My Skin

Sowohl Pflege- als auch Kosmetikproduktvorlieben sind sehr individuell. Genauso wie bei Kontaktlinsen: man kann sie nur schwer empfehlen. Und in beiden Fällen hilft nur eines –selbst Testen.

Daher möchte ich Euch meine Haut, deren Bedürfnisse und meine Präferenzen bezüglich Kosmetik- und Sonnenschutzmittel vorstellen, um es später bei der Produktbeschreibung nicht immer wieder wiederholen zu müssen.

Meine Gesichtshaut:

▪    Hauttyp: im Teenagealter ölig, in den 20er Mischhaut, jetzt in meinen 30er (bin vor kurzem 40 geworden!) eher normal (im Sommer allerdings immer noch Mischhaut mit schnell glänzender T-Zone). Etwas dehydriert und sehr trocken im Unteraugenbereich. Keine Trockenstellen (dank guter Pflegeroutine auch nicht mehr an den Nasenflügeln). Sichtbare Poren im Nasebereich (werden momentan mit BHA beseitigt – im Prozess). Selten Unverträglichkeiten.

▪    Aging-Symptome: Mein Gesicht ist eher schmal mit ganz wenig fett “unterfüttert”. Das ist leider der Nachteil gegenüber Menschen, die ein rundes Gesicht haben (mehr dazu hier: Fettgewebe – Flucht oder Segen?). Folglich: feine Horizontallinien auf der Stirn, Falten um die Augen herum (siehe Kate Winslet; die kriege ich bislang mit keinem Pflegepräparat gemildert!), Anfang vom Kollagenverlust um den Mund herum (aber keine ausgeprägten Nasolabialfalten).

▪    Anti-aging Ziele: Hauttextur verfeinern (alte Aknenarben und Poren sichtbar reduzieren lassen), noch vorhandene Pigmentflecken verschwinden lassen und keine neuen zulassen. Doch insbesondere PRÄVENTION – vor zu schneller (sonnenbedingter) Faltenentwicklung und weiterem Volumenverlust!

▪    Unreinheiten: im Teenagealter: keine schwere Akne, dennoch bis heute kleine post-Aknenarben, vor allem auf beiden Seiten des Gesichts. Neulich kommen einzelne Pikeln wieder ab und an – wahrscheinlich wegen Retinol und BHAs sowie einigen Sonnenschutzprodukten

Mein Foundation-Traum:

  • Konsistenz: leicht (am besten extrem leicht).
  • Finish: natürlich, skin-like, für das ungeübte Augen unsichtbar, meine Haut; nur ein bisschen (bis sehr) perfektioniert. Kein glow, kein matt (!) – eher seidiges, hautähnliches Erscheinungsbild. Da viele Makeup-artists behaupten, dass „reife“ Frauen Foundations mit dewy-Effekt tragen sollten, habe ich diverse Grundierungen aus diesem Finish-Spektrum ausprobiert. Fehlanzeige. Diese haben meine Hautunebenheiten nur zusätzlich betont!
  • Deckkraft: mittel bis stark – ich trage lieber eine Schicht einer natürlich aussehenden mittel- bis starkdeckenden Foundation (und zwar nur dort, wo ich es brauche) als vier Schichten von einer leicht deckenden Grundierung.
  • Die Foundation kommt nur auf meine Problemstellen: beide Gesichtsseiten. Diese brauche ich weder auf der Stirn noch auf der Nase. Dort kommt nur etwas Puder drauf. Beim Verblenden kommt zwangsweise etwas Foundation auf den Poren-Bereich um die Nase herum; dort aber so wenig wie nötig.
  • Sollte sich perfekt mit dem Sonnenschutz verbinden und wenn sie gegen Abend verschwindet, dann bitte gleichmäßig. Nachtrag: sie darf nicht verschwinden. 🙂
  • Haltbarkeit: sehr gute Tragedauer ist mir wichtig; am besten 16 Stunden im perfekten Zustand. 8h ist definitiv zu wenig. Mein Tag ist lang.
  • Unterton: gelb. Im Naturzustand: NC20; da Peeling, Retinol & Co –> jetzt um NC10-15. Mit Selbstbräuner NC20-25.
  • SPF ist egal (besser nicht, da es: 1) in 99% Fällen lediglich UVB-Schutz anbietet und 2) ohnehin keinen angemessenen Schutz darstellt.
  • Preissegment: Ich schaue mir meist die sog. high end Foundations an. In diesem Fall günstig heißt für eine reife Haut meist schlecht (Ausnahmen gibt es; z.B. Bourgeois).

Mein Sonnenschutz-Traum sollte:

  • idealerweise auf photostabilen Filtern neuer Generation basieren (Tinosorb S und M scheinen im Moment die beste Wahl zu sein),
  • nicht weißeln,
  • nicht fetten,
  • schnell und rückstandslos (ohne Film) in die Haut einziehen,
  • leicht und wasserfest sein,
  • keinen Alkohol und potenziell gesundheitsschädliche sowie hautirritierende Inhaltsstoffe enthalten,
  • keine Unreinheiten hervorrufen,
  • eine problemfreie Unterlage für ein Makeup (Primer) sein,
  • Feuchtigkeit spenden,
  • mit den wichtigsten Antioxidantien ausgestattet sein.

 

2 Comments

  • Reply Kathrin

    Bin ich die Einzige, die das gelesen hat?
    Also für Tinosorb S und M fällt mir das Highdroxy D Light Fluid ein. Der Haut mit AHA und B3 auch jede Unreinheit weg (der Balm bei mir übrigens auch). Mir persönlich ist das leider nicht reichhaltig genug, aber ich würde es jederzeit anderem Sonnenschutz vorziehen.
    Beim Make-Up bin ich irgendwann mal auf Andrea Biedermann gestoßen (so heißt auch die Website). Gut auf alle Cremes/ den Sonnenschutz anwendbar und die Foundation in Puderform, aber deutlich deckend. Das Puder eher leicht-mittel deckend. Reines Mineralpuder daher absolut verträglich. Hat sich bei mir in keine Falte gelegt.
    Beste Grüße 🙂

    December 14, 2016 at 12:05 am
    • Reply [email protected]

      Danke, Kathrin, für Deine wertvollen Hinweise!
      Von Andrea Biedermann habe ich zuvor nichts gehört. Ich werde mir de Homepage genauer anschauen! 🙂

      December 15, 2016 at 9:10 pm

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