Avene A-Oxitive Nachtcreme mit Retinal

A-Oxitive Nacht Peeling-Nachtcreme – meine Erfahrung

Erinnerung: Was sind Retinoide

Bevor wir uns in die Besprechung der Avene A-Oxitive Nachtcreme* vertiefen, möchte ich noch kurz auf das Thema: Retinoide eingehen. Über Retinoiden haben wir in den letzten Jahren bereits häufig im unterschiedlichen Kontext auf dem Blog diskutiert.

Unter anderem in diesem Beitrag Retinsäure, Retinal und Retinol haben wir die Hauptbegriffe definiert und über die Wirkung von Vitamin A auf die Haut gesprochen.

Das wohl bekannteste Retinoid ist dabei Retinol. Stellt Euch vor, dass es auf dem Kosmetikmarkt sogar Gesichtscremen mit Retinol gibt, die kein Retinol enthalten – zum Beispiel die Asam Retinolcreme (im Tiegel!) oder das Retinol Serum von Dr. Severin. So populär ist der Wirkstoff! 🙂

Glaubt Ihr mir nicht? Dann findet Ihr in dem Blogbeitrag Gesichtspflege mit Retinol, die faktisch kein Retinol enthält mehr Beispiele dafür.


Avene und Retinal

Neben Retinol gibt es in Dermokosmetika einen weiteren, potenten Retinoid: Retinaldehyde bzw. Retinal.

Retinal befindet sich in frei verkäuflichen Gesichtscremen bereits seit längerer Zeit. Doch erst in den letzten Jahren wächst das Interesse an diesem Wirkstoff merklich. Und Avene fährt bereits seit Längerem in dem Retinal-Zug.

Zu Recht.

Weiter unten werde ich kurz auf die wichtigsten und die aktuellsten Studienergebnisse zu Retinal eingehen.

Anschließend schauen wir uns die Zusammensetzung der Avene A-Oxitive Nachtcreme an.

Im zweiten Schritt widmen wir uns anderen Aspekten der Retinal Creme von Avene und ich werde Euch meine Erfahrung damit erzählen?

Seid Ihr dabei?


Was ist Retinal?

Was ist Retinal eigentlich? Retinaldehyde (INCI: Retinal) ist eine Form von Vitamin A.

Unterschiedliche Formen bzw. Abkömmlinge von Wirkstoffen nennen wir “Derivate”.

Retinal ist somit ein Vitamin A Derivat.


Wirkung von Retinal


Antibakterielle Wirkung

Bereits ab einer Konzentration von 0.05% agiert Retinal antibakteriell auf der Haut.

Diese Wirkung bestätigen sowohl in vivo als auch in vitro Studien.

Dabei bezieht sich die antibakterielle Wirkung auf die Bekämpfung:

  • von Propionibacterium acnes, das bei der Entstehung von Akne eine Rolle spielt ( hier mehr zu Akneursachen)
  • von diversen Arten von Staphylococci, die wiederum in ausgewählten Fällen die Haut von Rosazea-Betroffenen und von Neurodermitikern besiedeln.

Interessanterweise wurde diese antibakterielle Wirkung nur bei Retinal bestätigt. Retinsäure und Retinol besitzen diese Eigenschaft offenbar nicht (Quelle 1).


Kollagenanregung

Das hoch Interessante an Retinal im Anti-Aging Kontext ist wohl die Tatsache, dass der Wirkstoff bei der Umwandlung in die aktive Form von Vitamin A in der Haut – d.h. in die Retinsäure – nur einen Umwandlungsschritt benötigt.

Retinal ist somit eine direkte Vorstufe von Retinsäure.

Im Vergleich dazu benötigt Retinol etwas länger (zwei Umwandlungsschritte) und verliert auf dem Weg teilweise seine Potenz.

Auf der unteren Grafik seht Ihr diesen Prozess anschaulicher:

Retinsäure Retinol Retinal Umwandlung Infografik
Quelle: http://www.jlr.org/content/early/2013/04/26/jlr.R037648.full.pdf

Ist Retinal stärker als Retinol?

Theoretisch sollte also Retinal eine stärkere Anti-Aging Wirkung auf die Haut haben als Retinol. Doch stimmt das tatsächlich?

Die Antwort ist leider nicht eindeutig. Es gibt keine mir bekannte Studie, in der die Wirkung von Retinol und Retinal im direkten Vergleich gemessen worden wäre.


Retinal versus Retinol – die Forschungslage

Studie mit 125 Testpersonen

Allerdings zeigte eine Studie mit 125 Probanden, dass eine Gesichtscreme mit 0.05% Retinal ähnliche Resultate nach sich zog als ein Gesichtspflegeprodukt mit 0.05% Tretinoin (Retinsäure).

Dabei wurden die Testpersonen in drei Gruppen aufgeteilt: die eine Gruppe verwendete Retinal, die andere Gruppe Retinsäure und die dritte Gruppe trug ein Placebo auf (d.h. eine Gesichtscreme ohne Wirkstoffe).

In beiden Gruppen, die Cremes mit Vitamin A (Retinsäure und Retinal) benutzten, wurde bereits in der 18. Woche eine vergleichbare Faltenreduktion festgestellt.

Retinal hat sich dabei als weitgehend weniger irritierend als Retinsäure erwiesen.

In der Placebo-Gruppe konnte keine Änderung der Faltentiefe beobachtet werden. (Quelle 2)


Studie mit 40 Testpersonen

Die meines Wissens neueste Studie zu Retinal aus 2018 wurde in Korea durchgeführt.

40 koreanische Frauen haben entweder 0.1% oder 0.05% Retinalcreme zwei Mal täglich drei Monate lang verwendet. Danach wurden Veränderungen in Bezug auf die Faltentiefe, Hauttextur und Krähenfüße gemessen.

In beiden Gruppen wurde eine erhöhte Hautbefeuchtung und ein reduzierter Wasserverlust (sog. TEWL) sowie eine Verbesserung der Hauttextur beobachtet. Diesbezüglich waren die Unterschiede in beiden Gruppen fast gleich.

Allerdings konnte nur in der Frauengruppe, welche 0.1% Retinal verwendet hat, eine Hautaufhellung (reduzierter Melanin Index) beobachtet werden. (Quelle 3)


Unabhängige Studien zu Retinal

Die oben zitierten Studien wurden, sofern ich es einschätzen kann, nicht von Pierre Fabre (dem Vaterunternehmen hinter Avene) finanziell unterstützt. Ergebnisse solcher Studien sind zwar nicht per se unglaubwürdig. Wir wollen allerdings im Hinterkopf behalten, dass an deren Durchführung und Veröffentlichung nicht nur reine Forschungsinteresse eine Rolle spielten.

Mehr Studienergebnisse zu Retinal findet Ihr in dem  Beitrag zur Wirkung von Retinal auf die Haut (hier).


Zum Patent angemeldet…

Okay, wir wissen jetzt also, dass die Avene A-Oxitive Nachtcreme den Wirkstoff Retinal enthält.

Und zwar eine hohe Konzentration davon: 0.1%.

Was sonst gibt es in der Anti-Falten Creme von Avene, fragt Ihr?

Die Zusammensetzung der Gesichtscreme ist kurz, übersichtlich und wirksam.

Die A-Oxitive Nachtcreme von Avene enthält, außer 75% Wasser, hauteigene Lipide und  Feuchthaltsspender.

Kein der Inhaltsstoffe auf der INCI-Deklaration ist reizend.

Zwei Inhaltsstoffe in der Nachtcreme sollen laut Avene allerdings besonders spannend sein, weil sie gemeinsam mit Retinal (0.05%-0.1%) Grundlage eines vorgesehenen Patentes von Pierre Fabre darstellen.

Avene A-Oxitive Nachtcreme Peeling


Retinal, Peptide und Vitamin E – Power-Kombi?

Zum Patent hat Pierre Fabre (u.a. Avene) die Kombination aus folgenden Wirkstoffen angemeldet (Patent-Anmeldung von 2014 – derzeit “pending”, d.h. noch nicht eingetragen):

  • Retinaldehyd (0.05%-0.1%)
  • Oleoyl Dipeptide-15 (Oleoyl Glycylglycine)
  • und Delta-Tocopherol Glucoside (Vitamin E) (Pretocopheryl®)

Und genau diese Zusammensetzung befindet sich in der Avene A-Oxitive Nachtcreme

Diese zum Patent angemeldete Formulierung findet Besprechung in einigen von Pierre Fabre Forschern veröffentlichten Studien aus dem Jahr 2017 (Quelle 4 und Quelle 5).

Damit der Beitrag Eure Geduld nicht auf die Probe setzt (wieder Studien?!), werde ich Euch die Ergebnisse nur noch stichwortartig nennen:


Forschung zu dem Power-Kombi – nicht ausreichend

An einem in vivo Test haben 34 Teilnehmerinnen zw. 38-56 Jahren ein Mal täglich zwei Monate lang ein Produkt mit 0.1% Retinal, Delta-Tocopherol Glucoside und Glycylglycine Oleamide verwendet.

Das Ergebnis zeigte eine reduzierte Tiefe der sog. periokulären Falten um Augen herum, inkl. Krähenfüßen.

Dem in vivo Test waren noch weitere Studien angeschlossen (in vitro und ex vivo). Darin wurde u.a. dokumentiert, dass eine Beschädigung der Haut nach einer UVA-Bestrahlung durch die Avene Formulierung rückgängig gemacht werden konnte. (Quelle 5)


Schwaches Forschungsdesign

Alle diesen drei Studien, inkl. in vivo Untersuchung, weisen allerdings ein sehr schwaches Forschungsdesign auf (keine placebokontrollierten Doppelblindstudien).

Dasselbe betrifft zwei weitere Studien. Diese verweisen auf eine Verbindung a) zwischen 0.05% Retinal und 0.05% Delta Tocopherol Glucoside (Quelle 6) sowie b) 0.05% Retinal und dessen vermeintlichen Booster Glycylglycine Oleamide (Quelle 7).

Beide stammen auch aus dem Haus des französischen Kosmetikkonzerns und zeigen erwartungsgemäß einen positiven Einfluss auf die Faltenentwicklung (erhöhte Kollagensynthese, Bekämpfung von freien Radikalen, etc. – all das anhand von in vitro oder ex vivo Experimenten).


Auch ohne Power-Kombi: Retinal kann einen Unterschied machen!

Diese Ergebnisse werden wir allerdings an dieser Stelle nicht mehr vertiefen. Für uns wäre heute lediglich wichtig zu wissen, dass es unabhängige Studien zu Retinal gibt, die durchaus auf dessen gute Resultate in Bezug auf eine alternde Haut hinweisen.

Bereits 0.05% Retinal kann helfen, Fältchen mit der Zeit etwas geringer erscheinen zu lassen.

Die Forschungslage zu dem von Pierre Fabre angemeldeten Patent scheint hingegen unzureichend zu sein. Ob die Präsenz von Glycylglycine Oleamide und Delta Tocopherol Glucoside in einer Gesichtscreme deren Anti-Aging Wirkung noch zusätzlich verstärkt, bleibt aus meiner Sicht offen.


Ist Avene A-Oxitive Peeling Nachcreme ein Peeling?

Definitiv nicht. Der Produktname resultiert meines Erachtens daraus, dass die Resultate aus der Anwendung dieser Gesichtscreme mit denen der Anwendung von chemischen Peeling verglichen wurden.

In der Formulierung der A-Oxitive Nachtcreme von Avene gibt es keine peelende Substanzen im Sinne eines chemischen Peelings!

Der Name ist demzufolge inkorrekt und verwirrend.


Andere Eigenschaften der Avene A-Oxitive Nachtcreme

Nachdem wir die Inhaltsstoffe der Anti-Falten Creme von Avene besprochen haben, gehen wir nun auf andere Aspekte der Gesichtscreme ein.

Denn sogar die besten Formulierungen werden von uns nicht benutzt, wenn ein Produkt stinkt, rollt ab oder zieht nicht vernünftig ein.


Konsistenz

Die A-Oxitive Creme von Avene hat eine feste Konsistenz, ist aber leicht (d.h. nicht besonders reichhaltig) auf der Haut.

Für eine trockene Haut ist das Produkt mit Retinal definitiv als ein Gesichtsserum gedacht, das direkt nach der Reinigung aufgetragen werden soll.

Bei einer öligen Haut wird sich die Gesichtscreme von Avene sehr gut als Nachtpflege eignen.


Geruch

Die A-Oxitive Creme von Avene ist nicht parfümiert und enthält keine Bestandteile von ätherischen Ölen, die in “parfümfreien” Hautpflegeprodukten für eine Beduftung sorgen.

Der Eigengeruch der Creme mit Retinal ist unspezifisch und schwach ausgeprägt.


Verpackung

Die Anti-Falten Creme von Avene wird in einer Pumpflasche (30ml) verschlossen. Damit wird der Kontakt mit Licht und Luft auf das absolute Minimum reduziert. Avene selbst beschreibt den Dosierspender als einen “High-Tech Pumpspender”.

Jedenfalls wünschte ich mir, dass alle wirkstoffreichen Pflegeprodukte genauso verpackt wären!


Meine Erfahrung mit der A-Oxitive Nachtcreme von Avene

Nun, wollt Ihr vielleicht zum Schluß noch meine persönliche Erfahrung mit der Avene Retinal Creme hören? Gerne!


Retinalprodukte von Avene

In den letzten Jahren hatte ich drei Produkte von Avene mit Retinal in Verwendung.

Das erste Produkt hieß Eluage (Serum). Leider war es so stark parfümiert, das ich es nur noch mühsam aufbrauchen konnte.

Danach benutzte ich den Avene Physiolift Filler (15ml) mit 0.1% Retinaldehyd.

Im letzten Jahr habe ich die Avene YstheAL Anti-Falten Emulsion mit 0.05% Retinal verwendet. Die Zusammensetzung war sehr ähnlich, wenngleich nicht identisch.

All diese Produkte sind nicht mehr erhältlich.


Erwartung an die Avene Gesichtscreme mit Retinal

Laut der obigen Beschreibungen sollten sich Pflegeprodukte mit Retinal besonders günstig auf eine alternde Haut auswirken. Doch hat Retinal meine Haut in irgendeiner Art und Weise geändert? Wurden dadurch meine Fältchen gemildert oder die Hautstruktur verbessert?

Die einzige vernünftige Antwort auf diese Fragen wird Euch vielleicht überraschen. Sie lautet nämlich: Ich weiß es nicht.

Ich habe nämlich kein Messgerät zu Hause, um die Vorgänge in der Kollagensynthese in der Dermis zu prüfen. Auch bin ich nicht in der Lage, in die Synthese der Hyaluronsäure in der Haut hineinzuschauen.

Und beim besten Willen konnte ich ebenfalls nicht feststellen, ob Glycylglycine Oleamide die Wirkung von Retinal noch zusätzlich verstärkt hat. 🙂

Schade? Klar! Doch wenn Euch jemand zu überzeugen versucht, dass sie/er nach einigen Anwendungswochen ein Pflegeprodukt eine straffere Haut oder reduzierte Falten verursacht hat, dann ist das schlicht und ergreifend nicht wahr.


Realistisch bleiben!

Wenn es um die Feuchtigkeit, Hyperpigmentierung oder ein verfeinertes Erscheinungsbild der Haut geht, kann die positive Wirkung von guter Hautpflege bereits nach einigen Wochen beobachtet werden. Bei Gesichtsfalten ist es allerdings anders. Man braucht viel Ausdauer und Geduld, bis regelmäßige Verwendung von Wirkstoffkosmetik sichtbar wird.

Hautpflege ist in erster Linie Prävention. Und ich erwarte von keinem Pflegepräparat eine Minimierung von Falten. Dass Fältchen und Falten durch eine gute Pflege gepflegter aussehen, ist zu möglich. Außerdem kommt oft vor, dass relativ flache Trockenheitsfältchen im Zuge guter Hautpflege völlig verschwinden. Dass aber Falten deutlich reduziert werden, ist nach meiner Einsicht ein Märchen. Oder glaubt Ihr daran?


Es geht insbesondere um Prävention

Es ist schwierig, das Hautaussehen bzw. Hautveränderungen auf ein einziges Pflegeprodukt zurückzuführen. Wenn man nach Jahren eines falschen Pflegeverhaltens gerade auf eine wirksame Hautpflege umsteigt und erst vor Kurzem gute Produkte in die Routine eingeführt hat, ist zwar möglich, dass man recht schnell etwa eine Hautaufpolsterung wahrnimmt.

Auch merken Viele eine viel glattere Haut und Aufhellung von hyperpigmentierten Stellen, nachdem zum ersten Mal ein gutes chemisches Peeling eingeführt wurde.

Bei denjenigen allerdings, die bereits eine gute Pflegeroutine entwickelt haben, wo etliche Produkte eine Anti-Aging Wirkung und Erhöhung des Wassergehaltes in der Haut bezwecken, ist es fast unmöglich, sichtbare Hautänderungen auf nur eine Gesichtscreme oder ein Serum zurückzuführen.

Es sind zu viele unterschiedliche Variablen im Spiel!

Geht es Euch ähnlich oder bringen neue Gesichtscremes, chemisches Peeling oder Retinoide in Euren Pflegeroutinen stets sichtbare Resultat nach sich?


Wo kann man die Avene A-Oxitive Peeling-Nachtcreme kaufen?

Avene ist in Apotheken erhältlich. In Online Apotheken könnt Ihr die Creme etwa


Beiträge zu Retinoiden auf dem Blog

Retinoide sind, je nach Stärke, wirkungsvolle Wirkstoffe, die nur langsam in die Hautpflegeroutine eingepflegt werden sollten. Alles zu Retinoiden – inkl. Vorgehensweise bei Anfängen – findet Ihr in dem Beitrag zu Retinoiden hier.

Falls Ihr eine empfindliche Haut habt bzw. noch nie Retinoide verwendet habt, empfiehlt es sich, die A-Oxitive Nachtcreme von Avene anfangs mit einem Serum bzw. einer Abendcreme 1:1 zu mischen!

Absurde Versprechen und Kuriositäten rund um Retinoide

Produkte mit Retinol – geringere Konzentration für Anfänger

 Produkte mit Retinol – mittelstarke Konzentration für Fortgeschrittene

Produkte mit Retinol – starke Konzentration für Profis


Verwendete Literatur

Quelle 1: Bechere, Germanier (et al.) (2002): “The antibacterial activity of topical retinoids: the case of retinaldehyde”, in: Dermatology : international journal for clinical and investigative dermatology 205(2):153-8

Quelle 2: Creidi, Vienne (et all) (1998): “Profilometric evaluation of photodamage after topical retinaldehyde and retinoic acid treatment”, in: Journal of the American Academy of Dermatology 39(6): 960-5

Quelle 3: Kwon, Lee, Kim, Bae (2018): “Efficacy and safety of retinaldehyde 0.1% and 0.05% creams used to treat photoaged skin: A randomized double-blind controlled trial”, in: Journal of cosmetic dermatology 17(3): 471-476

Quelle 4: Rossi, Rouvrais, Baspeyras (et al) (2017): Evaluation of the efficacy of an anti-aging cream with retinaldehyde 0,1%, glycylglycine oleamide and pre-tocopheryl compared to sequential glycolic acid peels, in: Journal of the American Academy of Dermatology, Volume 76, Issue 6, Supplement 1, Page AB132

Quelle 5: Rouvarais, Bacqueville, Bogdanowicz (at al) (2017): “A new dermocosmetic containing retinaldehyde, delta-tocopherol glucoside and glycylglycine oleamide for managing naturally aged skin: results from in vitro to clinical studies”. in: Clinical, Cosmetic and Investigaztional Dermatology 10, 35-42

Quelle 6: Boisnic, Brachte-Gumila, Nocera (2005): Comparative study of the anti-aging effect of retinaldehyde alone or associated with pretocopheryl in a surviving human skin model submitted to ultraviolet A and B irradiation, in: International Journal of Tissue Reaction, 27(3): 91-9

Quelle 7: Bogdanowicz, Haure, Cerati (et al) (2016): “Results from in vitro and ex vivo skin aging models assessing the antiglycation and anti-elastase MMP-12 potential of glycylglycine oleamide”, in: Clinical, cosmetic and investigational dermatology 9: 143-150

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TaraFairy

Hallo Pia,
die Emulsion klingt sehr interessant. Die werde ich mir mal anschauen. Da könnte ich dann noch eine Nachtcreme im Anschluss verwenden. Muss man in diesem Fall eine Wartezeit einhalten?
Ich habe gerade Proben der Ysthéal Anti Falten Creme da, aber noch nicht getestet.
Die kommt zuerst dran.
Glg
Jennifer

Ela

Hallo Pia, ich bin seit ungefähr 3 Jahren eine stille Mitleser. Dein Block ist superinterressant und top recherchiert.
Ich habe eine Menge davon gelernt.
Seit einiger Zeit bemerke ich auch , dass ich gerade um die Nasenflügel herum vermehrt rote Äderchen bekomme und auf der Wangenpartie.
Ich benutze Glycol ,Salicylsäure und 1% Retinol.
Alles von Paulas Choice . Ich wurde durch deinen Artikel in Hinblick auf die Verträglichkeit von Säuren und Retinol in der gemeinsamen Benutzung auf der Haut skeptisch.
Es hat nach längerer Eingewöhnungszeit super funktioniert. Allerdings ist meine Haut mittlerweile wohl doch überreitzt . Sie schuppt auch öfter.
Ich muss dir da Recht geben.
Irgendwann ist es für die Haut zu viel.

Ich habe heute eine Beschreibung von dem
Avène Ystheal Intensive Anti-Falten-Konzentrat 30ml gelesen. Durch deinen Artikel bin ich darauf gekommen, wäre mir sonst nicht im den Sinn gekommen.
Da stand in der Beschreibung , dass das Serum 0, 1 % Retinal enthalten würde.
Also stärker als die Emulsion.
Kann das sein?
Ich würde gerne an Stelle von Retinol mit diesem Produkt oder vielleicht jetzt zum Neustart mit der Emulsion beginnen.
Auch werde ich Glycol und Co. zurückschrauben, da es einfach zu viel ist.
Ich hoffe ,das meine Haut sich wieder beruhigt .
Vielen Dank für die ganze Mühe und Arbeit ,
die du in deinen Blog steckst.
Ich bin ein riesen Fan deines Blogs.
Viele Grüße Ela

Elisabeth P.

Hallo Pia. Super Review!!! Wenn mein PC Retinol Serum leer ist werde ich das 0.3% Retinol Serum von Pharmaceris (du hast davon auf Instagram berichtet 😉 ). Ich fahre demnächst für 2 Wochen in die USA aber irgendwie steht so gar nichts auf meiner Shopping-Liste – komisch, weil es so gar nicht zu mir passt, anderseits habe ich dann mehr Zeit für Urlaub 😉
Liebe Grüße Elisabeth

LindaLibraLoca

Meinst Du, es liegt an der niedrigeren Konzentration, dass Deine Haut auf Retinal besser reagiert als auf Retinol? Denn die “Endwirkung” ist ja in der Theorie die gleiche. Oder schiebst Du es auf eine Reaktion auf den notwendigen weiteren Umwandlungsschritt?
Klar kann man das nicht mit Sicherheit sagen, aber mir kam die Frage direkt und ich wüsste gern, was Du da für eine Theorie hast.

Anne – Linda, Libra, Loca

Doro

Hallo, verwendest du die beiden Produkte auch unter den Augen? Oder wäre das möglich? Ich bekomme nämlich erschreckender Weise dort mehr und mehr tiefere Falten. Verwende zur Zeit am Auge nur einen normalen Moisturizer. Hättest du einen (potentiellen) Anti-Aging-Augenpflege Tipp?
LG Doro

Doro

Danke für die Tipps. Aquaphor verwende ich schon lange für Schnupfnase und Lippen. Klappt am Auge auch, nur das Abtupfen ist wichtig, da ich zu gereizten Wimpernkränzen und kleinen Bläschen/ Pickelchen neige und das Gefühl habe, zu viel Fett fördert dies. Das Cicaplast B5 habe ich vor kurzem gekauft, weil eine Deiner Leserinnen geschrieben hat, sie würde es bei Rötungen am Auge verwenden. Ich habe es abends verwendet und hatte am nächsten Morgen brennende, geschwollenen rote Flecken um die Augen. Heute morgen habe ich es auf meine Lippen gegeben, da diese sehr trocken waren und im Laufe des Nachmittages habe ich knallrote Lippenränder bekommen und meine Mundwinkel brennen fürchterlich und spannen und haben rote Höfe. Ich verstehe nicht, auf welchen Inhaltsstoff ich da reagiere, es ist doch super mild formuliert? Vielleicht kaufe ich mir mal die eine lipidreiche Creme von PC, die du letztens empfohlen hast, wenn ich mich mal zum bestellen aufraffe. Die Ystheal gibt es ja auch als reichhaltigere Creme. Da ist nur die Konsistenz anders, oder? Ansonsten auch mild formuliert? Vielleicht besorge ich mir diese. Jetzt muss sich aber erstmal die Haut um meine Augen und Lippen beruhigen.
LG Doro

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