UVA Licht und vorzeitige Hautalterung

UVA LICHT UND VORZEITIGE HAUTALTERUNG

In der Blogreihe zu UV-Strahlen, Sonnenschutz und vorzeitige Hautalterung möchte ich auf einige Aspekte “rund um eine Sonnenschutzcreme” hinweisen, die im Bewusstsein der Konsumenten noch nicht verankert sind. Besonders geht es darum, die Wichtigkeit eines UVA-Schutzes in jeder Tagespflege mit Lichtschutzfaktor (LSF, SPF = UVB) hervorzuheben. Denn Sonnenschutzmittel werden weiterhin hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt deren SPF-Faktors bewertet bzw. empfohlen. Die UVA-Schutzleistung wird dabei oft vollkommen vernachlässigt.

Was erwartet Ihr in der Blogreihe zum Sonnenschutz? Ich werde auf folgende Fragen eingehen:

  1. Was ist der Unterschied zwischen UVA und UVB?
  2. Welche UVA-Filter gibt es und welche davon sind stabil?
  3. Wie wird der UVA-Wert gemessen? Was ist PPD, PA und UVA-PF?
  4. Fällt UVA-Strahlung unabhängig von Wetter, Jahreszeit und Entfernung vom Äquator aus?
  5. Dringt das UV-Licht durch Fenster?
  6. Was ist die Rolle von Antioxidianten im Schutz vor Photoaging?
  7. Ist Makeup mit SPF sinnvoll?
  8. Kann eine Foundation auf ein Sonnenschutzmittel verwendet werden?
  9. Wie viel Sonnencreme muss man eigentlich auftragen?
  10. Was ist der Unterschied zwischen mineralischen (organischen) und chemischen (anorganischen) Sonnenschutzmitteln?
  11. Kann ein Serum unter einer Sonnencreme aufgetragen werden?
  12. Wie lange muss man nach dem Auftrag von einem Sonnenmittel abwarten?

Unterschiedliche Arten von Lichtstrahlen

Bei der Suche nach Sonnenschutzprodukten wird gewöhnlich immer noch in erster Linie auf die Zahl hinter SPF (sun/burn protection factor) bzw. LSF (Lichtschutzfaktor) auf der Verpackung eines Sonnenschutzpräparates geschaut.

Mit Blick auf den SPF / LSF denkt sich der Kunde Folgendes: “Es wird etwas wärmer, die Sonne strahlt, ich brauche eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor”. Oder: “Beim Regen und im Winter muss ja kein Sonnenschutz aufgetragen werden, denn die Sonne im November verbrennt ja keinen.” Oder: “Am besten wäre’s, wenn meine Foundation und Puder einen SPF hätten, so bin ich gut (besser) vor der Sonne geschützt”. Oder: “Im Urlaub brauche ich unbedingt SPF50+. SPF 50+ im Winter? Wozu denn?”… 

Ein Unverständnis nach dem anderen.   

Die Bezeichnung SPF bzw. LSF bezieht sich ausschließlich auf den Schutz vor UVB-Strahlen. Das UVB-Licht ist in erster Linie für den Sonnenbrand und Hautkrebs verantwortlich. Doch neben der UVB-Strahlung erreichen die Erdatmosphäre ebenfalls UVA-Strahlen.

UVA-Licht Wellenlänge 320 bis 400 nm
UVB-Licht  Wellenlänge 290 bis 320 nm

Sind UVA-Strahlen schädlich für die Haut?

Ja! Inzwischen belegen viele Forschungsergebnissen, dass Sonnenstrahlen die Ursache für eine vorzeitige Hautalterung Nr. 1 sind (5). D.h. das UV-Licht ist für unsere Haut schädlicher als etwa das Rauchen.

UVA-Strahlen zerstören Kollagen und Elastinfaser (direkt und indirekt, d.h. via Bildung von freien Radikalen, sog. ROS). Eine neuere Studie zeigte, dass bereits nach zwei UVA-Expositionen (jeweils nur zwei Stunden!) Moleküle gebildet wurden, die zum Kollagenabbau beitragen! (6)

  UVA-Strahlen reduzieren die Menge an Antioxidantien in der Haut

  UVA-Strahlen tragen daher zu einer vorzeitigen Hautalterung bei – Fältchen, Faltenentwicklung, Pigmentflecken, unebenmäßigen Hauttön, fahler Haut, Verlust an Gesichtsvolumen (Photoaging und Atrophie).

  Darüber hinaus kann das UVA-Licht ebenfalls Hautkrebs verursachen. Zu dem Zusammenhang zwischen Hautkrebs und UVA-Strahlen habe ich bereits hier ausführlicher gesprochen.

  UVA-Strahlen begünstigen Akne, da sie das Lipid Squalene in der Haut oxidieren.

Oxidiertes Squalene agiert wiederum

Schutz vor UVA-Strahlen UVA UVB radiation spectrum


Der Unterschied zwischen UVA und UVB

Kurz kann man sich den Unterschied zwischen UVA und UVB so merken:

  • das B” bei UVB steht für “burning” also (Sonnen-)Brand
  • das A” bei UVA steht für “aging”, d.h. (vorzeitige) Alterung (der Haut).

Auf dem obigen Bild könnt Ihr sehen, wo das ultraviolette Licht  auf dem elektromagnetischen Spektrum angesiedelt ist – und zwar zwischen dem sichtbaren Licht und der Röntgenstrahlung. Darüber hinaus zeigt die Darstellung der Wellenlänge, dass der UVA-Bereich deutlich größer ausfällt als der UVB-Bereich.

Was das Bild nicht zeigt, ist die Tatsache, dass UVA-Strahlen 90 bis 95% der gesamten UV-Intensität an der Erdoberfläche ausmachen (Quelle 1).

Also: Das UVA-Licht machtum 95% des ganzen UV-Spektrums aus.  Davon bildet der UVA I Bereich den größten Teil der UVA-Strahlen. Im UVAI Bereich entstehen freie Radikale. Und ausgerechnet diesen Bereich können immer noch nicht alle Sonnencremes abdecken!

 Sobald wir also den UV-Strahlen ausgesetzt sind, erreicht uns mehr als 90% davon allein die UVA-Strahlung. Und wieso ist das für die Haut besonders ungünstig? Weil UVA-Strahlen zusätzlich einige hautschädliche Eigenschaften haben, die UVB-Strahlung nicht hat. Nämlich:

 Das UVA-Licht ist das ganze Jahr über vorhanden sind – im Sommer und Winter.

 UVA dringt durch Wolken und Glas.

UVA-Strahlen dringen durch Epidermis in die Dermis ein, wo Kollagen und Elastinfaster zerstört werden.

UVA-Bestrahlung manifestiert sich auf der Haut nicht sofort (etwa durch eine Rötung), wie UVB, sondern sorgen zunächst unsichtbar für Langzeitschaden (Ausnahme: Allergien).

UVA ist zwar stärker als UVB tagsüber und über das ganze Jahr vorhanden. Die Stärke variiert jedoch durchaus – sowohl im Tages- als auch Jahresablauf.  Mehr dazu, und zur Frage, ob wir einen Sonnenschutz auch im Winter tragen sollten, findet Ihr dazu.

Schutz vor UVA-Strahlen Girl Mädchen


Da man inzwischen weiß, weil mehrfach nachgewiesen, dass UVA-Strahlen den Hauptfaktor für eine vorzeitige Alterung der Haut darstellen (Stichwort: Photoaging), ist eine Sonnenschutzcreme mit einem guten Schutz vor UVA-Strahlen das   Anti-Aging-Produkt Nr. 1.

Falls Ihr mal zwischen einem teurem Serum oder einer guten Sonnencreme wählen müsst, sollte die Zweitgenannte die klare Priorität genießen. 

Und während wir uns vor UVB in Europa hauptsächlich im Sommer (und an sonnigen Tagen im Winter) schützen müssen, ist ein Pflegepräparat mit UVA-Schutz das ganze Jahr, morgens bis abends, zu tragen.

vorzeitige Hautalterung UVA vs UVB

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V.

Eine Tagescreme ohne einen UVA-Schutz macht aus der Antiaging Perspektive überhaupt keinen Sinn; möge sie kiloweise Antioxidantien für den Kampf mit freien Radikalen enthalten!


Täglicher Sonnenschutz gegen vorzeitige Hautalterung

Vielen ist weitgehend unbekannt, dass die UVA-Strahlen unsere Haut vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang bombardieren. Sie sind während des Tages einfach „da“ – allerdings nicht, wie einige Quellen behaupten) unabhängig vom Wetter, Tageszeit und Entfernung vom Äquator. („They [UVA-Strahlen] are present with relatively equal intensity during all daylight hours throughout the year, and can penetrate clouds and glass.“ (Quelle)) Vielmehr sind UVA Strahlen stärker im Sommer und zwischen 10 und 16 Uhr. Einen sehr ausführlicher Beitrag zu UVA, die sowohl im tages- als auch Jahresverlauf variieren, findet Ihr hier.

vorzeitige Hautalterung UVA SmartSkincare

Quelle: http://www.smartskincare.com/skinprotection/uv-radiation.html

vorzeitige Hautalterung UVB SmarkSkinCare

Quelle: http://www.ijdvl.com/viewimage.asp?img=ijdvl_2002_68_4_198_12512_5.jpg

Doch selbst, wenn UVA-Strahlen nicht konstant sind, sind sie durch das ganze Jahr präsent! Das UVA-Licht dringt problemlos durch Wolken hindurch, sodass ein Sonnenschutz mit einem hohen UVA-Schutz auch während eines wolkigen oder regnerischen Tages zu tragen ist.

Eine Sonnencreme ist Deine Wunderwaffe gegen vorzeitige Hautalterung! Klingt wie ein Werbeslogan; ist aber wahr!


UVA-Strahlen dringen durch das Fenster!

Selbst wenn sich ein Leben hauptsächlich zwischen dem Haus, Büro und Supermarket abspielt, wird die Haut ohne einen UVA-Schutz weiterhin der schädigenden Wirkung der Sonne ausgeliefert. Während UVB-Strahlen durch ein Glas weitgehend blockiert werden, dringt die UVA-Strahlung zu 75% durch das Fenster (Quelle 4). D.h. auch wenn man sich nicht viel im Freien bewegt, bekommt man zwar keinen Sonnenbrand, dennoch eine Zusatzportion an Sonnenschäden.

Ein guter UVA-Schutz soll jeden Tag und zwar auch indoors getragen werden. Einen stärkeren Sonnenschutz nur im Sommer (im Urlaub) oder zur Mittagszeit zu tragen, macht nur dann Sinn, wenn man das Vermeiden vom Sonnenbrand zum Ziel hat, nicht aber eine vorzeitige Hautalterung.


Lichtschutzfaktor (LSF | SPF) versus UVA-Schutz

Wie entsteht ein SPF-Wert?

Wie gesagt, bezieht sich der Lichtschutzfaktor (SPF/LSF) grob gesagt auf den Schutz vor Sonnenbrand also vor UVB. Die heutige Bemessung des SPF/UVB-Schutzes erfolgt durch eine in vivo Methode: Standard EN ISO 24444:2010 “Cosmetics ‐ Sun protection test methods ‐ In vivo determination of the sun protection factor (SPF)” (klick, Quelle 2). Diese Norm wurde inzwischen in Europa, Japan, Australia und Neuseeland, Indien, Kanada, Südafrika, Mexiko, Russland, Mercosur und ASEAN akzeptiert. In den USA wird stattdessen US FDA 2011 als Referenz gesehen; an der Vergleichbarkeit der SPF-Schutzleistung ändert das aber nichts. (An einer in vitro Methode zur Bestimmung von SPF wird gearbeitet; dies scheint allerdings weiterhin eine Herausforderung zu sein; Quelle 3 und Quelle 4).

Die SPF-Werte sind fast überall vergleichbar.

Der auf einer Sonnencreme ausgelobte UVBSchutz wird hierbei nur bei Verwendung von 2 mg/cm² erreicht.

Je photostabiler und je wasserresistenter ein Sonnenschutzprodukt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, einen Sonnenbrand zu vermeiden.


UVB-SPF korreliert oft mit UVA-PF

Die Zahl des Lichtschutzfaktors (LSF) (eng. SPF: sun protection factor) bezieht sich ausschließlich auf den Schutz vor UVB-Strahlen! (hier Quelle 5 könnt Ihr nachlesen, wie die LSF-Zahl entsteht bzw. wie der Lichtschutzfaktor berechnet wird).

In der Tat wurde die UVA-Thematik sehr lange vernachlässigt. Heute weiß man allerdings mit Sicherheit über die Konsequenzen einer UVA-Strahlung. Die Ignoranz vieler Beauty-Journalisten und Pharmazeuten ist daher unverständlich. Ich bin immer wieder erstaunt, wie verschiedene selbst ernannte Beauty Gurus dazu raten, „im Sommer unbedingt einen Sonnenschutzfilter von 50 zu tragen“, ohne den UVA-Aspekt zu erwähnen.

Hoffentlich wird sich das mit der Empfehlung der EU-Kommission ändern. Demnach soll der UVA-Schutzfaktor mindestens ein Drittel des gesamten Lichtschutzes betragen. Dadurch ist die LSF-Zahl nicht mehr komplett zu vernachlässigen, denn der UVA-Schutzanteil fällt nun proportional zu dem LSF-Faktor aus.  Wie der UVA-Schutz gemessen wird, könnt Ihr in aller Ausführlichkeit hier lesen.

Also: Die Orientierung allein anhand des Lichtschutzfaktors ist aus Sicht von Photoaging (nicht mehr) zweitrangig! Denn mit der Höhe des SPF/UVB-Schutzes steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch der UVA-Schutz höher ausfallen wird.


Neuer Blogpost zu UVA-Strahlung – je nach Jahreszeit und Tageszeit, s. hier!


Ist SPF 50+ besser als SPF 30?

So einfach ist es leider nicht. Es kommt darauf an,

1) ob die UVA-Filter photostabil sind und

2) ob sie das ganze UVA-Wellenspektrum (bis zu 400mm) abdecken.

Außerdem beträgt der UVA-Schutzfaktor in Europa mindestens ein Drittel des gesamten Lichtschutzes. Dadurch ist die LSF-Zahl nicht mehr komplett zu vernachlässigen, denn der UVA-Schutzanteil fällt nun proportional zu dem LSF-Faktor aus. Je höher der UVB | SPF, desto höher der UVA.

Hier haben wir über die Vorteile von einem höheren Sonnenschutz gesprochen!

Also: Die Orientierung allein anhand des Lichtschutzfaktors ist aus Sicht von Photoaging (nicht mehr) zweitrangig! Denn mit der Höhe des SPF/UVB-Schutzes steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch der UVA-Schutz höher ausfallen wird.

 Wie der UVA-Schutz gemessen wird, könnt Ihr in aller Ausführlichkeit hier im Teil II lesen.


Anti Aging Wirkung vom Sonnenschutz

Zum Schluß möchte ich Euch noch das Resultat einer Studien vorstellen, die die Anti-Aging-Wirkung vom Sonnenschutz belegt:

Eine Gruppe von 903 Australier wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppe I trug keinen Sonnenschutz, während die Gruppe II jeden Tag ein Sonnenschutzmittel mit dem Schutzfaktor SPF von zumindest 15 trug (leider fand ich keine Angabe dazu, welche Rolle darin der UVA -Schutz gespielt hat. Ich gehe davon aus, dass es sich jeweils um broad spectrum sunscreens handelte). Nach 4,5 Jahren zeigte die zweite Gruppe 24% Hautschäden weniger im Vergleich zu der Gruppe I. (Mehr dazu hier, Quelle Nr. 4).

Darüber hinaus bestätigte die Studie, dass die vorzeitige Hautalterung von den bereits vorhandenen Hautschäden unabhängig war. Das einzig relevante Unterschiedsmerkmal war ein großzügiger Auftrag vom Sonnenschutz. 


So weit so gut. Habt Ihr aber schon darüber nachgedacht, wie eigentlich der Schutz vor UVA-Strahlen gemessen wird? Gibt es Zahlen – wie beim Lichtschutzfaktor (SPF/LSF) –, an welchen man sich orientieren kann? Ja. Aber etwas kompliziert ist die ganze UVA-Angelegenheit leider schon…. Dazu kommen wir im nächsten Beitrag!

Sonnige Grüße

Eure Pia


Quellenangaben

Quelle 1: Osterwalder/Luther/Herzog (2001): “Sonnenschutz und Sonnenschutzmittel”, in: Bundesgesundheitsblatt 44:463-470

Quelle 2: “Determination of sunscreen UVA photoprotection in vitro”, International Organization for Standardization ISO 24443:2012

Quelle 3: Rohr/Klette/Rupper et al. (2010): “In vitro Sun Protection Factor: Still a Challenge with No Final Answer”, in: Skin Pharmacology and Physiology, Vol.23(4)

Quelle 4: “Cosmetics — Sun protection test methods — In vivo determination of the sun protection factor (SPF)”, International Organization for Standardization ISO 24444:2010

Quelle 5: Callaghan/Wilhelm (2008): A review of ageing and an examination of clinical methods in the assessment of ageing skin. Part I: Cellular and molecular perspectives of skin ageing, in: International Journal of Cosmetic Science, Vol. 30(5), 313-322

Quelle 6: Wang/Smith (et al) (2014): Dermal Damage Promoted by Repeated Low-Level UV-A1 Exposure Despite Tanning Response in Human Skin, in: JAMA Dermatology, 150(4), 401-406

 


PS. Hier könnt Ihr sehen, wie die Haut im Ultraviolett aussieht und wie ein Sonnenschutz die Haut schützt. Es lohnt sich!

Eure Pia


Quellenangaben

Quelle 2: Wang/Smith/Tran (2014): Dermal Damage Promoted by Repeated Low-Level UV-A1 Exposure Despite Tanning Response in Human Skin, in: JAMA Dermatology, 150(4), 401-406

Quelle 3: Shining light on damage from daily sun exposure: Better sunscreens needed, in: Science Daily / Science News, 4.12.2013

Quelle 4: Duarte/Ida/Rotter/Anita/Malvestiti, Andrey (2009): The role of glass as a barrier against the transmission of ultraviolet radiation: An experimental study, in: Photodermatology Photoimmunology and Photomedicine 25(4):181-184

Quelle 5: Su, John, The Meaning of SPF and How Antioxidants and Anti-Inflammatories Can Skew, Exaggerate, and Mask Those Ratings, The Triple Helixian, 25.4.2013

21 Comments

  1. Kati
    October 11, 2016 / 11:39 am

    Liebe Pia,
    hier mochte ich dir zu diesem Satz ein Paar Gedanken schreiben:

    “Vielen ist weitgehend unbekannt, dass die UVA-Strahlen unsere Haut vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang bombardieren. Sie sind während des Tages einfach „da“ – unabhängig von Wetter, Tageszeit und Entfernung vom Äquator. Während die UVB-Strahlen stark variieren, z.B. zur Mittagszeit am stärksten sind, bleibt die UVA-Strahlung mehr oder weniger konstant. ”

    Darüber lese ich überall. Obwohl du irgendwo schon erwähnt hast, die letzten Studien zeigen, dass die UVA Stahlen im Winter mehr oder weniger schwacher sind.

    Ich denke, unsere Haut der der beste in Vitro Test: meine Pigmentflecken hellen sich in der Winterzeit auf, auch die wenige, die immer im Licht sind (ich habe ganz wenig neben meiner Haarlinie im Sommer). Und meine Flecken kehren nicht zurück im Mai oder im Juni, bei alltäglichen Tätigkeiten sondern immer wenn ich mehr Zeit ausschliesslich den Sonnenstrahlen ausgesetzt bin. Also ich glaube, dass die UVA Stahlen eindeutig bei direkten Sonnenstahlen am stärksten sind.
    Gibt es nicht ein UVA-Indikator oder kleines Messgerät, was wir immer bei und haben konnten? Ware mal eine gute Idee 🙂 Übrigens, die Avenue Hydrance SPF20 mag ich sehr in diesen Herbsttagen.

  2. Adriana
    July 11, 2016 / 9:03 pm

    Da ich von zu Hause aus arbeite und von den meisten Sonnencremes Hautunreinheiten bekomme, würde ich gerne wissen, was du von UV – Schutzfolie für das Fenster hälst.
    Ich finde deinen Blog übrigens klasse 🙂

    • July 15, 2016 / 9:00 pm

      Liebe Adriana, danke für Deinen freundlichen Lob! 🙂 Eine UV-Schutzfolie wollte ich mir ebenfalls zulegen. Bin dazu allerdings noch nicht gekommen. Hast Du ein bestimmtes Modell gefunden? Wenn auf den Produkten genaue Angaben zum UVB-UVA-Schutz stehen – und zwar solche, die auf einen sehr hohen UV-Schutz hindeuten, ist das eine ganz tolle Sache! Sollte die Folie nur UVB-Strahlung blockieren und UVA-Strahlen durchlassen, würde sie nur vor Sonnenbrand, nicht aber vor Pigmentflecken und Kollagenverlust schützen.
      Ich wünsche Dir ein gutes WE! LG Pia

      • Adriana
        July 22, 2016 / 10:16 am

        Bisher habe ich mich leider noch nicht näher damit befasst.. Ich habe kürzlich einen Artikel gelesen, in dem stand, dass die UV-Filter in Sonnencremes freie Radikale bilden können, wenn sie in die Haut eingezogen sind. Es wurde dabei auf eine Studie von Kerry Hanson verwiesen,
        Weißt du ob das seine Richtigkeit hat bzw. hast du da nähere Informationen?
        Viele Grüße,
        Adriana

        • July 24, 2016 / 10:53 am

          Hallo Adriana, es gibt Filter, die unter Sonnenstrahlen zerfallen und dann tatsächlich die Bildung von freien Radikalen begünstigen. Beispiel: Avobenzone. Inzwischen weiß man jedoch davon und solche Filter werden in Sonnenschutzprodukten durch andere Filter oder Inhaltsstoffe stabilisiert. Wenn man Sonnenschutzprodukte von guten Hautpflege-Kosmetikmarken kauft, sollte das Problem nicht auftreten.

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