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Madara – City CC Cream

Madara City CC Cream

(PR Sample*) Kennt Ihr die naturkosmetische Marke Madara? Als ich davon zum ersten Mal gehört habe, fand ich sie auf Anhieb sympathisch, weil die Marke in Lettland, einem kleinen, schönen Land in Nordeuropa entwickelt wurde und es inzwischen geschafft hat, in vielen europäischen online shops, die Naturkosmetik vertreiben, aufgelistet zu werden.

Leider unterscheidet sich Madara von vielen anderen naturkosmetischen Marken insofern nicht, dass auf die “Kraft der Pflanzen” gesetzt wird, ohne dass das Reizpotenzial dieser Pflanzen bzw. dessen Nachteil für die Integrität unserer Hautbarriere in den Fokus genommen wird. Daher habe ich mich bislang für Madara Hautpflege nicht sonderlich interessiert.

Nun hat Madara neulich eine kleine Reihe von farbiger Kosmetik heraus gebracht und fragte mich, ob ich sie testen würde. Eigentlich nicht, dafür aber die City CC Cream. 🙂 Diese Anti-Pollution Gesichtscreme von Madara habe ich mir zum Testen deshalb heraus gesucht, weil sie im Gegensatz zu den meisten anderen Produkten der Kosmetikmarke keine ätherischen Öle enthält. Eine Foundation und ein Lipgloss wurden mir trotzdem zugeschickt. Über meine Erfahrung damit werde ich Euch bald auf Instagram berichten.

Heute möchte ich Euch die Madara City CC Cream vorstellen – ein Produkt, dass sich aus vielen verschiedenen Gesichtspunkten diskutieren lässt, je nach dem, welche Funktion sie in unserer Morgenroutine spielen sollte. Seid Ihr gespannt? Das hoffe ich doch!

Madara City CC Cream


Madara City CC CREAM. INCI

Starten wir, wie gewöhnlich, mit den Inhaltsstoffen, auf welchen die Hyaluronic Anti-Pollution CC Cream von Madara aufbaut.

Die City CC Cream ist reizarm, enthält keinen Alkohol, keine pflanzlichen Duftstoffe und kein Parfüm.

Der UVB-Schutz von 15 basiert auf dem mineralischen UV-Filter Zinkoxid, der das gesamte UV-Spectrum abdeckt. (Titandioxid wurde hier nur als Farbstoff beigefügt).

Der UVA-Schutz wurde nicht ausgelobt und darf recht gering ausfallen.

Sollte der UV-Schutz in der City CC Cream von Madara etwa im Winter oder an Tagen, wo Ihr zu Hause bleibt, aus Eurer Sicht ausreichend sein, lässt sich von der CC Cream sogar die Menge auftragen, welche für das Abdecken der Gesichtshaut erforderlich wäre, um den ausgelobten Schutz zu erreichen (etwa 1,5-2g). Die CC Creme zieht nämlich schnell ein und lässt sich schichten ohne Ende. Dazu kommen wir weiter unten. In den meisten Foundations, BB- und CC Creams sind die beigefügten Sonnenschutzfilter sinnlos bzw. überflüssig, weil man davon nicht die erforderliche Menge auftragen kann, ohne wie ein Clown auszusehen. Im Falle der City CC Cream von Madara ist das hingegen möglich.

INCI
Aloe Barbadensis (Aloe) Leaf Juice*, Dicaprylyl Carbonate, Isoamyl Laurate, Zinc Oxide, Glycerin**, Sorbitan Olivate, CI 77891 (Titanium dioxide)***, Cera Alba (Bees Wax)*, Lecithin, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Silica, Aqua/Water, Cellulose, Hippophae Rhamnoides (Sea Buckthorn) Fruit Extract*, Hypericum Perforatum (St. John’s Wort) Extract*, Camellia Sinensis Leaf Extract, Quercus Robur (Oak) Bark Extract, Vitis Vinifera (Grape) Seed Extract, Sodium Chloride, Sorbitan Caprylate, Palmitic Acid, Hydrolyzed Hyaluronic Acid, Sodium Hyaluronate, Stearic Acid, Propanediol, CI 77491, CI 77492, CI 77499 (Iron oxides)***, Benzoic Acid, Ascorbyl Palmitate (Vitamin C), Sodium Phytate, Tocopherol (Vitamin E), Vanillin, Potassium Hydroxide

Ansonsten enthält die CC Cream ein paar Feuchthaltemittel und Weichmacher. Die Menge an vernünftigen Pflanzenextrakten und Antioxidantien ist recht klein gehalten. Die Madara Gesichtscreme befeuchtet die Haut und schützt sie geringfügig von UV-Strahlen. Mehr tun sie allerdings nicht. Ihr Vorteil liegt eventuell in dem kosmetischen Aspekt, den ich weiter unten ausführlich beschreiben werde.


Madara City CC Cream. Konsistenz und Finish

Die Konsistenz der CC Cream von Madara ist fest, cremig-angenehm. Sie verteilt sich schnell und unproblematisch. Wie oben erwähnt, kann man die Creme schichten und schichten… und man merkt den Unterschied im Finish nicht wirklich. Denn abdecken tut die Madara CC Cream nicht. Sie verfeinert das Hautbild, schafft eine glatte, nicht klebrige Oberfläche für einen eventuellen Auftrag von Puder oder Blush und verleiht einen Hauch Farbe. Nach dem Auftrag einer weißelnden Sonnencreme bietet die CC Cream von Madara eine gute Möglichkeit, wieder “normal” auszusehen.

Insgesamt fungiert die Madara CC Cream als ein getönter Primer, der die Haut etwas lebendiger erscheinen lässt.

Das Finish ist dabei nicht matt, sondern durchaus glowy. Daher würde ich das Madara Produkt öligen Häuten nicht empfehlen. Dafür eignet sich der   Pore Blur Primer von Revolution Skincare (Drogerie), den ich hier beschrieben habe, viel besser, weil er mattiert und weichzeichnet.

Für eine trockene Haut, die tagsüber etwas farblos aussieht, eignet sich die CC Cream von Madara wiederum sehr gut. Das Finish ist für eine trockene Haut vorteilhaft – nicht speckig, sondern leicht reflektierend, sodass die Haut nicht fahl und müde aussieht.


Madara City CC Cream. Farbnuancen

Der Blick auf die Homepage von Madara sagt mir, dass es von der CC Cream zwei Nuancen gibt: Hellbeige und Medium Beige. Der untere Swatch kommt von der Nuance Nr. 1: Hellbeige. Die gelbstichige Farbe ist zwar dunkler als meine eigene Haut, passt sich aber gut an.

Nebenan seht Ihr den Vergleich zu der B-Protect von Avene und Sheer Defense von Neostrata. Im direkten Vergleich kommt die Sonnencreme von Avene recht rosastichig aus. Das merkt man am Gesicht jedoch nicht. An mir sehen alle drei Farben genauso aus – so merkwürdig, wie es klingt… 🙂

Madara City CC Cream

Avene B-Protect, Neostrata Sheer Physical Protect SPF50, Madara CC Cream


Hyaluronic Anti-Pollution CC Cream von Madara und Alternativen

Vor einigen Monaten haben wir in einem Beitrag darüber diskutiert, ob eine flüssige Foundation, BB- oder CC Cream oder eben eine Puder-Foundation die Wirkung der darunter liegenden Sonnencreme beeinträchtigen könnte ( hier geht’s zu dem Beitrag). Leider kann man darüber nur spekulieren. Falls Ihr Euch lange in der Sonne aufhellt (und an Hautkrebs und Pigmentflecken ernst nimmt), müsste man mit dem Auftrag eines Makeups auf einem Sonnenschutz meines Erachtens vorsichtig umgehen. Alle von mir bekannten Tests von Sonnencremes werden auf eine “nackte” Haut und ohne jeglichen Makeup im Anschluß gemacht.

Sollte die Haut trotzdem etwas verfeinert werden, bieten sich entweder super leichte Primer an – wie dieser von Smashbox (Review hier),  Isana/Rossmann (Review) oder der oben erwähnte Pore Blur Primer von Revolution Skincare (Review).

Sonst finde ich eine getönte Sonnencreme mit einem hohen UV-Schutz als Option gut, da man durch den zusätzlichen UV-Schutz eventuell (?) den beeinträchtigten Schutz der eigentlichen, darunter liegenden Sonnencreme kompensieren könnte. Das ist meine Spekulation.

Was ich somit morgens praktiziere ich das Folgende:

Als erstes kommt eine gute Sonnencreme – egal ob weißelnd oder nicht. Nach ca. 30 Minuten wird eine getönte, leicht abdeckende oder zumindest die Haut etwas verfeinernde und den Hautton ausgleichende Sonnencreme aufgetragen. Diese fungiert als eine quasi Foundation.

Welche das ist? Das hängt von der Grundlage ab:

Ist die Sonnencreme drunter matt, kommt entweder die B-Protect von Avene (Review) oben drauf oder die getönte Bioderma AR (Review), weil sie weniger matt sind als die zwei weiteren Alternativen. Beide sind nicht Wasser resistent.

Ist die die Sonnencreme drunter glänzend, kommt entweder das getönte Avene Sonnenfluid (Review) oder Neostrata Sheer Physical Protection (Review) oben drauf, weil sie ein mattes Finish haben. Beide sind Wasser resistent.

(Zu den getönten Sonnencremes möchte ich aber noch einen separaten Beitrag schreiben, falls Euch das Thema interessiert.)

Was ich mit dem obigen Vergleich heute zum Ausdruck bringen möchte, ist, dass die CC Cream von Madara nicht unbedingt die allerbeste Alternative im Frühling und Sommer darstellt, da es auf dem Kosmetikmark Gesichtscremes gibt, welche den Hautton ebenfalls ausgleichen, dafür aber zugleich einen viel höheren Sonnenschutz anbieten.

Diejenigen von Euch, die einen getönten Primer etwa für den Abend oder hauptsächlich fürs zu Hause brauchen und eine normale und trockene Haut haben, würden mit der Madara City CC Cream vermutlich sehr zufrieden.

Madara City CC Cream

Auch diejenigen, die denken, dass ich mit der Vorsicht um die Beeinträchtigung der UV-Filter übertreibe 🙂 und welche täglich eine Foundation auf der Sonnencreme tragen, wäre die Madara City CC Cream eine Option.

Meine Erfahrung mit der Hyaluronic Anti-Pollution CC Cream von Madara ist jedenfalls sehr gut – ich finde, dass meine Haut damit verschönert ist und trage sie gerne – aber inzwischen nicht mehr tagsüber, wenn ich viel draußen mit dem Kind und Hund im Park bin.

So, und jetzt bin ich gespannt, welches Bild von der City CC Cream von Madara der Beitrag bei Euch hinterlassen hat, ob Ihr euch auch Gedanken zur Wirkung von einer Foundation auf der Sonnencreme macht und was Ihr verwendet, um das Weißeln bzw. den Glanz von Sonnencremes zu nivellieren bzw. auszugleichen? Erzählt bitte!

Sonst hoffe ich, dass es Euch gut geht!
Eure Pia

PS. Nächster Beitrag wird von Gesundheitsaspekten von Selbstbräunern handeln – sind Selbstbräuner tatsächlich sicher? Was denkt Ihr?  *Die PR Samples wurden mir nach meinem Einverständnis zugeschickt ohne, dass daraus im Gegenzug ein Blogbeitrag entstanden musste. Unbezahlte Werbung. Keine Kooperationslinks.

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