Im Winter passiert etwas Spürbares mit unserer Haut. Sie wird trocken, spannt, fühlt sich rau an.
Die erste Reaktion ist meist: „Ich brauche mehr Feuchtigkeit“, und man kauft Feuchtigkeitsseren diverser Art.
Aber hier kommt die Überraschung: Das ist oft gar nicht die richtige Lösung. Die meisten von uns brauchen im Winter nämlich etwas anderes. In erster Linie nicht unbedingt Wasser, sondern Fette = Lipide. Und das ist ein großer Unterschied.
Warum Lipide und nicht Feuchtigkeit?
Warum unsere Haut im Winter Lipide braucht
Unsere Hautbarriere, diese unsichtbare Schutzschicht auf der Haut, besteht aus (Proteinen), Wasser und Fett. Im Winter sinken die Temperaturen, die Heizungsluft wird trocken, der Wind wird stark und eisig – die Hautbarriere leidet darunter.
Sie wird, so kann man sich das bildhaft vorstellen, lückenhaft. Nicht nur Wasser, sondern eben auch Lipide werden weniger.
Das zeigen mehrere Studien, nämlich, dass die Menge an Lipiden in der Haut von der Jahreszeit abhängig ist und dass sie im Winter im Vergleich zu Frühling und Sommer dramatisch reduziert ist. (hier)
Ein Serum mit Feuchtigkeitsmitteln ohne Fette ist in dieser Situation wie Wasser in einem undichten Eimer: Die Feuchtigkeit ist da, aber sie bleibt nicht in der Haut. Das heißt, im Winter müssen wir unsere Hautbarriere verdichten, und das macht man, indem man gezielt Lipide hinzufügt. Am besten hauteigene Lipide, Fettsäuren, Ceramide, Cholesterol, aber auch Öle und die Powersubstanz Petrolatum.
Habt keine Angst vor Vaseline, das ist ein hochgereinigtes Produkt, das keine nachgewiesene hautschädliche Wirkung hat.
Wer euch etwas anderes erzählt, hat a) keine Ahnung und/oder b) lügt. Weil inzwischen so viele Unwahrheiten bewusst verbreitet werden, muss man das letztendlich auch beim Namen nennen.
Eine sehr dünne Schicht von Vaseline kann man mit einer Abendcreme mischen, wenn Ihr merkt, die Haut spannt tagsüber, oder als letzten Schritt der Hautpflegeroutine als Augencreme verwenden.
Versucht das mal bitte und meldet euch nach einer Woche, wie eure Augenpartien aussehen. Einen ausführlichen Blogbeitrag zu Petrolatum findet Ihr hier
Kurz: Im Winter nicht mehr Feuchtigkeitssubstanzen, sondern mehr Lipide. Das ist der Gamechanger für unsere gesunde Hautbarriere.
Hautpflege bei Rosazea und öliger Haut
Allerdings ist bei Rosazea eine sehr reichhaltige Hautpflege nicht empfehlenswert. Dann lieber auf lipidreiche Seren mit einer leichten Konsistenz setzen als auf fettige Cremes.
Genauso bei einer öligen Haut: Ihr braucht keine fettigen Cremes, sondern lipidreiche, leichte Konsistenzen und mehr Reichhaltigkeit nur dort, wo die Haut es braucht, z. B. unter den Augen. Ich werde Euch weiter unten Kombinationen von Seren und Abendcremes vorstellen.
Nächtliches Schwitzen und die Auswirkungen auf die Haut
Zuvor möchte ich euch allerdings auf ein Phänomen im Winter hinweisen, das viele von uns betrifft: nämlich das nächtliche Schwitzen und was das mit der Hautbarriere macht, die im Winter ohnehin schon etwas schwächer ist als sonst.
Das nächtliche Schwitzen ist ein Phänomen, das allerdings nicht nur im Winter in überheizten Schlafzimmern auftritt, sondern auch typisch für eine Peri- und Menopause ist.

Wer von euch gehört zum Team „Schwimmbad im Bett“? 🙂
Bei mir war das noch vor Kurzem eine Katastrophe, weil ich in der Perimenopause viel in der Nacht geschwitzt habe. Voll durchgeschwitzte Bettunterlagen, Schlafklamotten etc. waren an der Tagesordnung. Sorry für die ziemlich unelegante Vorstellung, aber ich bin mir sicher, so geht es vielen von uns. 🙂
Zunächst eine andere Frage:
Schlaf und Haut
Was hat Schlaf mit Haut und Hautbarriere zu tun?
Was würdet Ihr sagen, ohne darüber länger nachzudenken? Wahrscheinlich denkt Ihr gerade: „Na ja, schon viel.“ Es reicht ein Blick in den Spiegel nach einer Nacht mit schlechtem Schlaf.
Ein unausgeschlafener Mensch sieht schnell geknittert und älter aus, besonders wenn wir nicht mehr in unseren Zwanzigern sind. Doch wie genau sieht der Mechanismus aus zwischen schlechtem Schlaf und Haut?
Wir versuchen das Thema heute nur stichwortartig zu besprechen.
Falls euch die Problematik interessiert – Einige fragten bereits nach Melatonin: ob eine Supplementierung auch im Bezug auf die Haut Sinn macht –, dann können wir das Thema sehr gerne noch mal ausführlich besprechen. Gebt mir einfach kurz dazu ein Signal.
Schlaf, Kollagen und Stress
Wir haben gerade gesehen, dass unsere Hautbarriere mit allen ungünstigen Erscheinungen im Winter besonders leidet.
Das wollen wir mit einem weiteren Phänomen, dem nächtlichen Schwitzen und einem schlechten Schlaf, nicht noch zusätzlich verstärken.
Wusstet Ihr, dass gestörter Tiefschlaf direkt die Kollagensynthese, also den Aufbau, beeinträchtigt? Und warum ist das ziemlich ungünstig?
Kollagen ist ja das zentrale Strukturprotein der Haut. Zusammen mit Elastin sorgt es dafür, dass die Haut fest bleibt, elastisch ist und diese typische „Bounciness“ hat. Wenn das Kollagen abnimmt oder beschädigt wird, wirkt die Haut schneller müde, dünner und weniger straff. Möglichst viel Kollagen in der Haut behalten bzw. produzieren – also nicht abbauen lassen –, ist somit das allerwichtigste Ziel jeder Slow-Aging-Strategie.
Kollagen und Wachstumshormonstimulus (GH-IGF-I-Achse)
Nun, was passiert mit dem Kollagen während des Schlafs? Bei einem guten Schlaf steigt die Menge an Kollagen an. Warum?
Während der Tiefschlafphase setzt eine kleine Drüse im Gehirn (Hypophyse) Wachstumshormon frei. Das ist das Startsignal für euren Körper, jetzt aufzubauen und zu reparieren. (hier) Und was passiert?
Das Wachstumshormon triggert die Leber, das Hormon IGF-I zu produzieren. Und dieses ist der eigentliche “Baumeister” – es sagt den Zellen: Jetzt wird gebaut.
In unserer Haut sitzen spezielle Zellen namens Fibroblasten – das sind die “Kollagen-Fabriken”. Das IGF-I bindet sich an diese Zellen und gibt ihnen einen Befehl. Das resultat:
Die Gene für Kollagen Typ I und Typ III fahren hoch – das sind die beiden wichtigsten Kollagen-Typen für Festigkeit und Elastizität der Haut.
Kollagen und Cortisol
Jetzt werden wir die Münze umdrehen: Unter welchen Bedingungen wird Kollagen in der Nacht abgebaut? Das sogenannte Stresshormon Cortisol folgt einem natürlichen 24-Stunden-Rhythmus.
Am Abend und nachts sinkt Cortisol stark ab. Das ist wichtig, weil erhöhtes Cortisol Kollagen abbaut. Es ist sozusagen der Gegenspieler der Kollagensynthese. Wenn Cortisol niedrig ist, gibt es weniger Abbausignale. Die Kollagenproduktion kann voranschreiten.Gleichzeitig reduziert der niedrige Cortisolspiegel systemische Entzündungen, und chronische Entzündungen hemmen die Kollagensynthese. Ein niedriges Entzündungsniveau schafft also beste Bedingungen für Kollagenaufbau.
Kollagen und Melatonin
Zurück zum Aufbau von Kollagen und Melatonin.
Schlecht schlafende Menschen mit kurzer und fragmentierter Schlafdauer haben massiven oxidativen Stress in der Haut mit beschleunigter Hautalterung.
Das ist nicht einfach nur eine oberflächliche Nebenwirkung von Müdigkeit. Es ist ein tiefgreifender biologischer Prozess, der auf mehreren Ebenen abläuft. Und das passiert nicht nur wegen gestörtem Tiefschlaf. Es sind die gesamte Schlafqualität und der Melatoninmangel, die zusammenwirken.
Melatonin und freie Radikale
Melatonin fängt freie Radikale direkt ein.Dabei dringt das Hormon in die Mitochondrien ein, also die Kraftwerke der Zellen, um den oxidativen Stress dort zu bekämpfen. Dabei aktiviert Melatonin zugleich das körpereigene Antioxidantiensystem und steigert die Produktion von diversen Schutz-Enzymen.
Das Problem im Winter oder beim schlechten Schlaf: Wenn Ihr fragmentierten oder zu kurzen Schlaf habt, sinkt die Melatoninproduktion dramatisch. Das bedeutet, euer nächtliches Schutzteam ist nicht auf der Arbeit.Kurz: Während des Schlafs wird nicht nur Kollagen synthetisiert und aufgebaut, sondern auch das Depot von Antioxidantien vergrößert.
Und umgekehrt: Wird der Schlaf unzureichend, oft abgebrochen und unregelmäßig, werden freie Radikale freigesetzt und Kollagen schrittweise zerstört.
Optimale Schlaftemperatur und Bettwäsche
Jetzt aber zu der Ausgangssituation: Schlaf, Schwitzen und Hautbarriere. Die gesamte Schlafproblematik kann eine falsche Schlafdecke noch zusätzlich verschlimmern.
Diese kann zu einem schlechten Schlaf nämlich noch zusätzlich dadurch beitragen, dass man überhitzt wird.
Denn eine Überhitzung während des Schlafs kann zur Störung des Tiefschlafes führen.
Eine Studie der University of Basel zeigte deutlich temperaturabhängige Effekte auf Tiefschlaf.
Es gilt Folgendes:
- Temperaturen über 24° reduzieren die Schlafeffizienz um bis zu 15 %.
- Der Tiefschlaf sinkt bei hohen Temperaturen um bis zu 30 %
- und die optimale Temperatur liegt zwischen 18 und 21°.
Was genau macht eine Überhitzung in der Nacht? Sie verzögert die notwendige Kerntemperatur-Abfallphase, die für die Schlafeinleitung erforderlich ist.
Das Schwitzproblem kann durch eine richtige Schlafkleidung und eine gut ventilierende Decke gemildert werden. Das heißt, durch eine Decke mit einem Luftzirkulationssystem.

Falls Ihr eine solche Decke bereits habt, prima. Falls nicht, besorgt euch eine.
Ventilierende Schlafdecke – beim nächtlichen Schwitzen
Ich habe für Euch einen Rabattcode für eine sehr gute Decke – mit skincareinspirations15 – hier. (Werbung)
Der Rabattcode von 15% gilt wahrscheinlich bis Ende Dezember.
Es gibt mit Sicherheit diverse atmungsaktive Decken.

Ich kenne nur die ventilierende Decke von Sleeping & Glow, und diese hat folgende Vorteile:
- Sie wurde tatsächlich speziell für Menschen entwickelt, die stärker schwitzen: Also ich und eventuell auch du.
- Sie arbeitet durch eine optimale Belüftung bzw. intelligente Luftzirkulation.
- Sie kann mit oder ohne Bettbezug verwendet werden. Ich habe immer Bettbezug drauf, sonst passt es farblich nicht zu unseren Bettwäschen. Der Punkt hier ist, dass man die Decke in der Waschmaschine waschen kann.
- Geliefert wird sie, ich glaube, aus Italien oder Spanien. Die Lieferzeiten sollten allerdings nicht länger als 7 Tage betragen.
- Euch steht ein Ratenservice mit 0 % Zinsen von Klarna zur Verfügung.
- Ihr könnt die Decke 20 Nächte ausprobieren mit einer Geld-zurück-Garantie. Ich habe das Gefühl, die Decke wird nicht zurückgeschickt, und sie eignet sich wunderbar als ein Weihnachtsgeschenk.
Eine weniger gute Decke würde ich euch nicht zeigen. 🙂 Die Decke eignet sich in meinen Augen auch super als Geschenk.
Schweiß und der pH-Wert der Haut
Am Anfang haben wir gesehen, dass die Hautlipide besonders im Winter in Mitleidenschaft gezogen werden.
Kommt dazu noch das Schwitzen in der Nacht, hat die Haut noch mehr Stress und Schwierigkeiten, sich selbst zu reparieren. Was ich nämlich an dieser Stelle nicht nur super wichtig, sondern auch äußerst faszinierend finde, ist der Zusammenhang zwischen Hautbarriere und Schweiß.
Denn wir können die Hautpflegeroutine so anpassen, dass die Hautbarriere gestärkt wird. Das macht aber weniger Sinn, wenn wir in der Nacht schwitzen.
Warum? Schweiß ist nicht einfach nur Wasser. Das ist viel komplexer. Schweiß, den wir auf der Haut haben, kommt aus den ekkrinen Schweißdrüsen, und diese Drüsen sondern eine ganze Mixtur ab.
Die Hauptkomponenten sind zum einen Elektrolyte, also Salze. Da wären wir vor allem beim Natriumchlorid, also Kochsalz – das kennt ihr –, aber auch Kalium, Calcium und Magnesium kommen vor. Daneben hat Schweiß auch andere metabolische Stoffe: Harnstoff, Harnsäure, Laktat und Ammoniak. (hier)
Und ganz spannend: Schweiß enthält antimikrobielle Peptide (insbesondere Dermcidin). Das ist eine natürliche Abwehrsubstanz des Körpers, die Bakterien und Pilze bekämpft, und das ist ziemlich cool.
Aber jetzt wird es weniger positiv:
Das alles, was wir gerade besprochen haben, bezieht sich auf den frischen Schweiß. Wenn der Schweiß gerade frisch abgesondert wird, hat er einen niedrigen pH-Wert. Er ist also sauer, genauso wie unsere Hautbarriere.
Und jetzt kommt das Aber, das ist der Knackpunkt für das nächtliche Schwitzen:
Wenn der Schweiß auf der Haut stagniert, besonders nachts unter der Decke, und dann verdunstet, konzentriert sich der Salzgehalt. Die Wassermoleküle verdunsten weg, aber das Natrium und Chlorid, die Salze, bleiben auf der Haut zurück. (hier)
Und wenn sich diese Salze konzentrieren, steigt der pH-Wert. Das heißt, die Haut wird alkalischer, weniger sauer.
Und in einem alkalischen Milieu funktionieren die Lipid-Enzyme nicht mehr richtig.Die sogenannten Lipasen, die eigentlich die Barrierelipide aufbauen sollen, werden durch den erhöhten pH-Wert gehemmt.
Das heißt, die Lipidstruktur der Hautbarriere wird nicht ordnungsgemäß aufrechterhalten. (hier)
Das Problem mit okklusiven Cremes beim Schwitzen
Vorher haben wir gesagt, dass eine reichhaltige, okklusive, abdichtende Abendcreme bei einer trockenen Haut im Winter mehr als angebracht ist.
Wenn man aber nachts schwitzt, ist eine fetthaltige Creme alles andere als richtig. Sie verschärft noch die Situation.Denn was passiert unter der Okklusion?
Eine okklusive, abdichtende Creme bildet eine Barriere auf der Haut. Sie versiegelt die Oberfläche. Das bedeutet, der Schweiß staut sich unter dieser Cremebarriere auf.
Wenn Schweiß nicht verdunsten kann, konzentriert sich das Salz noch schneller und noch intensiver. Und das alles sitzt auf der Haut unter der Okklusion.
Also: In der feuchten, warmen, luftdichten Umgebung steigt der pH noch schneller an, weil die alkalischen Bedingungen nicht abgebaut werden können.Was bedeutet das für uns in der Praxis? Das heißt, wenn Ihr nachts schwitzt, solltet Ihr keine sehr schweren okklusiven Cremes auftragen, inklusive Vaseline.
Weder direkt vor dem Schlafengehen, noch auf der schweißnassen Haut. Falls nur möglich, solltet Ihr das nächtliche Schwitzen reduzieren:
- die Temperatur im Schlafzimmer anpassen
- eine atmungsaktive Kleidung tragen und auf luftige Bettwäsche achten.
- eine atmungsaktive bzw. eine ventilierende Schlafdecke verwenden, damit der Schweiß in erster Linie nicht mal entstehen kann.
Produktempfehlungen und Kombinationen
Und zum Schluss, wie versprochen, einige Kombinationen von Produkten für die Abendroutine im Winter.
Die Reinigung erfolgt immer, Winter oder Sommer, schonend für die Haut: Am besten auf eine Ölbasis.
Hier könnt Ihr zu folgenden Produkten greifen:
- Reinigungsöle von Balea, Isana, Purito oder Skintegra
- Reinigungsbalms von Geek & Gorgeous oder No Cosmetics
Empfehlenswerte Seren
Ein Serum sollte wie gesagt etliche Fette enthalten.
Verzichtet im Winter auf Seren, die hauptsächlich Feuchtigkeitsmittel wie Glycerin, Hyaluronsäure, Urea, Aminosäuren oder Zuckeralkohol enthalten. Liste von Feuchthaltemitteln hier | Liste von Lipiden hier
Es sei denn, Ihr schichtet gerne, dann tragt ein Feuchtigkeitsserum mit hauptsächlich Feuchtigkeitsmitteln gerne auf, folgt aber mit einem Serum mit Lipiden.
Empfehlenswert wären z.B.:
- Balea Calming Serum (DM)
- Isana Calming Barrier Serum (Rossmann)
- The Inkey List: Hydro Barrier Serum
- MUTI: Calm Down Serum – darauf gibt es noch bis Freitag 20 % Rabatt mit PIA20 (MUTI)
- Byoma: Hydrating Serum
- Hautsache: Barriere Serum (DM)
- Physiogel: Daily Moisture Therapy (das ist ein Serum für eine trockene oder sogar sehr trockene Haut, kann allerdings von allen Hauttypen verwendet werden, Review hier)
- Paula’s Choice: Omega Serum (dieses Serum habe ich mehr als fünfmal mit Sicherheit nachgekauft; Review dazu hier)
Empfehlenswerte Abendcremes
Anschließend kommt eine Abendcreme an die Reihe.
Für eine ölige Haut: Eine leichte Konsistenz mit Lipiden. Das wären etwa:
- Geek & Gorgeous: Hydration Station
- Balea: Barriere Schutzcreme. Diese empfinde ich als sehr leicht. Das ist wahrscheinlich aber ein Borderline zur Mischhaut.
- Skintegra: Cica Cera, eventuell auch für eine Mischhaut, noch leichter TriaLight (eine Übersicht von Skintegraprodukten findet Ihr hier)
- Und mit 0,1 % Retinol: Paula’s Choice Ceramide Enriched Moisturizer. Eine super leichte Textur, die im Prinzip ein Serum darstellt (Alles über empfehlenswerte PC Produkte hier)
Für eine Mischhaut: Eine mittelschwere Konsistenz mit Lipiden haben z.B.:
- Byoma: Reichhaltige Feuchtigkeitscreme
- Byoma: Reparierende Creme
- Dr. Jetske Ultee, eine Feuchtigkeitscreme für normale und trockene Haut mit 5 % Vitamin C, 4 % Niacinamid, 1 % Vitamin E (ausführlich zu Produkten von Dr. Jetske Ultee hier)
- Geek & Gorgeous: Happier Barrier
- Purito: Relief Barrier Moisturizer
- Skintegra: Cica Cera
- Paula’s Choice: Barrier Repair Cream und mit 0,1 % Retinol, womit man sich ein Retinolserum sparen kann.
Für eine trockene Haut:
- Muti Night Cream Plus mit 0.1% Retinol (kein separates Retinolserm nötig) – noch bis zum 12.12. 20% mit Pia20 (muti.de; Review zu Produkten von MUTI hier)
- Isana: Salbe Totes Meer
- Dr. Jetske Ultee: Repair Cream
- No Cosmetics Barrierecreme
- CeraVe: Feuchtigkeitscreme für eine trockene Haut.
- Bepanthol: Reparierende Creme aus der Derma-Pflegereihe.
- Skintegra: Una
- La Roche-Posay: Cicaplast
Falls Euch die Abendcreme doch nicht reichhaltig genug ist, könnt Ihr eine Minimenge an Vaseline hinzufügen. Das heißt, mit der Creme auf der Haut mischen.
Oder aber ein Öl, etwa ein Nachtkerzenöl – im Prinzip jedes Öl, Hauptsache ohne Beigabe von ätherischen Ölen.
Falls die Abendcreme keine hochkonzentrierten Wirkstoffe enthält, könnt Ihr der Creme zwei ölige Seren von The Ordinary beifügen. Das sind Seren mit hochkonzentrierten Antioxidantien – 20% Vitamin C und jeweils 3% Resveratrol und Ferulasäure (alles zu The Ordinary hier), die ich euch gerne ans Herz legen möchte.
Beide haben eine sehr ölige Konsistenz. Also sind im Prinzip Öle mit Antioxidantien. Das sind allerdings nur Produktbeispiele. Der Text könnte noch viel länger werden.
Falls Ihr Fragen dazu habt, meldet Euch bitte gerne in den Kommentaren, und wenn Ihr den Beitrag abends schaut: Schlaft gut. 🙂
Eure Pia

Hi Pia,
mich würde interessieren ob das Hydro Barrier Serum von The Inkey List eventuell auch für die Morgenroutine unter der Sonnencreme geeignet wäre. In Kombination mit einem Aox-Serum. Ich habe empfindliche Haut, der ein „pures“ Aox-Serum schnell zuviel ist.
Liebe Grüße Isa