Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse – der beste Selbstbräuner ever!

Der beste Selbstbräuner für den Körper 3

Der beste Selbstbräuner – von Loving Tan

Seit dem meine Tochter geboren wurde, halte ich mich meist im Schatten auf. Das ist weniger einer Anti Aging Strategie geschuldet als vielmehr der Tatsache, dass die Kleine eine sehr helle Haut hat. Darüber hinaus ist jeder Versuch, sie mit Sonnenschutz ausreichend einzucremen, ein richtiger Kampf, den ich meist verliere (inzwischen wird es etwas besser :)). Das Beste, was man in diesem Fall machen kann, ist, eine dicke Freundschaft mit dem Schatten zu schließen.

Da ich aber im Sommer gerne auch Röcke trage und meinen leicht gebräunten Körper insgesamt attraktiver als blasen betrachte, benutze ich in den warmen Monaten gerne einen Selbstbräuner. Meine Selbstbräuner-Entdeckung vor ein paar Jahren – und der beste Selbstbräuner für den Körper aller Zeiten – ist die Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse (hier).* Eine neue Flasche der Deluxe Bronzing Mousse (in Medium) bestelle ich immer im Frühling und es leistet mir nach wie vor exzellente Dienste. Warum das so ist, erzähle ich Euch heute.


Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse 

Die Loving Tan Produkte* wurden lange Zeit nach Deutschland aus den USA geschickt. Inzwischen kann man die Mousse bei CultBeauty bestellen.

Der erste Auftrag bzw. dessen Ergebnis war nur ein wenig zufriedenstellend, da ich die Mousse auch am Gesicht verwendet hatte. Während der Körper am nächsten Tag fantastisch aussah, war die Gesichtsfarbe war eindeutig zu dunkel! Ich schaute in den Spiegel voller Hoffnung, dass die dunkle Farbe nach dem Abwaschen doch bitte weg ist. Nichts da! Auch wenn die Reste des Präparates durch die Reinigung abgewaschen wurden; änderte sich damit die Gesichtsfarbe jedoch nicht gravierend.

Ein (!) Pumpstoß verlieh meinem Gesicht über Nacht einen Ton von etwa NC30 (meine natürliche Gesichtsfarbe ist ca. NC15).

Öhm. Meine Puderfoundation (Kanebo Sensai Total Finish) erinnerte an Mehl. Meine Güte… Dennoch: der Körper sah schön aus! LOVING TAN Deluxe Bronzing Mousse 1 1

Zwei Tage lang lief ich mit einem dunklen Gesicht rum und wurde diesbezüglich natürlich mehrfach angesprochen bzw. von meiner Familie und Freunden fröhlich ausgelacht. Mein Gesichts sah so aus, als hätte ich eine Woche lang etwa auf Kanarischen Inseln verbracht.

Dabei störte mich nicht nur die Farbe, sondern insbesondere die Tatsache, dass mein dunkles Gesicht auf einmal um einige Jahre älter aussah! Nicht gut.

Etwa am dritten Tag hat sich die Lage etwas normalisiert. Fruchtsäure, Vitamin C und B3 in Übermaßen (sollte man nicht nachmachen!) leisteten wohl gute Dienste.

LOVING TAN Deluxe Bronzing Mousse Pumpe 1


Eine Woche später habe ich den Auftrag anders gestaltet:

Zunächst habe ich eine Feuchtigkeitscreme aufgetragen. Dann gab ich etwas von der Creme auf die Handoberfläche und habe es mit dem Selbstbräuner gemischt – mit einer kleinen Menge; keinem vollen Pumpstoß! Das Ergebnis wurde viel natürlicher und deutlich schöner. Sehr schön! Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, wie ich mit dem neuen Schätzchen umgehen soll.

Seit dem verwende ich die Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse 1x/Woche am Körper und je ein paar Tage am Gesichts (gemischt mit einer Creme; genau wie die oben erwähnten Tropfen). Und das Ergebnis ist wunderbar! Nachtrag: Inzwischen bin ich zu den Clarins Selbstbräunungs-Tropfen fürs Gesicht (hier reviewed) zurück gekehrt, da ich die Handhabung einfacher finde.


Warum ist die Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse ein Schatz?

  • Die INCI-Liste sieht gut aus – keine Reizstoffe, kein Alkohol, ein paar Feuchthaltespender. Das Produkt ist aber weitgehend davon entfernt, als „Pflege“ bezeichnet zu werden.
  • Der Geruch ist der Hammer! Die Creme duftet leicht nach Vanille. Hallo? Ja, kein Selbstbräunerstinker, absolut nichts! Morgens kann man einen sehr, sehr, sehr leichten Geruch von Selbstbräuner feststellen; nach dem Duschen ist es aber endgültig weg. Die Haut duftet jedoch weiterhin sehr dezent nach Vanille. Wie kann das sein?… frage ich mich auch.
  • Bereits durch die beiden obigen Punkte qualifiziert sich der Selbstbräuner zu einem Holy Grail. Es gibt aber noch mehr Vorteile:
  • Das Ergebnis ist streifenfrei, sofern Du die Creme gleichmäßig verteilst. Das ist auch kein Problem, da das Produkt getönt ist. Dadurch sieht man genau, wo es bereits aufgetragen wurde. Ein spezieller Handschuh für den Selbstbräuner-Auftrag ist in meinen Augen ein Muss. Diesen kann man direkt bei Loving Tan oder bei anderen Anbietern bestellen. Ich habe einen von St. Tropez, der ähnlich gute Dienste leistet. Am Gesicht trage ich den Selbstbräuner mit den Händen auf. Diese müssen sofort nach dem Auftrag gründlich abgewaschen werden.
  • Und noch etwas: Je nach der aufgetragenen Menge, bzw. je nachdem, ob Du das Produkt solo oder gemischt mit einer Creme bzw. Bodylotion verwendest, kannst Du den Grad der Bräune selbst bestimmen.

LOVING TAN Deluxe Bronzing Mousse 1 2

 


Allgemeine Hinweise zum Auftrag eines  Selbstbräuners

  • Die Loving Tan Deluxe Mousse ist etwas zäher als die Bräunungs-Mousse von St. Tropez. Der Auftrag ist somit etwas mühsamer. Die Creme gleitet nicht so einfach auf der Haut, sondern muss eingearbeitet werden. Das ist jedoch nicht schlecht, denn so sieht man genau, wo sie bereits aufgetragen wurde.
  • Die Mousse – wie alle anderen Selbstbräuner – sammelt sich gerne an trockenen Stellen an. Also: gut exfolieren und anschließend eincremen (!), bevor man den Selbstbräuner benutzt.
  • Am nächsten Morgen (bzw. nach sechs Stunden) ist eine Dusche obligatorisch, denn die Reste der (getönten) Creme sitzen ja auf der Haut. Bleiben sie drauf, kann die Kleidung verfärbt werden.
  • die Mousse kann eine sehr dunkle Hautfarbe herzaubern. Daher würde ich empfehlen, sie zuerst an einem Wochenende auszuprobieren, sodass Ihr die Auftragsmenge zu Eurer präferierten Bräune anpasst. Wie dunkel die Haut nach einem Auftrag sein kann, könnt Ihr bei Kristina hier sehen. Wollt Ihr das nicht, kann ein Pumpstoß der Mousse mit einer  Creme bzw. Körperlotion gemischt werden.
  • Die Hände kommen zum Einsatz zum Schluß. Um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen, sollten sie zuvor gut eingecremt zu werden. Dann sollte man mit dem Handschuh nur ganz leicht drüber fahren. Das reicht aus, damit die Hände etwas Farbe bekommen und nicht fleckig werden.

Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse – mein Fazit

Alles im Allen benutze ich die Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse sehr gerne. Das Produkt ist reizarm formuliert, duftet schön (was ich bei Körperprodukten recht mag), der Selbstbräuner-Geruch bleibt aus und die natürlich aussehende Bräune hält sehr lange.

Kennt jemand von Euch die Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse bereits? Habt Ihr inzwischen Eure Holy Grail Selbstbräuner-Produkte gefunden, die Ihr empfehlen könnt? Erzählt doch mal!

Eure Pia

Neuer Beitrag: Ist Selbstbräuner schädlich?


Einen Vergleich der Selbstbräuner für den Körper in einer Mousse-Form – Loving Tan, St. Moriz und St. Tropez findet Ihr in diesem Beitrag!

22 Kommentare zu „Loving Tan Deluxe Bronzing Mousse – der beste Selbstbräuner ever!“

  1. ich schwöre auf James Read, die Sleeping Lotion habe ich schon seit Jahren, jetzt gibt es auch für´s Gesicht Drops die man mit der eigene Pflege mischt.

    Das beste was ich je gestetet habe 🙂

    1. Liebe Sylvia, von James Read habe ich schon einiges gehört. Das vielfältiges Sortiment hat mich aber abgeschreckt, da ich keine Lust auf googeln zu den einzelnen Produkten hatte. Jetzt hast Du mir aber zwei konkrete Sachen gekannt… Danke! Wo kaufst Du denn die Lotion und die Drops von Read?

  2. Liebe Pia, stell dir vor, meine erste – und auch letzte – Anwendung von Selbstbräuner liegt über vierzig Jahre zurück! Sie war so entsetzlich (ich meine den Geruch noch jetzt in der Nase zu haben, wenn ich zurückdenke, von der Wirkung ganz zu schweigen), dass ich mich seither nie mehr an ein solches Produkt herangetraut habe. Und jetzt – ich konnte es selbst nicht fassen, aber ich vertraue dir so sehr, dass ich tatsächlich die Loving Tan-Mousse, den Handschuh und den Peeling-Handschuh in den USA bestellt habe! UND MEIN VERTRAUEN WURDE NICHT ENTTÄUSCHT! Dieser Selbstbräuner zaubert eine traumhafte Bräune und in den Geruch könnte ich mich beinahe verlieben. Ich glaube, von jetzt an beginnt für mich ein völlig neues Sommer-Leben … jedenfalls nächstes Jahr. Und es wird noch ein ganzes Weilchen dauern, bis ich diesen Herbst irgendwann wieder Strümpfe trage! Ganz, ganz, ganz vielen Dank, liebe Pia!

    1. Liebe Susanne, ich danke Dir sehr herzlich für den Kommentar! Eine Produktempfehlung, insbesondere dann, wenn das Produkt nicht gerade 3€ kostet, ist immer mit einem Risiko verbunden, dass der Leser im Nachhinein enttäuscht wird. Umso erfreulicher ist es, wenn eine Empfehlung „hinhaut“ und sogar von einem neuen „Sommer-Leben“ berichtet wird. 🙂
      Ich wünsche Dir schon vorab sehr viel Spaß und Freude mit dem Produkt! Möge der nächste Sommer diesmal etwas früher kommen! 🙂
      Pia

  3. Oh den Loving Tan möchte ich auch schon lange mal testen, aber ich bin echt zu geizig 😀 Allerdings habe ich auch noch nie was schlechtes über den Selbstbräuner gehört oder gelesen und bin kürzlich so über meine weiß reflektierenden Beine erschrocken XD

    1. Hallo Saskia, benutzt Du denn überhaupt keinen Selbstbräuner? Wir hoffen mal, dass es mit der Zeit immer mehr Selbstbräuner zu einem vernünftigen Preis und angenehmen Geruch auf dem Mark erscheinen werden… Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag! Pia

  4. Liebe Pia,
    Danke für deine sehr interessante Review! Ich bin bei herkömmlichen Selbstbräunern ein Profi; ich benutze seit Jahren einen von Garnier (nur am Körper) ca. 2-3 xdie Woche. Ich mische ihn auch mit meiner Bodylotion, um das Ergebnis natürlicher zu halten. Bei Selbstbräunungs-Mousse bin ich eine absolute Niete xD Ich habe einmal einen von St. Tropez probiert und sah danach aus wie ein fleckiger Bodybuilder zur Wettkampfzeit xD Danach habe ich ihn nie wieder verwendet… Deswegen bin ich neugierig geworden, als ich gelesen habe, dass du das Mousse auch mit einer Lotion mischst. Benutzt du einen Handschuh für den Auftrag? So einen habe ich nämlich bisher nie benutzt. Denkst du es geht auch ohne? Meine Handflächen mache ich danach immer mit einem Abschminktuch sauber.

    Danke und ganz liebe Grüße!
    Daisy

    1. Liebe Daisy, ich denke, dass ein Handschuh tatsächlich notwendig ist. Das ist eben eine Garantie dafür, dass der Auftrag nicht fleckig wird. Mit der Hand kann man die moussige Konsistenz nicht optimal verteilen. Außerdem werden meine Handflächen nach dem Auftrag ohne Handschuh (am Gesicht probiert) unmöglich braun. Und die Verfärbung kriegst Du nicht sofort weg. Auch Nägel können verfärbt werden. Also plädiere ich für den Kauf eines Handschuhs und einen erneuten Versuch! 🙂

  5. Hallo liebe Pia,
    ich verwende so gut wie gar keinen Selbstbräuner. Sollte ich tatsächlich mal ein Kleid oder Rock tragen und meine Beine erscheinen mir zu weiß, dann verwende ich von Caudalie das „Schöne Beine“ Make-up. Da riecht nichts und es sieht sehr natürlich aus. Wenn ich aber in den Urlaub fliege oder zu einer Hochzeit etc. eingeladen bin, verwende ich von Beaubronze Londen by abiO das Soft Sun Self-Tan. Abends eincremen, morgens duschen und schon ist man leicht gebräunt. Das Plus an dieser Creme ist, dass sie natürliche und bio-zertifizierte Inhaltsstoffe enthält und nicht an Tieren getestet wurde. Konnte auch keinen aggressiven Alkohol entdecken. Sollte meine Flasche aber mal geleert sein, habe ich mir den Link abgespeichert, da ich den Selbstbräuner aus einem Kosmetik-Studio Hamburg gekauft habe und da nicht mehr hin komme. GLG Nicole

    1. Liebe Nicole, besten Dank für Deinen Tipp. Von diesem Produkt habe ich nichts gehört. Deinen Kommentar werde ich also im Kopf behalten… 🙂 Liebste Grüße, Pia

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