Akne und Rosazea – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Akne und Rosazea – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

In Euren Anregungen bezüglich der Akne-Blogreihe habt Ihr nach einer Abgrenzung von Akne und Rosazea / Rosacea (Kupferrose bzw. Couperose) gefragt. Da sich eine Unterform von Rosazea durch rötliche Papeln und Pusteln auszeichnet, können beide Erkrankungen auf den ersten Blick verwechselt werden. Das Ungünstige daran ist, dass einige Behandlungsformen bei Rosazea im Falle von Akne ungeeignet sind. Daher ist diese Abgrenzung: Akne versus Rosazea / Couperose sehr wichtig.

Im Folgenden werde ich Euch skizzenhaft Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Akne und Rosazea darstellen. Zuvor jedoch ein wichtiger Hinweis: Denkt bitte stets daran, dass der Blog keinen Arztbesuch ersetzen kann und eine Ferndiagnose anhand der hier beschriebenen Charakteristika beider Hauterkrankungen nicht möglich ist. Daher möchte ich Euch dafür sensibilisieren, mit Euren Hautproblemen immer in erster Linie einen ärztlichen Rat aufzusuchen. 

Aufgrund einiger Ähnlichkeiten zwischen Rosazea und Akne kann in älteren Büchern noch der Begriff “acne rosacea” als Bezeichnung von Kupferrose / Couperose gefunden werden.

Beginnen wir also mit den Gemeinsamkeiten zwischen Rosazea und Akne:

AKNEROSAZEA
Immer vorhanden: entweder in Form von Mitessern oder entzündeten Knötchen bis zu Zysten.Nicht immer vorhanden. Wenn ja, dann in Form von hautbedeckten Papeln. Keine Mitesser (Komedone, blackheads) 
AKNEROSAZEA
Nur in der Pickel-NäheRötungen in T-Zone – meist an Wangen und Nase, weniger oft am Kinn und Stirn. 
 Die Rötungen können temporär oder permanent sein.
AKNEROSAZEA
 Immer vorhanden und verstopft Oft vorhanden. Selten verstopft
AKNEROSAZEA
Often sind aber auch folgende Körperteile mitbetroffen: oberer Rückenbereich, Hals, Kopfhaut und Brust Viel seltener sind folgende Körperteile mitbetroffen: Kopfhaut, Brust, Nacken und oberer Rückenbereich
AKNEROSAZEA
JaJa
AKNEROSAZEA
Zum Großteil mit entscheidendZum Großteil mit entscheidend

 

AKNE


ROSAZEA

Es gibt Pflegestoffe, die in der Behandlung von beiden Hautkrankheiten vorteilhaft sind.

Einzelheiten s. unten 

 

Akne und Rosazea – Unterschiede

AKNEROSAZEA
JaNein
AKNEROSAZEA
NeinJa
AKNEROSAZEA
Im Teenager-Alter Nach dem 30. Lebensjahr
AKNEROSAZEA
Andauernd bis zur HeilungEpisodisch (abhängig von vorhandenen Auslösern), dafür meist lebenslang (chronisch)
AKNEROSAZEA
Im Teenager-Alter sind meist Männer betroffen.Es sind meist Frauen betroffen.
Im Erwachsenenalter sind meist Frauen betroffen. 
AKNEROSAZEA
Tritt überall aufBetrifft in erster Linie hellhäutige Menschen

AKNE

ROSAZEA
NeinJa (unkontrollierbar)
AKNEROSAZE
Nicht unbedingt Ja, inkl. schwache Hautbarriere
AKNEROSAZEA
Starke SonnestrahlenStarke Sonnestrahlen
Ernährung mit hohem GLYX-IndexHitze
Ernährung mit MilchproduktenKälte
 Scharfes & heißes Essen 
 Alkohol
 Koffein
 Starke Emotionen
StressStress
AKNEROSAZEA
Erhöhte SebumproduktionBeschädigte Hautbarriere (u.a. aufgrund des erhöhten pH-Wertes der Haut)
Schneller ZellenwachstumErweiterte Blutgefäße = verursacht Flushing and Brennen
Schwierige Ablösung von Zellen aus der HautoberflächeImmunologische Schwäche / Störung des Immunsystems
Propionibacterium acnesHaarbalgmilben
Entzündungen Entzündungen
Gene Gene
AKNEROSAZEA
Nein Ja (bei sog. Ophtalmo-Rosazea)

Hautpflege bei Akne und Rosazea – Pflegebehandlung

Selbst wenn sowohl Kupferrose als auch Akne zu den am meisten auftretenden Hauterkrankungen gehören, sind deren Ursachen noch nicht ausreichend erforscht.

Hinzu kommt, dass es Menschen gibt, die unter beiden Hauterkrankungen leiden. 

Darüber hinaus existieren im Falle beider Hautkrankheiten unterschiedliche Unterformen, Schweregrade bzw. Stadien von Akne und Rosazea, was die Diagnose zusätzlich erschwert.

Eine Diagnose muss jedoch in jedem Fall vom Hautarzt vorgenommen werden. Das ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil kosmetische und pharmakologische Produkte bzw. Therapieformen, die bei einer Krankheit helfen, bei der anderen unzweckmäßig bis schädlich sein können. 

Allerdings gibt es einige Inhaltsstoffe und Regel, die in beiden Fällen gut anwendbar sind:


 

Hautpflege bei Rosazea and Akne - Zusammenfassung

Zusammenfassend sollte sich Hautpflege in beiden Hauterkrankungen: Akne und Rosazea durch folgende Charakteristika auszeichnen:


Sind unter Euch auch Rosazea-Betroffene? Könnt Ihr die oben genannten Faktoren / Symptome bestätigen? Welche Produkte bzw. Verhaltensweise helfen Euch dabei, Pusteln und Rötungen in den Griff zu bekommen? Hat sich jemand von Euch schon mal die Frage gestellt: “Habe ich Akne oder Rosazea?” und wie wurde die Diagnose gestellt? 

Liebe Grüße Pia 

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Tipps rund um Hautpflege bei Rosazea findet Ihr bei:

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Quellenangaben

 Picardo, Mauro/Eichenfield, Lawrence/ Tan, Jerry (2017): Akne und Rosacea, in: Dermatology and Therapie, 7(Suppl 1), 43–52 

Mitchell, Tim/Kennedy, Cameron (2006): “Common Skin Disorders”, Elsevier, Unterkapitel 3.4.

Woo, Yu Ri/Lim, Ji/Hong et al. (2016): Rosacea: Molecular Mechanisms and Management of a Chronic Cutaneous Inflammatory Condition, in: International Journal of Molecular Sciences17(9), 1562

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25 Kommentare

  1. Susanne
    April 6, 2018 / 9:47 am

    Liebe Pia,
    danke für diese wirklich ausführliche Gegenüberstellung!
    Damit kann ich für mich klar sagen, dass es bei mir keine Rosazea ist. Vorher hatte ich Zweifel, weil meine Haut gleichzeitig unrein UND sensibel ist. Oft bekommt man ja den Eindruck, Aknehaut ist immer robust. Daher der Verdacht eventuell könnte es Rosazea sein.

    Was mich nach wie vor verwirrt ist, dass meine Haut schlimmer wird, je mehr Kosmetik ich verwende (dabei verwende ich natürlich nur reizarme Produkte). Überall lese ich dieser und jener Wirkstoff kann helfen. Am besten mehrere Seren übereinander schichten usw. Immer geht es nur darum noch mehr und noch mehr auf die Haut zu schmieren. Aber jeder Anti-Akne-Tipp, den ich befolge, macht meine Haut noch schlechter.
    Das verwirrt mich schon sehr und ich frage mich dann, ob ich vielleicht doch etwas anderes als Akne habe. Z.B. eben Rosazea oder periorale Dermatitis, weil die ja durch Überpflegung kommt. Aber mein Hautbild, vor allem mit den vielen Mitessern spricht schon deutlich für Akne. Kann es das denn geben, Akne-Haut, die einfach keinerlei Cremes mag? Geht es jemandem ähnlich?

    Liebe Grüße und nochmals Danke für diese großartige Themenreihe!
    Susanne

    • [email protected]
      Autor
      April 21, 2018 / 8:41 am

      Liebe Susanne, wenn man sich mit der Hautpflege Thematik beschäftigt, entsteht der Eindruck, dass mehr = besser. Man möchte all diese wunderbaren Sachen ausprobieren, nicht wahr? Doch oft sind nur ein Serum plus Sonnenschutz morgens und ein genauso minimalistisches Set an Produkten abends.
      Welche Produkte und welche Inhaltsstoffe tun Deiner Haut definitiv gut?

  2. April 1, 2018 / 2:14 pm

    Liebe Pia,
    auch wenn ich weder Rosazea noch Akne habe, finde ich Deine Ausführungen wirklich sehr interessant und vor allem verständlich. Gerade Rosazea ist für mich ein noch so unbekanntes Feld und ich kenne einige Menschen, die daran leiden, aber leider mit völlig falscher Pflege daran gehen und ihr Heil in Naturkosmetik suchen. Ich werde diesen Artikel daher gern weiterempfehlen. 🙂

    • Sonja mit V
      April 1, 2018 / 2:53 pm

      Hallo!
      Meine ersten signifikanten Verbesserungen meiner Rosacea habe ich mit Naturkosmetik erreicht und ich nutze immer noch Naturkosmetika. Man sollte auf die im Beitrag genannten Punkte (reizarm, Hautbarriere stärkend usw.) achten, egal ob konventionelle oder Natukosmetik genutzt wird. Es ist nur häufig schwieriger Inhaltsstoffe in NK Produkten wiederzufinden, zB das erwähnte beta-glukan versteckt sich dann zB im oat kernel extract.

    • [email protected]
      Autor
      April 4, 2018 / 8:33 pm

      Besten Dank! Sonja oben (unten?) hat Recht, dass Naturkosmetik ebenfalls gute Produkte bietet. Man muss sich nur auskennen… und das ist schwierig. Bei konventioneller Hautpflege ist es allerdings nicht anders. :/

  3. Crazy
    März 30, 2018 / 4:51 pm

    Also diese Foundi Sticks enthalten -nach meinem Wissensstand- alle Wachse und manchmal auch Öle und Fette und finde sie weder für Rosacea- noch Aknehaut empfehlenswert.
    Ich habe nur ungute Erfahrungen damit gemacht.

    • [email protected]
      Autor
      April 21, 2018 / 8:51 am

      Hallo Crazy :), ja, die sind fettbasiert. Dennoch ist die Schicht so dünn, dass es m.E. nicht generell als für Rosazea ungeeignet betrachtet werden sollte. Welcher Stick hat für Dich nicht funktioniert? Und welche Foundation funktioniert? Bin gespannt… 🙂 Danke für Deine Rückmeldung! <3
      LG Pia

  4. Sonnenfee
    März 26, 2018 / 3:05 pm

    Habe schon sehr lange Rosacea und setze vieles von dem hier bereits genannten um: reizarm, parfumfrei, hohe LSF, sowenig Occlusion wie möglich, chemical peelings.
    All diese Ratschläge bekam ich schon vor vielen Jahren von meiner Dermatologin, wobei es inzwischen immer mehr Auswahl an brauchbaren Produkten gibt.
    Mit Produkten von Paula´s Choice komme ich sehr gut klar: AHA 10%, BHA2%, mehrere Moisturizer mit LSF, einige Toner, Omega Serum.
    Estee Lauder: “Double Wear Stay in Place”, Double Wear Maximum Cover”, der dazugehörige Compact Puder gehören seit vielen Jahren zu meinen Makeup Highlights. “Maximum Cover” nutze ich vorrangig zum Abdecken – es verschmilzt mit der Haut, hält alle Belastungen und Wetterlagen durch.
    Im Notfall benutze ich natürlich lokales Antibiotikum. Azelainsäure bekam ich vor 15 Jahren schon in 30% verschrieben mit guter Verträglichkeit und gutem Ergebnis. AHA in 10% und BHA 2% erledigen genauso gute Jobs – die flüssigen Aufbereitungen von PC sind für meine Bedürfnisse ideal.
    Apropos LSF: gern Eucerin “Sun Gel Creme Oil Control LSF 50”, La Roche Posay: “Anthelios XL Fluide sans parfum”, Avene: “Fluide Mineral Teinte” und Cetaphil: “Redness Control Getönte Tagespflege SPF 30” – die letzten beiden als getönte Varianten.
    Lichttherapie/Laser alle 10 Jahre in etwa beim Dermatologen.

    • Sonja mit V
      April 1, 2018 / 11:15 am

      Hallo!
      Ich war erstaunt, dass Du 10% AHA verträgst! An AHA habe ich bisher nur die mildere Mandelsäure genutzt und das reizt meine Haut schon sehr; ich konnte auch nicht unbedingt eine Gewöhnung feststellen. Ich würde da gerne mehr die milderen PHA nutzen, bin da aber noch auf der Suche nach Produkten (ich habe schon wie oben erwähnt das D Light Fluid von HD genutzt).

  5. März 26, 2018 / 9:19 am

    Die Unterscheidung zwischen den unterschiedlichen Pustelformen sollte unbedingt immer ein Fachmann vornehmen, danke für diesen wichtigen Hinweis!

    • [email protected]
      Autor
      April 21, 2018 / 8:52 am

      So ist das! Blogs sind für eine grobe Übersicht gut. Fachlicher Rat ist aber woanders!

  6. Anna
    März 25, 2018 / 10:06 pm

    Hallo Pia,

    Danke für den Beitrag. Benutze seit ca 4 Wochen The Ordinary Vitamin C und versteh nicht, ob es immer noch Erstverschlimmerung ist oder Squalan der Böse ist. Zumindest hab ich Squalan nie so in Betracht gezogen.

    LG
    Anna

    • [email protected]
      Autor
      April 21, 2018 / 9:02 am

      Hallo Anna, bitte entschuldige die späte Rückmeldung!
      Sprechen wir von dem silikonbasierten 30% Vitamin C Serum? Die INCI lautet: Dimethicone, Ascorbic Acid, Polysilicone-11, PEG-10 Dimethicone. Kein Squalane. Oder verwendest Du nebenbei auch das Squalane Produkt von TO? Dann müsste man zunächst einmal den Übeltäter finden. Beide Produkte können theoretisch zu Unreinheiten führen – denn das kann so gut wie fast jeder Inhaltsstoff.
      Auch besteht der Verdacht, dass das Vitamin C zu oft verwendet wird. 1x/Woche wäre für den Start ideal. Die Konzentration ist sehr stark. Eventuell müsste man auf ein weniger stark konzentriertes Vitamin C Präparat umsteigen – das MAP von TO wäre eine gute Alternative…
      Was meinst Du?
      LG Pia

  7. Sonja mit V
    März 25, 2018 / 4:34 pm

    Hallo!
    Auch ich habe Rosacea und war lange auf der Suche nach der richtigen Hautpflege (und das hört auch nie auf dank neuer Erkenntnisse und Produkte). Wie Du schriebst war das Wichtigste die Diagnose; ich hatte mit Mitte 30 noch nie von Rosacea gehört und nahm an ich hätte einfach gerötete Haut.
    Die erste Erkenntniss in meiner Hautpflege war das Stichwort reizarm, die zweite die gestörte Hautbarriere. Ich persönlich halte diese beiden Punkte am wichtigsten und habe meine Pflege konsequent auf reizarm, Hautbarriere stärkend und entzündungshemmend umgestellt. Dann kamen feuchtigkeitsspendend und Antioxidantien hinzu.
    Ein wichtiger Inhaltsstoff fehlt IMHO in Deiner Liste: beta-glucan, u.a. entzündungshemmend, stärkend und feuchtigkeitsbewahrend.
    Ich nutze gerne Inhaltsstoffe wie das erwähnte beta-glucan (zB das calm serum von paula welches auch ceramide zur Stärkung der Hautbarriere enthält und weitere entzündungshemmende Stoffe; oder das calmimg serum von pai, welches mit Haferextrakt ebenfalls eine gute beta-glucan Quelle enthält; ich habe mir jetzt ein reines beta-glucan serum gekauft und bin gespannt). Dann nutze ich regelmäßig viele der von Dir angespochenen Stoffe (Niacinamid, Azelainsäure (das entsprechende serum von pc kommt meist sporadisch zum Einsatz oder bei hormonell bedingter Verschlimmerung), BHA, grüner Tee, licorice extract). Ich mochte aber auch das omega serum von PC über den Winter sehr gerne.
    Sehr konsequent bin ich beim Sonnenschutz, da UV Strahlen ja einer der Haupt-Trigger sind.

    Insgesamt habe ich damit die Rosacea gut im Griff; Entzündungen (Papeln) sind sehr selten geworden. Aber es muss auch klar sein, dass man einmal ausgeleierte Äderchen nicht wieder hinbekommt. Hier hilft nur lasern. Dies habe ich vor zwei Jahren gemacht und achte jetzt darauf durch die richtige Pflege die Rosacea in Schach zu halten.

    • Doro
      März 25, 2018 / 5:21 pm

      Hallo Sonja. Deine Produkttipps klingen toll. Von PC habe ich auch einiges. Welchen Sonnenschutz nimmst du? Mir sind eigentlich alle mit gute Inhaltsstoffen zu fettig. Leider habe ich oft auch Flushes, also großflächige Rötungen. Da bringt Lasern nichts….
      LG Doro

      • [email protected]
        Autor
        März 25, 2018 / 9:44 pm

        Liebe Doro, das verschreibungspflichtige Gel mit 15% Azelainsäure ist nicht fettig. Sogar die 20% Creme ist relativ leicht. Das Brightening Serum von Paulas Choice mit Niacinamide ist super leicht, der Niacinamid Booster ist ein Wässerchen, das Azelainsäure-Serum von The Ordinary ist ebenfalls sehr leicht. Dann hat Louis Widmer ein nettes Serum (duftfreie Version) Pigmacare mit Niacinamid und Vitamin E…. Dasselbe findet man man Uncover Skincare. Und viele PC Produkte mit Salicylsäure kommen entweder in Form von Tonern oder leichten Gels/Cremes vor.

      • Sonja mit V
        April 1, 2018 / 10:31 am

        Hallo Doro,
        entschuldige die späte Antwort; mich hatte die Erkältungswelle noch erwischt.
        Sonnenschutz ist auch bei mir ein leidiges Thema. Ich bevorzuge mineralische Filter und hier nutze ich die Sonnencreme von Alga Maris für das Gesicht mit LSF30. Kaum weißeln und gutes verteilen durch die verarbeiteten Öle aber dadurch auch leichter Glanz nachdem sie eingezogen ist. IMHO betont sie vereinzelt auch sehr trockene Stellen. Insgesamt aber wirklich zu empfehlen und ein echter Fortschritt bei den mineralischen Filtern; hm für Dich eventuell zu fettig durch die verarbeiteten Öle. Ich werde mir eventuell die Sonnencreme von Biosolis kaufen, um sie zu vergleichen. Soll es noch unkomplizierter sein und chemische Filter, dann habe ich letztes Jahr das D Light Fluid von Highdroxy genutzt (und war sehr zufrieden). Enthalten sind Tinosorb S, M und A2B; da die letzten beiden Nano Filter sind bin ich mir nicht sicher, ob ich sie noch langfristig nutze. Prinzipiell würde ich bei chemischen Filtern nur nach der neuesten Generation Ausschau halten.
        Oh, Flushes kenne ich natürlich auch. Schön, wenn Du noch keine erweiterten Äderchen hast, das ist doch super!

    • [email protected]
      Autor
      März 25, 2018 / 9:39 pm

      Liebe Sonja, besten Dank für Deinen Kommentar! Wie schön, dass Du allein durch richtige Hautpflege Deine Rosacea im Griff hast! Welchen Sonnenschutz verwendest Du denn am liebsten?
      Für die Anmerkung zu Beta Glucan danke ich Dir herzlich. Ich füge es demnächst dem Beitrag zu! Was für ein neues Serum meinst Du denn?
      LG Pia

      • Sonja mit V
        April 1, 2018 / 10:45 am

        Hallo Pia!
        Oh, ich bin auch immer auf der Suche und auch meiner Haut geht es mal besser und mal schlechter. Insgesamt aber hoffe ich auf dem richtigen Weg zu sein. Zum Sonnenschutz habe ich oben geantwortet; insgesamt setze ich eher auf mineralische Filter.
        Das beta-glukan Serum stammt von iUNIK und war ein Spontankauf. Ich bin nicht sicher, ob es empfehlenswert ist, denn es gibt so gut wie keine Infos dazu. Keine INCI Liste, sondern nur die Angabe es sei 100% beta-glucan. Das wiederum ist schwer zu glauben; mind. Konservierungsstoffe müssten enthalten sein. Vom Standpunkt der Transparenz also nicht zu empfehlen. Das einzige andere b-glukan Serum was ich kenne wurde auf einem anderen Blog vorgestellt und stammt von JKosmmmune.

    • April 2, 2018 / 8:27 pm

      Testest Du das Beta Glucan von iUnik? Das habe ich gerade zufällig entdeckt und überlege auch, weil ich Beta Glucan in der Hautpflege mag (bisher aber immer zu Myrto Naturalcosmetics gegriffen habe)

      • [email protected]
        Autor
        April 21, 2018 / 8:48 am

        Noch nicht. Das Produkt scheint tatsächlich interessant sein. Hast Du es schon? 🙂

  8. Lizzy
    März 25, 2018 / 3:43 pm

    Liebe Pia,
    Was ist denn der Unterschied zwischen einer Papel und einem geschlossenen Mitesser (whitehead)? Wie kann ich sie auseinander halten?

    • [email protected]
      Autor
      März 25, 2018 / 9:47 pm

      Liebe Lizzy, das ist eher eine Frage an einen Hautarzt. Ich kann nur spekulieren: Beide Arten von Pickeln entstehen aufgrund von Entzündungsprozessen. Während aber ein whitehead mit Sebum gefüllt ist, was man oft auch sieht, hat ein Rosazea Papel nichts mit Sebum zu tun; es ist somit hautfarbig und nicht weißlich.
      Oder weiß hier jemand besser und kann mich bitte korrigieren?

  9. Kathi
    März 25, 2018 / 2:13 pm

    Hallo Pia,
    Ein sehr schöner Artikel. Ende 20 wurde bei mir Rosazea diagnostiziert. Mittlerweile bin ich 45. Größtenteils habe ich das im Griff. Am schlimmsten war bei mir wirklich Naturkosmetik mit viel en ätherischen Ölen und Alkohol. Mittlerweile Verträge ich kaum noch Duftstoffe. Da meine Haut wirklich auch noch total sensibel ist komme ich am besten mit reizarmen Inhaltsstoffen und vor allem mit wenigen Inhaltsstoffen zurecht. Ich kann immer nur staunen, was ihr alles in eine Routine packt. Da würde meine Haut glühen… Aber zum Glück habe ich auch mit Mitte 40 keine Nennenswerten Falten.
    Ausserdem ist es so wie du schreibst,:die Rosazea kommt Schubweise: im Moment wieder – aufgrund vom Stress – einige Papeln im Munbereich und stärkere Rötungen. Auch für periorale Dermatitis bin ich vermutlich anfälliger.
    Dann geht wieder so gut wie gar keine Kosmetik und manchmal ist es wirklich schwer überhaupt etwas zu finden, was keine Duftstoffe hat, nicht okklusiv ist, aber dennoch die Trockenheit an den Wangen lindert. Echt Übel. Mit Antibiotischen Cremes und Aknestiften vom Hautarzt komme ich in diesen Phasen dann zurecht. Foundation brauche ich deckender, der Stift von BObbi Brown habe ich ausprobiert. Der wäre super verträglich, ist aber bei mi nach einem halben Tag weg, und beruflich bedingt sollte das länger halten .

    Bin gespannt ob ich mal etwas reizarmes für mich finde, was ein paar deiner genannten Inhaltsstoffe enthält…

    Und eine Frage noch, un vielleicht auch zuordnen zu können, ob es sich um eine Unvertäglichkeitspapel handelt: wie lange dauert es denn, bis eine Papel oben sichtbar auf der Haut erscheint???

    • [email protected]
      Autor
      März 25, 2018 / 9:26 pm

      Liebe Kathi, hast Du versucht, den BB Stick mit einer Minimenge vom Puder zu setten? Dann sollte er nicht so schnell verschwinden. Bei mir hält er wirklich gut – auch im Sommer!
      Zu Deiner letzten Frage:
      Ich bin mir nicht sicher, ob man die Frage exakt beantworten kann. Im Falle von Akne dauert der Prozess bestimmt recht lange: Denn bevor ein “Pickel” sichtbar wird, laufen ganze “Vorbereitungsprozesse” bereits in der Pore ab. Die Sebumproduktion wird erhöht, die Keratinozyte sammeln sich langsam an dem Follikelausgang, etc. Bereits das verläuft bei Jedem in unterschiedlichem Tempo. Dann stellt sich die Frage, was eine Entzündung verursacht – ein oder mehrere Faktoren. Auch das kann die Entstehungszeit eines Pickels beeinflussen. Manche Quellen sprechen von 2 Wochen, andere wiederum von einer viel längeren Zeitspanne. Jedenfalls entsteht ein Pickel nicht über Nacht. D.h. wenn wir am Donnerstag ein neues Hautpflegeprodukt ausprobiert haben, und ein Pickel am Freitag auftaucht, heißt es nicht, dass das Produkt Akne verursacht, da der Prozess schon längst im Gange war. Das neue Produkt konnte die finale, sichtbare Entstehung des Pickels jedoch erleichtet haben. Bei “Unverträglichkeiten”, beim Kontakt mit Reizstoffen reagiert die Haut wiederum sehr schnell. Daher kann man bei einer Rosazea Haut den Übeltäter genauer ausfindig machen.

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