The Ordinary – Empfehlung und Warnung!

The Ordinary Empfehlungen

Einige von Euch haben gefragt, was ich von The Ordinary (Deciem – affiliate Links*) Pflegeprodukten halte. Der erste Teil meiner Antwort lautet, dass die meisten Präparate sehr gut zusammengesetzt sind. Man findet dort Formulierungen mit hoch konzertierten Wirkstoffen, die man woanders kaum finden kann – zumindest nicht zu diesem unschlagbar günstigen Preis. Und bei den ausgewählten Wirkstoffen handelt es sich ausgerechnet um diejenigen, die für das Aufrechterhalten eines gesunden Hautzustandes förderlich sind. Aber… jetzt kommt der zweite Teil der Antwort:


Produkte von The Ordinary sind potent!

Bei den vielen Diskussionen über The Ordinary vermisse ich einen sehr wichtigen Hinweis: nämlich eine Warnung davor, dass solche starken Konzentrationen der Haut – unter Umständen – mehr Schaden als Nutzen zufügen können. Das kann insbesondere dann vorkommen, wenn das nötige Wissen über die enthaltenen Wirkstoffe nicht vorhanden ist. Gerade weil die Konzentrationen hoch und die Formulierungen recht potent sind, wird nicht jede Haut die einzelnen Seren und deren Kombination problemlos vertragen! Außerdem muss bei der Verwendung von Retinoiden und Säuren täglich ein Sonnenschutz verwendet werden – auch beim Regen und Kälte!

Falls Ihr zu der Gruppe von denjenigen gehört, die sich in der Pflegewelt noch unsicher bewegen, lest bitte zunächst also den Ratgeber für Pflegeanfänger – Dos & Don’ts. Dort beschreibe ich Schritt für Schritt, was Deine Haut braucht und wie eine sinnvolle Pflegeroutine entworfen werden kann. Habt Ihr anhand der Anweisungen in dem Blogpost einen Plan für Eure Pflegeroutine skizziert, liegt Euch jetzt ein Blatt Papier mit Inhaltsstoffen vor, die Ihr morgens und abends benutzen möchtet. Ihr wisst nun, in welcher Reihenfolge diese richtigerweise verwendet werden sollen, dass man für ein Hautproblem zunächst einmal nur einen Wirkstoff einführen soll (etwa Salicylsäure ODER Azelainsäure | Retinol ODER chemisches Peeling, etc.).

Solltet Ihr den Pflegeplan noch nicht entworfen haben und Anfänger in Sachen Hautpflege sein (Wirkstoffe, pH-Werte, Tenside, allergene Inhaltsstoffe, etc.), schlage ich vor, auf The Ordinary zunächst völlig zu verzichten oder nur Feuchthaltemittel zu bestellen. Sonst kann Eure Haut von den potenten Seren irritiert werden. Gehört Ihr hingegen zu den Hautpflege-Profis, werdet Ihr unter The Ordinary Produkten bereits auf den ersten Blick viele Pflegeschätzchen identifizieren können.


The Ordinary – die Qual der Wahl

The Ordinary bietet folgende Produkt-Gruppen an:

  • Antioxidantien
  • Feuchtigkeitsbooster
  • Entzündungshemmende Pflegeprodukte
  • Retinoide
  • Chemisches Peeling.

Unten findet Ihr meine kurze Beschreibung von einigen interessanten Produkten aus den oben genannten Gruppen. Bei Fragen, bitte fragen! Wo angebracht, sind die Präparate mit folgenden Symbolen versehen:

 Besonders licht- und luftempfindliche Wirkstoffe!

 Vorsicht bei empfindlicher Haut!

 Besonders leichte, wasserbasierende Seren. Deine Haut wird sich einige Minuten nach dem Auftrag womöglich trocken anfühlen. Trage anschließend ein Serum oder eine Creme auf Lipidbasis auf (etwa Resveratrol / Ferulasäure, Öle oder Vitamin C Tetra).


1. Antioxidantien

  • Vitamin C Suspension 30% in Siliconen (klick) – die 30-prozentige Konzentration von Vitamin C (Ascorbinsäure) ist sehr hoch und eine Ausnahme auf dem Kosmetikmarkt. Nach dem Auftrag verspüre ich ein leichtes “Kitzeln”, bin mir aber sicher, dass empfindliche Häute dies viel stärker wahrnehmen würden. Zumindest sehe ich das Serum als keinen täglichen Begleiter bei sehr sensitiven Häuten. Hast Du eine empfindliche Haut, möchtest Du stattdessen lieber Ascorbinsäure-Derivate verwenden (Tetra oder MAP, s. unten). Das Vitamin C Serum wurde allerdings nicht auf Wasserbasis, sondern auf Silikonbasis formuliert. So entfällt der saure pH-Wert der Formulierung, der bei einer so hohen Konzentration die Haut definitiv reizen würde. Die Zusammensetzung ist somit viel milder für die Haut (wenngleich weiterhin stark für eine sensitive Haut!). Weil Ascorbinsäure zu den am besten erforschten Wirkstoffen in Pflegeprodukten gehört, eine Reihe von Vorteilen für die Haut hat, eine Antioxidans-Bombe darstellt und oberflächlichen Pigmentflecken bis zu deren Verschwinden helfen kann, ist das Gesichtsserum grundsätzlich sehr empfehlenswert. Gerne kann es auch nur punktuell auf Pigmentflecken aufgetragen werden (auch am Dekolleté und Handrücken). Vorsicht: Das Produkt kann über und unter weiteren skincare Präparaten abrollen. Die Investition in einige Versuche, die beste Kombination herauszufinden, lohnt sich aber. Eine ausführliche Blogreihe zu Vitamin C findet ihr hierKonsistenz: sehr leicht mit einem pudrigen, weichzeichnenden Finish (ähnlich wie das Vitamin C Treatment von PC und das Vitamin C22% von Indeed Labs – hier auf einem Foto dargestellt). Geruch: kein.

  • 20% Ascorbyl Tetraisopalmitat Lösung (klick) (Tetra, Vitamin C Derivat) – diese Form von Vitamin C gehört neben MAP (s. unten) zu den derzeit am besten erforschten Derivaten von Ascorbinsäure. Hier könnt Ihr genau nachlesen, welche Auswirkung auf die Haut Tetra zugeschrieben wird: kurz: Pigmentfleckenreduktion, Hautbefeuchtung, Ankurbelung von Kollagensynthese und Radikalfänger-Funktion. Da das Vitamin C Derivat öllöslich ist, kommt das Produkt in Form eines leichten Öls vor. Das Serum, dem u.a. Jojobaöl, Linolsäure (ester) / Fettsäure und Squalan beigefügt wurden, ist sehr ergiebig: drei kleine Tropfen reichen für das gesamte Gesicht und Hals. Man kann das Produkt mit anderen Ölen mischen oder Seren beifügen. Konsistenz: leichtes Öl. Geruch: kein. Sehr empfehlenswert!

  • 10% Magnesium Ascorbyl Phosphat (klick) (MAP, Vitamin C Derivat) – MAP ist ein weiteres Derivat von Ascorbinsäure, dessen positive Wirkung auf die Haut bislang durch vielversprechende Forschungsergebnisse gedeckt ist. Auf dieser Seite findet Ihr weitere Pflegeprodukte mit MAP, die in der Regel recht teuer ausfallen. Das MAP-Serum von The Ordinary stellt derzeit ein meiner Lieblingsseren dar – es zieht ratz fatz ein, tendiert weder zum Abrollen noch zum Krümeln und versorgt die Haut morgens mit nötigen Radikalfängern. Konsistenz: leichtes Serum, zieht sehr schnell ein. Geruch: kein.

  • Caffeine Solution 5% + EGCG (klick) – das Gesichtsserum enthält zwei Antioxidantien: Koffein und ein Extrakt aus den Blättern von Grünem Tee: Epigallocatechin Gallatyl Glucoside (EGCG). Selbst wenn The Ordinary das Produkt für den angeschwollenen Augenbereich vorsieht, ist das faktisch ein exzellentes allover Antioxidans Serum. Neben Koffein und EGCG enthält das Gesichtsserum antioxidativ wirkende Glutatione und Glycine Soja sowie eine Reihe von Haut befeuchtenden Inhaltsstoffen. Sehr gelungene Zusammensetzung! Konsistenz: sehr leicht. Geruch: kein.

  • Resveratrol 3% + Ferulic Acid 3% (klick) – diese Formulierung enthält insgesamt lediglich drei Inhaltsstoffe: Propanediol, Resveratrol und Ferulasäure (ferulic acid). Damit stellt das Produkt das einzige mir bekannte AOX-Serum dar, wo die zwei ausgezeichneten Antioxidantien: Resveratrol und Ferulasäure so hoch konzentriert vorkommen. Empfehlenswert! Konsistenz: anfangs ölig, zieht jedoch schnell ein. Geruch: ein leichter Eigengeruch, verfliegt schnell.

  • EUK 134 0,1% (klick) Wer hat von diesem Etwas vorher schon mal gehört? Na? Ich auch nicht. Laut Deciem gehört EUK 134 (d.h. ethylbisiminomethylguaiacol manganese chloride = d.h. superoxide dismutase und catalase) zu einem starken Antioxidans mit einer besonderen Eigenschaft: die beiden Enzyme sind nämlich in der Lage, sich selbst zu regenerieren bzw. zu erneuern. Das soll einen dauerhaften Schutz vor freien Radikalen garantieren. Also habe ich mich auf die Suche nach der “Wahrheit” gemacht… und zur Bestätigung dieser These nicht viel gefunden. (Falls Ihr mehr dazu erfahren möchtet, finden Sie eine Beschreibung meiner Recherche weiter unten **). Fazit: Die Vorteile, von denen Deciem spricht, scheint allein von einem der Antioxidantien  – superoxide dismutase  (SOD) – zu kommen und zwar nicht unbedingt durch dessen topische Applizierung, sondern viel mehr die orale Aufnahme als Nahrungsergänzungsmittel. Die Forschungslage zu topischer Applikation von SOD ist recht dünn. Daher werde ich das EUK 134 wahrscheinlich in absehbarer Zeit nicht nachkaufen und u.a. auf Resveratrol/Ferulasäure setzen. Vorsicht: Die Das EUK 134 Serum darf nicht mit Säuren in einer Routine verwendet werden – eventuell muss eine 20-minutige Pause gewährt werden. Konsistenz: etwas öliger als Resveratrol/Ferularsäure, dennoch zieht das Serum recht schnell ein (es ist viel leichter als Linolsäure, s. unten). Geruch: kein.

  • Alpha Lipoic Acid 5% (klick) – Liponsäure ist ein recht unterschätztes Antioxidans. Dabei gehört es zu den stärksten Antioxidantien in Hautpflege und ist inzwischen gut erforscht. Zu den am besten erforschten Wirkstoffen in Pflegeprodukten habe ich Euch bereits in 2014 berichtet. Außerdem weist Liponsäure entzündungshemmende Eigenschaften auf. Die Rolle eines Antioxidans besteht hauptsächlich darin, freie Radikale, die unsere Kollagen und Elastinfaser zerstören, zu neutralisieren. Ausführlich zu freien Radikalen und Antioxidantien in Hautpflege haut neulich Sarah geschrieben. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Das Serum kann die Haut irritieren!  Sogar meine robuste Haut hat nach dem ersten Auftrag mit einem leichten Brennen reagiert. Deshalb sollte man bei einer empfindlichen Haut das Serum nicht solo genießen, sondern es mit einem anderen Pflegeprodukt mischen. Sonst gilt es: Beginne mit einem Auftrag 1x/Woche und beobachte Deine Haut. Konsistenz: ölig, zieht etwas langsamer ein. Geruch: dezenter Eigengeruch, verfliegt schnell.


2. Feuchtigkeitsbooster

  • Buffet – eine Peptid-Mischung (klick) – von diesem Produkt bin ich sehr angetan. Die Peptid-Mischung ist ausgezeichnet! Das Serum enthält “Matrixyl 3,000 peptide complex (with palmitoyl-pentapeptide 35), Matrixyl Synthe’6 peptide complex (with palmitoyl tripeptide-38), Syn-Ake peptide complex (with dipeptide diaminobutyroyl benzylamide diacetate), Relistase peptide complex (with acetylarginyltryptophyl diphenylglycine), Argirelox peptide complex (with acetyl hexapeptide-8, pentapeptide-18), Probiotic complex (with lactococcus lactis lysate), in a base of 11 skin-friendly amino acids and multiple hyaluronic acid complexes.” Laut TO sollte die Gesamtmenge dieser Wirkstoffe 25% (by Gewicht, natürlich :)) ausmachen. Hinzu kommen sehr gute Feuchthaltemittel wie Trehalose, Fructose, Glucose, Maltose, Urea, Sodium PCA, PCA und Sodium Lactate und Hyaluronic Acid. Sollen die hier enthaltenen Peptide, bezüglich welcher glaubwürdige Studien teilweise noch auf sich warten lassen, keine ausgeprägte, faltenreduzierende Wirkung aufweisen, ist die Feuchtigkeitsspende zweifelsohne gegeben (mehr zu Feuchthaltemitteln und dehydrierter Haut findet Ihr hier). Und weil das Produkt sehr feuchtigkeitsspendend ist und glücklicherweise auch eine sehr leichte, angenehme, fast wässrige, Konsistenz hat, wird es wohl zum Dauergast in meinem Badezimmerschrank werden. Konsistenz: sehr leicht, wässrig. Geruch: kein. 
  • Natural Moisturizing Factors (klick) – ein fantastisches Feuchtigkeitsserum! Es enthält hauptsächlich hauteigene Feuchthaltemittel, darunter eine lange Reihe von Aminosäuren wie Buffet, plus viele weitere Feuchtigkeitsbooster. Anders als Buffet enthält der Moisturizer keine Peptide. Dafür ist er günstiger. Konsistenz: sehr leicht, nicht wässrig. Geruch: kein. 
  • 10% Niacinamide + 1% Zink (klick) – wer das teure Niacinamid Serum von Paula’s Choice (hier beschrieben) nicht kaufen möchte, der macht mit dem Erwerb dieses Gesichtsserums sicherlich nichts falsch. Niacinamid (B3) sorgt für ein ebenmäßiges Hautbild und ist feuchtigkeitsspendend. Die Kombination von B3 und Zink (zinc pyrrolidone carboxylic acid/zinc PCA) verstärkt außerdem dessen entzündungshemmende Wirkung. Das Serum eignet sich daher sowohl für diejenigen von Euch, die gegen Hyperpigmentierung (Pigmentflecken) kämpfen als auch diejenigen, die unter Akne leiden. Ein gutes Allrounder, trotz nur zwei Wirkstoffe! Auch eignet sich das Serum, wie auch viele Wirkstoffseren von The Ordinary, sehr gut zum Mischen mit anderen PflegeproduktenKonsistenz: nicht wässrig, sondern etwas dickflüssiger, dennoch sehr leicht (ähnlich wie das Hyaluronic Acid Serum, s.unten). Geruch: kein.
  • Hyaluronic Acid 2% + B5 (klick) – wenn Ihr auf der Suche nach einem günstigen Serum mit Hyaluronsäure (hier in Salz-Form) seid, könnt Ihr dieses Produkt zum Testen bestellen. Neben Hyaluron enthält das Serum vier weitere Feuchthaltemittel: Glycerin und Panthenol sowie Pentylenglycol und Propanediol. (mehr zu Hyaluronsäure findet Ihr in diesem Beitrag). Vorsicht: Tendenz zum Abrollen, daher eher ein Abendbegleiter. Konsistenz: etwas dickflüssiger (ähnlich wie die des Niacinamid Serums, s. oben), es zieht dennoch recht schnell ein. Geruch: kein.


3. Entzündungshemmende Pflegemittel

  • 10% Azelaic Acid (klick) – leidet Ihr unter Akne oder Rosazea, kann der Einsatz des Wirkstoffes Azelainsäure in Eurer Pflegeroutine von Nutzen sein. Er wirkt nämlich sowohl antibakteriell als auch entzündungshemmend (mehr dazu findet Ihr in diesem Beitrag von Sarah). Das Pflegeprodukt enthält 10% Azelainsäure. Weitere Präparate mit Azelainsäure auf dem Markt sind derzeit etwa Skinoren (15% und 20%, beide verschreibungspflichtig) oder das 10% Multicorrection Treatment von Paula’s Choice (hier beschrieben). Vorsicht: der einzige Minuspunkt ist die Tendenz zum Abrollen (was bei PC nicht vorkommt). Konsistenz: extrem leicht, zieht praktisch sofort ein, nicht wässrig. Geruch: kein.
  • Salicylic Acid 2% Solution (klick) – dabei handelt es sich um einen Toner mit entzündungshemmend und leicht peelend agierender Salicylsäure. Die Konzentration von 2% ist nicht als gering einzuschätzen; Anfänger sollten mit 1% beginnen (zu finden etwa bei Paula’s Choice). Hinweis: Der Toner basiert auf Hamamelis Virginiana Wasser (witch hazel). Wasser ist kein Extrakt, hier stellt sich also die Frage nach dem Alkoholgehalt nicht. Zu Konsistenz und Geruch kann ich selbst nicht beitragen, da ich das Produkt noch nicht getestet habe.
  • Rose Hip Oil (klick) (100% organic, cold-pressed) – das Hagebuttenöl habe ich bei meiner letzten Bestellung bei Deciem in mein Einkaufskörbchen geworfen. Inspiriert hat mich dazu auf Instagram die liebe @guter_stoff . In der Tat sind die Eigenschaften des Öls besonders: Nicht nur ist ein kalt gepresstes Hagebuttenöl reich an Antioxidantien (Vitamin C, E, und A), sondern auch an hauteigenen Lipiden (Fettsäure). Auch agiert das Hagebuttenöl entzündungshemmend, was es zu einer guten Alternative für unreine Haut bzw. bei Akne macht. Dennoch ist zu bemerken, dass die Wirkung des Öls definitiv geringer ist als die von Seren mit hochkonzentrierten Wirkstoffen. Falls Ihr jedoch Öle mögt, wäre das eins, das in Erwägung gezogen werden soll und das Eure Abendroutine abschließen kann.  Bei meiner nächsten Bestellung werde ich auch das Marulaöl mitnehmen. Konsistenz: mittel-leichtes Öl. Geruch: typisch Hagebuttenöl.
  • Squalan (klick) – … geht’s immer! Allein aufgetragen oder gemischt mit anderen Produkten; ölige Substanz, die unsere Lipidschicht wunderbar verdichtet! Konsistenz: sehr ölig, Geruch: kein.


4. Retinoide

  • Granactive Retinoid 2% Emulsion (klick) – Retinoid ist ein Oberbegriff für Retinsäure und derer Derivate (mehr zu Retinoiden findet Ihr in diesem Beitrag). In diesem Präparat sind zwei Retinoide enthalten: (1) Hydroxypinacolone Retinoate und (2) verkapseltes Retinol. Von der Stärke her ist das Serum, wie The Ordinary selbst angibt, weniger potent als 1% Retinol und irritiert die Haut entsprechend weniger. Die exakte Menge von beiden Retinoid-Arten ist schwer einzuschätzen. Wirkt es aber? Forschung zu Hydroxypinacolone Retinoate ist noch in Ansätzen, obwohl durchaus von positiven Erwartungen geprägt. Insbesondere in Kombination mit Retinol sollte der Ester von Retinsäure gute Ergebnisse auf die Hautaufhellung und eine beschleunigte Kollagensynthese bringen (s. etwa hier, wo Retinol jedoch höher als bei The Ordinary Produkt konzentriert war). Wer sich erst an Retinoide herantastet, kann das Produkt durchaus – wenngleich vorsichtig – ausprobieren. Hydroxypinacolone Retinoate wird übrigens auch in dem Vitamin A Serum von Dr. Jetske Ultee (hier) und im BiRetix Gel eingesetzt. Konsistenz: sehr leicht, “milchig” (nicht wässrig und nicht gelig) – die leichteste Konsistenz von allen TO Retinoiden. Geruch: dezenter Eigengeruch, verfliegt schnell.
  • Granactive Retinoid (klick) in Squalan (2% oder 5% Konzentration) – in dieser Formulierung findet man das bereits oben erwähnte Vitamin A Derivat Hydroxypinacolone Retinoate als einzige Form von Retinoiden. Auch wenn die Studien zur Wirkung des Derivates noch keine Erfolgsgeschichte schreiben, schaden würde jedoch das Retinoid in Squalan nicht. Vorsichtig bei der Applizierung ist jedoch geboten, da bereits eine 2-prozentige Konzentration die Haut irritieren kann. Bitte, beginnt nicht mit einer 5%-Produkt!. Während die oben aufgelistete Granactive Retinoid als eine Emulsion auf Wasserbasis formuliert ist (spricht: die Konsistenz recht leicht ist), ist das Granactive Retinoid in Squalan wasserfrei (sprich: die Konsistenz ist ölig). Konsistenz: ölig. Geruch: kein.
  • Retinol 1% (klick) in Squalan – mit 6€ gehört das Retinol Präparat zu den günstigsten, stark konzentrierten Retinol Produkten auf dem Markt. Es wäre sicherlich als fantastisch zu bezeichnen, wenn Deciem ein paar Anti-Irritaten beigefügt hätte. Das ist weder in diesem noch in den geringer konzentrierten Retinol Pflegeprodukten (s. oben) der Fall. Hier hat Paula’s Choice die Nase vorn, was die Formulierung (und die luftsichere Verpackung!) anbelangt. Dafür ist der Preis der PC-Produkten kostenintensiver. Vorsicht: sehr starke Konzentration für Profis! Konsistenz: sehr ölig. Geruch: kein. (Hinweis: die EU arbeitet gerade intensiv daran, die zugelassenen frei verkäuflichen Retinolprodukte auf 0,3% zu reduzieren. Nicht ohne Grund).
<strong><noscript><img src= VORSICHT
Bei der Verwendung von Säuren (sauer formuliertes Vitamin C, chemisches Peeling) und Retinoiden musst Du täglich – auch im Winter und beim Regen – einen guten Sonnenschutz tragen! Sonst sind (unter anderen) Pigmentflecken vorprogrammiert! (Eine Liste mit guten Sonnenschutzcremes findest Du etwa hier).


4. Chemische Peelingmittel

  • Lactic Acid (Milchsäure) (klick) (5% und 10%) – Milchsäure agiert sowohl als Peeling als auch als (hauteigenes) Feuchtigkeitsmittel. So könnte man annehmen, dass man mit diesem Serum zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würde. Leider zeichnet sich die Formulierung durch einen sehr starken Geruch aus, der auch nicht sofort verfliegen möchte. Da es auf dem Markt sehr wenige gut formulierte Produkte mit höher konzentrierter Milchsäure gibt (alternative Produkte mit Milchsäure findest Du hier), und die Seren von Deciem somit zu begrüßen sind, ist das Produkt grundsätzlich empfehlenswert (sofern Deine Nase auf unangenehme Gerüche nicht extrem empfindlich reagiert). Konsistenz: sehr leicht, gelig – fast wässrig. Geruch: stark und unangenehm.
  • Glycolic Acid 7% Toning Solution (klick) – der Toner enthält eine mittelstarke Konzentration von Glykolsäure mit einem moderaten pH Wert von 3,5-3,7. In diesem Fall hat The Ordinary auf das Prinzip einer möglichst knappen INCI-Liste verzichtet und in das Wässerchen eine Reihe von Feuchthaltemitteln reingepackt: Aminosäure, Glycerin, Sodium PCA, Zuckeralkohole und Urea sind mit dabei. Die Tonic Solution (in einer 240ml Flasche) ist eine gute Lösung insbesondere für diejenigen, die nicht Schichten mögen, welche also auf ein extra Serum mit AHAs verzichten wollen. Du solltest dich jedoch entweder für diesen Toner oder für ein anderes AHA-Produkt (Creme oder Serum) entscheiden. Zwei AHA Produkte sind zu viel! AHA-Anfänger sollten den Toner 1x/ Woche auftragen und die Haut beobachten. Zu Konsistenz und Geruch kann ich selbst nicht beitragen, da ich das Produkt noch nicht getestet habe. 
  • AHA 30% + BHA 2% Peeling Solution (klick) – das chemische Peeling setzt sich aus einem Mix von Alpha Hydroxysäuren (AHAs) zusammen: 1) Glykolsäure (glycolic acid), 2) Milchsäure (lactic acid), 3) Weinsäure (tartaric acid) und 4) Zitronensäure (citric acid). Es handelt sich um eine Gesichtsmaske, die bis zu 10 Minuten am Gesicht verbleiben darf. Da der pH-Wert von 3,6 nicht allzu niedrig ausfällt, könnten es robuste Häute ausprobieren. Einer empfindlichen Haut würde ich davon hingegen stark abraten. Außerdem würde ich die Maske denjenigen nicht unbedingt empfehlen, die AHAs ohnehin schon regelmäßig verwenden – in diesem Fall braucht man keine zusätzliche, stark konzentrierte AHA-Maske. Persönlich sehe ich es eher als ein Treatment gegen Pigmentflecken als eine allover Maske. Eine überpeelte Haut ist eine geschädigte Haut! Konsistenz: wässrig. Geruch: kein.

<strong><noscript><img src= VORSICHT
Falls Du mehrere Produkte von TO zugleich erworben hast, führe immer ein neues Präparat auf einmal in Deine Routine ein: das gilt insbesondere für Retinoide und chemisches Peeling. Sonst kannst Du Deine Hautbarriere beschädigen.

The Ordinary Swatches


The Ordinary und die leidigen Pipettenflaschen

Zum Schluß möchte ich auf das Problem der Verpackung hinweisen. Viele Deciem Produkte befinden sich in Pipettenflaschen. Dadurch kommen Wirkstoffe (insb. Antioxidantien und Retinoide) bei jeder Öffnung mit Licht und Luft in Verbindung. Und das wird deren Wirksamkeit negativ beeinflussen. Dass Deciem das Pipettensystem nicht nur im Falle der günstigen The Ordinary Produkte, sondern auch der kostenintensiven NIOD-Präparate anwendet, ist recht unverständlich. Wie kann man dem entgegenwirken?

  • Pumpverschluß eines anderen Produktes aufsetzen (diese kluge Idee hat auf Instagram Haparta.skincare hier gezeigt).
  • Einen Tropfring einsetzen – ausführliches findet Ihr in diesem Post von Nikkita!
  • Jeweils eine Flasche für ein Hautproblem anwenden und schnell aufbrauchen (anstatt sechs unterschiedliche Seren auf einmal aufmachen – mea culpa).
  • Auf Antioxidantien und Retinoide anderer Firmen setzen, die airlose Pumpflaschen verwenden. 
  • Habt Ihr noch eine Idee?

Mit einer Bestellung direkt bei Deciem habe ich bislang die beste Erfahrung gemacht – anders als etwa bei ASOS, sind auf der Deciem / The Ordinary Homepage (affiliate*) alle Produkte erhältlich und die Lieferzeit beträgt etwa fünf Tage.


Wie ist das Verhältnis zwischen Euch und Deciem / The Ordinary? Habt Ihr die Produkte bereits ausprobiert und könnt uns dazu Eure Meinung sagen? Gibt es Seren, die Ihr empfehlenswert findet und welche, die gar nicht gehen? Sharing is caring! 🙂

Eure Pia

Eine genaue Auflistung von allen Inhaltsstoffen findet Ihr auf der Homepage von The Ordinary*.


* Bei Links zur Deciem-Homepage handelt es sich um affiliate Links. Wollt Ihr die Produkte ohnehin bestellen und tut Ihr das von meinem Blog aus, kommt mir ein kleiner Prozentsatz davon zu. Das deute ich als Zeichen Eurer Zufriedenheit mit den hier angebotenen Inhalten und danke Euch dafür. 🙂


<strong><noscript><img src= Ergänzung zu EUK 134
Meine Recherche zu EUK 134 ergaben, dass das EUK 134 in allermeisten Fällen in Bezug auf dessen orale und nicht topische Verwendung analysiert wurde. Dementsprechend soll es bei Parkinson, Alzheimer und Diabetes Typ II gute Resultate erbracht haben. Suche im google scholar zu einer topischen Anwendung von EUK 134 ergaben hingegen… nicht viel. Im Zeitraum von 2013 bis 2017 tauchte EUK 134 nur ein Mal auf und zwar mit einem Verweis auf zwei Studien von 2004. Und diese zwei Studien scheinen derzeit die einzigen auf dem Markt zu sein, die sich mit EUK 134 als kosmetischer Wirkstoff auseinander gesetzt haben. In beiden Papieren wird die antioxidative Wirkung von EUK 134 sowohl in vivo als auch in vitro bestätigt – demnach schützt die Substanz menschliche Zellen vor freien Radikalen nach einer UVA und UVB Strahlung gleichermaßen. Sehr schön. Leider wurden beide durch das Forschungsteam der Kosmetikfirma Estee Lauder durchgeführt, die EUK 134 in eigenen Produkten verwendet. Also habe ich Deciem auf Facebook nach unabhängigen und neueren Forschungsergebnissen zu EUK 134 gefragt. Die Antwort, die ich am 4. Dezember erhielt lautete: “EUK 134 is a proprietary compound owned by Lucas Meyer. Truly independent research on proprietary technologies almost never exists because such technologies are not commodities and there is no incentive for unpaid parties to conduct such research. Paid independent research is available and we are happy to share them with you if you DM us.” Kurz: weil EUK 134 ein Eigentum der Firma Lucas Meyer darstellt und es sich dabei weniger um Inhaltsstoffe wie eine Herstellungstechnologie handelt, haben unabhängige Forscher keinen Anreiz, Studien hierzu durchzuführen. Sollte ich die “bezahlten unabhängigen” Studien von Deciem erhalten wollen, soll ich mich bei denen per PN melden. Das habe ich auch gerne gemacht und warte auf die Antwort. Sobald diese gekommen ist, werde sie mit Euch an dieser Stelle teilen… Lange Rede, kurzer Sinn: EUK 134 scheint viel versprechend zu sein. Eine unabhängige Forschung hierzu wird wohl jedoch nie stattfinden, weil die technologische Substanzenverbindung in den Händen einer Privatfirma ist.   |   Da aber EUK 134 aus superoxide dismutase (SOD) und catalase besteht und SOD als in vielen Pflegepräparaten als Antioxidans eingesetzt wird, habe ich mich auf die Suche nach Studien zur topischen Applizierung von SOD gemacht. Leider sind glaubwürdige Quellen hierzu ebenfalls sparsam. Ein guter Artikel von 2017 verweist auf einige Forschungsergebnisse, in den die antioxidative Wirkung von SOD nach topischer Anwendung tatsächlich nachgewiesen wurde. Hier wird auch darauf hingewiesen, dass SOD trotz recht großer Moleküle die Haut durchaus penetrieren kann. Warum dem so ist, werden wohl weitere Studien entschlüsseln müssen. Ansonsten fand ich einen Aufsatz zu zahlreichen antiaging Vorteilen für aus einer topischen Anwendung von superoxide dismutase, der allerdings von einem Mitarbeiter des französischen Herstellers  Bionov verfasst wurde.Und Bionov verkauft u.a. SOD. Fazit: Als Nahrungsergänzungsmittel scheint superoxide dismutase tatsächlich eine Reihe von Vorteilen zu haben – auch für die Haut, da sie oral aufgenommen antioxidativ und entzündungshemmend agiert. Die Forschung zu topisch aufgetragener Resultaten aus der Anwendung von superoxide dismutase  sind zwar viel versprechend, jedoch derzeit noch nicht 100% überzeugend. Sollte jemand von Euch über weitere Studien verfügen, die unsere Sicht auf SOD und EUK 134 ändern können, wäre ich für deren Nennung sehr dankbar!
  

Dezember 12, 2017
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27 Comments

  • Reply Maria

    Wie immer ein sehr interessanter und hilfreicher Artikel, danke Pia 🙂

    Dezember 13, 2017 at 8:22 pm
    • Reply [email protected]

      Das freut mich, liebe Maria. Gerne!

      Dezember 13, 2017 at 8:49 pm
  • Reply siesn

    Hallo Pia,
    vielen Dank für diese Übersicht!! 🙂
    Ich habe momentan das Nia+Zink in Gebrauch, aber noch 3-4 andere Produkte (teils mit deinen Empfehlungen zur GSW) von TO im Schrank stehen- wusste aber bis jetzt nicht genau was es genau bewirkt bzw. wann ich es am besten anwende. Jetzt habe ich einen besseren Überblick 😉
    Vielen Dank!
    LG siesn

    Dezember 14, 2017 at 7:21 am
    • Reply [email protected]

      Oh, das freut mich sehr! Hättest Du vielleicht noch Vorschläge, wie man den Beitrag ergänzen kann? Ist alles klar, oder fehlen noch Informationen, die für die TO Benutzer von Relevanz sein könnten? Ich habe den Post mehrfach geändert, da mir immer wieder etwas eingefallen ist, und dadurch wahrscheinlich den Blick verloren…

      Dezember 15, 2017 at 6:25 am
  • Reply Sarah

    Hallo Pia,

    diesen Artikel habe ich mir direkt mal als Ressource abgespeichert, steckt er doch so voller hilfreicher Informationen und vermutlich kann man ihn immer wieder lesen und findet jedes Mal einen neuen spannenden Aspekt!!
    Vielen Dank für deine Mühe und das kritische hinterfragen. Ich nutze TO sehr selektiv. Aber das macht man vermutlich mit jeder Pflegemarke, weil einfach nie alles perfekt zu einem selbst passen wird. Man sucht sich ja irgendwie immer das aus, was Sinn macht und funktioniert. So ist das bei TO für mich zb das 1% Retinol. Demnächst möchte ich noch das resveratrol/ferulasäure Serum testen und sicher wird angesichts der verträglichen Preise noch das ein oder andere im Warenkorb landen 😉

    Viele liebe Grüße,
    Sarah

    http://www.eattraincare.com

    Dezember 14, 2017 at 7:34 am
    • Reply [email protected]

      Liebe Sarah, dass Du meinen Post abspeicherst, ist mir eine große Ehre. 🙂
      Aber ja, ich sehe es genauso wie Du: Mit TO stehen uns diverse Produkte zur Verfügung, die man selektiv, je nach Hautbedarf, wählen kann. Irgendwann wissen wir alle, welche wir mögen und welche für uns gar nichts tun. Derzeit herrscht ein Hype, der sich meines Erachtens insbesondere für empfindliche Häute recht ungünstig erweisen kann.
      Ich grüße Dich herzlich und beneide Euch gerade für den Schnee… in Berlin ist immer noch Pustekuchen! Pia

      Dezember 15, 2017 at 6:23 am
  • Reply frollein_ungeschoent

    Liebe Pia,
    erstmal Chapeau und wirklich größten Dank für diesen Artikel. Man mag sich den Aufwand und all die Mühen nicht vorstellen, die Du in diesen Artikel gesteckt hast – also nochmals Danke! Mir hat er sehr geholfen, mich interessieren beispielsweise die Feuchtigkeitbooster sehr und nun verstehe ich auch, wieso die Produkte wie wirken. Mir hat das bei vielen Bloggern gefehlt – sie halten das Produkt auch und loben es, aber können die Wirkung nicht beschreiben…Besonders erschreckend fand ich, wie selbstverständlich und auch sorglos mit Retinol umgegangen worden ist.
    Liebste Grüße und alles Liebe!
    Gamze

    Dezember 14, 2017 at 7:59 am
    • Reply [email protected]

      Ich habe inzwischen Nachrichten von Instagramerinnen bekommen, dass sie von einem hochkonzentrierten Serum Irritationen bekommen haben. Natürlich! 🙁
      Inzwischen hat sich die Welt der Beautyblogger ausdifferenziert: Es gibt Beautyblogger und Skincareblogger. Nicht alle müssen über alles berichten – z.B. Beautyblogger über Skincare und umgekehrt. Das finde ich persönlich sehr gut. Denn Blogs sind inzwischen nicht nur reines Hobby mit schönen Bildern, sondern zum Teil ernsthafte Informationsquelle – bzw. es soll heißen: als ernsthaft genommene Informationsquelle. Und da tragen die Verfasser schon eine Verantwortung. In meinen Augen sogar eine große Verantwortung dafür, wie sie mit den Sachen, über welche sie schreiben, umgehen. Falls die Zeit für Recherche fehlt, lass mal ein Serum sein, dass dir zugeschickt wurde oder sage dem Unternehmen ab…. Naja. Liebste Grüße, meine liebe Gamze! 🙂

      Dezember 15, 2017 at 6:19 am
  • Reply Veronika

    Hallo Pia,
    vielen Dank für diesen mehr als umfassenden Artikel, besser geht es nicht!
    Eine Anmerkung habe ich: ich hatte von TO das Lactic Acid 5%, und bei mir hatte es keinerlei Geruch, weder im positiven noch im negativen Sinn. Ich benutze ausschließlich unbeduftete Produkte (das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört), weil ich auf die meisten Düfte heftig reagiere, und ein wie auch immer gearteter Geruch wäre mir aufgefallen. Meine Benutzung des Produktes ist allerdings schon ein paar Monate her, vielleicht hat sich ja was geändert?
    Ansonsten nochmal Danke für die viele Arbeit, die so ein Artikel macht, Kaffee ist unterwegs☕️🙂
    Liebe Grüße,
    Veronika

    Dezember 14, 2017 at 9:25 am
    • Reply [email protected]

      Danke für den Kaffee, war lecker! 🙂 Milchsäure hat immer einen Geruch. Auch wenn ein Produkt parfümiert ist, kann man es trotzdem immer noch herausriechen. Sehr komisch, dass Dir das LA nicht negativ aufgefallen ist. Das kann aber, überlege ich gerade…, an der geringeren Konzentration liegen: Ich hatte 10%. Du sprichst ja von 5%. Da ist der Geruch natürlich weniger mächtig… Vielleicht sollte ich darauf in dem Post hinweisen, denn an sich ist das Serum sehr empfehlenswert! Danke, liebe Veronika!

      Dezember 15, 2017 at 6:13 am
  • Reply Kosmetikmaus

    Wow, erstmal vielen Dank für Deine Mühe und Arbeit die Du in den Artikel gepackt hast. Genau so eine Beitrag/Auflistung mit Review dazu habe ich gesucht, Daumen hoch.
    Ich habe schon einige TO Produkte probiert, Niacinamid habe ich zb nicht vertragen, ich habe Pickel davon bekommen.
    Gerne mag ich aber Alzelaic Acid und das Rose Hipp Öl.
    Als nächstes möchte ich Retinol probieren, wobei ich jetzt immer noch nicht weiß, welches ich nehmen soll.
    LG Tina

    Dezember 14, 2017 at 10:51 am
    • Reply [email protected]

      Falls Du keine öligen Substanzen magst, dann die auf Wasserbasis – Emulsion. Die Retinolprodukte auf Squalan-Basis sind recht reichhaltig. Sie würden aber wiederum das Öl ersetzen…

      Dezember 15, 2017 at 6:10 am
  • Reply Dani

    Hallo Pia,
    Vielen Dank für den Artikel. Da sehe ich auch ein bisschen die Gefahr bei Deciem. Es wird wenig über die Produkte aufgeklärt und momentan halten auch You Tuber die Sachen in die Kamera, die ein sehr junges Publikum haben. Ja und die schmieren sich dann mit 18 Retinol ins Gesicht oder AHA, aber für einen guten Sonnenschutz fehlt Ihnen dann das Geld bzw. haben sie keinen Bock. Von NIOD habe ich das CAIS, das Hyaluronsäure Serum und das Serum für die Augen ausprobiert. Alles recht teuer und keinerlei Effekt gehabt. Hätte ich zwar bis jetzt bei noch keinem Hyaluronsäure Serum, aber auch die anderen beiden haben nichts für meine Haut getan. Da bleibe ich bei Hydroxy und Paula’s Choice und ab und zu mal was von TO.
    Liebe Grüße Dani

    Dezember 14, 2017 at 12:02 pm
    • Reply [email protected]

      Liebe Dani, danke für Deine Einschätzung. Die Youtuber habe ich nicht gesehen, davon allerdings schon mal gehört. Das ist natürlich eine Katastrophe, fall die Influencer eine große Reichweite haben…

      Dezember 15, 2017 at 6:09 am
  • Reply Elisabeth

    Sehr interessanter Beitrag liebe Pia. Zur Zeit habe ich nur das niacinamide und das Vitamin C 30% in Verwendung und mag beide recht gerne. In meinem Schrank warten jedoch noch das Rosehip Öl sowie das resveratrol und das EUK, bin schon sehr gespannt, v.a. da du das Resveratrol jetzt so lobst. Eine Frage hätte ich noch: Wann/Wie benutzt du denn die 30% Vitamin C Suspension? Eher am Anfang der Routine oder eher am Ende?
    Viele Grüße 🙂

    Dezember 15, 2017 at 9:33 am
    • Reply [email protected]

      Hallo Elisabeth, das ist eine sehr gute Frage, denn das Produkt macht diesbezüglich tatsächlich Schwierigkeiten. Auf der einen Seite möchte ich, dass ein Vitamin C als erstes auf die Haut kommt, damit es seine tolle Wirkung möglichst effizient entfalten kann. Auf der anderen Seite ähnelt die Konsistenz des Serums einem Prime – da käme nur ein Sonnenschutz oben drauf. Daher verwende ich es entweder morgens nach dem Serum mit Koffein und Grünem Tee und vor einem Sonnenschutz oder abends nach einem leichten Serum als letzter Schritt. Danach kommt nur etwas unter den Augen.
      Wie machst Du das?

      Dezember 15, 2017 at 6:02 am
      • Reply Elisabeth

        Ich bin genauso unschlüssig wie du. Zur Zeit benutze ich es wie ein Vitamin C Serum als 1. Schritt nach der Reinigung, habe es beim Vitamin C von indeed labs damals genauso gemacht, das ja auch in Silikon war. Das funktioniert ganz gut, meine es auch bei Steffi von @skincareaddicted auf instagram so gesehen zu haben. Dennoch bin ich mir dann immer etwas unschlüssig,ob die Sachen die ich danach auftrage denn nun auch so einziehen, wie sie sollen. Habe jedoch bisher nichts degrleichen festgestellt.
        Viele Grüße 🙂

        Dezember 17, 2017 at 10:51 am
  • Reply LindaLibraLoca

    Ich habe noch nichts ausprobiert, aber schon eine Wunschliste. Und zwar würde ich mich nicht als Anfänger beschreiben, aber eine so gut ausformulierte und übersichtliche Liste ist auch für “Fortgeschrittene” sehr hilfreich. Vielen Dank dafür!
    LindaLibraLoca kürzlich veröffentlicht…pixi Pat Away Concealer Base – To tattoo or not to tattooMy Profile

    Dezember 15, 2017 at 1:32 pm
    • Reply [email protected]

      Lieben Dank! Der Spagat zwischen Berichten für Anfänger und Fortgeschrittene ist eine Kunst an sich, oder ? 🙂 Liebste Grüße!

      Dezember 16, 2017 at 9:06 pm
  • Reply Shalely Hamburg

    Vielen vielen Dank für diesen Post. Im Prinzip finde ich the ordinary super, aber ich war immer total unsicher, was ich kombinieren soll.
    Im Moment benutze ich das Hyaluronic acid Serum, was mir sehr gut gefällt. Und ein Vitamin C Serum gegen meine Pigmentflecke, was mich vom Ergebnis her aber nicht so richtig überzeugt.
    Ich glaube ich werde einfach mal auf Niacinamid umsteigen. Da könnte ich dann auch gleich mein Kinn mit zu Leibe rücken, wo immer wieder Pickel auftreten.
    Viele liebe Grüße

    Dezember 16, 2017 at 2:45 am
    • Reply [email protected]

      Pigmentflecken brauchen Zeit… Auch sollte das Vitamin C recht nah an die Haut kommen – am besten als erstes Produkt nach der Reinigung oder nach einem sehr leichten Serum. Verwendest Du das so und zwar schön länger? Niacinamid ist aber auch ein tolle Anti-Pigment-Kämpfer!

      Dezember 16, 2017 at 8:40 pm
  • Reply Andrea

    Liebe Pia, so ein toller Beitrag wieder von Dir, danke dafür! Absolut informativ und ich habe ihn mir bereits abgespeichert. Ich möchte mich im nächsten Jahr endlich mal näher mit der Marke beschäftigen, aber man liest immer recht zwiegespalten über einige Produkte und bei mir traten zusätzlich noch einige Unsicherheiten auf, was ich womit sinnvoll kombinieren kann. Dein Post wird mir bei einem künftigen Einkauf sehr helfen, toll! Wünsche Dir einen schönen 3. Advent, liebe Grüße

    Dezember 16, 2017 at 4:55 am
    • Reply [email protected]

      Liebe Andrea, das freut mich sehr. Falls Du dazu noch Fragen hast, kannst Du sie hier immer stellen!
      Gute Nacht! Pia

      Dezember 16, 2017 at 9:06 pm
  • Reply Mavie

    Habe mir den Beitrag auch abgespeichert, danke für deine Mühe! 🙂 Nutze seit einem Jahr verschiedene Säuren und seit kurzem auch Retinol von TO, bin also kein Anfänger mehr, aber teilweise trotzdem noch überfragt. Woher weiß man, ob man seine Haut zu viel oder zu wenig peelt?

    Dezember 17, 2017 at 12:51 am
  • Reply Valandriel Vanyar

    Toller Beitrag! Ich mag TO sehr, weil die einfach so bezahlbare Produkte haben und mir PC einfach zu teuer ist. In meinem Blogbeitrag habe ich aber auch hin gewiesen, dass TO nichts für 0815 Drogeriekundschaft ist und man sich besser einlesen sollte – beachten leider nicht alle.

    LG Valandriel
    Valandriel Vanyar kürzlich veröffentlicht…[Haarbande] Gekordeltes – Eine FrisurenauswahlMy Profile

    Dezember 17, 2017 at 5:33 pm
  • Reply Sandra

    Liebe Pia,
    ich bin beim Googeln nach spezifischen Hautpflegethemen schon öfter bei Dir gelandet und nun wieder, nachdem ich vor meiner TO-Bestellung saß und etwas Hilfe benötigte. Wirklich ein sehr informativer, ausführlicher Artikel, danke!
    Hast du vielleicht Tipps, womit man das 0,2%ige Retinol in Squalanen mischen könnte, um das Irritationspotential zu mindern? Gibt es bestimmte Inhaltsstoffe, die dafür besonders geeignet sind oder reichen hautberuhigende Feuchtigkeitscremes und Pflanzenöle aus?
    Liebe Grüße
    Sandra

    Januar 13, 2018 at 7:15 pm
    • Reply [email protected]

      Liebe Sandra, ich freue mich, bei Deinen Hautpflegefragen helfen zu können. 🙂 Das Retinolprodukt kannst Du, genau wie Du es angegeben hast, sowohl mit einer Creme ohne Aktivstoffe oder eben mit Pflanzölen mischen.
      Viele Grüße, Pia

      Januar 15, 2018 at 2:13 pm

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