging Active“ eingesetzt wird: ein Extrakt aus dem red pine tree (rote Kiefer). 

Überzeugend finde ich es allerdings nicht, da die klinischen Studien, welche die Wirkung des Wirkstoffes auf „age cells“ dokumentieren sollten, seitens der Kosmetikfirma nicht bekannt gegeben wurden.  

Soll also in Zukunft ein Wirkstoff erforscht werden, welcher tatsächlich (d.h. nachweislich) Lipofuszin degradiert bzw. die Ablagerung von Lipofuszin in den Zellen verlangsamt (eventuell blockiert), könnten solche Pflegepräparate getestet werden. 

Außerdem gehe ich davon aus, dass ein regelmäßiges chemisches Peeling beim Entfernen von Altersflecken helfen könnte. 

Arten von Pigmentflecken – Zusammenfassung

Falls wir nun das oben Gesagte zusammen:
Wenn von „Pigmentflecken“, „dunklen Hautflecken“, „Altersflecken“ bzw. „Pickelmalen“ gesprochen wird, werden generell hell- oder dunkelbraune Verfärbungen auf der Haut gemeint. Diese können unterschiedliche Ursachen haben: 

1) Wird die Haut verletzt (etwa im Züge eines hoch konzentrierten chemischen Peelings bzw. durch das Ausdrücken eines Pickels) oder entzündet (etwa bei Rosazea oder Psoriasis), kommt es an dieser Stelle zu einer vermehrten Bildung des Hautpigments Melanin. In der Fachliteratur wird das Phänomen als postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH, postinflammatory hyperpigmentation) bezeichnet. 

2) In einer älteren Haut (ab ca. 50) wird neben Melanin vermehrt noch ein anderes Hautpigment gebildet: Lipofuszin. Unter Sonnenbestrahlung tendiert Lipofuszin dazu, sich in der Epidermis irregulär zu verteilen. Folglich kommt es zur Entstehung von sog. Altersflecken (solar lentigosun spots oder age spots).  

3) Kommen hingegen Hormone ins Spiel, allen voran ein erhöhter Östrogenspiegel (z.B. in der Schwangerschaft oder unter Pille-Einnahme), können sich auf der Haut in Anwesenheit des UV-Lichts braune, asymmetrische Verfärbungen bilden. Diese erscheinen meist auf der Stirn, der Oberlippe, auf den Wangen – zentral bzw. in der Nasennähe – und im Bereich der Schläfen. Man nennt diese verfärbten Stellen Melasma (sog. ChloasmaSchwangerschaftsmaske oder pregnancy mask).

Krankheiten, Medikamente und Pigmentstörung

Eine Akkumulation von Melanin und im Endeffekt eine Pigmentstörung könnte ansonsten aufgrund der Einnahme von bestimmten Medikamenten verursacht werden. 

Die Fachliteratur weist auf Chloroquin und Minocyclin (Tetracycline Familie), Phenothiazine, Amiodarone und Bleomycin hin, die zu einer Pigmentstörung führen können. (8, 31, 32)

Auch Krankheiten können zu einer Störung der Melaninbildung führen. In diesem Kontext wird oft auf Schilddrüsenprobleme hingewiesen – sowohl Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) als auch Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose).

Diabetes Mellitus und andere metabolische Krankheiten können auch zur Pigmentstörung führen. (Quelle 8) 

Falls die Entstehung von Pigmentflecken in Eurem Fall durch Krankheiten bzw. Medikamenteneinnahme verursacht wird, konsultiert eine potenzielle Depigmentierungstherapie am besten mit Deinem Arzt!

Pigmentflecken entfernen und Vermeiden

In allen anderen Fällen sieht die Behandlung von bestehenden Pigmentflecken ähnlich aus: 

1) Täglicher Auftrag vom Sonnenschutz mit hohen UVA-Werten (zugleich als Vorbeugungsmaßnahme) 

2) Entfernen von Pigmentflecken durch Verwendung von kosmetischen bzw. pharmazeutischen Produkten mit Melaninbildung hemmenden Wirkstoffen 

3) Behandlung von Pigmentstörung mit hoch konzentriertem chemischem Peeling bzw. Laser.

Lassen wir uns nun die zwei ersten Punkte in Ruhe besprechen. Zum chemischen Peeling und Laserbehandlung zum Pigmentflecken Entfernen kommen wir in einem separaten Beitrag. 

Täglicher Sonnenschutz mit hohem UVA-Wert

Wenn Ihr fragt: „Was hilft gegen Pigmentflecken im Gesicht“ bzw. „Wie entferne ich Pigmentflecken auf der Haut“, muss als erster ein Hinweis auf ein gutes Sonnenschutzmittel kommen. 

Denn der schärfste Schwert gegen Pigmentstörung ist eindeutig eine gute Sonnencreme

Bräune, die durch eine Produktion des Hautpigments Melanin zur Stande kommt, ist nichts anderes als ein Versuch des Körpers, sich vor einer DNA-Schädigung zu schützen. 

Paradoxerweise ist das, was wir in der westlichen Hemisphäre als „schön gebräunte“ Haut wahrnehmen, ist somit ein Abwehrmechanismus unserer Haut vor möglichen Schäden. 

Für die Entstehung von Pigmentstörung bei Melasma und Akne sind in erster Linie UVA-Strahlen zuständig. 

Das sind übrigens auch diejenigen UV-Strahlen, die zur Entstehung von freien Radikalen beitragen.

UVA-Strahlen sind nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst und Winter vorhanden, werden in einem geringeren Ausmaß als UVB-Strahlen durch Wolken gefiltert und schon gar nicht durchs Fenster und Glas (etwa Autoscheiben)! 

Wirkstoffe gegen Pigmentflecken – Tyrosinase-Hemmer

Neben einem Sonnenschutz gibt es einige Cremes auf dem Markt, die gegen Pigmentstörung bei Melasma, Akne bzw. bei Altersflecken helfen können. 

Jetzt werden wir uns kurz damit beschäftigen, was eine solche Creme gegen Pigmentflecken enthalten soll, um wirksam zu sein.

Wie oben erwähnt, ist Tyrosinase das Hautenzym, welches für die Melaninbildung zuständig ist.

Inzwischen werden in kosmetischen Mitteln folgende Inhaltsstoffe verwendet, welche die Aktivität von Tyrosinase hemmen und dadurch die Bildung des Bräunungspigments Melanin unterdrücken. 

Hydrochinon (Hydroquinone) gilt als der Goldenstandard in der Therapie von melaninbedingter Hyperpigmentierung. Allerdings wurde eine langfristige Verwendung des Inhaltsstoffs als bedenklich eingestuft. Denn Hydrochinon soll nicht nur Tyrosinase-Aktivität hemmen, sondern auch cytotoxisch agieren, sprich die Melanozyte töten (Quelle 9).  Außerdem besteht bei der Verwendung von Hydrochinon gegen Pigmentflecken ein Risiko von permanenter Depigmentierung, Pigmentstörung in dunkleren Hauttypen und Hautirritationen, etc. Daher wurde die Verwendung von Hydrochinon in Kosmetikprodukten in der Europäischen Union verboten. 

Der Aktivstoff kann jedoch weiterhin in rezepthaltigen Formulierungen verwendet werden, da die Anwendungsrisiken insbesondere auf eine langzeitige Verwendung von Hydrochinon bezogen sind.

In Deutschland ist meines Wissens nur eine pharmazeutische Zusammensetzung zur Therapie der melaninbedingten Hautverfärbungen mit Hydrochinon erhältlich: Pigmanorm® Creme Widmer (5% Hydrochinon, 0.1%Tretinoin und 1% Hydrocortison). Eine erhöhte Irritation der Haut während der Verwendung des Produktes ist, selbstverständlich, zu erwarten und wurde auch tatsächlich klinisch bewiesen (Quelle 10). Bei Sahra, die gerade das Pigmanorm verwendet, könnt Ihr nach Erfahrung aus erster Hand nachfragen! Ob Ihr für die Anwendung eines so stark wirkenden Präparates qualifiziert seid, müsst Ihr mit Eurem Dermatologen besprechen. 

Azelainsäure (azelaic acid) ist ein weiterer Wirkstoff gegen Pigmentflecken. Sie wird in den meisten Fällen sehr gut toleriert. Auf dem deutschen Markt findet man Konzentration von 10 bis 20%. Präparate mit 20% Azelainsäure sind rezeptpflichtig; Studien beziehen sich allerdings auch hautsächlich auf die 20%-ge Konzentration, sodass nicht eindeutig klar ist, welche Resultate eine niedrige Konzentration nach sich zieht. Dabei wird zum Teil davon ausgegangen, dass ein Präparat mit 20% Azelainsäure und Produkte mit 4% bzw. gar nur 2% Hydrochinon (Quelle 11) gleich gute Resultate nach sich ziehen.

Weil Azelainsäure zugleich eine entzündungshemmende Wirkung aufweist, eignet sich der Wirkstoff nicht nur gegen Melasma, Pickelmale und Altersflecken, sondern ebenfalls für eine unreine Haut und Rosazea (Quelle 12). Mehr zu dem Allrounder Azelainsäure könnt Ihr bei Sarah hier nachlesen

Der Einsatz von Kojisäure (ICNI: kojic acid) als Tyrosinase-Hemmer erscheint nicht ganz unbedenklich. Laut Studien kann Kojisäure allergische Kontaktdermatitis (Quelle 12) verursachen (auch hier, Quelle 13). Daher wird von dessen höheren Konzentration inzwischen abgesehen. 

Kojisäure wird jedoch weiterhin oft als unterstützender Faktor in kosmetischen Zusammensetzungen zur Hautaufhellung bzw. gegen Pigmentstörung integriert.

Ein weiterer Wirkstoff gegen Pigmentflecken – Arbutin agiert als De-Pigmentierungsmittel auf zweierlei Art und Weise Quelle 12

a) Als Derivat von Hydroquinone hemmt es die Aktivität von Tyrosinase. 

b) Zugleich hemmt Arbutin den Prozess der Entstehung von Pigmenten in Melanozyten (Melanogenese) und beugt auf dieser Art und Weise einer Pigmentstörung vor.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzte in 2013 den Gebrauch von β−Arbutin in kosmetischen Mitteln als “gesundheitlich bedenklich” ein (Quelle 13). Grund dafür war eine direkte Verbindung zwischen Arbutin und Hydrochinon: Arbutin ist nämlich ein Derivat von Hydrochinon. Und “Hydrochinon steht im Verdacht, krebserzeugend zu sein und ist in kosmetischen Mitteln wie Hautbleichmitteln in Europa verboten.” Die angebliche krebserregende Wirkung von Hydrochinon wurde meines Wissens nach nur an Tieren beim Einsatz von viel größeren Mengen des Wirkstoffes als dies in kosmetischen Mitteln vorkommt. Daher wird Hydrochinon weiterhin in rezepthaltigen Mitteln zugelassen (s. oben). 

Arbutin wird hingegen in kosmetischen Mitteln in Europa weiterhin zugelassen. In einer Stellungnahme von 2015 weist die EU darauf hin, dass eine Konzentration von Arbutin in Gesichtscremes bis 7% als sicher gesehen werden soll. α-arbutin wird bis zu 3% als sicher betrachtet. (15, 36)

Neulich wird eine synthetische Form von Arbutin namens  Deoxyarbutin  gegen Pigmentflecken erforscht, das im Gegenteil zu Hydrochinon – und in einem geringeren Ausmaß Arbutin – keine Zerstörung von Melanozyten nach sich ziehen soll. (12) 

Allerdings deutet die neueste Forschung zugleich die Degradierung von Deoxyarbutin zu Hydroquinon hin – und demzufolge dessen potenzielle toxische Effekte. (36)

Resveratrol wird in Hautpflege seit Jahren in erster Linie als Antioxidans eingesetzt. Neulich wurde seine Wirkung auch in Bezug auf die Hemmung von Tyrosinase festgestellt. Allerdings hat Resveratrol eine geringe chemische Stabilität und schwache Bio-Verfügbarkeit in der Haut. 

Deshalb werden derzeit zum einen Stabilisierungsmöglichkeiten von Resveratrol und effiziente Überlieferungssysteme untersucht (etwa Transferosome oder Ethosome in Nanogrößen). Zum anderen setzten sich Wissenschaftler mit der Wirkung von Resveratrol Derivaten auseinander. (31, 35)

Auf überzeugende Ergebnisse (in vivo) werden wir noch etwas warten müssen. Etwa Oxyresveratrol hat neulich im Vergleich zu Resveratrol eine bessere Wirkung auf die Hemmung der Melanogenese gezeigt. (34)

Mehr zur Stabilisierung von Resveratrol könnt Ihr in meinem Erfahrungsbericht zum Resveratrol Serum von SkinCeuticals hier nachlesen.

4-n-butylresorcinol ist weniger bekannt als andere Tyrosinase Hemmer. Dabei konnte der Wirkstoff eine positive Wirkung (bei 0.1% und 0.3%) auf die Reduktion von Pigmentflecken sogar in in vivo Studien zeigen. (20)

Beiersdorf hat neulich einen weiteren Wirkstoff patentiert: isobutylamido thiazolyl resorcinol, der unter dem Namen Thiamidol in Beiersdorf Produkten verkauft wird.

Eine aufhellende Wirkung des Resorcinol-Derivates auf dunkle Hautflecken wurde sowohl in in vitro Studien an menschlichen Melanozyten als auch in zwei klinischen in vivo Studien getestet (jeweils placebo-kontrolliert und doppelt blind mit 17 bzw. 19 Testpersonen).

Getestet wurden Cremes mit 0.1% und 0.2% Thiamidol. Beide zeigten eine signifikante Aufhellung von hyperpigmentierten Stellen bereits nach vier Wochen – mit den besten Ergebnissen nach 12 Wochen, wo einige Pigmentflecken vollständig entfernt wurden (Anwendung 2x/Tag). (37)

Eine weitere in vivo Studie, die ebenfalls durch ein Beiersdorf Forscherteam durchgeführt wurde, zeigte eine bessere Wirkung von 0.2% Thiamidol im Vergleich zu 2% Hydroquinon beim Entfernen von Pigmentflecken. (38)

Alpha Tocopherol 

Vitamin E (α-tocopherol) ist als ein gutes Antioxidans bekannt. Das Vitamin ist in der Lage, eine Reihe von diversen freien Radikalen zu neutralisieren. Weil freie Radikale zu einer Erhöhung der Melaninsynthese beitragen, tragen im Prinzip alle Antioxidantien zugleich zu einer Hemmung von Hyperpigmentierung bei. Vitamin E wurde jedoch ebenfalls die Rolle eines Tyrosinase-Inhibitoren zugewiesen (Quelle 12).

Alpha Tocopherol Ferulate

Ferulasäure (ferulic acid) stabilisiert Vitamin E und hilft es, sich schnell zu regenerieren. Durch eine Verbindung von Vitamin E und Ferulasäure kann eine langfristige antioxidative Wirkung gewährleistet werden. Alpha Tocopherol Ferulate agiert aber auch als Tyrosinase-Hemmer (Quelle 13).  

Peptide gehören zu den neuesten Forschungsschwerpunkten, wenn es darum geht, neue Wirkstoffe zu entdecken, welche eine überschüßige Melaninproduktion verhindern könnten. Unter die Lupe wurden in erster Linie folgende Peptide genommen: dipeptides, cyclic peptides, short-sequence oligopeptides und kojic acid tripeptide. Laut einem der letzten Berichte dazu wurden dabei zwei Oligopeptide als wirksame Tyrosine-Hemmer entdeckt:

1) Octapeptide (Arg-Ala-Asp-ser-Arg-Ala-Asp-Cys)

2) Decapeptide P4 (Synonym: Decapeptide-12 (Tyr-Arg-ser-Arg-Lys-Tyr-Ser-Ser-Trp-Tyr) (0,1% Decapeptide 12 + 20% AHA „Lumixyl“)

Hinzu kommt Oligopeptide-68 (β-White™), welches zum Teil als vielversprechend gepriesen wird, dessen in vivo Test, jedoch bislang nur vom Hersteller durchgeführt wurde (wird u.a. von Deciem verwendet).

s. unten

350

Polyphenole

Entfernen von Pigmentflecken – Weitere Wirkstoffe

Falls Ihr Pigmentflecken entfernen möchtet und mit Tyrosinase-Hemmern bislang keinen Erfolg hattet, gibt es weitere Möglichkeiten.

Forscher fanden nämlich heraus, dass die Aufhellung von dunklen Hautflecken im Gesicht nicht nur durch die Hemmung von Tyrosinase (welche den Hautfarbstoff Melanin synthetisiert) zustande kommen kann. 

Auf welchem Weg können Pigmentflecken sonst noch entfernt bzw. verhindert werden?

Wirkstoffe in Hautpflege können: 

  • den Weg von Melanin nach oben bis zur Hautfläche (wo es sichtbar wird) blockieren (etwa Niacinamid)
  • die Menge an Melanin verringern (etwa Vitamin C)
  • die bereits entstandenen dunklen Stellen aufhellen (etwa chemisches Peeling).

Weiter unten findet ihr eine Übersicht von Substanzen, die zum Aufhellen von Hyperpigmentierung beitragen.

Topisch aufgetragen reduziert  Vitamin C den Prozess der Melaninbildung (Melonogenese) (Quelle 6).

Als wirksam in der Behandlung von Melasma und Pickelmalen haben sich bislang sowohl Ascorbinsäure als auch Derivate von Vitamin C erwiesen.

Niacinamid als Mittel zum Aufhellen der Haut funktioniert so, dass es den Transfer von Melanin nach oben zu Keranozyten verhindert. So kann das Hautpigment Melanin nicht an die Hautoberfläche gelangen und sichtbar werden. 

Wahrscheinlich kann Niacinamid auch die Melanogenese, also den Prozess der Bildung von Melanin, reduzieren (zu Niacinamide s. 6, 21, 31).

 Jedenfalls wird Niacinamid in der Forschung als ein der wichtigsten Wirkstoffen zum Vermeiden und Entfernen von Pigmentflecken gesehen. 

N-Acetyl-Glucosamin agiert als Hautaufheller auf zweierlei Art und Weise: 1) es reduziert die Menge an Melanin in Melanozyten und 2) es verhindert die Transfer von pro-Tyrosinase zu Tyrosinase. (NAG, Quelle 22) 

NAG kann epidermale Pigmentierung alleine unterdrücken. Die besten Resultate wurden jedoch in einer Synergie mit Niacinamide verzeichnet (4% NIA und 2% NAG) (Quelle 23).

Die bekannte Funktion von Retinoiden im Kontext der Hautaufhellung besteht darin, dass sie den Zellerneuerungsprozess beschleunigen und dadurch zu einer schnelleren Abtragung der oberflächlichen Pigmenten beitragen. 

Allerdings gibt es auch Studien, die darauf hinweisen, dass Retinolsäure einen direkten, hemmenden Einfluss auf Tyrosinase hat (Quelle 2 u. 12). Retinsäure sollte als Tyrosinase-Hemmer fungieren und den Transfer von Melanin nach oben zu Keratozyten verhindern (30). 

Soy Proteinen verhindern den Transfer von melaninhaltigen Melanozyten zu Keranozyten (Quelle 6). Dadurch beugt Soja Hautflecken vor.

Chemisches Peeling (AHA, BHA, PHA etc.) hilft bei Hyperpigmentierungen in erster Linie dadurch, dass es die toten, verfärbten (melaninhaltigen) Zellen auf der Hautoberfläche schneller ablöst. Allerdings fand ich eine Studie, die zeigte, dass sowohl Glykol- als auch Milchsäure eine Tyrosin-hemmende Funktion aufweisen – unabhängig derer pH-Wertes (Quelle 24). 

So sind Alpha-Hydroxysäuren in der Lage, auf zwei Wegen Pigmentflecken zu entfernen bzw. deren vorzubeugen. 

Antioxidationsmittel verhindern die Verbindung zwischen einer Entzündung und der Bildung von Pigmenten in der Haut. 

Da freie Radikale zu einer Melaninbildung beitragen, gehören Antioxidantien zu wichtigen Mitteln gegen Pigmentstörung. (Quelle 12, 28)

Linolsäure und Alpha-Linolsäure (linoleic acid und α-linoleic acid) werden im Kontext von Pigmentflecken selten erwähnt (Quelle 25). Dabei degradieren sie Tyrosinase und verhindern dadurch eine vermehrte Braunfärbung der Haut. (Quelle 26)

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Wirkstoffe zur Bekämpfung von Pigmentflecken

Bis jetzt haben viel über die Entstehung von Pigmentstörung gelernt. Dabei haben wir Wirkstoffe benannt, welche gegen Pigmentflecken agieren. 

Einige davon hemmen die Melaninsynthese, andere wiederum verhindern den Transfer von Melanin nach oben hin zu Keratinozyten und zur Hautoberfläche. Noch andere reduzieren die Menge an Melanin in Melanozyten.

Um das nochmal zu sortieren, schauen wir uns nun kurz, an welcher Stelle welcher Wirkstoff gegen Pigmentstörung der Haut eingreift (angelehnt an Quelle 27, S, 74). 

Wie lange dauert Behandlung von Pigmentstörung?

Nach dem wir die Wirkstoffe gegen Pigmentflecken bzw. deren Funktion bei der Entstehung und Verhinderung von Pigmentstörung besprochen haben, kommen wir zu einem weiteren Aspekt: 

Wie schnell lassen sich Pigmentflecken entfernen? 

Wie oben erwähnt, kann eine Hyperpigmentierung sowohl auf der Epidermis (basale und suprabasale Schichten) als auch in der tiefer liegenden Dermis liegen.

Kosmetische bzw. dermo-kosmetische Pflegeprodukte versprechen eine Aufhellung von Hautverfärbungen meist nach sechs Wochen. Dies würde ich gerne korrigieren: Definitiv sichtbare Resultate können zwar schneller kommen, doch eher solltet Ihr dafür ca. drei Monate einplanen – vorausgesetzt einen täglichen Sonnenschutz in ausreichender Menge und einen guten UVA-Schutz! 

Hausmittel gegen Pigmentflecken

Ein Beitrag über Tipps zum Entfernen von Pigmentflecken wäre unvollständig, würden wir nicht auf Hausmittel gegen Pickelmalen,  Melasma & Co eingehen. 

Okay, das ist etwas sarkastisch gemeint. Im Internet findet Ihr nämlich eine Reihe von vermeintlich guten Tipps, wie man Pigmentflecken mit Hausmitteln los werden kann.

Wie Ihr oben gesehen habt, ist der Prozess der Melaninsynthese etwas kompliziert. Und das andere Hautpigment, Lipofuszin, lässt sich nur sehr schwer degradieren (wenn überhaupt). 

Trotzdem werden diverse Tipps und Tricks rund um wunderbare Hausmittel gegen Pigmentflecken verbreitet. 

Wenn Ihr zum Thema: Hausmittel gegen Pigmentflecken googelt, findet Ihr in erster Linie Hinweise auf Behandlung von dunklen Flecken im Gesicht mit Zitrone und deren Abkömmlingen.

Hilft Zitronensaft gegen Pigmentflecken?

Doch Zitronensaft ist kein Hausmittel gegen Pigmentflecken! Dazu habe ich bereits ausführlich in dem Blogbeitrag zum Zitronensaft und Pigmentstörung hier geschrieben. Hier kurz: Zitronensaft wirkt phototoxisch und wird die Haut unnötig irritieren! 

Ätherische Öle gegen Hyperpigmentierung

Als weitere Hausmittel gegen Pigmentflecken werden oft ätherische Öle bezeichnet – allen voran Zitronenöl oder Orangenöl.

Doch beide sind bekannte Hautallergene und sollten nicht im Gesicht verwendet werden. Eine Liste von allergen wirkenden ätherischen Ölen findet Ihr hier.

Solltet Ihr wirksame Hausmittel gegen Pigmentflecken kennen, welche die Hautbarriere nicht in die Mitleidenschaft ziehen, melde Euch damit bitte unten in den Kommentaren!

Ist Apfelessig wirksam gegen Pigmentflecken?

Ale weitere Hausmittel gegen Pigmentflecken wird Apfelessig genannt (cider vinegar oder apple vinegar).

Die aufhellende Wirkung von Apfelessig wird behauptet, weil es Essigsäure (acetic acid, um 8%) und Polyphenole enthält. 

Inwiefern Essigsäure hilft, Pigmentflecken zu entfernen, ist jedoch nicht klar und das Hausmittel sollte eher als anekdotisches als tatsächliches Mittel gegen dunkle Flecken betrachtet werden.

 Ich fand nur eine (!) Studie (in einer Zeitschrift für alternative Medizin), die eine externe Anwendung von Apfelessig über einen längeren Zeitraum untersuchte. Die Testpersonen hatten unverdünnten Apfelessig zwei Mal am Tag für jeweils 30 Minuten einen Monat lang auf einen Bein aufgetragen. Anschließend wurde tatsächlich eine Aufhellung von verfärbten Stellen festgestellt. (41)

Ob mich das überzeugt? 

Ich würde eher zu „normalen“ Seren mit Vitamin C oder Niacinamid greifen. Der pH-Wert eines Apfelessig oszilliert um 2-3. Das ist sauer. Die meisten (guten) Vitamin C Seren mit Ascorbinsäure weisen allerdings ebenfalls einen pH-Wert von 3. Falls Ihr also eine nicht empfindliche Haut habt und Apfelessig nur auf einzelne Pigmentflecken verwendet wollt; könnte Ihr das eventuell probieren (wenn es sein muss). 🙂

Pigmentflecken entfernen – Fazit und Tipps

Diejenigen von Euch, die meine Texte regelmäßig lesen, kennen meine Abneigung zu Werbeversprechen aus der Kosmetikbranche. Falten werden durch Seren mit Hyaluronsäure nicht verschwinden und die Haut wird mit Hilfe von diversen Pflanzenextrakte zweifelhafter Wirkung nicht straffer erscheinen. 

Doch Pigmentflecken kann man in vielen Fällen mit effizienter Hautpflege durchaus entfernen.

Versucht zunächst mit frei verkäuflichen Produkten mit Vitamin C, Alpha-Hydroxysäuren (Peeling), Retinol und Niacinamid. 

Fange nie mit der höchsten Konzentration an und führe ein Produkt nach dem anderen ein – nicht gleichzeitig! (Mehr Tipps für Pflegeanfänger findet Ihr hier). 

Falls dies nach einigen Monaten keine Verbesserung nach sich zieht, müsst Ihr mit Eurem Arzt besprechen, ob ein Rezept für Hydroquinone plus Retinsäure in Eurem Fall in Frage kommt. 

Auch könntet Ihr zu einem starken chemischen Peeling (nicht zu Hause!) und einer Laserbehandlug gegen Pigmentflecken (auch zu Hause) greifen. 

Das tägliche Tragen von einem Sonnenschutz mit einem guten UVA-Wert ist dabei das A und O einer Anti-Pigmentflecken-Therapie. Sonst ist alles für die Katz. 

Allen, die gerade dabei sind, hyperpigmentierte Stellen loszuwerden, drück ich die Daumen und wünsche viel Erfolg!

Auf Eure Erfahrungsberichte, was in Eurem Fall geholfen hat und was nicht, bin ich schon sehr gespannt!

Eure Pia

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Quellenangaben

(1) Brenner, Michaela/Hearing, Vincent (2008): The Protective Role of Melanin Against UV Damage in Human Skin, in: Photochemistry and photobiology 84(3): S. 539–549

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35 Kommentare zu „Pigmentflecken entfernen? Was wirklich wirkt bei Melasma und Pickelmalen“

  1. ich bin etwas spät dran aber ich hoffe du liest mein Kommentar trotzdem ich möchte mich erstmal für deinen Artikel bedanken ich kämpfe nun seit zwei Jahren mit melasma aufgrund von übermäßiger sonneneinstrahlung unter meinen Augen. Ich habe natürliche Cremesausprobiert doch ich habe eher das Gefühl dass es schlimmer geworden ist.ich bin im Moment am recherchieren was es sonst noch die Auslöser geben kann weil die Flecken ziemlich plötzlich kann und ich eigentlich jedes Jahr im Sommer in die Sonne gehen ohne hinterher so eine Pigmentierung zu haben. Was weißt du von Medikamenten oder Nahrungsmitteln die pigmentflecken auslösen bzw Kupfer im Körper?weißt du über den Zusammenhang zwischen melasma und Nebennierenschwäche Bescheid?

    1. Hallo Annika, ich lese alle Kommentare; selbst wenn ich oft etwas später darauf antworte. 🙂

      Nebennierenschwäche wird eindeutig mit Hyperpigmentierung assoziiert. Vielleicht beantwortet das Deine Frage bereits?

      Was Medikamente anbelangt, so gibt es einige, die mit Melanin in Reaktion treten (etwa bewirken, dass sich diese an bestimmten Stellen akkumuliert) – in jedem Fall verstärken Sonnenstrahlen diese Erscheinung entscheidend. Zu den Medikamenten, die eine Hyperpigmentierung bewirken können, gehören meines Wissens die Kombi von Sulfamethoxazol und Trimethoprim; Minocyclin (insgesamt die Familie der Tetrazyklinen); diverse Antiepileptika (z.B. Phenytoin); Amiodaron (gegen Herzrhythmusstörung) oder Zytostatika. Wenn die Vermutung besteht, dass ein Medikament Pigmentflecken verursacht, könnte man den Arzt ansprechen, ob er eine Ersatzmedikation empfehlen könnte.
      Da ich aber in den ärztlichen Bereich nicht eingreifen möchte, muss ich an dieser Stelle aufhören. Ich hoffe Dir allerdings eine Übersicht gegeben zu haben, wo Deine Suche nach dem Übeltäter eventuell anfangen könnte…

      Noch etwas: Melanin kann sich an bestimmten Stellen über Jahre akkumulierten. Daher können Jahre vergehen, bevor sich Pigmentflecken überhaupt zum Vorschau kommen.
      Melde dich bitte, was Du nun vorhast!

      Viele Grüße Pia

  2. Liebe Pia,

    ich versuche rauszufinden, ob es sich bei mir um Hyperpigmentierung oder eine genetische Sache handelt, die sich nicht ändern lässt.

    Meine Haut ist im Bereich unter den Augen/neben der Nase sehr hell mit Sommersprossen (die ich aber gar nicht loswerden will), um den Mund herum bis zum Kinn hingegen einheitlich dunkel (was mir überhaupt nicht gefällt). Ich hab auch sehr dunkle bräunliche Augenschatten, schon immer. Mein Hautarzt sagt, „das ist einfach ihre Haut, das ist nicht schlimm“, es stört mich aber extrem.

    Denkst du, dass ich mit einer Routine gegen Hyperpigmentierung den Bereich um den Mund/Kinn aufhellen könnte oder ist das vergebene Liebesmüh?

    Herzlichen Dank und viele Grüße!
    Lo

  3. Hallo liebe Pia,
    deine Beiträge zur Hyperpugmentierung habe ich alle gelesen. Danke für Deine Arbeit! Nachdem ich mit niedrigdisierten Retinolprodukten von Paula’s Choice gute Erfahrungen gemacht habe, legte ich mir das 1% Treatment zu. Ich benutzte ich es einmal die Woche, meine Haut schälte sich, hing in Fetzen, Rötung und Missempfinden der Haut waren da. Ich dachte, das legt sich mit der Zeit. Steigern könnte ich Die Anwendungshäufigkeit nicht. Und so langsam aber sicher entwickelte ich eine gleichmäßige Urlaubsbräune im Gesicht. Ich benutze täglich Sonnenschutz mit sehr gutem UVA Schutz. Diese Bräune ist eine PIH. Und jetzt stehe ich da. Mein Hals und Dekolleté sind schön hell, wie ich in Natur so bin, und mein Gesicht sieht aus, als hätte ich im Selbstbräuner gebadet. Ich habe keine Ahnung, wie ich dem bekommen kann…..

    Lieben Gruß
    Pola

    1. Liebe Pola, PIH ist es wahrscheinlich nicht – PIH entsteht nach geheilten Pickel (= Pickelmale) und ist punktuell. Melasma ist wiederum nie gleichmäßig, sondern sehr flecking, es sei denn, es war ein Sarkasmus, was ich in Deiner Situation gut verstehen kann.
      Welchen Sonnenschutz exakt verwendest Du?
      Wiederholst Du den Auftrag?
      Wie wie viel davon trägst Du denn bei jeder Anwendung?
      Hattest Du mit Hyperpigmentierung zuvor zu tun?
      Ist Deine Haut hell oder etwas dunkler?

      Melde dich bitte
      LG Pia

        1. Hallo nochmal,

          ich muss korrigieren, es sind 1,25 g bei 5 Pumpstößen, ich nehme 6. Ich benutze aber auch die Avene Kindermilch, weil sie mir jetzt milder erscheint, wahrscheinlich durch die Abwesenheit von Alkohol und weil Mexoryl sauer ist.

          Lieben Gruß Pola

      1. Hallo liebe Pia,
        Danke für die Rückmeldung.
        Du kennst doch den Zustand nach Sonnenbrand: rote schmerzende Haut, dann die dunkle Färbung. So resgierte meine Haut auf das Retinol. Ich benutze La Roche Posay SPF 50, das mit „sensitive eye“ Technologie. Ich trage Sie mindestens dreimal am Tag auf. Ich habe den Sonnenschutz abgewogen, 5 Pumpstöße sind 1,5 g, ich nehme 6 Pumpstöße nur fürs Gesicht. Ich habe trockene Haut und die Creme zieht gut ein. Meine Haut ist hell und neigte bis jetzt nicht zur Hyperpugmentierung. Es ist echt vom Gefühl wie Sonnenbrand, mit darauffolgenden Dunkelfärbung der Haut. Ich hoffe, dass sich das irgendwie erledigt, denn es sieht echt nicht gut aus, das braune Gesicht und der helle Rest. Ich danke für Deine Einschätzung!

        1. Liebe Pola, das Retinol Produkt hast Du inzwischen abgesetzt, ja? Und die schmerzhaften Stellen inkl. Verfärbungen sind nicht zurückgegangen? Bitte schreibe mir eine Email. LG Pia

        2. Liebe Pia,

          Das kann auch an chemischen Peelings (v.a. AHA), Vitamin C (tagsüber) und Retinol (vor allem tagsüber) im Sommer liegen. Das tut mir mega leid das das bei dir so gekommen ist, ich hatte immmmer (bis 33) perfeeekte Haut und letztes Jahr bekam ich auf einmal Unterlagerungen und unfassbar heftige Pigmentflecken. Leide auch mega drunter.

  4. Hallo Pia,
    danke für die Infos. Es ist nicht leicht im Internet Informationen zu Akne richtig aufbereitet zu finden.

    Ich habe mit 30 so richtig Akne bekommen, trotz Öko-Ernährung. Habe dann Kosmetik umgestellt von NK auf reizarme und minimalistische Pflege. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass Kosmetik nur ca. 10% des ganzen Dramas ausmachen. Aber das ist bei jeder Person unterschiedlich, daher gibt es ja auch keine allg. Behandlungsroutine.

    Die besten Resultate habe ich durch Ernährungsumstellung und vor allem mit hohen Mengen Probiotika erziehlt. So hat sich nach 4 Jahren permanenter Entzündung, mein Gesicht wieder normalisiert. Der Zusammenhang von Darm und Haut sind momentan auch im Fokus der Wissenschaft. Ich bin gespannt auf diesen Teil!

    Nach zahlreichen Hautarzt-Enttäuschungen (es gibt nur Antibiotkia und Iso) möchte ich ALLEN das Apotheker-Buch von Monika Schneider ans Herz legen, das informativ und leicht verständlich Ursachen, Behandlung und Pflege erörtert.
    Online unter:
    http://studylibde.com/doc/2851843/schneider–beratungspraxis-akne

    Also, danke für deine Mühen!
    Anne

  5. Super Artikel! Auch wenn ich als Betroffene vieles schon wusste, ist er super informativ und so schön strukturiert.
    Zusammenfassend kann ich nur sagen: Wenn ich penibel gecremt habe mit den üblichen Verdächtigen von Noreva, Dermasence oder La Roche….zzgl. AHA 2 x die Woche und 365 Tage im Jahr LSF, reichen 2 Std.Frühjahrssonne in Spanien trotz LSF 50, Sonnenhut, Sonnenbrille und die Flecken „blühen“ wieder auf. Dennoch hilft eine gute Routine wie ich sie u.a. hier bei dir Pia „erlernt“ habe, die Haut besser und ebenmässiger aussehen zu lassen, trotz Hyperpigm.

    1. Da würde ich aber nachhaken: Was für ein Sonnenschutz wurde in Spanien benutzt (wasser resistent)? Wie dickt wurde die Creme aufgetragen? Wurde der Auftrag wiederholt? Vielleicht liegt es teilweise daran… Danke! LG Pia

      1. Ich verwende im Wechsel Isdin fusion water, bioderma spot oder das avene fluid ( alle immer 50 lsf) und trage auch reichlich auf, schmiere aber nicht nach, da ich make up auftrage. Ich habe manchmal den Eindruck, dass 10 Min.frühmorgens vorm LsF auftragen auf der Terrasse reichen um die Flecken zu triggern. Muss aber auch sagen, dass es erst so krass wurde nachdem mein HA mir Retirides ans Herz legte und salopp 30 LSF im Sommer empfahl.(määh) Meine Haut ist seitdem obwohl Jahre her sehr anfällig für Hyperpigmentierungen.

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