Bedenkliche UV-Filter – zwischen Hormonen und Allergien

Bedenkliche UV-Filter

Seit etwa einem Jahr arbeite ich an der Entstehung einer neuen Datenbank für Kosmetikprodukten, darunter hauptsächlich Hautpflegemitteln. Da ich vorher nie eine Homepage von Anfang an erstellt habe (für den Blog gibt es eine Vorlage), könnt Ihr Euch vorstellen, dass allein die Grundlagen zu erlernen, wie man eine Startpage, Produktpage, Archivpage und alles drum herum, etliche Monate in Anspruch genommen hat. Die Zeit war durch widersprüchliche Gedanken und Gefühle geprägt – Hilflosigkeit, Euphorie, Resignation und Zweifel gehörten dazu. Doch wo ein Wille ist, ist alles möglich, nicht wahr? Und der starke Wille, das Projekt auf die Beine zu stellen, resultiert hingegen aus meiner tiefsten Leidenschaft für Wissenschaft basierte Hautpflege. Sonst hätte ich das Mammutprojekt längst aufgegeben. Ich kann nur hoffen, dass die Datenbank Euch allen zu Gute kommt. Bald werde ich dazu mehr erzählen. Heute nur soviel, dass die neue Informationsplattform für Kosmetikprodukte Skincare Helper heißen wird.

Was mir bei dem konzeptuellen Aufbau der Seite am wichtigsten erschien, war die Festlegung der Kriterien für Produktbewertung. Alle Produkte, die sich in auf Skincare Helper befinden, werden nämlich von mir persönlich bewertet. Die Kriterien für eine möglichst objektive, Studien basierte und einheitliche Einschätzung sind inzwischen klar definiert. Eines fehlte mir jedoch bis zum Ende: Bewertungskriterien für Sonnenschutzmittel. Darüber musste ich etwas länger nachdenken und habe mir als Hilfe die neueste Studienlage zu dem Thema noch einmal gründlich angeschaut.

Meine neuesten Erkenntnisse in dieser Sache möchte ich Euch in diesem Beitrag zu “bedenklichen” UV-Filtern schildern.


Bedenkliche UV-Filter

Sobald die Sonne aus dem Tiefschlaf erwacht, kommen jedes Jahr zahlreiche Zeitungs- und Blogartikel über schädliche, gefährliche bzw. bzw. UV-Filter in Sonnencremes. Diese sollen als endokrine Disruptoren gelten, d.h. unseren Hormonhaushalt auseinander bringen, Allergien bzw. Photoallergien auslösen und generell für Gesundheit gefährden. Ist da was dran oder gelten solche Internetbeiträge als reine Angstmacherei?

Als Übertäter gelten dabei insbesondere drei UV-Filter:

  • Oxybenzon (INCI: Benzophenone-3)
  • Octinoxat (INCI: Octyl methoxycinnamate)
  • Octocrylen (INCI: Octocrylene). 

Nach der Durchsicht der neuesten Studienlage muss ich leider zugestehen, dass der Forschungsstand in Bezug auf alle drei UV-Filter immer noch als weitgehend unzufrieden stellend einzustufen ist.

Folgende Gründe sind dafür verantwortlich:


Studien liefern widersprüchliche Aussagen

Aussagen sowohl hinsichtlich der hormonellen Wirkung als auch des Allergiepotenzials von Sonnenschutzfiltern sind zum Teil widersprüchlich – ein gutes Beispiel dafür ist die Studie von Schlumpf et al. 2001(1) über endokrine Wirkung von Oxybenzon, dessen Richtigkeit in dem Statement des Wissenschaftlichen Ausschusses für kosmetische Produkte der Europäischen Kommission (SCCNFP)(2) aufgrund einer Reihe von methodologischen Fehlern in Frage gestellt wurde, welche aber bis heute als Bestätigung für die unerwünschte Wirkung von “chemischen” UV-Filtern zitiert wird.


Absorption gleicht nicht schädlicher Wirkung

Dabei wird derzeit nicht in Zweifel gezogen, dass Oxybenzon in die Dermis – unsere tiefere Hautschicht zwischen Epidermis und Subkutis – gelangen kann. In einem Experiment am Schweineohr (3) wurde Oxybenzon (aber nicht Octinoxat und Avobenzone) in der Dermis nachgewiesen (aufgetragen wurden die Filter in folgenden Konzentrationen: 10% Oxybenzon, 10% Octinoxat und 5% Avobenzon) (dazu auch4).

Von Dermis können Sonnenschutzfilter in den Blutkreis gelangen. Und das tun sie, was zwei neue, im Frühjahr 2019 und Januar 2020 veröffentlichte, Untersuchungen an Menschen gezeigt haben: Im Blut wurden demnach alle aufgetragenen Lichtschutzfilter nachgewiesen:

1. In der ersten Studie nach mehrmaligen Aufträgen von regulären Sonnenschutzprodukten mit: Avobenzon, Oxybenzon, Octocrylen und Ecamsule(5).

2. In der zweiten Studien nach einmaligem Auftrag von regulären Sonnenschutzprodukten mit: Avobenzone, Oxybenzone, Octocrylene, Homosalate, Octisalate und Octinoxate (6)

Bestritten wird also nicht mehr, dass einige UV-Filter durch Dermis ins Blut gelangen können. Vielmehr wird davor gewarnt, daraus automatisch eine schädliche Wirkung für die menschliche Gesundheit abzuleiten (etwa 3) Selbst die Autoren der oben zitierten in vivo Studie schlußfolgern, dass die Absorption von UV-Schutzfiltern im Blutkreislauf und klinische Signifikanz dieser Befunde zwei unterschiedliche Sachen sind. Die Festlegung der Signifikanz benötigt weitere Studien (6).

Im Februar 2020 erschien in dem International Journal of Dermatology eine Übersicht zu den bisher erschienenen Studien, die sich mit Auswirkungen von Oxybenzon und Octinoxat auf die menschliche Gesundheit befassten. In der PubMed-Datenbank wurden folglich 29 Studien gefunden und ausgewertet. 

Das Ergebnis dieser Auswertung lautet wir folgt: 

Ein erhöhter systemischer Spiegel von Oxybenzon hatte keine nachteiligen Auswirkungen auf 

  • männliche und weibliche Fruchtbarkeit
  • weiblichen Fortpflanzungshormonspiegel
  • Adipositas
  • fetales Wachstum
  • neurologische Entwicklung des Kindes
  • sexuelle Reifung

Gefunden wurde hingegen einen Zusammenhang zwischen dem Oxybenzon-Spiegel und

  • Schilddrüsenhormonen
  • Testosteronspiegel
  • Nierenfunktion
  • Pubertätszeitpunkt.

Die systemische Absorption von Octinoxat hatte hingegen keinen Einfluss auf die Schilddrüsen- und Fortpflanzungshormonspiegel.

  Die Schlußfolgerung des Artikels lautet, dass die aktuellen Erkenntnisse nicht ausreichend sind, um den ursächlichen Zusammenhang zwischen dem erhöhten systemischen Spiegel von Oxybenzon und Octinoxat und gesundheitsschädlichen Ergebnissen zu belegen. Entweder gibt es widersprüchliche Ergebnisse zwischen verschiedenen Studien oder eine unzureichende Anzahl von Studien, um den beobachteten Zusammenhang zu bestätigen. Um das langfristige Risiko einer Exposition gegenüber beiden UV-Filtern genau zu bewerten, muss eine gut konzipierte randomisierte Langzeitstudie durchgeführt werden (7).


Experimente an Versuchstieren

Ein weiterer Grund dafür, dass die Studienlage kein schlüssiges bzw. klares Urteil erlaubt, gehört die Tatsache, dass die meisten Experimente zur Wirkung von UV-Schutzfiltern entweder an Zebrafish, Raten oder Schweineohr durchgeführt wurden (dazu etwa 8, 9, 4). 

In vivo Tests gibt es auch – etwa in 2018 und 2019 wurden im Auftrag der FDA zwei Experimente an Menschen durchgeführt, die bestätigten, dass die eingesetzten UV-Filter ins Blut gelangten (s. oben). Unser Wissensbestand über die Wirkung von Sonnenschutzfiltern auf menschliche Gesundheit resultiert jedoch zum Großteil aus Studien an Versuchstieren.


Unterschiedliche Konzentrationen von UV-Filtern

Darüber hinaus wurde die hormonelle bzw. allergieauslösende Wirkung von Sonnenschutzfiltern mit deren unterschiedlichen Konzentrationen gemessen – oft in jenen, die in Sonnenschutzformulierungen gar nicht vorkommen. In diesem Artikel(9) wird von 10 bis 100 Mal höher eingesetzten Konzentrationen von bedenklichen UV-Filtern in Studien berichtet als dies in der Realität vorkommt (zu viel höheren Konzentrationen an Lichtschutzfiltern zu Experimentzwecken als diese in realen Sonnenschutzprodukten vorkommen, auch hier.(10)

Die daraus entstandenen Ergebnisse auf die Wirkung der herkömmlichen Sonnenschutzformulierungen zu übertragen, ist nicht möglich.

Hinzu kommt, dass die hier diskutierten Lichtschutzfilter in realen Sonnenschutzcremes oft nicht in den höchsten Konzentrationen eingesetzt werden


Einkapselung & Nanopartikel – als Game Changer?

Ferner sind in den letzten Jahren viele Versuche unternommen worden, UV-Filter einzukapseln (11) und/oder diese noch zusätzlich als Nanopartikel zu gestalten. (12, 13)

Durch Einkapselung und Nanoteilchen kann der UV-Schutz eines Produktes erhöht werden bei gleichzeitiger Reduktion der eingesetzten Konzentration in den Sonnenschutzfiltern.(14)

Kommen die UV-Schutzfilter hingegen weniger konzentriert vor, wird dadurch deren Allergiepotenzial und die vermutete systemische Wirkung reduziert. Eine Studie von 2019 berichtet mit Verweis auf Quellen, dass der bisherige Einsatz von Nanoteilchen in Sonnenschutzmitteln zum einen ein geringeres Allergiepotenzial und zum anderen weniger toxische Effekte zeigte.(15

Um es das Ganze noch komplizierter zu gestalten, gibt es angeblich auch einen deutlichen Unterschied in der Performance innerhalb unterschiedlicher Nanopartikel – etwa zwischen bioadhesive biodegradable Nanopartikeln und non adhesive Nanoteilchen zu Gunsten der Erstgenannten.(16) Diese verbinden sich nämlich mit Hautproteinen im stratum corneum (auf der obersten Hautschicht) und bilden so eine Art homogener okklusiver Filter gegen UV-Strahlen.

Solche Details bezüglich Formulierungen von Sonnencremes sollte aber weder zur Verwirrung noch zur Resignation führen, sondern als gutes Zeichen dafür sein, dass die Forschung das Problem erkannt hat und sich in eine sehr erwünschte Richtung entwickelt!


Bedenkliche UV-Filter – wie geht man damit um?

All diesen oben genannten Variablen machen eine Einschätzung des Allergiepotenzials und einer hormonellen Auswirkung von UV-Filtern auf den menschlichen Körper sehr schwierig. Wir bewegen uns nach wie vor im Bereich der Vermutungen.

Doch die Grundlage dafür, diese genauer unter die Lupe zu nehmen, ist definitiv vorhanden. Daher würde ich alle drei UV-Schutzfilter – Oxybenzon, Octinoxat und Octocrylen – als tatsächlich “bedenklich” einstufen.

Abraten würde insbesondere, Produkte mit den drei Filtern:

großflächig (auf den gesamten Körper) aufzutragen

in der Schwangerschaft zu verwenden

auf Kinderhaut aufzutragen.


Oxybenzone

Da Oxybenzon besonders schnell und in größeren Mengen als andere UV-Filter ins Blut gelangt und dessen hormonelle Wirksamkeit im Vergleich zu anderen Lichtschutzfiltern am häufigsten bestätigt wurde, würde ich von Sonnenschutzmitteln mit Oxybenzon generell abraten.

Die Nanotechnologie kann die unerwünschte Wirkung von Oxybenzon mildern. Diese müsste aber zunächst in allen UV-Schutzmitteln eingesetzt werden, um sich darauf verlassen zu können. 

Das Vermeiden von Oxybenzon in Sonnencremes ist jedoch alles andere als schwierig, denn in Europa hergestellte Sonnenschutzprodukte werden inzwischen selten mit Oxybenzon formuliert. Diskussionen innerhalb der EU-Institutionen über Wirkung von Oxybenzon auf die menschliche und Umweltgesundheit laufen bereits seit Jahren. Derzeit befindet sich die Substanz unter Beurteilung der Europäischen Chemie Behörde (ECHA). In 2017 wurde die Konzentration von Oxybenzon in Sonnenschutzprodukten von 10% auf 6% reduziert (hier). Von einem baldigen Verbot der Substanz in der EU ist jedoch derzeit nicht auszugehen. 

In den US-amerikanischen Sonnencremes verschwindet Oxybenzon ebenfalls nach und nach – nicht zuletzt aufgrund des im Januar 2021 in Kraft tretenden Verbots der Verwendung von Sonnenschutzpräparaten mit Oxybenzone in Key West und Hawaii  Der Grund dafür liegt allerdings nicht in dem Einfluss von Oxybenzon auf die menschliche Gesundheit, sondern auf die Gesundheit der Ozeanbewohner und Korallenriffe (ein verständlicher Text dazu 17).

Dass Oxybenzon allerdings inzwischen auf im Fischfett nachgewiesen wurde (18), ist allerdings ein Zeichen dafür, dass solche Substanzen den Weg zum menschlichen Körper zurückfinden können.

bedenkliche UV-Filter in Sonnencremes Korallen

Nicht zuletzt wurde inzwischen ebenfalls dokumentiert, dass Oxybenzon als Photoallergen agieren kann – und das auch in Verbindung mit Octocrylen in derselben Formulierung (19).


Octocrylen und Octinoxat

Octocrylen und Octinoxat sind dagegen immer noch in sehr zahlreichen Sonnenschutzprodukten vorhanden. Leider auch in jenen, die sonst einen ausgezeichneten UV-Schutz, darunter einen sehr hohen UVA-Schutz (etwa von Bioderma) anbieten.

Die Forschungslage zu Octinoxat ist viel uneindeutiger in Bezug auf dessen hormonelle Wirkung als das bei Oxybenzon der Fall ist. Dessen schädliche Wirkung auf Korallenriffe und Wasserorganismen, wurde dagegen sehr gut dokumentiert und Octinoxat wurde in der Westküste der USA ebenfalls verboten.

Octocrylen wird in der Fachliteratur hingegen in erster Linie als Hautallergen dargestellt. Hier ist die Lage allerdings ebenfalls nicht eindeutig. Denn Studien weisen zum einen darauf hin, dass die Anzahl der Photoallergien und Allergien gegenüber Octocrylen wächst. Auf der anderen Seite wurden in diesen Studien nur Erwachsene getestet, die bereits auf andere Substanzen photoallergisch reagierten, u.a. auf das Schmerzmittel Ketoprofen (etwa 20). Derzeit wird davon ausgegangen, dass Octocrylene selten bei Menschen zu Kontakt- bzw. Photoallergie führt, falls keine photoallergischen Reaktionen zuvor auftraten bzw. kein Ketoprofen eingenommen wurde.(21)

Was allerdings besonders beunruhigt, ist eine starke Tendenz unter Kindern, auf Octocrylen photoallergisch zu reagieren.(22) Daher wäre es hoch unerwünscht, Sonnencremes mit Octocrylene auf die Kinderhaut zu applizieren. 

Man kann beide UV-Filter vollkommen meiden oder aber Produkte wählen, wo die Lichtschutzfilter nicht als Haupt-UV-Filter bzw. nicht in den höchsten Konzentrationen eingesetzt wurden. Dabei würde ich, wie oben erwähnt, auch Oxtinocat und Octocrylene nicht auf eine Kinderhaut, bei Schwangerschaft und über eine längere Zeit großflächig verwenden. 

höchste KonzentrationEU (1.2020)USAAustralienJapanS. Korea
Oxybenzon6% 6%wird ergänzt5%wird ergänzt
Octinoxat10%7,5%20%
Octocrylen10%10%10%

Die Wahl der Sonnenschutzprodukte gehört schließlich Euch.

Skincare Inspirations wird jedenfalls ein Auge auf die Entwicklung der Forschung zu den drei bedenklichen UV-Filtern haben und falls Euer Interesse daran besteht, Euch auch darüber informieren.

Für welche Sonnencremes werdet Ihr euch in diesem Frühling und Sommer entscheiden?

Eure Pia

Literaturquellen sind derzeit den Links im text zu entnehmen. Später werden sie hier unten als Auflistung ergänzt. 

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12 Comments

  1. Lizzy
    May 28, 2020 / 12:35 am

    Liebe Pia,
    großen Dank für einen weiteren hervorragenden Sonnenschutz Artikel von Dir!
    Da ich nun auf der Suche nach einem verträglichen Sonnenschutz bin, hilft der Artikel sehr. Zu einem Aspekt würde mich Deine Meinung als Wissenschaftlerin noch sehr interessieren. Die drei UV Filter, um die es im Artikel geht, sind ja schon etwas älter. Sind die neueren Filter wirklich verträglicher oder nur noch nicht so gut untersucht? Gibt es dazu vielleicht einfach noch weniger Studien, sodass wir einfach noch weniger über die Verträglichkeit wissen?
    Liebe Grüße
    Lizzy

  2. April 14, 2020 / 3:38 pm

    Für den Körper bin ich tatsächlich wenig anspruchsvoll, fürs Gesicht probiere ich immer hin und her, mag aber bislang die Version von ISDIN am liebsten. Nicht wegen der Filter, sondern wegen des Verhaltens auf der Haut.

  3. Tina
    April 13, 2020 / 11:13 pm

    Hallo Pia,

    ich werde diesen Sommer vermutlich vollständig mit Avène verbringen. Das Fluid, getönt oder ohne Duftstoffe, und die B-Protect sind schon letztes Jahr (dank deines Blogartikels) hier eingezogen und werden vermutlich noch ergänzt mit der Solaire Anti-âge. Ich meine, deren Alkoholgehalt war letztes Jahr noch höher. Doch als ich eben nachgeschaut habe, kann er nur maximal 10% betragen, wegen der Höchstkonzentration von Iscotrizinol. Nicht perfekt, aber auch nicht allzu schlimm. Hast du die schon mal ausprobiert? https://www.eau-thermale-avene.de/sonne/sonnenschutz/sonnenschutz-fuer-empfindliche-haut/anti-aging-sonnenschutz-spf-50

    Ansonsten hat mir dein letzter Tipp mit den Primern sehr geholfen. Ich trage nicht jeden Tag Foundation und nutze Primer daher auch sehr selten, aber auch die kostengünstigen von Revolution und Nyx sind prima geeignet, den Rest der Sonnencreme einzuarbeiten. Ganz toll, danke dafür!

    Liebe Grüße und bleibt gesund!
    Tina

  4. Anja
    April 11, 2020 / 10:21 am

    Hallo Pia,
    wieder mal ein super Bericht von dir, Respekt!

    Ich nehme seit einem Jahr (auch im Winter) das DAY LIGHT 30 Fluid von HighDroxy, es weißelt nicht, und ich kann problemlos Makeup darüber geben. Auch meine Rosacea verträgt sehr gut.

    Bei Sonnenschutz für den Körper bin ich weiterhin ratlos, hast du da eine Empfehlung?

    Ein schönes Osterwochenende wünscht Anja

  5. Melanie
    April 11, 2020 / 10:05 am

    Vielen Dank für deine Recherche und das Teilen hier. Ich benutze tatsächlich erst seit kurzem Sonnenschutz und bin auch ansonsten ein totaler Skincare Neuling. Nun benutze ich täglich den Sonnenschutz von Cosrx mit Lsf 50. Darunter trage ich etwas von der TO Suspension Vit C gemischt mit 2 Tropfen Resveratrol Ferula Acid auf. Den Sonnenschutz gebe ich sehr großzügig auf, so das ich denke, die erforderliche Menge aufzutragen. Trotzdem ist mein Gesicht nach einiger Zeit draußen danach gerötet und spannt. So wie bei nem Sonnenbrand. Bin verunsichert. Das ist mir so nicht mal ohne Sonnenschutz passiert. Mache ich was falsch? Vielen Dank vorab für eine Antwort.

    • [email protected]
      Author
      April 11, 2020 / 11:38 am

      Liebe Melanie, welcher Sonnenschutz ist es genau? Cosrx macht einige mit UVB50. Könntest Du dazu einen Link mit INCI posten?

      • Melanie
        April 11, 2020 / 4:31 pm

        Hier die Inhaltsstoffe:
        Water, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Glycerin, Propylene Glycol, Cyclopentasiloxane, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Dicaprylyl Carbonate, Isoamyl P-Methoxycinnamate, Potassium Cetyl Phosphate, Alcohol,Dimethicone, Glyceryl Stearate, Butylene Glycol, Titanium Dioxide, C14-22 Alcohols, Polymethyl Methacrylate, Cetearyl Alcohol, Aloe Arborescens Leaf Extract, Dipotassium Glycyrrhizate, Tocopheryl Acetate, Peg-100 Stearate, Silica, C12-20 Alkyl Glucoside, Dimethicone/Vinyl Dimethicone Crosspolymer, Aluminum Hydroxide, Stearic Acid, Caprylyl Glycol, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Carbomer, Xanthan Gum, Triethanolamine Sodium Hydroxide, Fragrance, Phenoxyethanol, Disodium Edta.

  6. Malgorzata Veliji
    April 11, 2020 / 9:43 am

    Liebe Pia,

    vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz und deine Entschlossenheit.
    Wo Octocrylene und Co. im Sonnenschutz auftauchen, sind Duftstoffe und Alkohol auch nicht weit, deswegen ist das enorm schwierig herauszufinden, welcher der Stoffe tatsächlich Probleme macht. So sind für mich Bioderma, Avene und La Roche Posay nicht zu gebrauchen. Nach einer langen Reise blieben zwei Hersteller übrig Ultrasun (leider weißeln sie) und der absolute Hit, in meinen Augen, Änglamark Sun Lotion, die Creme ist mir zu reichhaltig. Zu bekommen ist diese auf http://www.neutraleprodukte.de. Solltet ihr Probleme mit Sonnenschutz haben, findet ihr vielleicht in diesem Sonnenschutz euren Freund. 75 ml kosten 8.99 Euro.

    Lieben Gruß und nochmals herzlichen Dank, Pia
    Pola

    • [email protected]
      Author
      April 11, 2020 / 11:39 am

      Liebe Pola, besten Dank! Ich schau mir den von Dir empfohlenen Sonnenschutz gleich an.
      Tipp: Avene macht in der letzten Zeit viele unbeduftete Sonnencremes ohne Octocrylene, Oxybenzone und Octinoxate.

  7. Doro
    April 10, 2020 / 10:38 pm

    Hallo, ich liebe die Pigmentclar Tagescreme von la roche posay, ebenso wie die bioderma hydrabio perfecteur LSF 30 wegen ihrer Konsistenz. Aber beide enthalten octocrylene. Genauso wie die Bioderma AR. Gerade letztere kann ich höchstens 2 Tage hintereinander tragen, dann reagiert meine empfindliche Rosacea Haut. Und auch die anderen beiden vertrage ich nicht immer.
    Vielleicht kannst du ein paar octocrylenfreie Alternativen nennen, die eine ähnliche Konsistenz haben?
    Die Fusion water mag ich auch und das Avene Fluide, aber das weisselt leider ziemlich.

  8. Isabelle
    April 10, 2020 / 9:54 pm

    Toller Bericht, vielen Dank dafür.
    Nach vielen Versuchen mit zig Sonnenschutzmittel, bin ich seit ca. einem Jahr bei der Isdin Pediatrics Fusion Water für‘s Gesicht hängen geblieben. Dieser bietet für mich den kosmetisch elegantesten Schutz. Auch bzw. vor allem der UVA Schutz mit mind. 20 ist mir wichtig.
    Sie enthält zwar Octinoxat, aber ich sehe darüber hinweg, weil mir das Produkt als einziges für das Gesicht zu 100% zusagt.
    Am Körper brauche ich unliebsamen Sonnenschutz Produkte auf und sobald dies erledigt ist, werde ich bei Suncover von Dr. Jetske Ultee hängen bleiben. Zieht schnell ein, glänzt und klebt nicht und riecht nach nichts 🙂

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