Fenty vs Essence – Foundation Sticks im Vergleich!

Fenty vs Essence Foundation Stick

Foundation Sticks im Vergleich: Fenty Beauty vs. Essence

Ein Foundation Stick ist eine super schnelle Möglichkeit, das Hautbild zu verschönern.

Ich hatte in der Vergangenheit etliche Foundation Sticks getestet. Der Stick von Bobbi Brown (Review) war lange Zeit mein Favorit.

Inzwischen finde ich ihn allerdings etwas zu trocken – nicht weil sich das Produkt geändert hätte, sondern weil sich meine Haut verändert hat. Und der Auftrag ist – im Vergleich zu neueren Foundation-Sticks – weniger angenehm, da der Stick von Bobbi Brown die Haut leicht mitzieht und sogar etwas zerrt.

Vor etwa einem Jahr habe ich mir den Foundation Stick von Fenty Beauty (Review) geholt – und inzwischen habe ich davon zwei Farbvarianten.

Neulich hat mir eine Zuschauerin (oder Instagram-Freundin?) geschrieben, dass ich unbedingt den Essence Stick testen soll. Gesagt, getan – und heute kommt der direkte Vergleich zwischen den beiden.


Fenty Eaze Drop Blur + Smooth Tint Stick

Preis: 37,50 €, Menge: 9 g, erhältlich bei Sephora

Der Stick von Fenty Beauty kommt in 23 Nuancen, ist reizarm formuliert und unparfümiert.

Fenty vs essence Foundation Stick 2
Fenty Beauty Links 2, Recht 3

Laut Hersteller hat er eine leichte Deckkraft, wenn man ihn mit den Händen verblendet – lässt sich aber aufbauen, besonders gut mit einem Pinsel.


Essence Skin Tint Foundation Stick

Preis: 4,99 €, Menge: 10 g

Der Stick von Essence bietet stattliche 43 Nuancen – vor Ort in der Drogerie gibt es allerdings meist nur eine beschränkte Auswahl.

Esence Foundation Stick 100Ich habe eine Farbe erwischt, die für mich etwas zu hell ist – die nächste wäre aber viel zu dunkel. Online lohnt sich also ein genauer Blick.

Die Produktbeschreibung ist etwas irreführend: Der Stick kann einerseits als Highlighter eingesetzt werden, soll aber auch ein mattes Finish haben. Wir schauen gleich, was davon wirklich stimmt.

Die Zusammensetzung enthält keine bekannten Allergene, ist allerdings parfümiert – was man aber kaum wahrnimmt. Ganz anders als zum Beispiel beim Foundation Stick von Dior (Review), der deutlich duftender war. 🙂


Auftrag & Deckkraft

Beide Foundation Sticks lassen sich super leicht auftragen. Die Formulierungen sind cremig, die Haut wird nicht gezogen oder gezerrt.

Wenn Ihr die Foundation mit den Händen verteilt, sieht das Finish bei beiden Produkten sehr ähnlich aus. Die Deckkraft ist leicht und gleicht nur geringe Tonunterschiede aus. Allerdings merkt man sofort: Fenty bringt ein bisschen mehr Deckkraft mit.

Ein zweiter Auftrag lässt sich gut aufbauen, auch mit den Händen. Die Deckkraft bleibt leicht, geht bei Fenty aber schon Richtung leicht-mittel.

Essence Foundation Stick 100
Von oben: Fenty 3, Fenty 2, Essence 100

Mit dem Pinsel lässt sich das Ganze noch etwas intensivieren. Fenty empfiehlt sogar, den Stick direkt auf den Pinsel zu geben und dann aufzutragen – damit erreicht man eine solide leicht-mittlere Deckkraft. Essence bleibt eher bei leicht, selbst mit mehreren Schichten.

Essence Fenty Foundation Stick Vergleich
Von Links: Essence 100, Fenty 2, Fenty 3

Der Vorteil von Sticks ist natürlich, dass man gezielt nur auf bestimmte Stellen auftragen kann – etwa dort, wo Verfärbungen sind. Das ist bei flüssigen Foundations oft weniger präzise.


Finish & Hauttyp

Das Finish hängt stark von Eurer Grundlage ab: Eine reichhaltige, glowy Sonnencreme sorgt auch beim Stick für ein glowy Ergebnis. Eine matte Basis lässt das Finish zunächst matter wirken – zumindest am Anfang.

Im Laufe des Tages werden beide Foundations etwas glowy, auch auf matter Grundlage. Wie stark, hängt von Eurem Hauttyp ab. Ölige oder Mischhaut wird das schneller merken als trockene Haut.

Fenty wirkt insgesamt etwas matter als Essence.

Wenn Ihr direkt nach dem Auftrag abpudert, können beide etwas pudrig aussehen – je älter oder strukturierter die Haut, desto deutlicher. Ein Setting Spray – etwa dieser von Essence – kann hier Wunder wirken.

Wird die T-Zone nach einigen Stunden nachgepudert, sieht das Ergebnis wieder schön natürlich aus.

Viele verwenden Blotting Papers oder Taschentücher, um überschüssigen Glanz zu entfernen – aber Achtung: Das kann sich negativ auf Eure Sonnencreme auswirken (dazu haben wir in diesem Video gesprochen).


Haltbarkeit

Beide Produkte halten nicht ewig – aber immerhin rund 6 Stunden problemlos. Danach müsst Ihr eventuell an einzelnen Stellen nachlegen.

Positiv: Beide setzen sich im Verlauf nicht in Fältchen oder Poren ab.


Fenty vs Essence Foundation Stick – Fazit

Beide Foundations sind insgesamt sehr vergleichbar. Der Auftrag ist angenehm cremig, das Finish zu Beginn soft matt, später zunehmend glowy. Mit einem fein gemahlenen Puder sieht beides gut aus.

Die Haltbarkeit liegt bei etwa 6 Stunden – nach dem Abpudern sogar etwas länger. Die Deckkraft ist leicht bis mittel, dunkle Flecken werden damit aber nicht abgedeckt.

Nachdem ich den Essence Stick getestet habe, stellt sich die Frage: Werde ich den Fenty Stick nachkaufen?

Ja. Denn die Deckkraft von Essence reicht mir nicht aus. Natürlich kann man mit Concealer nachhelfen – was auch ganz natürlich aussehen kann – aber der Sinn eines Foundation Sticks ist ja, dass es schnell und unkompliziert geht. Ohne Rumgefummel.

Wenn Ihr also nach einer leichten Foundation sucht, schaut Euch den Stick von Essence unbedingt an. Wenn Ihr einen Stick wollt, der mehr Deckkraft bietet und trotzdem natürlich aussieht, ist der Blur + Smooth Tint Stick von Fenty Beauty vielleicht etwas für Euch.

Was sind Eure Gedanken?
Pia

6f2e616eae654ea3af2bbea2088497c0

2 Kommentare zu „Fenty vs Essence – Foundation Sticks im Vergleich!“

  1. Hej Pia,

    zuallererst einmal der Dank, dass du zusätzlich auch hier weiter schreibst. Ich mag dich gerne sehen und hören, aber YouTube ist irgendwie ein zusätzlicher Zeitfresser, man kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen. Sicher sieht man auch eine Menge, aber die Zeit… 😉

    Wenn ich eine passende Farbe für mich finde, werde ich mir den Essence Stick wohl mal anschauen. Ich habe für mich festgestellt, dass ich mit Foundation immer weniger zurecht komme. Trockene Stellen über der Nase, die regelrecht „fusseln“, Nasolabialfalten, irgendwie läuft das nicht mehr so richtig. Habe nie viel Foundation getragen, aber eigentlich hat es geklappt. Eine ganz dünne Schicht vom Magic Mousse (Asam), aber ohne Primer. Und auch, wenn ich mit meiner Haut derzeit eigentlich recht zufrieden bin (nur um die Augen, gar nicht schön), ein bisschen schöner geht doch eigentlich immer.

    Danke für den Test, und hab‘ noch eine schöne Zeit,
    Tina

    1. Danke, Tina. Ich habe das Schreiben hier vermisst. 🙂 Daher geht’s hier mit den Beiträgen wieder weiter. Das mit der Foundation, die immer weniger passt bzw. sitzt, kenne ich sehr gut. Ich habe nie meine Foundation am gesamten Gesicht getragen – z.B: nie auf der Stirn, weil es dort auch nie gut aussieht. Ein weichzeichnender Primer – etwa der lillane von Smashbox oder der Poreless Blur von Catrice – sieht wesentlich besser aus. Auch um die Nase herum. So ein Stick könnte Dir zusagen – fange mit dem von Essence an und schau, wie es Dir gefällt. Gutes habe ich (gerade) von dem Stick von Rival de Loop gehört, der sollte denkender sein. Melde dich dan unbedingt mit einem Feedback! 🙂 Liebe Grüße und bis zum nächsten Sehen – Lesen. Pia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen
Skincare_Inspirations

Cookie-Einwilligung

Informationen zum Einsatz von Cookies:

Skincare Inspirations setzt Website Cookies ein. Einige von ihnen sind notwendig (z.B. für den Warenkorb), während andere nicht notwendig sind, uns helfen das Onlineangebot zu verbessern und wirtschaftlich zu betreiben. Du könntest den Einsatz der nicht notwendigen Cookies mit dem Klick auf die Schaltfläche "Alle Akzeptieren" einwilligen oder per Klick auf "Ablehnen" sich anders entscheiden. Die Einwilligung umfasst alle vorausgewählten, bzw. von Dir ausgewählten Cookies. Du könntest diese Einstellungen jederzeit aufrufen und Cookies auch nachträglich jederzeit abwählen (in der Datenschutzerklärung der Website).

Wenn Du unter 16 Jahre alt bist und die Zustimmung zu freiwilligen Diensten geben möchtest, musst Du Deine Erziehungsberechtigten um Erlaubnis bitten.