Seit vielen Jahren berichten Fachgremien über eine wachsende Anzahl von Erwachsenen, die von Akne betroffen sind. Die Erwachsenenakne nennt man acne tarda (1, 2). Dazu werden Akneausbrüche gezählt, die nach dem 25. Lebensjahr erscheinen. (10) Erwachsenenakne wird gewöhnlich in zwei Kategorien eingeteilt:
a) Akne, die bereits im Jugendalter begonnen hat und im Erwachsenenalter fortgesetzt wird (persistent acne)
b) Akne, die erst im Erwachsenenalter zum Vorschein kam (late-onset acne). (10)
Doch wie behandelt man Spätakne? Ist die Behandlung von Erwachsenenakne anders als bei Akne im Jugendalter? Schauen wir uns zuvor kurz die Forschungslage zu acne tarda an und wie wir das Hautproblem am besten eingehen könnten.
Erwachsenenakne – die Forschungslage
Mehr Frauen als Männer
Zwar betrifft Akne im Erwachsenenalter auch Männer, dennoch sind Frauen häufiger von Spätakne betroffen. (2, 7, 8, 9)
Aus US-amerikanischen Statistiken resultiert zudem, dass doppelt so viele Frauen als Männer nach Hilfe in dermatologischen Praxen suchen. Ein Drittel davon sind Frauen älter als 25 Jahre. (2) Von den betroffenen Frauen stellen die überwiegende Mehrheit (um 80%) Fälle dar, deren Akne mehr oder weniger dauernd präsent ist. Eine wiederkehrende bzw. eine neu auftretende Akne (ohne, dass man davon in der Jugendzeit betroffen war) kommt viel seltener vor. (2, 10)
Spätakne und psychische Belastung
Darüber hinaus hat sich mehrfach bestätigt, dass Akne im Erwachsenenalter mit einer psychischen Belastung verbunden ist. Studien zeigen, dass Erwachsene (ab 19. Jahre alt) stärker psychisch unter der Akne leiden als Jugendliche.
Das ist vermutlich damit zu erklären, dass eine unreine Haut mit Pickeln und Mitessern mehrheitlich als ein Hautproblem der Pubertät wahrgenommen wird. Und wenn Pusteln im Erwachsenenalter auftreten, „dann stimmt etwas nicht.“
Doch selbst wenn Spätakne inzwischen als ernst zu nehmendes Problem identifiziert wird, fehlen weiterhin aussagekräftige Studien dazu. Etwa die seit Längerem vorherrschende Meinung, dass Akne bei erwachsenen Frauen hauptsächlich im unteren Drittel des Gesichts entwickelt wird, wurde kürzlich in Frage gestellt.
Heute möchte ich für Euch kurz zusammenfassen, was man zu dem Thema: Akne im Erwachsenenalter derzeit weiß. Selbst wenn Studien dazu meist auf Frauen fokussieren, sind zu der Lektüre alle eingeladen, die im Erwachsenenalter unter Akne leiden.
Ursachen von Akne im Erwachsenenalter – die Hauptursachen
Generell kann man der Fachliteratur entnehmen, dass Akne im Erwachsenenalter auf denselben Hauptfaktoren fußt als Akne in der Jugendzeit.
Demnach sind die wichtigsten Ursachen für Spätakne:
- Erhöhte Sebumproduktion (geänderte Sebum-Zusammensetzung)
- Hyperkeratose (d.h. die Hornschicht wird dicker und fällt nicht von alleine ab)
- Entzündungen
- Cutibacterium acnes (vormals: Propionibacterium acnes) – die neueste Forschung geht davon aus, dass es bei Aknepatienten keine Hyperkolonisierung von C. Acnes gibt, sondern Unterschiede in den Phylotypen von C. Acnes zwischen gesunder und zu Akne neigender Haut (10)
- Gene
Spätakne und Gene
All diese Faktoren haben wir ausführlich bereits in dem Beitrag zu Ursachen von Akne besprochen.
Hier möchte ich nur kurz anmerken, dass die genetische Prädisposition dazu, Akne im Erwachsenenalter zu entwickeln, gut dokumentiert ist. Eine Familiengeschichte mit Akne bei Verwandten ersten Grades bei Aknebetroffenen unterstützt die Annahme einer genetischen Veranlagung. (12)
Akne in der Familiengeschichte kann vorsichtig als Indikator für ein höheres Risiko der Entwicklung von Akne bei Jugendlichen aber auch eines Akne-Rückfalls bei erwachsenen Frauen gesehen werden. (12, 13)
Insbesondere Töchter von Frauen, die Akne hatten bzw. haben, zeigen ein deutlich höheres Risiko, mit Akne auch im Erwachsenenalter konfrontiert zu werden.

Weitere Ursachen von Spätakne
Akne und Kosmetika
Als eine weitere Ursache von Akne im Erwachsenenalter wird auf die sog. acne cosmetica hingewiesen.
Grund dafür soll die Verwendung von Makeup und Pflegeprodukten sein, die komedogen wirken.
Komedogene Inhaltsstoffe verhindern einen unbeschwerten Ausführungsgang der Talgdrüse. In einfachen Worten: sie verstopfen Poren.
Da man im Erwachsenenalter tendenziell mehr Pflege und Makeup verwendet als im Jugendalter, wird acne cosmetica insbesondere mit Erwachsenen in Verbindung gebracht.
Akne und Medikamente
Die im klinischen Alltag häufig auftretenden Medikamente sind hauptsächlich Kortikosteroide, orale Verhütungsmittel und Vitamin B12. Isoniazid, Testosteron, Lithium und bestimmte Krebsmedikamente werden ebenfalls mit medikamentös-induzierter Akne in Verbindung gebracht. (10)
Verhütungsmittel und Akne
Akne und Ernährung
Auf die Verbindung zwischen Akne und Ernährung kommen wir noch zu einem späteren Zeitpunkt zurück (inzwischen hier zu finden Richtige Ernährung bei Akne).
An dieser Stellen möchte ich nur kurz erwähnen, dass viele Studien auf folgende Zusammenwirkungen hinweisen:
- Verzehr von Kuhmilch bzw. Milchprodukten (insbesondere fettarme Varianten) und Akne
- Ernährung mit einem hohen glykämischen Index und Akne.
Akne und Essstörungen
Auch wurde Akne mit Ernährungsstörungen wie Anorexia und Bulimia in der Zeit der Gewichtszunahme in Verbindung gebracht.
Was das Körpergewicht (BMI) und Akne anbelangt, sind die Aussagen jedoch widersprüchlich: So bringen manche Studien Akne mit Untergewicht, während andere wiederum mit Übergewicht in Verbindung.
Hier ist weitere Forschung nötig, um eine klare Tendenz aufzeigen zu können. (2)
Akne und Hyperhidrose
Eine Verstärkung von Akne kann zudem aus einer vermehrten Schweißproduktion resultieren. Obwohl die Studienlage zur Verbindung zwischen Hyperhidrose und Akne nicht eindeutig ist, wird suggeriert, dass dieser Zusammenhang nicht von der Hand zu weisen ist. Der Schlüsselfaktor ist hier der antimikrobielle Peptide namens Dermcidin. Ein übermäßiges Schwitzen kann zu einer Dysregulation des Dermcidins führen, was Akne auslösen kann. Die genaue Wirkung von Hyperhidrose auf beide Aknetypen muss durch weitere Studien geklärt werden. (10)
Akne und Rauchen | Tobacco
Zigarettenrauch kann das Risiko einer dauernden Präsenz von Akne erhöhen.
Klar ist allerdings nicht, ob Zigaretten (Tobacco) die bereits existierende Akne verschlechtern oder diese in Menschen mit genetischen Prädispositionen für Akne mitverursachen. (2, 3, 4 S. 35)
Akne und Stress
Dass Akne mit Stress verbunden ist, haben wir bereits in den früheren Beiträgen zu Akne erwähnt.
Im Erwachsenenalter kommt hinzu, dass die Betroffenen sich dafür schämen, unter einer „jugendlichen“ Hautkrankheit leiden zu müssen. Das führt noch zu mehr Frustration.
Eine Studie hat gezeigt, dass täglicher Stress die Akne in einem Drittel aller untersuchten Frauen verschlechtert hat.
Doch was ist die konkrete Verbindung zwischen Stress und Akne, fragt Ihr?
Mehr Stress bedeutet mehr Cortisol und mehr Androgene im Blut. Und Androgene erhöhen wiederum die Sebumproduktion.
Und wir wissen inzwischen, dass eine erhöhte Sebumproduktion plus genetische Prädispositionen, Hyperkeratose und Entzündungsprozesse zu einer unreinen Haut führen. (2)
Hinzu kommt, dass Stress bei Patienten mit Akne das Anfassen von Pickeln bis zu deren Ausdrücken führt, was wiederum das Risiko von Entzündungen, Narbenbildung und Hyperpigmentierung erhöht.
„Bei Erwachsenenakne kommt es häufiger zur Narbenbildung als bei Jugendlichen. Die Tatsache, dass Erwachsenenakne mehr entzündliche Läsionen aufweist und behandlungsresistent ist, erhöht das Risiko der Narbenbildung.“ (10)

Akne und Hormone
Hormone werden meist mit Erwachsenenakne in Verbindung gebracht. Doch jede Akneart ist hormonell gesteuert!
Jede Situation, die den Androgenspiegel erhöht oder den Östrogenspiegel sinkt, erhöht das Risiko von Unreinheiten.
Mit anderen Worten: Eine Störung des hormonellen Haushalts (Pubertät, Schwangerschaft, Menopause, Zyklusstörung) führt potenziell zu Unreinheiten.
Daher sind Männer im Erwachsenenalter seltener von Akne betroffen als Frauen (s. oben).
Akne und hormonelle Imbalance
Allerdings ist der Zusammenhang zwischen Akne und Hormonen keineswegs eindeutig.
Zusätzlich zu Studien, die über hohe Serumspiegel von Testosteron und Dehydrotestosteron (DHT) berichten, gibt es auch Studien, die einen normalen Hormonspiegel zeigen. Diese Ergebnisse legen nahe, dass beim Auftreten von Akne eine Endorgan-Überempfindlichkeit wichtiger sein könnte als hohe Androgenspiegel im Serum. (10)
Außerdem wird davon ausgegangen, dass eine nur bestimmte Anzahl von Follikeln anfällig für Akne ist. Diese Follikel zeigen unterschiedliche Empfindlichkeitsgrade gegenüber im Blut zirkulierenden Androgenhormonen. (10) Dies würde wiederum erklären, warum Akneausbrüche immer wieder an denselben Hautstellen vorkommen.
Neben Androgenen kann die Talgproduktion darüber hinaus auch durch andere Hormone ausgelöst werden: etwa Melanocortine und das Corticotropin-Releasing-Hormon. (11)

Frauenakne: Vor und nach der Menopause
Laut manchen Dermatologen sollte man Frauenakne im Erwachsenenalter in zwei Gruppen aufteilen. (2)
- Akne vor Menopause: zwischen 25 und 44 Jahre alt
- Akne im menopausalen bzw. post-menopausalen Alter: ab 45 Jahren
Schauen wir uns jetzt sowohl die vor-menopausale als auch post-menopausale Akne an.
Frauen im vor-menopausalen Alter (ca. 25-44)
Jede Frau mit genetischen Prädispositionen zu Akne vor Menopause (im gebärfähigen Alter) erfährt Unterschiede im Hautbild je nach Zyklusphase. 85% Frauen erfahren eine Verschlechterung des Hautbildes einige Tage vor der Menstruation.
Diese vor-menstrualen Unreinheiten sind laut Studien bei Frauen nach dem 30. Lebensjahr stärker ausgeprägt als bei jüngeren Frauen. Sofern keine weiteren Erkrankungen, wie PCOS oder Hyperandrogenismus, auftreten, ist ein Akneschub in der vor-menstrualen Zeit am meisten ausgeprägt.
Frauen im menopausalen und post-menopausalen Alter (ab ca. 45)
Frauen im menopausalen Alter haben selten eine ölige Haut, die mit Akne assoziiert wird. Hier ist die Produktion von Testosteron und DHT in den meisten Fällen auch nicht besonders hoch. Diese ist vielmehr oft im Normbereich – allerdings auf dem oberen Rand angesiedelt.
Was ist also entscheidend in der Menopause und in der Zeit danach für die Entstehung einer unreinen Haut, fragt Ihr?
Entscheidend ist, dass Östrogene reduziert werden. Und das Verhältnis zwischen Androgenen (männlichen Hormonen) und Östrogenen (weiblichen Hormonen) wird zu Gunsten von Androgenen verschoben.
Eben diese hormonelle Imbalance trägt zu Akne-Erscheinungen bei. In diesem Fall kann eine hormonelle Ersatztherapie mit dem Frauenarzt konsultiert werden.
Akne im Erwachsenenalter – Behandlungsmethoden
In einer Umfrage wurden 208 von Acne Tarda betroffene Frauen (5) im Alter von 25 bis 45 Jahren gefragt, wie sie mit Spätakne umgehen.
Aus der Datenauswertung resultiert, dass die überwiegende Mehrheit Makeup als geeignete Strategie betrachtet. Außerdem gab mehr als die Hälfte zu, Pickel auszudrücken.
Fast jede dritte Befragte versuchte, die Haut mit Ethanol oder Benzoylperoxid (BPO) auszutrocknen.
Doch weder Pickelausdrücken noch Austrocknen ist die richtige Vorgehensweise bei Akne. Wie sollte man eine Erwachsenenakne behandeln?
Ist die Behandlung von Spätakne anders als von Jugendakne?
Nein. Beide Aknearten basieren auf denselben Prinzipien und Methoden. Diese Methoden schauen wir uns jetzt an.
Topische bzw. äußerliche Behandlung von Erwachsenenakne
Verschreibungspflichtige Anti-Akne Cremes
Behandlungsmethoden bei Akne im Erwachsenenalter unterscheiden sich nicht weitgehend von denen, die in der Pubertät angewandt werden. Die Haut wird behandelt:
- mit Retinoiden (etwa Tretinoin, Adapalen, Isotretinoin)
- mit antimikrobiellen Substanzen (Benzoylperoxid |wirkt auch komedolytisch |, Erythromycin, Clindamycin). (2)
Auch Cremen mit einer festen Kombination von Wirkstoffen gelten als erfolgreich gegen Akne. Dazu zählen etwa:
- Benzoylperoxid 5% + Clindamycin 1%
- Erythromycin 2% + Isotretinoin 0,05%
Telemedizin – Online Arzt bei Erwachsenenakne
Da ich in meinem peri-menopausalen Alter derzeit mit Unreinheiten kämpfe, die alleine mit einer angepassten Hautpflege nicht in den Griff zu bekommen sind, wurde mir eine antibiotische Creme verschrieben. Bei der Behandlung von Akne kann nämlich neben entzündungshemmender Hautpflegeroutine, Diät, Stressmanagement etc. eben eine medikamentöse Behandlung den größten Unterschied ausmachen. Oft ist eine Kombination aus oralen und topischen Medikamenten hilfreich.
Ich möchte Euch auch dazu ermuntern:
Wartet nicht allzu lange mit dem Gang zum Dermatologen, wenn Ihr unter einer (Erwachsenen-)Akne leidet. Mit der Entwicklung der modernen Telemedizin musst Du auch keine Wartezeiten in den Kauf nehmen – etwa bei Formel Skin wirst Du nicht nur sofort beraten, sondern auch notfalls mit verschreibungspflichtigen Medikamenten versorgt. Und die Preise für eine monatliche Beratung plus ein Hautpflege-Set (35€) finde ich auch fair.

Lasst mich bitte wissen, ob Ihr verschreibungspflichtige Produkte gegen Akne nehmt und ob diese auch eine Verbesserung Eurer Akne nach sich ziehen.
Anti-Akne Hautpflege
Was Gesichtspflege anbelangt, so ist bei Spätakne die topische Verwendung von entzündungshemmenden Inhaltsstoffen von Vorteil. Dazu zählen:
- Niacinamide
- Salicylsäure
- frei verkäufliche Produkte mit Azelainsäure. Vor allem bei einer leichten bis moderaten Akne gilt Azelainsäure (Produkte mit 15-20% Azelainsäure sind verschreibungspflichtig) als erfolgversprechend (6, S. 497)
- frei verkäufliche Produkte mit Retinoiden
Orale Behandlungsmöglichkeiten von Erwachsenenakne
Orale Einnahme von Antibiotika, Isotretinoin (Aknenormin) und hormonelle Therapien kommen bei erwachsenen Frauen oft zum Einsatz. (2) In den USA wird auch Spironolacton (spironolactone) verschrieben.
Spironolacton, wie auch andere hormonellen Therapien, sind für Männer nicht geeignet, da sie anti-androgene Wirkung haben.
Ob das Medikament in Deutschland Frauen im gebärfähigen Alter verschrieben werden kann, muss mit dem Arzt konsultiert werden.
Akne im Erwachsenenalter – Fazit
Sowohl die Entstehungsfaktoren als auch das Erscheinungsbild und die Behandlungsmethoden bei acne tarda weichen nicht weitgehend von denen im Jugendalter ab.
Wenn es um Hautpflege bei Spätakne geht, sind folgende Faktoren wichtig:
- Milde – reizarme – Hautpflegepräparate, welche für das gesunde Hautmikrobiom sorgen
- Keine Austrocknung von Sebum mithilfe von alkohollastigen Produkten und harschen Tensiden
- Kein Selbst-Ausdrücken von Pickeln
- Verwendung von Retinoiden, chemischem Peeling und entzündungsregulierenden Produkten
- Täglicher Auftrag vom Sonnenschutz – das UV-Licht kann das hauteigene Squalene oxidieren, was wiederum zu Entzündungen und Porenblockade führt
- Bei schwerwiegenden Problemen – Dermatologenbesuch
Erfolgversprechende Akne-Präparate von no-name Brands „aus dem Internet“ würde ich unter keinen Umständen testen. Raten würde ich wiederum zu einer Konsultation mit dem Frauen- bzw. Hautarzt.
Akne im Erwachsenenalter und PCOS
Auch wenn Spätakne häufig mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS oder PCO) assoziiert wird, leiden nicht alle erwachsenen Frauen mit unreiner Haut unter PCOS.
Manche Frauen haben zwar hormonelle Fluktuationen oder ein normabweichendes Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Hormonen. Dies alleine wird jedoch nicht als PCOS qualifiziert.
Mehr zum Thema Akne und PCOS könnt Ihr hier erfahren.
Eine Übersicht von allen Akne-Beiträgen findet Ihr hier.
Eure Pia
Quellenangaben zum Thema Spätakne bzw. Erwachsenenakne
- Current evidence suggests that post-adolescent acne in women is on the rise: Kim GK, Michaels BB. Post-adolescent acne in women: more common and more clinical considerations. J Drugs Dermatol. 2012 Jun;11(6):708-13
- Acne vulgaris (acne) is a growing problem in adult women: Zeichner JA, Baldwin HE, Cook-Bolden FE, Eichenfield LF, Fallon-Friedlander S, Rodriguez DA. Emerging Issues in Adult Female Acne. J Clin Aesthet Dermatol. 2017 Jan;10(1):37-46. Epub 2017 Jan 1. PMID: 28210380
-
Pelle E, Miranda EP, Fthenakis C, Mammone T, Marenus K, Maes D. Cigarette smoke-induced lipid peroxidation in human skin and its inhibition by topically applied antioxidants. Skin Pharmacol Appl Skin Physiol. 2002 Jan-Feb;15(1):63-8
- Tosti/Hexsel (2013): Update in Cosmetic Dermatology (Hg.), Springer
- Tanghetti/Kawata/Daniels (2014): Understanding the Burden of Adult Female Acne, in: The Journal of clinical and aesthetic dermatology, 7(2): 22-28
- Leidenberger/Strowitzki/Ortmann (2014): Klinische Endokrinologie für Frauenärzte, Springer, 5. Aufl.
- Goulden V./Stables GI/Cunliffe WJ (1999): Prevalence of facial acne in adults, in: Journal of the American Academy of Dermatology, 41, 577-580
- Collier CN/Harper JC/Cantrell WC (2008): The prevalence of acne in adults 20 years and older, Journal of the American Academy of Dermatology, 58, 56-59
- Berson, Diane/Alexis, Andrew (2013): Adapalene 0.3% for the Treatment of Acne in Women, in: The Journal of clinical and aesthetic dermatology, 6(10): 32-35
-
Kutlu Ö, Karadağ AS, Wollina U. Adult acne versus adolescent acne: a narrative review with a focus on epidemiology to treatment. An Bras Dermatol. 2023 Jan-Feb;98(1):75-83. doi: 10.1016/j.abd.2022.01.006. Epub 2022 Oct 14
- Bagatin E., de Freitas T.H.P., Rivitti-Machado M.C., Ribeiro B.M., Nunes S., Rocha M.A.D. Adult female acne: a guide to clinical practice. An Bras Dermatol. 2019;94:62–75
- Dreno B., Thiboutot D., Layton A., Berson D., Perez M., Kang S., et al. Large‐scale international study enhances understanding of an emerging acne population: adult females. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2015;29:1096–1106
- Karadağ A.S., Balta İ., Saricaoğlu H., Kiliç S., Kelekçi K.H., Yildirim M., et al. The effect of personal, familial, and environmental characteristics on acne vulgaris: a prospective, multicenter, case controlled study. G Ital Dermatol Venereol. 2019;154:177–185
- Lucky A.W. Quantitative documentation of a premenstrual flare of facial acne in adult women. Arch Dermatol. 2004;140:423–424


Als Betroffene (am schlimmsten war es tatsächlich in und um die zwei Schwangerschaften) graut es mir davor, auch noch die postmenopausale Akne zu bekommen. Aktuell habe ich alles ganz gut im Griff, wenn dann in 5-6 Jahren aber die Hormone wieder aus dem Ruder geraten… Ach je.
Anne|Linda, Libra, Loca
Ach je…. vielleicht gibt es bis dahin ein Wundermittel für Spätakne. Let’s hope! 🙂
Liebe Pia,
Danke für diese großartige Reihe, ich freue mich über jeden einzelnen Artikel!
Hast du zur acne cosmetica noch weitere Informationen? Kommt dazu eventuell noch ein Beitrag oder hättest du Link Tipps für mich?
Bei meiner Akne habe ich nämlich festgestellt, dass sie durch fast alles schlechter wird.
Oft verzichte ich schon auf Cremes, aber ganz ohne Kosmetik geht leider auch nicht immer (das würde dann ja z.B. auch bedeuten, nie Sonnenschutz zu verwenden…).
Ich habe schon versucht, selbst nach acne cosmetica zu googlen. Aber ich stoße eigentlich nur auf Seiten, die pauschal alles chemische verteufeln und natürliche Produkte sollen die Lösung sein.
Mir gefällt zwar die Idee, möglichst natürlich zu pflegen, aber so zu pauschalisieren ist einfach Quatsch. Die ganzen reizenden ätherischen Öle in der meisten Naturkosmetik vertrage ich auch überhaupt nicht.
Deshalb wären weitere Infos zur acne cosmetica (wissenschaftlich fundiert statt ideologisch motiviert) wirklich klasse.
Liebe Grüße
Susanne
Liebe Pia,
Danke für diese großartige Reihe, ich freue mich über jeden einzelnen Artikel!
Hast du zur acne cosmetica noch weitere Informationen? Kommt dazu eventuell noch ein Beitrag oder hättest du Link Tipps für mich?
Bei meiner Akne habe ich nämlich festgestellt, dass sie durch fast alle Kosmetik schlechter wird.
Oft verzichte ich schon auf Cremes, aber ganz ohne Kosmetik geht leider auch nicht immer (das würde dann ja z.B. auch bedeuten, nie Sonnenschutz zu verwenden…).
Ich habe schon versucht, selbst nach acne cosmetica zu googlen. Aber ich stoße eigentlich nur auf Seiten, die pauschal alles chemische verteufeln und natürliche Produkte sollen die Lösung sein.
Mir gefällt zwar die Idee, möglichst natürlich zu pflegen, aber so zu pauschalisieren ist einfach Quatsch. Die ganzen reizenden ätherischen Öle in der meisten Naturkosmetik vertrage ich auch überhaupt nicht.
Deshalb wären weitere Infos zur acne cosmetica (wissenschaftlich fundiert statt ideologisch motiviert) wirklich klasse.
Liebe Grüße
Susanne
Liebe Pia,
kannst du eine Tagescreme (mit oder ohne lsf) empfehlen, die für empfindliche haut geeignet ist und mindestens 1% vitamin e enthält? ich habe über die Pharmaceris Melacyd SPF 50+ nachgedacht, die du empfohlen hast, aber bin mir unsicher wegen deinem Rat, sie bei empfindlicher Haut besser nicht zu verwenden. Die Tagespflege von Uncover Skincare spricht mich sehr an, aber 50€ für eine Tagespflege sprengt mein Budget. Kannst du mir da was empfehlen? Liebste Grüße, Kathi
„Zwar betrifft die Erwachsenenakne auch Männer, dennoch sind Frauen deutlich häufiger betroffen. Aus US-amerikanischen Statistiken resultiert, dass doppelt so viele Frauen als Männer nach Hilfe in dermatologischen Praxen suchen.“
Das gefällt mir nicht so richtig. Man könnte zwar behaupten, dass demnach mehr weibliche Patienten existieren müssen, aber es kann ja nicht ausgeschlossen werden, dass die Männer einfach nicht zum Arzt gehen. Hast du dafür noch eine andere Quelle? Stelle ich mir schwierig vor, man kann ja keine Volkszählung nach Akne machen.
Ansonsten fand ich deinen Artikel sehr interessant, da ich leider auch betroffen bin und das wohl tatsächlich von meiner Mutter geerbt habe. (Die sagt natürlich, ich soll mir nicht so viel Zeug ins Gesicht schmieren, dann würde es besser aussehen – ihr selektives Gedächtnis erbe ich hoffentlich nicht…)
Momentan habe ich mein Gesicht trotz Stress recht gut im Griff (und da ich das jetzt gesagt habe, wird es morgen sicher wieder furchtbar aussehen), aber da ich meine Produkte von The Ordinary nicht mehr nachkaufen will und mir außerdem bald ein großer Länderwechsel bevorsteht, schwant mir schon das Schlimmste…