Trocknen Feuchtigkeitsseren die Haut aus? Warum Hyaluronsäure oft spannt – und was wirklich hilft

hyaluron schädlich?
Das unten ist ein Beutel.
Darin befindet sich Wasser mit ganz vielen feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen: Hyaluronsäure, Glycerin, Sorbitol, diverse Aminosäuren und vieles mehr.
Dieser Beutel symbolisiert unsere Haut – und wie Ihr seht – ist er oben weit offen.

Feuchtigkeit Serum scaled
Das ist keine Werbung für Ikea 🙂

Jetzt stellt sich die entscheidende Frage: Was passiert mit all diesen wunderbaren Stoffen und dem Wasser, wenn wir den Beutel nicht verschließen?

Genau damit hängt eine Frage zusammen, die ich in ähnlicher Form sehr oft gestellt bekomme. Sie lautet ungefähr so:

„Ich verstehe meine Haut nicht mehr. Ich habe inzwischen drei verschiedene Feuchtigkeitsseren in meine Routine eingebaut: morgens Hyaluronsäure, abends ein anderes feuchtigkeitsspendendes Serum, dazu noch ein feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser. Aber je mehr Feuchtigkeit ich schichte, desto trockener fühlt sich meine Haut an. Nach zwei Stunden spannt mein ganzes Gesicht wieder. Was mache ich falsch?“

Kennt Ihr diese Situation? Ihr steht im Badezimmer, reinigt Euer Gesicht und schichtet gewissenhaft feuchtigkeitsbindende Substanzen. Im ersten Moment fühlt sich die Haut entspannt und prall an. Doch schon kurze Zeit später setzt das Spannungsgefühl ein: Die Haut um die Mundpartie spannt, und auf den Wangen fühlt sie sich rau an.

Genau aus dieser Erfahrung heraus ist im Internet die Behauptung entstanden:

Feuchtigkeitsseren trocknen die Haut aus.

Oder noch öfter zu hören:

Hyaluronsäure trocknet die Haut aus.

Ist Hyaluronsäure etwa schädlich für die Haut? Gibt es da etwas, das uns vorher niemand gesagt hat? Haben wir gerade ein tief gehütetes Geheimnis der Kosmetikindustrie aufgedeckt?

Schauen wir uns die biologischen und physikalischen Mechanismen genau an – und kehren danach wieder zu unserem Beutel mit Wasser zurück.


Wie Humektanten arbeiten: Der Schwamm-Effekt in der Hornschicht

Viele Feuchtigkeitsseren setzen sich überwiegend aus reinen Humektanten zusammen. Humektanten gehören zu einer Gruppe von Stoffen, die Ihr in euren täglichen Pflegeprodukten findet:

  • Hyaluronsäure,
  • Glycerin,
  • Sodium PCA (oder PCA),
  • Urea,
  • Polyglutaminsäure,
  • Trehalose
  • sowie diverse Arten von Zuckeralkoholen wie Xylitol oder Sorbitol.

Ein Blogpost zu Feuchtigkeitsmitteln findet Ihr hier

All diese Stoffe haben eine gemeinsame Eigenschaft: Sie sind stark hygroskopisch. (Die Stärke ist dabei unterschiedlich je nach Stoff, darauf gehen wir heute im Detail aber nicht ein.)

feuchtigkeitsmittel in hautpflege wie schwamm
Screenshot

Sie wirken jedenfalls wie kleine Mini-Schwämmchen, ziehen Wassermoleküle an und binden das Wasser in der Hornschicht, also der obersten Hautschicht.

Jetzt stellt sich die nächste Frage: Woher nehmen diese Stoffe das Wasser eigentlich?

Das hängt maßgeblich von der Luftfeuchtigkeit in der Umgebung ab:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit: Ist die Luftfeuchtigkeit im Raum hoch, können Humektanten einen Teil davon direkt aus der Umgebungsluft an sich binden.
  • Sehr trockene Luft (Heizung, Klimaanlage): Bei niedriger Luftfeuchtigkeit kommt dieses Wasser überwiegend nicht aus der Umgebung, sondern aus dem Produkt selbst – und, was jetzt besonders wichtig ist, aus dem natürlichen Wasserfluss der Haut. (Studienlage, hier, hier)
Humectanten in Haut Hyaluronsäure
VIDEOVERSION AUF YOUTUBE HIER

Das bedeutet: Die hygroskopischen Inhaltsstoffe eines Serums ziehen die Feuchtigkeit aus der Haut nach oben an die Hautoberfläche. Das Wasser wandert also von innen nach oben in die Hornschicht.


Was passiert mit dem Wasser in der Hornschicht?

Nun stellt sich die nächste Frage: Was passiert eigentlich mit dem Wasser, sobald es in der Hornschicht angelangt ist?

Enthält das Serum oder eine leichte Gelcreme kaum Inhaltsstoffe, die die Verdunstung bremsen, kann die Feuchtigkeit sehr schnell wieder verloren gehen.

Das gilt besonders bei trockener bzw. barrieregeschwächter Haut. Eine solche Haut ist durch Lipide weniger dicht strukturiert und kann das hauteigene Wasser schwer in der Haut halten – es verdunstet schlichtweg schneller.

Deshalb profitieren viele Menschen bei trockener Raumluft von einer Creme, die Humektanten mit Lipiden kombiniert: also Ceramide, Cholesterin und stärker okklusive Stoffe wie Sheabutter, Triglyceride oder Petrolatum.

Ein rein feuchtigkeitsspendendes Serum, etwa mit reiner Hyaluronsäure, ist an sich keineswegs schlecht. Es bindet Wasser durchaus zuverlässig. Es besitzt allerdings keinerlei Mechanismen, um dieses Wasser am Verdunsten zu hindern. Um das Verdunsten zu verhindern, muss das Serum entweder selbst zusätzliche Fette enthalten – oder direkt nach dem Serum sollte eine fettreichere Creme aufgetragen werden, um die Feuchtigkeit in der Haut einzuschließen.

Humectants in Hautpflege
Das Wasser aus der Haut verdunstet

Das Gleichnis vom offenen Beutel: Warum mehr Schichten nicht helfen

An dieser Stelle kommen wir auf unseren Beutel zurück. Ein Beutel soll das, was wir hineinfüllen, verlässlich bewahren. In unserem Fall ist das Wasser mit befeuchtenden Wirkstoffen.

Wenn Ihr jetzt ein Feuchtigkeitsserum mit Hyaluronsäure, Glycerin oder Polyglutaminsäure auftragt, schüttet Ihr frisches Wasser oben in diesen Beutel hinein. Unsere Haut bekommt eine Reihe wertvoller Feuchtigkeitsmittel und freut sich anfangs sichtlich darüber.

Doch was passiert, wenn dieser Beutel oben weit offen steht? Das Wasser verdunstet.

Wenn Ihr nun ein zweites Serum, ein feuchtigkeitsspendendes Peptidserum oder ein Gesichtswasser darüber gebt, schüttet Ihr einfach nur noch mehr Wasser in einen offenen Beutel. Das Wasser bleibt nicht im Gewebe. Nach einiger Zeit ist der Beutel wieder leer – und die Haut spannt erneut.

Die logische Konsequenz für Eure Pflegeroutine lautet daher:

Ihr müsst nicht mehr Wasser mit hygroskopischen Substanzen nachschütten, Ihr müsst den Beutel verschließen!

Womit am besten?

Mit hautidentischen Lipiden: Ceramiden, Cholesterin und freien Fettsäuren sowie okklusiven, versiegelnden Substanzen.


Warum das Problem meist erst ab ca. 40 Jahren spürbar wird

Ein Feuchtigkeitsserum ohne versiegelnde Lipide funktioniert isoliert betrachtet in keinem Alter optimal. Doch mit 20 Jahren fällt uns dieser Fehler im Alltag oft gar nicht auf – ab ca. 40 Jahren wird er plötzlich zu einem spürbaren Problem.

Warum ist das so? Weil eine junge Haut über zwei körpereigene Schutzmechanismen verfügt, die mit dem Alter deutlich nachlassen:


1. Der Talg (Sebum)

Junge Haut produziert meistens (nicht immer, aber oft) ausreichend hauteigenen Talg. Dieser Talg fließt über die Poren auf die Hautoberfläche und bildet eine natürliche Schutzschicht. Diese körpereigene Fettschicht verschließt den Beutel teilweise von ganz alleine. Wenn eine 20-jährige Person Hyaluronsäure aufträgt, übernimmt der eigene Talg oft die Okklusion und schließt die Feuchtigkeit in der Haut ein.

Doch mit dem Alter, und ganz besonders mit den hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren, sinkt die Aktivität der Talgdrüsen messbar. Der natürliche Fettfilm auf der Haut wird dünner und kann die Feuchtigkeit nicht mehr eigenständig einschließen.


2. Die epidermale Lipidsynthese

Die Hornschicht, also die oberste Hautschicht, ist aufgebaut wie eine Ziegelmauer: Die Korneozyten (die abgestorbenen Hornzellen) bilden die Ziegel, und dazwischen liegt der sogenannte Lipidmörtel. Dieser Mörtel besteht aus drei physiologischen Lipidarten:

  • Ceramiden
  • Cholesterin
  • Fettsäuren

Dass diese Lipide mit den Jahren abnehmen und sich ihre Struktur ungünstig verändert, ist in der Dermatologie gut belegt. Mit dem Alter sinkt die körpereigene Synthese von Ceramiden, Cholesterin und Fettsäuren kontinuierlich. So nimmt beispielsweise der Gehalt an Ceramiden bereits nach dem 25. Lebensjahr schrittweise ab. Ältere Haut weist im Vergleich zu jüngerer Haut oft einen um bis zu 30% reduzierten Gesamtlipidgehalt in der Hornschicht auf – das ist fast ein Drittel weniger!

Ein Blogpost zu hauteigenen Lipiden findet Ihr hier

Hinzu kommt: Die Hautbarriere regeneriert sich nach Störungen bei reiferer Haut deutlich langsamer als bei junger Haut. Das bedeutet: Ab etwa 40 Jahren bröckelt der Mörtel zwischen den Zellen, die Schutzmauer wird lückenhaft, und der natürliche Talgfilm fehlt. Der Beutel steht weit offen. Wenn Ihr in diesem Zustand reine Feuchtigkeitsseren ohne schützende Fette anwendet, kann die Haut diese Feuchtigkeit nicht halten. (Studienlage)


Die Lösung für Eure tägliche Routine

Wie sieht die praktische Konsequenz aus?

  1. Wenn Ihr gerne schichtet (Serum + Creme), könnt weiterhin auf reine feuchtigkeitsspendende Seren setzen. Entscheidend ist nur, dass Ihr direkt danach eine gute Creme mit hauteigenen Lipiden auftragt. Das Serum soll nicht ungeschützt auf der Haut antrocknen und verbleiben – dafür ist es nicht gemacht.
  2. Wenn ihr nur ein einziges Produkt am Abend verwendet, solltet hr in diesem Fall eine Creme wählen, die bereits reichlich feuchtigkeitsbindende Substanzen mit Lipiden kombiniert. Fast alle Feuchtigkeitscremes tun das. Allerdings sind Wirkstoffe in Seren meist deutlich höher konzentriert, weshalb ein Serum unter der Creme oft sinnvoll ist – es ist aber kein zwingendes Muss.

Wichtige Anmerkung: Nicht alle befeuchtenden Mittel sind klassische Humektanten. Substanzen wie Ectoin oder Betain gehören beispielsweise zu den Osmolyten. Aber auch hier gilt: Eine Formulierung mit diesen Wirkstoffen ohne Lipide führt bei trockener Umgebungsluft ebenfalls zu einem Spannungsgefühl, wenn darüber keine Creme mit Lipiden aufgetragen wird.

Creme mit Lipiden verlangsamt das Wasserverdunsten
Creme mit Lipiden verlangsamt das Wasserverdunsten

Produktübersicht: Reizarm und parfümfrei formuliert

Alle Produkte, die ich Euch hier vorstelle, sind reizarm und parfümfrei formuliert – also grundsätzlich empfehlenswert:

1. Seren mit ausschließlich Humektanten (benötigen eine Creme darüber)

  • Nø Cosmetics – Hypedration Hyaluronserum: Eine sehr schöne, reine Feuchtigkeitskombination.
  • COSRX – The Hyaluronic Acid 3 Serum / Triple Hyaluronic Moisture Ampoule: Bewährte Feuchtigkeit aus dem Bereich der koreanischen Kosmetik.
  • Anua – Hyaluronic Acid Serum: Ebenfalls eine sehr interessante und leichte Formulierung aus Korea.
  • Medik8 – Hydrate B5 Intense: Ein etwas höherpreisiges, aber exzellent formuliertes Feuchtigkeitsserum.
  • Geek & Gorgeous – HA 5 (bzw. Plump and Glow): Ein schön aufgebautes, hygroskopisches Serum und Favorit bei vielen von Euch.
  • Balea – 15 % Glycerin Serum: Fühlt sich im ersten Moment klebrig an. Sobald es einzieht, kann es auf der Haut ohne Folgeschritt jedoch deutliche Spannungsgefühle hinterlassen.
  • Isana (Rossmann) – 15 % Glycerin + 3 % Aminosäuren: Eine hochkonzentrierte Humektanten-Kombination zum günstigen Drogeriepreis.
  • The Ordinary – Multi-Peptide + HA Serum: Ein Klassiker dieser Kategorie (früher bekannt unter dem Namen „Buffet“).

(Schreibt mir gerne in die Kommentare, falls Euch eines dieser Produkte im Detail interessiert – dann besprechen wir es noch einmal ausführlich!)


2. Feuchtigkeitsseren mit integrierten Lipiden

Nicht alle Feuchtigkeitsseren sind rein wässrig aufgebaut. Es gibt auch Formulierungen, die bereits eine gewisse Menge an Lipiden oder leichten Filmbildnern enthalten und sich daher nach dem Auftrag spürbar weniger „spannig“ anfühlen:

  • i+m Berlin – Feuchtigkeitsserum: Enthält unter anderem pflegendes Haferöl und Mandelöl.
  • Neutrogena – Hydro Boost Aqua Perlen Serum (parfümfrei): Hier wurde Dimethicone eingebaut, um den Wasserverlust abzumildern.
  • Balea Med – Ultra Sensitive Feuchtigkeits-Intensivserum: Eine durchdachte Formulierung mit Substanzen, die das Wasser leicht einschließen. Bei öliger Haut kann dieses Serum eine Creme mitunter sogar komplett ersetzen.

3. Cremes zum zuverlässigen Verschließen des „Beutels“

Welche Creme sollte nun als Abschluss folgen, um die Feuchtigkeit sicher in der Haut zu halten? Grundsätzlich könnt Ihr Euch auf Eure gewohnte Abendcreme verlassen, die Ihr täglich am Ende der Abendroutine verwendet. Falls Ihr auf der Suche nach Alternativen seid, hier einige sehr empfehlenswerte Möglichkeiten:

  • Physiogel & Venya: Beide Marken arbeiten mit biomimetischer Lamellartechnologie, die die natürlichen Strukturen und Barrierelipide der Haut nachbildet. Sehr empfehlenswert!
  • The Inkey List – Bio-Active Ceramide Repairing and Plumping Moisturizer: Eine neuere Creme mit Ceramid NP zur Barriereunterstützung.
  • Allies of Skin – Barrier Recovery Balm: Eine hervorragende Mischung aus hauteigenen Lipiden, hautberuhigenden Substanzen und Entzündungshemmern (im gehobenen Preissegment).
  • Salthouse – Totes Meer Hyaluron Gesichtscreme: Eine solide Option aus der Drogerie.
  • Nø Cosmetics – All-In Barrier Cream: Zurecht ein großer Liebling aus der Drogerie mit schützenden Lipiden.
  • Balea – Nachtcreme: Enthält zwar kein reines Retinol, sondern Retinylpalmitat (ein schwächeres Vitamin-A-Derivat), dafür aber Bakuchiol und eine insgesamt sehr ausgewogene Lipidgrundlage.

Fazit zur richtigen Anwendung von Feuchtkeitsseren

Die Auswahl an guten Moisturizern ist enorm. Das Wichtigste, was Ihr aus diesem Beitrag mitnehmen sollt: Ein offener Beutel ist keine gute Idee.

Feuchtigkeitsseren sind wertvoll – aber hört auf, einfach nur mehr Wasser nachzuschütten. Schließt den Beutel mit Lipiden ab, und Eure Haut wird sich dauerhaft entspannt und prall anfühlen!

Eure Pia 🙂

 

QUELLEN:

Wandtke T, et al. Depth-dependent hydration dynamics in human skin. Skin Res Technol. 2023;29(2):e13271

Nolan K, Marmur E. The Skin Barrier and Moisturization: Function, Disruption, and Mechanisms of Repair. Skin Pharmacol Physiol. 2023;36(4):174–185

Verdier-Sévrain S, Bonté F. Skin hydration: a review on its molecular mechanisms. J Cosmet Dermatol. 2007;6(2):75–82

Björklund S, Pham QD, Jensen LB, Sparr E. Effects of water activity and low molecular weight humectants on skin permeability and hydration dynamics – a double-blind, randomized and controlled study. Int J Cosmet Sci. 2014;36(5):492–501

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2 Kommentare zu „Trocknen Feuchtigkeitsseren die Haut aus? Warum Hyaluronsäure oft spannt – und was wirklich hilft“

  1. Liebe Pia,
    Danke fürs aufschlauen 🥰 Eine Frage habe ich zur Morgenroutine. Ich benutze Hyaluronsäure morgens und mache direkt darauf eine Sonnencreme (Beauty of Joseon Relief Sun Rice + Niacinamide). Reicht das um den Beutel zu verschließen oder muss ich zwischen Serum und Sonnenschutz doch noch eine Lipidhaltige Creme verwenden? Danke für deinen Rat 😊
    Liebe Grüße aus HH
    Kalina

  2. Hallo Pia, vielen Dank für diesen sehr aufschlussreichen Artikel. Ich bin Ü 60 und nehme abends immer ein Serum und gleich danach eine reichhaltige Nachtcreme von Paulas Choice. Ich habe vor ca. zwei Jahren einmal gelesen, dass man IMMER nach einem Serum eine Creme nutzen muss, die das Serum einschließt. Für mich also normal. Dein Artikel hat das noch einmal sehr deutlich gemacht. Du hast mir schon viele wertvolle Tipps gegeben. Danke für deine tolle Arbeit und ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Petra

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