Innisfree Eco Safety SPF 50+

Innisfree Eco Safety SPF 50+

Koreanische Pflegeprodukte konnten bislang meine Aufmerksamkeit nicht fesseln. In meinem letzten Beitrag habe ich Euch den Blog von Starfish verlinkt, die ein großer Fan von koreanischen Döschen ist. Vielleicht sollte ich mich dort selbst etwas länger aufhalten und die einzelnen Produkte näher unter die Lupe nehmen? Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr Interesse an Pflegeprodukten aus Korea/Japan? Besitzt Ihr welche?

Jedenfalls wurde mir der Innisfree Eco Safety Sonnenschutz aus einigen Ecken empfohlen. Zum einen auf dem Blog von Bambi (inzwischen offline). Zum anderen von meiner lieben Leserin, einer skincare-Verrückten (im positiven Sinne) – Melanie, die mir sogar freundlicherweise eine Probe davon zukommen ließ. Und ich habe es sofort verkauft! Dabei war mir egal, wo das Produkt herkommt: Hauptsache, es war gut!


Innisfree Eco Safety Sonnenschutz

Nun, gehen wir die einzelnen Eigenschaften der Innisfree Eco Safety Sonnencreme durch (trotz des Namens werde ich es keinen “Sunblock” nennen, da kein Sonnenschutzfilter die UV-Strahlen zu 100% blockieren kann):

  • INCI-Liste und Sonnenschutzfähigkeit
  • Geruch
  • Konsistenz und Finish (mit einem Ausflug in eine andere Version der Creme
  • Hautgefühl
  • Verpackung und Beschaffung

INCI-Liste und Schutzfähigkeit

Die Inhaltsstoffe der Innisfree Eco Safety Sonnencreme sind gut, da reizarm. Man muss bedenken, dass die Creme keine Tagespflege, keine Feuchtigkeitscreme oder sonstwas Ausgefallenes ist. Sie ist in erster Linie ein Sonnenschutz. Diese haben in der Regel außer Sonnenfiltern kaum etwas pflegetechnisch Erwähnenswertes anzubieten. Die Innisfree Eco Safety Gesichtscreme enthält keinen Alkohol, dafür eine gute Menge an Vitamin E, etwas Hyaluronsäure und ein paar nette Öle. Feuchtigkeitsspendend ist sie aber nicht wirklich (s. vollständige INCI-Liste unten).

Als UV-Schutzfilter wurden in der Innisfree Eco Safety Gesichtscreme in erster Linie zwei mineralische Filter eingesetzt: Titandioxid und Zinkoxid. (Zu dem Unterschied zwischen mineralischen und chemischen Filtern und deren Eigenschaften s. hier). Vor UVB-Strahlen schützt zusätzlich Ethylhexyl Methoxycinnamate (Oxinoxate) (das auch zu der Höhe des Schutzfaktors von 50+ maßgeblich beiträgt).  Vor UVA-Strahlen schützt hier außerdem Tinosorb S. Die Menge von Tinosorb liegt allerdings eher unter 1%, sodass dessen schützende Wirkung nicht überschätzt werden darf.

Titandioxid schützt nicht vor dem gesamten UVA-Spektrum. Zinkoxid schützt hingegen ausreichend und ist somit Titandioxid vorzuziehen. Ich finde es schade, dass die Menge von Zinkoxid in der Innisfree Eco Safety Sonnencreme geringer ausfällt. Inwiefern das Produkt also einen geeigneten UVA-Schutz anbietet, ist nicht eindeutig zu beantworten. Und ausgerechnet sind das die UVA-Strahlen, die zu Photoaging beitragen (mehr zu UVA Strahlen s. hier).

Der UVA-Wert gemessen in PA+++ kann sich ebenfalls auf Titandioxid bezeigen, das nur teilweise das UVA Spektrum abdeckt. Da aber Zinkoxid recht hoch auf der INCI Liste steht, gehe ich davon aus, dass eine ausreichende Menge hinzugefügt wurde und dass das Produkt die Haut vor freien Radikalen (Kollagenverlust etc.) schützen kann.

Bedenklich in der Formulierung ist die Beigabe von dem Citrus Unshiu Peel Extract.

Wasserfest ist die Creme zwar nicht. Ein Urlaub-Sonnenschutz ist die Innisfree Eco Safety Gesichtscreme also definitiv nicht!


Geruch

Eigengeruch; verfliegt recht schnell. Für meine Nase leider etwas zitronig-unangenehm.


Konsistenz und Finish

Wie Ihr unten sehen könnt, handelt es sich bei der Innisfree Eco Safety um eine feste Creme, die nach dem Auftrag sehr schnell einzieht. Bereits nach einigen Minuten ist die Sonnencreme eingezogen! Das Finish ist am Anfang  minimal glowy. Später ändert sich das Finish zu einem satiniert-mattem. Insgesamt sieht die Haut nach dem Auftrag sehr schön aus!

Für Mischhäute und eine normale Haut ist die Konsistenz von Innisfree Eco Safety ein Traum. Aber auch bei Mischhäuten – zumindest in etwas kühleren Monaten – sollte drunter eine ordentliche Feuchtigkeitscreme oder -Serum aufgetragen werden, da die Creme einen ausreichenden Feuchtigkeitszufuhr nicht anbieten kann. Für sehr trockene und reife Häute könnte das Finish eher allzu matt und ungünstig ausfallen. Da bin ich mir unsicher, ob ich für diesen Hauttyp eine Empfehlung aussprechen kann.Innisfree Sunblock swatches


Vorsicht bei unterschiedlichen Varianten der Innisfree Sonnencremes

Gerade wollte ich schreiben, dass Ihr am besten Bambi fragen solltet, ob sie mit ihrer trockenen Haut mit der Creme klar kommt, wenn ich noch mal auf ihrem Blog feststellen musste, dass ihre Innisfree Sonnencreme doch etwas anders aussieht: Wasserfest steht auf der Verpackung, während auf meiner “long lasting” zu sehen ist.

Außerdem sind die INCI anders: die Sonnencreme, die Bambi besitzt, basiert nur auf mineralischen Filtern und die Zinkoxid-Menge darf etwas höher ausfallen. Darüber hinaus ist sie leicht getönt und wahrscheinlich etwas reichhaltiger. Gehen wir jetzt kurz auf die Innisfree-Homepage: Da sind tatsächlich zwei Variante von SPF 50+ aufgelistet (zuvor habe ich hier nachgeschaut, wo nur die “long lasting” zu sehen war). Hier ist der Link zu meiner Variante; und hier zu der Bambi’s Creme. Die beiden Tuben sehen fast identisch aus, nicht wahr? Und hier findet Ihr eine Übersicht von allen Innisfree Sonnenschutzprodukten: klick).


Weißelt die Innisfree Eco Safety Sonnencreme?

Viele mineralische Sonnenschutzcremes hinterlassen eine weiße Maske auf dem Gesichts – besonders die Sachen für Kinder, die man dann von der Kinderhaut nicht runterbekommen kann. :/ Im Falle von der Innisfree Sonnencreme ist die Haut zwar etwas aufgehellt. Sehr helle Häute werden es aber wahrscheinlich gar nicht merken. Ab NW/C25 wirst Du jedoch schon einen leichten Weißstich auf dem Gesicht wahrnehmen. Ich mische die Creme mit meiner Peter Thomas Roth CC Creme mit Zinkoxid. Diese Technik funktioniert wunderbar, um die Farbe auszugleichen und das Gesicht wieder lebendig aussehen zu lassen.

Nachtrag: Inzwischen mische ich meine weißelnden Sonnencremes nur mit einem mineralischen Puder – hier beschrieben!

 

Innisfree Sunblock SPF 50+ bbFalls man zu viel von dem Produkt nimmt, kann es sich an dem Haarenansatz bzw. Augenbrauen (falls dunkel) sichtbar absetzen. Dann reicht es vollkommen aus, die Creme etwas einzumassieren – sie trocknet da nicht dauerhaft an (wie bei dem Anthelios  mattierenden Gel) und krümelt nicht. 


Hautgefühl

Die Innisfree Eco Safety Sonnencreme ist nach dem Einzug in die Haut nicht klebrig! Und das bedeutet sehr viel! Das bedeutet nämlich ein ausgezeichnetes Hautgefühl nach dem Auftrag! Fast alle Sonnenschutzcremes ziehen Tausend Jahre ein und erst danach muss man sie mit einem Klopapier abtupfen und weitere Tausend Jahre damit rumspielen, bis das Klebrige weg ist. Hier ist das nicht der Fall. Sogar das für mich gewöhnliche Abtupfen ist nicht notwendig. Das macht die Innisfree Eco Safety Gesichtscreme nicht nur empfehlenswert, sondern auch liebeswert!


Verpackung und Beschaffung

Die Verpackung von Innisfree Eco Safety äußerst reisefreundlich: Eine leichte Plastiktube ohne Schnickschnack mit einer kleinen Öffnung für die Produktabgabe, sodass die Flasche sehr sauber gehalten werden kann. Perfekt!Innisfree Sunblock SPF 50+1

Innisfree wird auf Ebay angeboten – und zwar bei einigen Anbietern kostenfrei. Meine Tuben habe ich bei dem Verkäufer namens RubyRuby bestellt. Eine Tube kostet umgerechnet um 11€. Guter Deal, oder? Starfisch hat unter einem Ihrer Beiträge auch andere verlässliche Ebay-Anbieter genannt.


Innisfree Eco Safety Sonnencreme – mein Fazit

In meiner Schwangerschaftszeit habe ich einige Sonnencremes mit mineralischen Filtern ausprobiert. Und fast alle davon tiefen Herzens gehasst. Dabei wurde mir klar, wie sehr man bei mineralischen Filtern aufpassen muss, um den Schutz durch das Nasereiben und -putzen bzw. durch einen energischen Foundation Auftrag etc. nicht zu vernichten. (Nachtrag: Inzwischen geht man davon aus, dass Mineralien ebenfalls in der Haut die Sonnenbestrahlung absorbieren – s. dazu: Titandioxid, are you kidding me?). Daher habe ich mich gegen mineralische Filter entschlossen und bin jetzt dabei, vor allem Sonnencremes mit Tinosorb S und M zu erkunden.

Doch die Innisfree Eco Safety Sonnencreme mag ich bislang sehr! Skeptisch bin ich trotzdem ein wenig und warte ab, an welcher Stelle sie scheitern wird – wie auch die meisten von mir bisher getesteten Sonnenschutzprodukte: Immer stimmt etwas nach einiger Zeit nicht und man macht sich auf die weitere Suche… 🙂

Der Sonnenschutz ist, wie oben erwähnt, kein Kandidat für heiße Urlaubsreisen. Die wasserfeste Version von Innisfree schon eher… Doch dafür würde ich nach meinem derzeitigen Erfahrungsstand eher Daylong SPF 50+, Review empfehlen.

Da es bei uns vor Kurzem 26 Grad gab, habe ich unter der Innisfree Creme noch Bioderma AKN Mat aufgetragen. Wunderbare Kombi. Bioderma wird voraussichtlich auch die nächste Sonnenschutzcreme sein, die ich Euch vorstellen werde. Oder habt Ihr andere Testvorschläge?

Nachtrag: Inzwischen wurden auf dem Blog sehr viele Reviews zu Sonnenschutzprodukten verfasst. Hier findet Ihr eine Tabelle mit über 50 davon….

Eure Pia


Noch etwas. Melanie hat mir ebenfalls eine Probe von Innisfree SPF30 zukommen lassen. Diese Creme mattiert zu stark – ähnlich wie Anthelios Matt-Gel. Man sieht tot aus. Für eine sehr ölige und junge Haut wäre sie vielleicht den Versuch wert. Ansonsten: keine Empfehlung meinerseits.


Nachtrag: Auf Cupcakes and Berries könnt Ihr tolle Reviews zu den Innisfree-Sonnenschutzprodukten lesen! Sowohl die Namen als auch die Zusammensetzungen haben sich inzwischen etwas geändert!

Nachtrag: Auf bei Valandriel (inzwischen offline) gibt es eine ausführliche Review zu Innisfree!


Bis dahin, Eure Pia <3

Innisfree INCI

56 Comments

  1. Julia
    June 27, 2018 / 3:42 pm

    Hallo liebe Pia, ich bin neu hier und pflege meine Haut ähnlich wie Luise (erst seit einer Woche, nachdem ich Shenja entdeckt habe).
    Die LRP Toleraine Fluide ist nicht okklusiv oder? Ich würde mich sehr freuen wenn du auf Luises Fragen(die auch meine sind) noch antworten könntest, auch wenn es schon lang her ist. Das sind die Stoffe des Balea Serums:
    Aqua, Glycerin, Neopentyl Glycol Diheptanoate, Xylitylglucoside, Panthenol, Tocopheryl Acetate, Sodium Hyaluronate, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Polysorbate 60, Sorbitan Isostearate, Anhydroxylitol, Xylitol, Tocopherol, Pantolactone, Citric Acid, Ethylhexylglycerin, Phenoxyethanol, Parfum
    Ich werde mich jetzt mal weiter auf deinem Blog nach Antioxidantien umschauen, die fehlen mir noch. Liebe Grüße, Julia

  2. Pingback: Empties März 2016 | leichenblaesse
  3. July 5, 2016 / 11:24 pm

    Danke für die Verlinkung! <3 Schaut da nachträglich echt überhaupt noch jemand rein?

    • July 15, 2016 / 9:20 pm

      Ab und zu ja. Die Innisfree Sachen scheinen beliebt zu sein. Zu Deinen Sonnenschutzprodukten habe ich allerdings ohnehin andere Pläne… :))

  4. Pingback: Skincare+Makeup – zum Verschenken und Verkaufen | SkincareInspirations
  5. Luise
    September 5, 2015 / 10:22 am

    Magst du mir verraten, ob die LSF30 Variante, die du ausprobiert hast die ganz normale, oder die “No Sebum” Creme war? Ich habe Akne und teilweise sehr ölige Haut und würde die Creme ausprobieren wollen, nachdem mir die Anthelios “Matt” zu reichhaltig ist.

    • September 7, 2015 / 11:36 am

      Liebe Luise, das war die Variante “No Sebum”. Es war in der Konsistenz ähnlich der Anthelios Gel Creme, dennoch krümelte es nicht. Auf meiner Haut hat es ein sehr mattes Finish hinterlassen. Für mich ungünstig; bei Dir könnte es doch vielleicht hinhauen…

      • Luise
        September 8, 2015 / 11:02 am

        Vielen Dank für die schnelle Antwort! Dann werde ich die Sonnencreme mal bestellen und hoffe, dass ich in ihr ein Produkt finde, das ich in meine tägliche Pflege integrieren kann.

        • September 8, 2015 / 8:28 pm

          Melde Dich Luise nachher bitte, ob Dir die Creme passt. Bin gespannt!

          • Luise
            October 19, 2015 / 10:28 am

            Ich habe die No Sebum SPF 35 Creme nun eine Woche lang getestet und leider den Eindruck, dass sie derzeit zu austrocknend für meine zwar ölige, aber auch feuchtigkeitsarme Haut ist. Neue Unreinheiten verursacht sie mir nicht und auch die Ölkontrolle finde ich echt super, bin bis zum Ende des Tages mattiert. Sie weißelt etwas, das gibt sich aber schnell beim Einarbeiten, bei meiner NC 20 Haut fällt das auch nur bei sehr genauem Hinsehen auf.

            Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass diese Creme mein HG werden könnte, wenn mir im Sommer die Missha Sunblock Essence zu reichhaltig wird und wegschwimmt.

          • October 21, 2015 / 10:08 pm

            Liebe Luise, danke für Deinen Erfahrungsbericht. Für eine ölige Haut könnte die Creme tatsächlich eine gute Option sein Versuche, Deine Haut Abends mit einem Feuchtigkeitsbooster (einem guten Feuchtigskeitsserum) und einer okklusiven wenngleich leichten Creme zu behandeln, damit die Feuchtigkeit in der Haut bleibt. Achte auf reizarme Pflege. Eine feuchtigkeitsarme Haut ist meist unsere eigene Schuld – bzw. resultiert aus unserem zu reizenden Pflegeverhalten. Dem kann man entgegen wirken. Dann wird die Creme vielleicht besser auf der Haut “sitzen”? Viele Grüße an Dich, Pia

          • Luise
            October 22, 2015 / 11:20 am

            Da ich auf deinen letzten Kommentar leider nicht direkt antworten, führe ich einfach mal ein Selbstgespräch 😀

            Unter der Creme habe ich morgens den Earth Sourced Toner von Paulas Choice, das Balea Aqua Feuchtigkeitsserum und das La Roche-Posay Toleraine Fluid aufgetragen. Bei anderen Sonnencremes reicht mir das an Feuchtigkeit, die Innisfree hat meine Haut innerhalb von Minuten in eine Wüste verwandelt. Ich kann sie mir aber, wie gesagt, im Sommer gut vorstellen, wenn meine Haut ölt wie verrückt. Oder ist es einfach doof anzunehmen, dass auch Sonnencreme okklusiv wirken kann? Im LRP Fluid sind ja “nur” Squalane an Okklusiva enthalten, meinst du ingesamt reicht dann mit der Innisfree der okklusive Effekt nicht aus?

            Abends pflege ich genauso, gebe nur an Stelle der Sonnencreme eine Feuchtigkeitscreme von Isana Med als letzte Schicht auf die Haut. Diese enthält an dritter Stelle der Inhaltsstoffliste Mandelöl, das vertrage ich sehr gut, müsst also meiner Einschätzung nach auch okklusiv wirken?

          • October 26, 2015 / 1:27 pm

            Liebe Luise, ich müsste mir die INCI von all den Produkten anschauen, um etwas genauer sagen zu können.
            Falls Du aber eine Mischhaut hast, brauchst Du auch nicht unbedingt super viel Okklusiva. Deine Haut produziert schon eine gute Barriere und wenn Du mild reinigst, wird diese auch nicht zerstört. Mandelöl ist ein leichtes Okklusivum, eher ein Weichmacher. Falls Du nachher ein gutes Hautgefühl hast, nichts spannt und die Haut morgen nicht faltig oder eben trocken aussieht, ist alles gut! 🙂

  6. August 2, 2015 / 4:16 pm

    Habe auch vor 2 Monaten zum ersten Mal koreanische Produkte bestellt und ausprobiert. Z.B. eine Sonnenschutzcreme von A’pieu und bin begeistert, vor allem die Liebe zum Detail und die sinnlichen Düfte der koreanischen Produkte haben es mir angetan.

    • August 3, 2015 / 11:50 am

      Danke für den Hinweis! Hast Du eine Review auf Deinem Blog dazu? Hier kannst Du gute Sachen (bzw. Reviews) ruhig verlinken! Ich muss mal bei Dir schauen gehen… :))

  7. June 15, 2015 / 11:00 pm

    Ich habe gerade aus Versehen einen Kommentar gelöscht, in dem angegeben wurde, dass Hamamelis Alkohol und Linalool sowie Eugenol etc. beinhalten kann. Falls der Kommentator hier noch mal liest, würde ich mich über Deine erneute Rückmeldung freuen! Dort wurde auch die Quelle dieser Behauptung angegeben, die ich mir gerade angeschaut habe: Eine Studie hat herausgefunden, dass in 0.009% einer Hamamelis Rinde 2% davon Linalool ist.

    “Reporting the same data, Engel et al (1998) stated “bark of young twigs” but Hartisch (1997) stated “young twigs tips were coarsely milled and then steam distilled”. The volatile fraction (0.009% of the crude drug on the dry weight basis) contained about 160 compounds: aliphatic hydrocarbons (45.4% , of which nonacosane 6.9%, heptacosane 5.4%), sesquiterpenes (20.2% of which α- ylangene 11.1% , trans- nerolidol 2.73%) , monoterpenes (8.3%, of which linalool 2.0%), phenylpropanoids (7.5%, of which trans- anethole 3.3%, eugenol 2.4%), aldehydes (6.1%, of which nonanal 2.7%) and small amounts of many other compounds (British Herbal Compendium, 2006).” (…) The chemical composition of the volatiles, when taken together with the absence of specific accumulation sites of lipophilics, emphasizes the definition “volatile fraction” rather than essential oil.” Quelle: http://bit.ly/1dGHY0L

    Ja, Alkohol (Ethanol) ist in fast allen Hamamelis-Erzeugnissen drin. Doch in Bezug auf die Innisfree Eco Safety Creme, was der Kommentator bemängelt, ist die Menge unbedeutend. Und ich freue mich, dass man die deklarationspflichtigen Duftstoffe ebenfalls unerwähnten lassen kann, da ich die Innisfree Creme sehr mag. Ansonsten gleich der Rinde-Zusammensetzung nicht dem Inhalt der Blätter, aus welchen der Hamamelis Extrakt in dem Innisfree Produkt erzeugt wurde.

    Und warum sind Tannins schlecht für die Haut? Bin gespannt und wünsche Euch allen eine gute Nacht!

    • June 16, 2015 / 7:38 am

      Mein Kommentar bezog sich auf den Kommentar der Leserin, die meinen Artikel zu Witch Hazel/Hamamelis Virginiana erwähnte, dabei geht es um die Beurteilung des Inhaltsstoffes an sich. Die Konzentrationen von Witch Hazel und dessen dazugehörigen Komponenten in Bezug auf die Menge in der Innisfree Creme und inwiefern diese überhaupt noch reizend seien, habe ich nicht erwähnt, also nicht kritisiert.

      Und die erste Quellenangabe war mir insofern auch wichtig, da sie hauptsächlich auch angab welche positiven Auswirkungen Witch Hazel (Extrakte) haben können, dabei ist mir aber auch wichtig, wie stark diese Wirkungen tatsächlich ausfallen und welche Nebenwirkungen dafür in Kauf zu nehmen sind.

      Die Tannine sind in erster Linie Gerbstoffe und haben eine adstringierende Wirkung. Dir ist bestimmt die Blutstillende Wirkung von Witch Hazel bekannt. Wie beim Alkohol aber auch werden dafür Proteine denaturiert.

      Hierbei möchte ich auch wieder erwähnen, dass Tannine antioxidativ wirken können, es gibt nur auch Antioxidantien, die ohne solche Nebenwirkungen auskommen. Und ebenso geht es hierbei um den Effekt von Tanninen an sich. In Formulierungen die z.B. Polyethylenglycol enthalten können die Tannine abgefangen werden.

      Es ist und war nicht meine Absicht das Produkt jemandem abzusprechen oder Dich persönlich anzugreifen.

      Hans-Hasso F., Felix R. 2010. Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin 3. Auflage: 294-295
      Ernest S., Paul M. 1999. Canadian Medicinal Crops: 64

      • June 16, 2015 / 10:30 pm

        Ach Quatsch, ich habe es gar nicht als Kritik gesehen. Ganz im Gegenteil: Deine Anmerkungen waren sehr hilfreich und wertvoll. Die Quelle zu Hamamelis ist sehr gut. Ich habe zunächst einmal hauptsächlich nach deklarationspflichtigen Duftstoffen gesucht und die Antwort hat mich beruhigt. Hamamelis in kleinen Dosen ist absolut in Ordnung! Danke! :)) Viele liebe Grüße, Pia

  8. May 5, 2015 / 10:48 pm

    Liebe Pia, wieder einmal ein schöner Bericht von dir 🙂 Ich habe ja momentan die Paula’s Choice Moisture Boost Daily Restoring Complex normal/dry skin in Benutzung. Sie ist zwar ok, dennoch finde ich den Auftrag hier etwas kompliziert, man muss sich mit dem Verteilen etwas Mühe geben. Danach werde ich wohl die von dir empfohlene Eucerin Hyal-Urea einmal ausprobieren, denn die Innisfree scheint laut diesem Post ja für trockene Häutchen wie meine nichts zu sein.
    Ich habe meine komplette Pflege umgestellt und versucht, mich bei den Inhaltsstoffen zumindest etwas, ich nenne es mal ‘durchzuwurschteln’, ich hatte dich in meinem Blogpost dazu auch verlinkt und gehofft, dass du ihn dir vielleicht einmal ansiehst?

    Viele liebe Grüße an dich <3
    Auch wenn ich nicht jedes mal kommentiere, ich bin immer noch großer Fan von deinem Blog 🙂
    Liebst, Julie

    • May 6, 2015 / 8:50 pm

      Liebe Julie, ich muss wohl zu Dir rüber gehen und schauen, wie Deine momentane Pflege aussieht! Danke für den Tipp (und die Verlinkung!)! :))

  9. May 5, 2015 / 10:22 am

    Sehr guter Bericht, Liebes! Benutze momentan die Resist mit LSF50 von Paula. Finde die ganz gut, trotz Mischhaut… mal sehen wie sie im Sommer ist. Vielleicht ist diese dann eine Alternative?

    • May 6, 2015 / 8:51 pm

      Bin auch gespannt, wie sie im Sommer funktioniert. Vielleicht gar nicht – wie die meisten Sonnenschutzprodukte! :))

  10. Anonymous
    May 3, 2015 / 6:01 pm

    Hallo Pia, hab mich sehr darüber gefreut, dass du in deiner Review auch kurz auf die wasserfeste Variante der Innisfree-Creme eingegangen bist, da ich die selbst seit letzter Woche besitze und sehr mag! Nur die Paulas Choice Resist Lotion mag ich vom Auftrag her noch lieber – nachkaufen werde ich mir die aber wegen den schlechten UVA – Filtern aber sicher nicht.
    Die Innisfree Sonnencreme in wasserfest ist übrigens nicht getönt sondern ganz typisch weiss – was sich aber nach kurzer Zeit verflüchtigt.
    Ich hoffe dass wir alle bald “DIE” perfekte Creme (inkl. chemischer Filter) finden und zähle auf Dich! 😉
    Liebe Grüße, Marie

    • Marie (@theshimmerblog)
      May 3, 2015 / 6:02 pm

      Also “Anonymious” bin ich ;D keine Ahnung was es da für ein Problem gab. – Marie

    • May 4, 2015 / 8:03 pm

      Komisch, die wasserfeste Innisfree von Bambi ist getönt… Ich werde “etwas” Wasserfestes von Innisfree bestellen und mich dann überraschen lassen. 🙂 Ja ich hoffe auch, dass ich die perfekte Sonnenschutzcreme finde, Marie. Mit Eurer Hilfe wird uns das mal vielleicht doch gelingen! LG Pia

  11. Melli
    May 3, 2015 / 2:11 pm

    Hallo Pia,
    Tolle Vorstellung…schleiche online schon lange um die Innisfree herum. Finde koreanische Cremes super interessant, aber kann manchmal die Incis nicht entschlüsseln und bin dann unsicher.
    Welche Daylong 50 meinst du? Kannst du mir die genaue Produktbezeichnung sagen, also Lotion, Creme mit ml Angabe? Suche noch eine Creme für Outdoor!!!
    LG MELLI

    • May 4, 2015 / 8:07 pm

      Hallo Melli, mit SPF50 gibt es von Daylong nur Fluid – ob 100 oder 200ml ist Dir überlassen. Das ist keine Gesichtscreme per se; lässt sich aber genauso gut aufs Gesicht auftragen. Ich finde den Schutz hervorragend und im Vergleich zu Anthelios hat es auch deutlich weniger Alkohol. Auch zieht sie nach einigen Minuten vollständig ein – aber nicht sofort, klar. Dennoch besser als das Ultra Fluid Von Bioderma…
      Es sieht danach aus, dass ich mich mit den Reviews beeilen muss. :)) Liebe Grüße, Melli

  12. Melanie
    May 3, 2015 / 8:30 am

    Hallo Pia,

    das finde ich ja schön, dass dir die Innisfree gefällt:-)! Meine ist jetzt aufgebraucht. Mit den zwei unterschiedlichen Versionen wusste ich nicht. Super hilfreiche Recherche! Die waterproof werde ich dann natürlich auch mal ausprobieren. Das sie wie eine leichte CC Cream farblich wirken soll, macht mich noch neugieriger. Im Sommer allerdings habe ich die Innisfree nicht benutzt, da war sie mir zu “schwer”. Habe mir jetzt von Starfish angefixt das Hada Labo UV Creamy Gel. Mal schauen wie sich das so macht.
    Einen schönen Sonntag noch und liebe Grüße

    Melanie

    • May 4, 2015 / 8:07 pm

      Den Beitrag von Starfish hab ich noch nicht gelesen. Muss das unbedingt nachholen. Gel klingt schon mal sehr gut. Danke, liebe Melanie, noch mal! :))

  13. shalelyhamburg
    May 3, 2015 / 1:42 am

    Also das hört sich schon mal total gut an. Vor allem, dass sie nicht klebt ist mir wichtig. Eine Sache, die ich überhaupt nicht ertragen kann ist ein klebriges Hautgefühl. Eigentlich nur noch zu toppen von Gestank. Aber das hört sich hier ja auch super an. Mal gucken, ich habe im Moment noch einige Proben andere Produkte.
    Irgendwie geht es mir bei ganz vielen Schminki-Produkten so. Ich denke, ich habe das gefunden was 100 % richtig ist und dann kommt etwas neues raus und ich werde neugierig und dann…… ^^

  14. ulli ks
    May 2, 2015 / 11:41 pm

    Liebe Pia!

    Lustiger Weise habe ich unter all den Proben, die du mir geschickt hast, gestern ganz spontan zur Innisfree gegriffen un ich mochte sie sehr gerne. Wobei ich dir bezüglich der Feuchtigkeitsspende recht gebe, da bin ich dank deiner BEratung inzwischen anderes gewohnt 😉
    Ich werde morgen gleich mal versuchen, die Bioderm AKN darunter aufzutragen 🙂
    Das Kind und der Mann haben gestern übrigens die Daylong Kids Version ausprobiert und ich war wahnsinnig beeindruckt, die flüssig sie ist und wie leicht sie sich auftragen lässt!

    Tausend Dank also nochmals an dich für die vielen, vielen Proben!!!!

    Lieben Gruß und gute Nacht!
    ulli ks

    ps: ich falle jetzt gleich ins Bett, deshalb muss ich morgen nochmal reinschauen und alle Kommentare lesen und dir auf deine Mail antworten :*

    • May 4, 2015 / 8:10 pm

      Ulli, aber AKN spendet auch nicht wirklich Feuchtigkeit. Du musst Deine Haut beobachten. Falls Du es nach dem Auftrag von den/dem SOnnenschutzprodukt/en als zu trocken empfindest, müssen wir über eine gute leichte Feuchtigkeitspflege nachdenken. Ich brauche eigentlich auch welche…
      Ja, die Daylong Kids ist echt gut, oder? Ich habe noch einen Spray von Avene für Kinder ohne Alkohol herausgefunden. Schicke Dir ein Foto davon…. Liebe Grüße, Pia <3

  15. May 2, 2015 / 9:40 pm

    Superinteressanter Post, ich freu mich schon über die Beiträge zu Daylong und Bioderma

    • May 4, 2015 / 8:12 pm

      Ich auch. 🙂 Bin erst am testen und möchte noch etwas länger testen, bevor ich etwas dazu schreibe…

  16. May 2, 2015 / 3:51 pm

    Hey Pia,
    danke erstmal für die Verlinkung. Freut mich, dass dir die Creme gefällt. In Punkto Tragegefühl ist meine innisfree Version auch immer noch mein Favorit – total unkompliziert! Sie trocknet auch nahezu matt an und mit trockener Haut sollte man unbedingt eine Feuchtigkeitscreme drunter tragen. Außer im schwitzigen Hochsommer, mache ich das aber sowieso unter jeder Sonnencreme. An der Waterproof mag ich auch, dass sie das Hautbild (durch die leichte Tönung?) etwas ausgleicht und sich optisch wie ein Primer verhält, vergleichbar mit einer CC-Cream. Ich wusste gar nicht, das die “normale” Version auch Tinosorb S enthält und nicht rein mineralisch ist! Interessant. Aktuell teste ich mich durch zwei Cremes mit in erster Linie chemischen Filtern. Weißt du, ob es irgendwie problematisch sein kann, zwei Cremes zu layern? Also erst eine mit chem. Filtern und drüber dann die innisfree?
    Lieben Gruß

    • May 2, 2015 / 6:14 pm

      Nix problematisch. Ich denke, das machen viele so. Ich auch. Welche testest Du denn???

  17. Martina
    May 2, 2015 / 12:36 am

    Ja, ich würde mich sehr über eine Review der Bioderma AKN freuen!
    Habe mir letzte Woche auf Deinen Tip hin die Skinceuticals SPF 50 bestellt und fühle mich sehr gut geschützt, wenn ich längere Zeit draußen bin. Sie zieht zwar bei meiner Haut nicht vollständig ein und bleibt ein klein wenig klebrig, aber überhaupt nicht unangenehm. Auch lässt sie meine Haut schön ” schimmern”. Eine Foundationgrundlage wäre sie zwar gar nicht, aber dafür will ich sie ja auch nicht.
    Auch neu habe ich mir – wieder- die Biotherm Dry Touch 50 gekauft, die hatte ich letztes Jahr gerne als Grundlage, ließ sich super gut ” überschminken”, hoffe, dass ist immer noch der Fall.
    Aber weißt Du, was mich immer noch unsicher sein lässt? Ich würde gerne ein Serum unter den Sonnenschutz geben, da meine Haut doch im Laufe des Tages damit recht trocken wird. Darf ich das beliebig oder sollte ich etwas meiden? z.B. Habe ich auch von Skinceuticals mir das Serum 10 mitbestellt und auch eine Probe des Hydrating B 5.
    Sobald ich dann aber meinen Lancaster Sonnenschutz auftrage, krümelt er und hält überhaupt nicht. Du schreibest, Du lässt ein Serum einziehen, bis keine Produktrückstände mehr auf der Haut sind, bei mir bleibt aber immer etwas zurück.
    Mit mineralischem Schutz ( mein PC Hydralight) klappt es aber gut.
    Ich weiß ja, dass ich chem. Schutz am besten auf die nackte Haut auftrage, aber dann sieht sie oft so trocken aus.
    Es wäre so toll, wenn Du vielleicht darüber nochmal etwas schreiben könntest.
    Ein eher ” klebriges” Serum wie das Bioderma Hydrabio wäre dann doch gar nicht geeignet oder? Gibt es bestimmte Serentypen, die eher empfehlenswert sind?
    Und darf ich unter mineral. Schutz wirklich eine Feuchtigkeitscreme auftragen?
    Ich sehe auf anderen Blogs oft, dass Cremes unter Sonnencremes aufgetragen werden, aber ich habe dann immer Sorge, die eigentliche Lichtschutzcreme könnte nicht mehr richtig schützen.
    Liebe Grüße, Martina

    • May 2, 2015 / 11:07 am

      Liebe Martina, herzlichen Dank für Dein ausführliches Feedback. Inzwischen würde ich anstatt Skinceuticals eher Daylong 50 empfehlen – viel weniger Alkohol und ein sehr guter, Wasser fester Schutz. Viele Apos verfügen über Proben. Vielleicht magst Du das mal testen?
      Biotherm Dry Touch hinterlässt auf meinem Gesicht weiße Streifen und lässt es sehr ungünstig (matt) erscheinen. Daher mische ich es mit einer reichhaltigeren Sonnencreme. Wenn es bei Dir aber solo funktioniert – prima!
      Wie oben geschrieben, sind viele Sonnenschutzmitteln recht sparsam, was die Beigabe von feuchtigkeitsspendenden INCI anbelangt. Daher sollte ein Feuchtigkeits-Präparat drunter. Wenn die Produkte, die Du aufträgst, nicht vollständig einziehen, trägst Du wohl zu viel davon. Oder versuch mal es mit mäßig nassen Händen auf die dampfe Gesichtshaut aufzutragen. Oder tupfe es ab, bevor der Sonnenschutz oben drauf kommt. Manchmal “vertragen” sich die Strukturen allerdings nicht, und die Mischung krümelt am Ende stark. Damit kann man m.W. nichts machen, sondern ein der Produkte wechseln.
      Wieso sollte ein Bioderma Hydrabio Serum nicht geeignet sein? Versuch’s mal
      “Gibt es bestimmte Serentypen, die eher empfehlenswert sind?” Du meinst speziell unter einem Sonnenschutz? Am besten ein mit Vitamine C und E, da diese Kombi dem Sonnenschutzhilft, indem die Vitamine freie Radikale “fangen”. Du hast Skinceuticals 10 erwähnt – sind da nicht gerade C und E drin?

      “Und darf ich unter mineral. Schutz wirklich eine Feuchtigkeitscreme auftragen?”
      Sicher! Das ist vor allem in Bezug auf den mineralischen Filter problemlos. Mineralische Filter schützen Deine Haut dadurch, dass sie auf der Haut “sitzen” und die Sonnenstrahlen nicht an die Haut ran lassen (so bildhaft gesprochen). Was sich unten befindet, ist egal.
      Bei chemischen Filtern ist das etwas anders, da sie in die Haut eindringen müssen, um sie vor UVB/A schützen zu können. Also sollte das, was drunter aufgetragen wurde, schon gut eingezogen sein, damit die Filter einen freien Weg haben und der Schutz dadurch nicht beeinträchtigt ist. Wenn D0 magst, lese meine dreiteilige Sonneschutzreihe (in dem obigen Post erwähnt).

      Wenn Du noch Bedenken hast, frag doch mal nach. Vielleicht werden Dir auch andere Leser Tipps geben! Und wir alle lernen aus solchen Fragen! 🙂
      Viele liebe Grüße an Dich, Pia

      • Martina
        May 4, 2015 / 8:52 am

        Liebe Pia,

        vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
        Jetzt teste und probiere ich mal weiter, behalte Daylong im Hinterkopf und bin neugierig auf Deine nächsten Empfehlungen!
        Ich bin manchmal ein wenig zögerlich beim Ausprobieren, aber auch die Idee, Cremes zu mischen, leuchtet mir ein. Und da ich ja genug Testobjekte habe, gehen mir die Möglichkeiten lange nicht aus…
        Liebe Grüße, Martina

  18. Meike
    May 1, 2015 / 4:01 pm

    Diese Sonnencreme habe ich auch seit einer Woche im Regal stehen. Ebenfalls verguckt, ich wollte eigentlich mal eine 100% mineralische im Haus haben und dachte das wäre hier gegeben.
    Vom Auftrag finde ich sich recht angenehm, der Geruch stört mich immer etwas. In meiner Nase duftet die gute Creme doch recht stark Zitronig und das verbinde ich immer erst mal mit ätherischen Ölen die ich nicht in meinem Sonnenschutz haben will. Auch der Hamamelisextrakt macht mich etwas unsicher, ich höre immer mehr dass man Produkte damit eher meiden soll weil reizend :/ Was sagst du dazu?
    Grüße

    • May 2, 2015 / 6:13 pm

      Hallo Meike, besten Dank für Deinen Hinweis bezüglich Hamamelis/Witch Hazel Extrakt. Da nach dem Extrahieren gewöhnlich Alkohol hinzugefügt wird, könnte das Extrakt für die Haut problematisch werden, würden davon große Menge in ein Pflegeprodukt hinzugefügt. In dem Innisfree Produkt liegt die Menge von dem Extrakt unter 0,5%. In dem Extrakt selbst liegt die Alkoholmenge wiederum bei 14%. Das ist insgesamt zu wenig, um sogar eine sensitive Haut zu reizen. Inzwischen gibt es auch Witch Hazel Produkte ohne Alkohol. Also insgesamt: Bei sehr kleinen Mengen würde ich mir keine Sorgen machen.
      Wo hast Du eigentlich gehört, dass Witch Hazel ein Problem für die Haut darstellen kann?
      Viele liebe Grüße, Pia

      • missmoehrchen
        May 2, 2015 / 9:52 pm

        Ich hab das auch schon gelesen und zwar bei Paulas Choice in den INCI-Erklärungen und ich persönlich vertrags gar nicht. Hab ich leider schon schmerzhaft feststellen müssen

      • Meike
        May 4, 2015 / 11:12 am

        Danke für die Antwort! Wo ich zum ersten Mal davon gelesen hab weiß ich gar nicht mehr, aber ich vermute dass es irgendwie im Bezug zu Paulas Choice stand. Letztens kam es hier wieder vor (http://skinci.blogspot.de/2015/04/zauberwasser_12.html). Gleichzeitig wird es aber doch oft als Heilpflanze angepriesen, die auch bei lokalen Entzündungen eingesetzt werden kann (sagt Wikipedia). Ich blick hier noch nicht ganz durch.

        • May 4, 2015 / 8:17 pm

          Kaum jemand blickt durch, Meike, da die Lage nicht transparent ist. Mit PC bin ich in einigen Sachen nicht einverstanden. Hier scheint sie etwas Recht zu haben… es kommt also auf die Menge plus den Prozentanteil vom Alkohol in dem Extrakt. Wenn man das weiß, und beide niedrig ausfallen, geht man m.E. kein Risiko ein.

        • May 4, 2015 / 8:20 pm

          PS. In dem Blog werden keine Quellen angegeben. Ich möchte andere Standards setzen, sodass Blogger endlich angeben, wovon sie ihre Erkenntnisse, die sie manchmal sehr entscheidend rüber bringen, her haben. Falls das nicht der Fall ist, soll der Leser danach fragen. Das aber nur am Rande… 🙂

  19. Lisa
    May 1, 2015 / 2:14 pm

    Schöne Vorstellung! Um die Innisfree schleiche ich eh schon seit einiger Zeit rum (allerdings um die 100% mineralische Variante), dein Blogartikel hat das Ganze jetzt nicht unbedingt einfacher gemacht 😉 Bin ja immer noch sehr unsicher, wie meine Haut chemische Filtern verträgt. Als ich letztes Jahr mal eine Avène-Creme mit chemischen Filtern getestet hatte, fühlte sich das Ganze irgendwie schwitzig und juckend an, das hat mich abgeschreckt. À propos koreanische Sonnencremes: Hast du mal die Skin79 Mild Sun Lotion getestet? Die hat auch schöne Incis und ist recht pflegend meiner Meinung nach. Und zusammen mit einem Klecks getönter Sonnencreme sieht sie echt gut aus! Die lässt sich auch recht günstig über einen holländischen BB Cream-Shop zu beziehen und ist daher recht fix geliefert, das ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt. Liebe Grüße 🙂

    • May 2, 2015 / 11:12 am

      Liebe Lisa, danke für den Tipp! 🙂 Hm, hast Du bislang nur Avene mit chemischen Filtern getestet? Eucerin (es gibt zwei Tagespflege-Versionen ohne Alkohol, irgendwo auf meinem Blog unter skincare-> Sonnenschutz beschrieben) und Daylong wären auch gute Alternativen mit chemischen Sonnenschutzfiltern, und Proben davon bekommst Du in vielen Apotheken. Vielleicht magst Du nachfragen? Liebe Grüße Pia

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