Was hilft gegen Pigmentflecken? The Joy of Anti Aging

(Werbung, da PR Samples) Dass der Alterungsprozess unaufhaltsam voran schreitet, muss akzeptiert werden. Eine andere Wahl haben wir nicht. Wird unsere Haut jedoch nicht richtig gepflegt, wird sie vorzeitig altern. Hauterschlaffung, Fältchen, Falten und Pigmentflecken tauchen auf, die dem biologischen Alter vorausgehen. Und das müssen wir nicht einfach so hinnehmen. Es gibt durchaus Möglichkeiten, Pigmentstörung durch eine gute Auswahl an Pflegemitteln und Geduld deutlich zu reduzieren bzw. weg zu bekommen. Was hilft gegen Pigmentflecken? Gibt es Hausmittel gegen Pigmentflecken bzw. Altersflecken, die dauerhaft gute Dienste leisten? Das erfährt Ihr in diesem Blogpost!

Es gab mal eine Umfrage, die ich leider nirgends mehr finden kann, in der Menschen gefragt wurden, welche der beiden Attribute die Haut älter aussehen lassen: Falten oder Pigmentflecken? Die entschiedene Mehrheit hat auf Pigmentstörung hingewiesen. Und der Mehrheitsmeinung schließe ich mich an. Ich denke, dass Hautverfärbungen durchaus mehr Aufmerksamkeit auf die “Unvollkommenheiten” einer Haut ziehen als Fältchen.

Das Thema: Pigmentflecken – Entstehung, Vermeidung und Behandlung – ist als Teil der Blogreihe zur Akne vorgesehen. Zahlreiche Beiträge zur Akne-Problematik werden bald regelmäßig bei SKINCI und hier auf Skincareinspirations veröffentlicht. Allerdings entschloß ich mich dazu, auch Teil der Paula’s Choice Kampagne zum Thema: “Antiaging” im Kontext der Hautpflege zu werden. Dabei wählte ich explizit das Thema Hyperpigmentierung aus zwei Gründen:

Zum einen kann man irreguläre Braunfärbung der Haut – im Gegensatz etwa zur Hautstraffung oder einem “Haut-Detox” – mit kosmetischen Wirkstoffen gut in den Griff bekommen. Und genau das nenne ich “Joy of Antiaging”. Denn es lassen sich durchaus Maßnahmen treffen, die einer vorzeitigen Alterung der Haut effektiv entgegenwirken. Nicht verkrampft und aus Unzufriedenheit heraus, sondern klug, bedacht und systematisch.

Das Thema Pigmentflecken bzw. Altersflecken wählte ich zum zweiten deshalb, weil ich ein gutes Beispiel dafür bin, dass man unschöne braune Flecken im Gesicht entfernen kann und möchte dazu weiter unten aus eigener Erfahrung berichten. 

Heute werde ich über Pigmentstörung hauptsächlich im Zusammenhang mit Melasma und meinen Eigenerfahrungen sprechen. Ein Blogpost mit theoretischen Grundlagen zur Entstehung von Hautverfärbungen (Melasma, PIH und Altersflecken) und mit genauen Quellenangaben zu Aktivstoffen und Therapiemethoden kommt voraussichtlich im Mai.

“The Joy of Antiaging”? Here we go! 🙂

Bevor wir jedoch zu der Frage kommen: “Was hilft gegen Pigmentflecken?”, wollen wir Pigmentflecke zunächst definieren und qualifizieren. Weiter unten werde ich somit von Altersflecken und Melasma sowie postinflammatorischer Hyperpigmentierung (PIH) sprechen. 

PIH, Altersflecken und Melasma

Wenn von “Pigmentflecken” bzw. “Pigmentmalen” gesprochen wird, werden generell hell- oder dunkelbraune Verfärbungen auf der Haut gemeint. Diese können unterschiedliche Ursachen haben: 

1) Wird die Haut verletzt (etwa im Züge eines hoch konzentrierten chemischen Peelings bzw. durch das Ausdrücken eines Pickels) oder entzündet (Rosazea, Psoriasis), kommt es an dieser Stelle zu einer vermehrten Bildung des Hautpigments Melanin. In der Fachliteratur wird das Phänomen als postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH, postinflammatory pigmentation) bezeichnet. 

2) In einer älteren Haut (ab ca. 50) wird neben Melanin vermehrt noch ein anderes Hautpigment gebildet: Lipofuszin. Unter Sonnenbestrahlung tendiert Lipofuszin dazu, sich in der Epidermis irregulär zu verteilen. Folglich kommt es zur Entstehung von sog. Altersflecken (solar lentigo, sun spots oder age spots).  

3) Kommen hingegen Hormone ins Spiel, allen voran ein erhöhter Östrogenspiegel (z.B. in der Schwangerschaft oder unter Pille-Einnahme), können sich auf der Haut in Anwesenheit des UV-Lichts braune, asymmetrische Verfärbungen bilden. Diese erscheinen meist auf der Stirn, der Oberlippe, auf den Wangen – zentral und in der Nasennähe – und im Bereich der Schläfen. Man nennt diese verfärbten Stellen Melasma (sog. Chloasma, Schwangerschaftsmaske oder pregnancy mask).

Was hilft gegen Pigmentflecken Paulas Choice

Was hilft gegen Pigmentflecken?
Drei Behandlungssäulen von Hyperpigmentierung

In jedem der obigen Fälle – sei es Melasma, postinflammatorische Hyperpigmentierung oder Altersflecken – handelt es sich um eine Störungen der Pigmentbildung in der Haut und die Behandlung setzt generell auf drei Säulen: 1. Täglicher Sonnenschutz mit hohen UVA-Werten 2. Wirkstoffe – welche die Melaninbildung hemmen 3. Peeling | Laser – welche mit Melanin gefüllte Zellen zerstören oder abtragen.

Sonnencreme gegen Pigmentflecken – Fokus auf UVA

Was hilft also gegen Pigmentflecken? Das schärfste Schwert gegen Pigmentflecken ist eindeutig eine gute Sonnencreme. Bräune, die durch eine Produktion des Hautpigments Melaninzur Stande kommt, ist nichts anderes als ein Versuch des Körpers, sich vor UV-Schaden zu schützen. Das, was wir in der westlichen Hemisphäre als “schön gebräunte” Haut wahrnehmen, ist somit nichts anderes als Hinweis auf einen Abwehrmechanismus unserer Haut vor möglicher Beschädigung, inkl. Hautkrebs. 

Für die Entstehung einer Hyperpigmentierung sind in erster Linie UVA-Strahlen zuständig. Das sind übrigens auch diejenigen UV-Strahlen, die zur Bildung von freien Radikalen beitragen. UVA Strahlen sind nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst und Winter vorhanden, werden in einem viel geringeren Ausmaß als UVB-Strahlen durch Wolken gefiltert und schon gar nicht durch Fenster und Glass (etwa Autoscheiben)! 

Fazit: Ein Sonnenschutz mit einem guten soll nicht nur im Sommer, sondern täglich auch in dunkleren und kalten Monaten getragen werden. 

Dadurch schützen wir uns nicht vor Sonnenbrand, sondern von einer vermehrten Produktion von Melanin und damit vor Pigmentflecken.  

Bräune ist ein Zeichen dafür, dass unser Körper “Abwehrkräfte” gegen Beschädigung der Haut durch UV-Licht, inkl. Hautkrebs, mobilisiert.

Welche Inhaltsstoffe helfen gegen Pigmentflecken?

Was hilft gegen Pigmentflecken Niacinamide

Ist Sonnenschutz die einzige Präventionsmaßnahme vor Hyperpigmentierung? Glücklicherweise nicht. Es gibt frei verkäufliche und rezeptpflichtige Mittel, die Melaninablagerungen größtenteils verhindern und bestehende Braunfärbung der Haut aufhellen können.

a)  Die meisten depigmentierenden Inhaltsstoffe verhindern die Aktivität von Tyrosinase. Tyrosinase ist das Hautenzym in der Haut, das in der Melaninbildung bzw. Melaninsynthese unabdingbar ist. Inhaltsstoffe, welche die Tyrosinase-Wirkung verhindern, nennen wir Tyrosinase-Inhibitoren oder Tyrosinase-Hemmer (diese Bezeichnungen habt Ihr bestimmt schon oft auf Verpackungen von Pflegeprodukten gesehen).

b)  Andere Inhaltsstoffe, die gegen Pigmentstörung agieren, können 1) den Transfer von Melanin nach oben hin zur Hautoberfläche verhindern, 2) Sauerstoffradikale, die ebenfalls Melaninbildung anregen, neutralisieren oder 3) das Enzym Tyrosinase degradieren. 

Diese Arten von Aktivstoffen gegen Pigmentflecken findet Ihr unten: 

Was hilft gegen Pigmentflecken Azelainsäure

Hyperpigmentierung und ästhetische Dermatologie: Chemisches Peeling und Laser

Bei der Beseitigung von Pigmentflecken kann ästhetische Medizin mit Sicherheit sehr hilfreich sein. Ich gebe zu, dass ich mich mit der Thematik bislang zu wenig befasst habe, um Euch eine fundierte Auflistung aller Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden zur Entfernung von Pigmentflecken darstellen zu können. Dazu werde ich sicherlich irgendwann kommen, falls Ihr Interesse daran habt.

Pigmentflecken und chemisches Peeling: AHA versus TCA

Generell scheint es, dass in Deutschland zwei Arten von chemischem Peeling angeboten werden:

1) Chemisches Peeling = Fruchtsäurepeeling (AHA) mit Glykolsäure, Milchsäure oder Apfelsäure. In ärztlichen Praxen liegt die Konzentration bei 70-80%.


2) Chemisches Peeling mit Trichloressigsäure (TCA-Peeling | Blue Peel):
a) Easy-Peel mit 15-20% und b) mitteltiefes TCA-Peel mit 30-35%.

Auf dermatologischen Homepages kann man erfahren, dass TCA Peel eine viel stärkere Wirkung als ein AHA-Peel hat und eher für sonnengeschädigte Haut und tiefere Fältchen gedacht wird. Fakt ist, dass die Schäl-Reaktion nach einem intensiven TCA-Peel viel stärker als bei AHA-Peel ausfällt. Auch dauert die down time viel länger.

Doch ist das TCA Peel tatsächlich effektiver in Entfernung von Pigmentflecken als ein AHA-Peel? 

Eine Studie von 2012 hat die Ergebnisse von 35% AHA und 15% TCA in Bezug auf Melasma-Behandlung miteinander verglichen. Das Resultat zeigte, dass sich beide Peel-Arten effektiv – aber auch gleich effektiv – in der Minimierung von Melasma-Verfärbungen erwiesen.

Dabei waren Nebenwirkungen in der Patientengruppe, die mit TCA behandelt wurde, viel stärker als in der AHA-Gruppe (starkes brennendes Gefühl: TCA – 26.6%, GA – 6.6%; Errötung nach dem Peel: TCA – 20%, GA – 10%; Schmerzen nach dem Peel: TCA – 6.6%, GA – 3.3%; PIH nach dem Peel: TCA – 13.35%, GA – 6.6%, etc). (hier ein anderes Beispiel mit demselben Resultat)

Ein andere Studie von hat wiederum die Wirkung von stärkeren Konzentrationen von AHA und TCA auf Melasma miteinander verglichen: 70% AHA und 35% TCA. Auch hier waren die Resultate in Bezug auf die Aufhellung der Pigmentablagerungen vergleichbar, die Nebenwirkungen bei der TCA-Gruppe fielen jedoch stärker auf.

Es scheint somit, dass eine Behandlung mit Glykolsäuren bei Melasma Pigmentflecken einem TCA-Peel vorzuziehen ist.

Allerdings muss ich zugeben, dass mich eine Behandlung mit hochkonzentrierten Peels nicht gerade stark anspricht. Meine Haut tendiert zur Narbenbildung und das Risiko möchte ich nicht hinnehmen. Vor einigen Jahren habe ich selbst ein 25% Peel mit Glykolsäure angewendet. Während der 10-Minutigen (glaube ich) Anwendungszeit brannte die Haut wie Feuer. Danach bildete sich ein weißer Schorf, die Haut wurde glänzend und schälte sich stark ab. Nach etwa einer Woche hat sich eine neue Hautschicht gebildet und die Haut schien mir anfangs unglaublich schön zu sein.

Nach einigen Wochen hat sich der Wow-Effekt allerdings gelegt. Außerdem hatte ich nach der Behandlung mit zwei PIH-Stellen und anschließend unschönen Narben zu kämpfen. Das war mit Angst verbunden, dass diese nie weg gehen werden (die roten Stellen verschwanden nach ca. einem Monat). Das wäre auch keine unrealistische Erwartung gewesen, den Studien betonen, dass chemisches Peel aufgrund Irritationen und Entzündungen, PIH zur Folge haben können (hier).

Persönlich sehe ich somit keinen Vorteil der schmerzhaften Anwendung von höher konzentrierten Peelingmitteln gegenüber einer regelmäßigen Verwendung von gering konzentrierten Peels. Gerne würde ich aber über Eure Erfahrungen mit chemischen, höher konzentrierten Peelingpräparaten erfahren!

Was hilft gegen Pigmentflecken AHA Peeling

Pigmentstörung und Laserbehandlung

Eine Laser-Behandlung von Melasma ist, wie hoch konzentriertes chemisches Peeling, ebenfalls keine Therapie erster Wahl, sondern eventuell eine ergänzende Therapie zu einer Behandlung mit topisch aufgetragenen Aktivstoffen. Eine Leserbehandlung hat auch keinen Einfluss auf die Entstehung von Melaninproduktion, sondern kann nur das Resultat derer sichtbare Überproduktion nivellieren. In Deutschland werden zur Zeit hauptsächlich zwei Arten von Leserbehandlungen angeboten, die für Melasma, PIH und Altersflecken gedacht sind:

1) Eine abtragende Leserbehandlung| Abtragungslaser (etwa Erbium-YAG Laser) (kann auch fraktioniert sein) 

2) Eine fraktionierte Laserbehandlung mit nicht-abtragender Leser-Technik.

Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass eine Laserbehandlung – sowohl mit ablativen (abtragenden) als auch nicht ablativen Techniken – in vielen Fällen eine postinflammatorische Hyperpigmentation (PIH) nach sich ziehen kann. Auch werden die zunächst aufgehellten Flecken in ca. 50% der Behandelnden nach einiger Zeit wieder dunkler (das kann aber auch an einem fehlenden Auftrag vom Sonnenschutz liegen). Da es aber derzeit unterschiedliche Arten an Lasergeräten mit zum Teil ähnlichen Namen angewandt werden, traue ich mich nicht, hierüber ein Urteil zu bilden. Auch entwickelt sich die Lasertechnologie in einem rasanten Tempo mit dem Ergebnis, dass immer wieder neue, modernere Geräte auf den Markt gebracht werden. Aussagekräftige Untersuchungen derer Effizienz in Behandlung von Pigmentflecken müssen daher noch abgewartet werden.

Solltet Ihr mit einer Laserbehandlung Erfahrung gemacht haben, wäre ich für Euer Feedback sehr dankbar.

Was hilft gegen Pigmentflecken Vitamin C Ascorbinsäure

Meine Erfahrung mit Pigmentflecken | Melasma

Wie ich Euch bereits vor Jahren in der “Über mich” Rubrik erzählte, hatte der Anfang meiner Reise durch Hautpflege und Inhaltsstoffe viel mit meinen Hyperpigmentierungen – explizit Melasma – zu tun. Nach einem Urlaub auf Malediven, wo ich kaum Sonnenschutz trug (ja, so war es, bis ich ca. 34 Jahre alt wurde!), kam ich nach Hause mit Verfärbungen auf der Stirn (großflächig), der Oberlippe (eine elegante Moustache) und zwei dunklen Flecken auf beiden Seiten meiner Schläfe. Da ich zu damaliger Zeit keine Ahnung von guter Pflege hatte, musste ich meine Hyperpigmentierung etliche Jahre mehr oder weniger stolz tragen.

Die allererste vernünftige Pflegeprodukte waren zwei Seren mit 8% Glykolsäure (AHA): die eine Flasche war von Paula’s Choice, die andere von Peter Thomas Roth. Davon habe ich Euch in diesem Post zum chemischen Peeling erzählt. Zu gleicher Zeit begann ich, täglich eine Sonnencreme zu tragen. Nach einigen Wochen waren die problematischen Stellen zum Großteil aufgehellt. Eine gewisse Verdunkelung kam jedoch im Sommer wieder – heute weiß ich, dass dies an Sonnenschutzprodukten ohne ausreichenden UVA-Wert lag.

Der zweite Haut aufhellende Inhaltsstoff, den ich in meine Pflegeroutine eingeführt habe, war das Vitamin C in Form von Ascorbinsäure. Getestet habe ich mich durch etliche Seren (meist recht teure, um 100€). Auch habe ich meine eigenen Seren mit Ascorbinsäure gerührt.
Meist mochte ich den Geruch nicht, einige sind nach zwei Wochen oxidiert und die Ergebnisse von 10-15% Vitamin C Präparaten waren in meinen Augen auch nicht berauschend. Daher habe ich zu Seren mit Vitamin C Derivaten oder zu Präparaten auf Silikonbasis gewechselt. Das kleine Vitamin C Treatment von PC ist ein der wirkungsvollsten Vitamin C Seren auf dem Markt. Ein täglicher Auftrag kann die Haut jedoch irritieren (mehr zu dem Vitamin C Treatment s. hier). 

Das unten abgebildete Serum von Paula’s Choice ist das erste wasserbasierte Vitamin C Serum, das ich nach einer längeren Pause wieder verwende. Diese klassische CEF-Zusammensetzung (Vitamin C, Vitamin E und Ferulasäure) mit dem “klassischen” Geruch lässt sich aber prima schichten und irritiert nicht. Dazu werde ich Euch beizeiten mehr berichten. 

Nach Pflegeexperimenten mit chemischen Peelingpräparaten und Vitamin C Cremes kamen weitere Fleckenaufhellung unterstützende Inhaltsstoffe: Niacinamid, Azelainsäure, Licorice Extrakte, etc.

Zwischenfazit – Was hilft gegen Pigmentflecken – in meinem Fall?

Seit einigen Jahren verwende ich nun auf regelmäßiger Basis folgende Aktivstoffe gegen existierende und potenzielle Melaninablagerungen:

  • Vitamin C (Ascorbinsäure und Derivate) (täglich)
  • Niacinamide (4-10%) (täglich)
  • Peeling (Säure) (nicht höher als 8%) (2-3x/Woche)
  • Azelainsäure (10%) (2-3x/Woche)
  • Retinoide (3x/Woche)

Vom täglichen Tragen eines Sonnenschutzes habe ich seit ein paar Jahren keine Ausnahme gemacht. Neulich habe ich auch höher konzentrierte
Linolsäure (The Ordinary – mehr zur meiner Meinung über das Linolsäure-Präparat s. hier) eingeführt.Vitamin E, Morus Alba und Licorice Extraktesowie Soya und NAGsind in vielen hautaufhellenden Formulierungen ebenfalls mit dabei.

Meine Melasma ist – bis auf zwei Ausnahmen – komplett weg und die damals dunklen Stellen auf der Stirn und Oberlippe kommen nie wieder zum Vorschein. Zu den Ausnahmen gehör(t)en die zwei Flecken im Schläfen-Bereich: Davon ist der eine auf der rechten Seite erst in den letzten Wochen beinahe verschwunden. Ich ging bereits davon aus, dass ich mit den beiden Verfärbungen leben muss. Doch die eine Stelle wurde plötzlich hell. Es war tatsächlich so, dass der Fleck nicht schrittweise immer heller wurde, sondern die Verfärbung war quasi von einem Tag auf den anderen weg.

Hingegen ist die Hyperpigmentierung auf der linken Seite immer noch da, wird keinen Tick heller und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Da sich die Stelle gut hinter meiner Brillenfassung verstecken lässt, finde ich es weniger dramatisch.

Gibt es “die beste Creme gegen Altersflecken” oder “die beste Creme gegen Pigmentflecken”, wie das im Internet so häufig behauptet wird? Nein. Es gibt aber eine Reihe von sehr guten Pflegeprodukten, die dabei gut helfen können. Von diversen Hausmitteln gegen Pigmentflecken – wie etwa pure Zitronensaft (hier meine Begründung, warum Zitronensaft in Hautpflege zu vermeiden ist!) – würde ich stark abraten. Eher würde ich auf eine Hautpflegeroutine setzen, die möglichst viele aufhellenden Inhaltsstoffe enthält.

Allerdings muss Melasma dauernd unter Kontrolle gehalten werden. In warmen Monaten wird die Haut auf meiner Stirn (zwischen Zornfältchen) und neben meiner Nase regelmäßig leicht-braun verfärbt. Das sind genau die Stellen, wo ich vermehrt schwitze. Und da Fahrrad in meinem Fall eine unersetzbare Verkehrsmittel-Funktion ausübt (ich radle täglich insg. eine Stunde lang), ist es fast unmöglich, diese Stellen dauernd effektiv mit einer Sonnencreme zu schützen. Damit kann ich aber gut leben, da ich wegen der Verfärbungen nicht auf Auto oder Bus umsteigen möchte. Nur erinnert mich die Tatsache daran, dass Pigmentflecken die Tendenz haben, fieserweise wieder aufzutauchen, wenn man die Haut nicht zielfördernd pflegt. Solange die Ursache für Melasma bzw. andere Art von Pigmentstörung nicht beseitigt wurde, kann man die brauen Flecken nicht dauerhaft entfernen.

Was hilft gegen Pigmentflecken Vitamin C Ascorbinsäure

Was sind Eure Fragen zu Hyperpigmentierung?

Da ich den nächsten Beitrag zur Pigmentstörung bzw. Hyperpigmentierung möglichst gezielt aufEure Informationsbedürfnisse zuschneiden möchte, wäre ich für Fragen und Anregungen dankbar. Habt Ihr Probleme mit PIH, Altersflecken oder Melasma? Was hilft Euch dabei am besten? Wart Ihr bislang erfolgreich mit der Beseitigung von unerwünschten Hautverfärbungen? Habt Ihr Mal das Problem einer kosmetischen Prozedur anvertraut? Erzählt!

Weil der Beitrag von Paula’s Choice anhand von zur Verfügung gestellten Produkten unterstützt wurde (außer dem Vitamin C Treatment), sind in dem obigen Text fairerweise nur PC Pflegepräparate abgebildet. Alternativen findet Ihr auf vielen Stellen des Blogs. Außerdem wird zur Hyperpigmentierung noch ein separater Post kommen. Reviews zu den einzelnen PC-Produkten kommen ebenfalls.


Aktuelle Rabatte bei Paula’s Choice findet Ihr hier. 

Liebe Grüße

Eure Pia

Einen noch ausführlicheren Beitrag zum Thema: Was hilft gegen Pigmentflecken” im Kontext von MelasmaAltersflecken und PIH findet Ihr durch den Klick auf das untere Bild!

Akne Melasma Hyperpigmentierung
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Sabine

Hallo Pia, danke für deinen ausführlichen mühevollen Blog, ich bin begeistert. Ich habe schon immer sehr auf Sonnenschutz geachtet, aber immer nur wenn Sonne da war, ich wusste bis dieses Jahr gar nicht was die UVA Strahlen so machen und dass sie einfach IMMER und überall sind… ? Sonnenbrände in meinem Leben kann ich an einer Hand abzählen (an Stellen wo ich nicht gut eingecremt habe).
Ich habe auch seit 2-3 Jahren Probleme mit Pigmentstörungen, allerdings bekomme ich keine dunklen Flecken, sondern weiße, bzw werden Hautstellen nicht gebräunt. Da sieht der Rücken schon mal aus wie ein Dalmatiner. Und im Sommer lässt sich auch mit hohem Sonnenschutz und Kleidung eine Bräune nicht vermeiden wenn man viel draußen ist und auch gerne schwimmen geht. ?
Hast du vllt eine Ahnung wieso das auf einmal passiert? Ich gehöre zu den “ich sehe den Wetterbericht und werde braun” Typen ?

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