Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50

Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50

Vor einigen Wochen hat mich eine super nette Bloggerin Kyra von Kyra’s Welt auf zwei  Produkte von Neoretin aufmerksam gemacht: Neoretin Discrom Serum und Neoretin Discrom Sonnenschutz.  Da die INCI-Listen gut aussahen, habe ich mir den Sonnenschutz bestellt und inzwischen leer gemacht. Unten findet Ihr eine (sehr) ausführliche Review dazu.


Nach der Lektüre des Herstellertextes zu Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50, kann einem die Creme als “inhaltsstofflicher” Wunder vorkommen.

Neoretin ist die neue Wunderwaffe im Kampf gegen Hyperpigmentierungen. Durch die Kombination zweier innovativer Technologien, RetinSphere Technology und Whitening Booster System, erzielt Neoretin maximale  Effektivität bei maximaler Verträglichkeit. Eine schnell einziehende Tagescreme mit integriertem Lichtschutzfaktor (SPF 50) reduziert vorhandene Pigmentflecken, inhibiert nachweislich die Melaninproduktion und verhindert so deren Neuentstehung. Ein hoch konzentriertes Serum für Tag und Nacht sorgt in Kombination mit der Tagescreme für ein noch stärkeres Ergebnis. Bei einer regelmäßigen Anwendung beider Produkte werden alle Wege der Melaninsynthese inhibiert und so bestehende Hyperpigmentierungen sichtbar aufgehellt und einer Repigmentierung entgegengewirkt.

Wirksamkeit klinisch erwiesen! (Quelle)

Da wir Werbetexten jedoch grundsätzlich misstrauisch gegenüber stehen, gehen wir jetzt durch die einzelnen Versprechen und schauen uns zusammen, ob die Creme tatsächlich einen Wunder in sich trägt.


UV-Schutzleistung

Der UV-Schutz der Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50 basiert in erster Linie auf Titandioxid. Damit sind wir erneut mit der Frage konfrontiert, wie Titandioxid eigentlich arbeitet: innerhalb der Haut oder doch auf der Hautoberfläche? (Mehr dazu findet Ihr in dem Beitrag “Titandioxid, are you kidding me?”). Wir wissen ja, dass Titandioxid beim Abfangen (bzw. Zurückspiegeln) von UVA-Strahlen gute Dienste leisten kann. Zu diesem Zweck muss er allerdings in Form von sehr kleinen Molekülen vorkommen. Wie groß die Partikel sind, die in Neoretin Discrom Control eingesetzt wurden, wissen wir jedoch nicht.

Dennoch ist der UVA-Schutz in diesem Präparat durchaus gewährleistet. Dafür sorgen zum einen Tinosorb S (ca. 3%) und zum anderen stabilisiertes Avobenzon. In meinen Augen sind wir mit dem in der Neoretin Gelcream enthaltenen UVA-Schutz gut aufgestellt. Laut dem Kundenservice soll der UVA-Schutz viel höher liegen als nur 1/3 von dem UVB (Angaben nach Kyra). (Hier gehts zur Berechnung vom UVA-Schutz.)


Überblick über andere Inhaltsstoffe

Neben einem UV-Schutz möchte sich die Gelcream von Neoretin durch folgende Eigenschaften auszeichnen:

  • durch eine besonders wirkungsvolle Kombination von Retinoiden,
  • durch einen hautaufhellenden Komplex – Whitening Booster System,
  • und durch eine besondere Feuchtigkeitswirkung.

Schauen wir uns nun diese drei Bausteine der Neoretin Creme genauer an.


Retinoide

Noch vor einigen Jahren habe ich meine Pflegeprodukte gerne selbst hergestellt. Inzwischen stehe ich den eigenen Kreationen eher skeptisch gegenüber. Die Technologien, die zum Transport von Aktivstoffen in die Haut eingesetzt werden, sind derzeit so weit fortgeschritten, dass ich für ein gut formuliertes, effizient arbeitendes Produkt doch lieber etwas mehr Geld ausgebe.

Bei den modernen Überlieferungssystemen (delivery systems) handelt es sich primär um Liposome, Nano- und Mikrosphären. Dazu werde ich im nächsten Jahr viel mehr schreiben.

Das in der Neoretin Gelcreme SPF 50 eingesetzte Überlieferungssystem basiert auf Glycosphären. (Dies hat mit Glykolsäure erstmal nichts zu tun. :-)) Bei diesem Transportsystem können sowohl hydro- als auch lipophile Aktivsubstanzen in quasi leere Hülsen (oder nennen wir sie “Verpackungsmoleküle”) eingeschlossen werden. Dies nennt man “Einkapselung”. Eine Einkapselung von Wirkstoffen in Spähren oder Liposomen macht in Pflegeprodukten u.a. dann Sinn, wenn es sich um Inhaltsstoffe handelt, die sonst in einer nicht-eingekapselten Form nur kurzzeitig überleben könnten. Darüber hinaus können Inhaltsstoffe, die ein Hautirritationspotenzial aufweisen, eingekapselt ohne Berührung von stratum corneum in die Haut eingeschleust werden. Durch Einkapselung wird den Kunden also eine bessere Penetration und eine schrittweise, effiziente und Irritation minimierende Wirkung von Aktivstoffen versprochen. (Es gibt jedoch auch Studien, welche die besonderen Fähigkeiten von Liposomen als Überlieferungssysteme bestreiten. Dazu kommen wir aber erst im nächsten Jahr.)


Für die heutige Review von Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50 sind Glycosphären nur insofern interessant, als darin Retinol eingekapselt wurde. Hierdurch wird die potenziell irritierende Wirkung von Retinol auf zweierlei Art und Weise reduziert: Erstens wird der Kontakt mit der Hautoberfläche minimiert und zweitens erfolgt die Freisetzung des Wirkstoffes zeitlich verzögert bzw. kontrolliert. Dabei wird das eingekapselte Retinol, also Retinolsphären, an eine andere, veresterte Form von Retinsäure gebunden: Hydroxypinacolone Retinoate (HPR). Die Kombination von beiden Formen der Retinsäure: a) HPR und b) Retinol eingekapselt in Glykosphären, wird als retinsphere technologie bezeichnet. Diese wird etwa in dem BiRetix Gel verwendet (mit 0,1% HPR und 1% Retinol) (Studie zur Akne von 2016).


Leider steckt die Forschung zum Wirkungspotenzial von HPR derzeit noch in Kinderschuhen. Daher hält sich meine Euphorie erst einmal in Grenzen. Weil HPR und eingekapseltes Retinol als quasi ein Inhaltsstoff auf der INCI-Liste deklariert werden, können die Proportionen nicht entschlüsselt werden. Und die Tatsache, dass sie vor dem Konservierungsstoff Phenoxyethanol auftauchen, sagt ebenfalls nichts mehr aus, als dass beide zusammengenommen wahrscheinlich bei 1% liegen (Phenoxyethanol kann ja niedriger als 1% dosiert sein). Sollte die Kombination jedoch genauso wie im BiRetix Gel ausfallen (das Kundenservice wird auf meine Anfrage bestimmt bald antworten), nämlich 0,1% HPR und 1% Retinol, dann ist die Retinolmenge als hoch einzustufen. Trotz  Einkapselung sollte die Neoretin Gelcream SPF 50 somit am Anfang vorsichtig genossen werden. Nachtrag: Die eingekapselte Retinolmenge liegt tatsächlich bei 1%!


Hautaufhellung

Laut IFC-Deutschland wurde in der Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50 ein “Innovatives aufhellendes System” eingesetzt, dessen Kombination von Aktivstoffen “die Melaninproduktion auf allen Wegen hemm|t|.”

  • Findet Ihr innovative Systeme bzw. Inhaltsstoffe anziehend? Hm. Grundsätzlich sind Innovationen eine feine Sache. Allerdings sind neuartige Erfindungen in der Regel mit wenig Forschung untermauert und es bleibt abzuwarten, was aus den damit verbundenen Hoffnungen wird. Mit “innovativ” verweist Neoretin wahrscheinlich auf das synthetische Peptid Dimethylmethoxy Chromanyl Palmitate. Dieses tritt unter dem Trademark Chromabright auf. Eine einzige mir bekannte Studie (1), die dazu berichtet, und welche nicht explizit als Werbung für den Aktivstoff zu werten ist, wurde im Jahre 2010 veröffentlicht. Dort wird die positive Wirkung von Chromabright auf Hyperpigmentierung bei einer Konzentration von bereits 0,1% bewiesen. Demnach verhindert Chromabright die Aktivität von Tyrosinase, was wiederum den Prozess der Melaninproduktion verlangsamt. Außerdem soll Chromabright ebenfalls gewisse hautschützende Eigenschaften gegen UV-Strahlung aufweisen. Leider wurde die Studie von drei Forschern verfasst, die dem Lipotec Unternehmen gehören. Und Lipotec ist weltweit der einzige Lieferant von Chromabright.
  • Neben Chromabright sehen wir in der Formulierung Kojisäure. Kein neuer, dafür mehrfach geprüfter hautaufhellender Inhaltsstoff. Dafür muss er aber deutlich höher konzentriert sein, als dies in der Neoretin Discrom Control Creme der Fall ist. So kann Kojisäure keine nennenswerte aufhellende Wirkung auf Pigmentflecken entfalten.
  • Und zum Schluß soll gegen Hyperpigmentierung Natriquest kämpfen. Es ist ein “Chelatibilder, welche Eisen (Fe) und Kupfer (Cu) Moleküle bindet. Diese werden speziell für die Aktivierung der Tyrosinase benötigt) -> hemmt die Tyrosinaseaktivität”. Dass Natrlquest eine bemerkenswerte Auswirkung auf die Hautpigmentierung hat, ist mir nicht bekannt. Weiß jemand von Euch etwas dazu?

Insgesamt wäre mir zum Zwecke der Hautaufhellung eine Beigabe von geprüften Inhaltsstoffen in höheren Konzentrationen, wie etwa Niacinamide (was das Neoretin Discrom Serum enthält!), lieber als von Substanzen, die entweder eine unbekannte Wirkung oder aufgrund einer geringeren Dosierung gar keine haben. Doch vielleicht lassen wir uns in ein paar Jahren von den eindeutig positiven Effekten von Chromabright überraschen?

Neoretin Discrom SPF 50 GelCream


Feuchtigkeitskomplex

Der dritte Baustein von der Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50 ist ein hydratisierender Komplex. Aus welchen Einheiten sich der Feuchtigkeitskomplex zusammensetzt, wird uns nicht verraten. In der Formulierung sehen wir mittig dosierte Butelyne Glycol und Glycerin, die schon allein die Haut gut befeuchten können, zumal die Creme auch okklusiv wirkt. Andere FeuchthaltemittelFructose, Acetyl Hexapeptide-37, Lactitol, Trehalose, Sorbitol, Methyl Gluceth-20 – wurden in relativ geringeren Mengen beigegeben, dafür sind sie aber zahlreich vorhanden, was die Konzentration von Feuchthaltemitteln in dem Produkt insgesamt erhöht. Zwei Vitamine: Tocopheryl Acetate (Vitamin E) und Tetrahexyldecyl Ascorbate (Vitamin C) könnten gerne viel, viel höher dosiert sein. Schade; sind ja gute Antioxidantien.


Konsistenz, Auftrag und Geruch

Weil die Review so lange geworden ist, fasse ich jetzt die obigen Aspekte etwas kürzer als sonst zusammen.

Erstens: die Konsistenz nährt sich dem Traum! Sie ähnelt dem Gel von La Roche Posay  Pigmentclar (Review hier). Beide sind gelig und fühlen sich wie ein Primer auf der Haut. Beide krümeln nicht. LRP ist zwar leichter; dafür ist der UVA-Schutz etwa geringer. Neoretin ist reichhaltiger und zieht länger ein. Wenn eingezogen, findet man aber kein Krümmelchen am Gesicht. Nicht mal mit einer Makro-Lupe. Das Abtupfen des Überschusses stellt somit kein Problem dar. Solche Sonnenschutz-Formulierungen kommen noch viel zu selten vor!

Falls Ihr Bioderma Cicabio und LRP Pigmentclar kennt, ist die Reichhaltigkeit von Neoretin Discrom etwa in der Mitte einzuordnen! Die feuchte Auftragsmethode hilft bei der Verteilung noch zusätzlich.


Zweitens: der Auftrag ist schnell und angenehm, da die Konsistenz wie erwähnt sehr gelig und leicht verteilbar ist. Die Haut weißelt nicht, glänzt jedoch und muss anschließend (nach ca. 20 Minuten) mit einem Taschentuch abgetupft werden.


Drittens: die Neoretin Creme eignet sich wunderbar als Augencreme mit Lichtschutz, weil man davon so viel wie man möchte auftragen kann, ohne das sich die Creme absetzt oder abrollt. Nachdem die Hauptschicht eingezogen ist, trage ich also noch eine zusätzliche Menge unter meinen Augen, damit die Haut dort tagsüber gepflegt wirkt.


Viertens: die Creme enthält eine geringe Menge an Parfüm, das man jedoch nicht herausriechen kann. Der Geruch ist eher als “Eigengeruch” zu qualifizieren. Störend empfinde ich es glücklicherweise nicht.

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Verpackung

Die Discrom Sonnencreme kommt in einer leichten Plastiktube mit einem Pumpstoß. Halleluja! Sehr praktisch, wenn man wissen möchte, wie die Menge aussehen soll, damit der Sonnenschutz tatsächlich voll gewährleistet ist. Ein Pumpstoß enthält etwa 0,20g. 5 Pumpstöße ergeben ca. 0,90-1g. Nach dem 5-ten Pumpstoß wird die Menge etwas unregulär, sodass ich bei 8 Pumpstößen auf 1,7 bis 1,8g komme. Und das ist meine Auftragsmenge. Nach 10 Pumpstößen kommt man übrigens auf 2g bis 2,10g.


Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50 – mein Fazit

Viele von uns sind dauernd auf der Suche nach der idealen Sonnenschutzcreme. Da wir die Haut mit Antioxidantien und Feuchthaltemitteln anderweitig bedienen, ist uns in einem Sonnenschutzmittel neben dem optimalen UV(A+B)-Schutz insbesondere eine unkomplizierte Konsistenz wichtig. Die Neoretin Creme kommt dem Ideal recht nahe. Trockene Häute werden die Textur lieben. Mischhäute werden sich daran gewöhnen, weil die Vorteile

  • a) aus guten Inhaltsstoffen (man spart abends am Retinolserum und vielleicht trägt Chromobright tatsächlich zur Aufhellung von Hyperpigmenterung bei?),
  • b) guter Vertelbarkeit,
  • c) keinem Weißeln und
  • d) keinem einzigen Krümmel

die Nachteile deutlich überwiegen. Fettige Häute müssten schauen, ob sie mit der Konsistenz zu recht kommen. Da würde sich Pigmentclar von LRP möglicherweise etwas angenehmer anfühlen.

Ich denke, dass ich im Winter bei Neoretin bleiben werde. Ich fühle mich gut geschützt und mag die Tatsache sehr, dass die Creme nach dem Einziehen eine gute Basis für mein Make-up bildet.

Übrigens enthält das Neoretin Discrom Serum

  • 4% Niacinamid,
  • 3% N-Acetylglucosamin (beide bekämpfen in Synergie Pigmentflecke!),
  • 4% Kojisäure
  • und dasselbe Retinoid-Komplex (INCI-Listen s. unten).

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum ich es bislang noch nicht bestellt habe. 🙁


Ob wir für die inhaltstofflichen Extras oder allein die Konsistenz einen höhren Preis als etwa für  Bioderma bezahlen wollen, ist hier die Frage. 40ml kosten um 35€ – wenn man dazu online gut recherchiert. Gute Recherche sind ein Muss, da das Produkt in vielen online shops entweder ausverkauft oder viel kostenintensiver angeboten wird. Gekauft habe ich mein Exemplar in der Shop-Apotheke hier* für 34,31€ (versandkostenfrei). (Nachtrag: In meinem gestrigen Päckchen gab es zwei Gutscheine: 5€ ab 50€ Bestellwert – APOSORRY5 und 10€ ab 95€ Bestellwert – APOSORRY10. Ich weiß leider nicht, ob die Gutscheincodes mehrfach verwendet werden können).

Bei Amazon muss man die Preise stets kontrollieren. Derzeit kostet dort die Creme ca. 40€, wenngleich mit kostenfreier Lieferung (hier nachzuprüfen*).

Wenn Ihr Neoretin woanders günstiger und sofort lieferbar findet, bitte melden!

Eure Pia


Neoretin Discrom Control Gelcream SPF 50 – INCI:

Aqua, Dimethyl Isosorbide, Butylene Glycol, C12-15 Alkyl Benzoate, Titanium Dioxide, Polysilicone-15, Glycerin, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Glyceryl Stearate, PEG-100 Stearate, Isoamyl Laurate, Diethylhexyl Butamido Triazone (UVB), Dipropylene Glycol Dibenzoate, C14-22 Alcohols, C12-20 Alkyl Glucoside, Ethylhexyl Triazone, Caprylyl Glycol, Hydroxypinacolone Retinoate, Phenoxyethanol, Propylene Glycol, Kojic Acid, Trisodium Ethylenediamine Disuccinate, Dimethylmethoxy Chromanyl Palmitate, Hydrolyzed Caesalpinia Spinosa Gum, Caesalpinia Spinosa Gum, PPG-15 Stearyl Ether Benzoate, Tocopheryl Acetate, Tetrahexyldecyl Ascorbate, Ethylhexyglycerin, Hexylene Glycol, Pentylene Glycol, Fructose, Acetyl Hexapeptide-37, Lactitol, Caprylic/Capric Triglyceride, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Sodium Carbomer, Trehalose, Sorbitol, Methyl Gluceth-20, Methylsilanol Hydroxyproline Aspartate, Sodium Metabisulfite, Dimethicone, Lecithin, Palmitoyl Hydroxypropyl Trimonium Amylopectin/Glycerin Crosspolymer, Xanthan Gum, Polysorbate 20, Hydrogenated Lecithin, Parfum

(1) Mangues, M., Carreño, C., Cebrián, J. and Almiñana, N. (2010), Development of a new cosmetic active for safe skin brightening. International Journal of Cosmetic Science, 32: 318–319. doi:10.1111/j.1468-2494.2010.00589_3.x

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24 Comments

  • Reply Kyra

    Wow, mal wieder ein super ausführlicher Artikel mit so viel tollem gebündeltem Hintergrundwissen! Ich freue mich sehr, dass dir die Neoretin Gelcreme so gut gefällt 🙂

    Vielen Dank auch fürs Verlinken :*

    PS:
    Die Info bezüglich des UV-A Schutzes habe ich übrigens direkt vom Kundenservice. Man hat mir mitgeteilt, dass die gleiche Technologie wie bei den Heliocare-Produkten verwendet wird, die alle einen UV-A Schutz mit einer kritische Wellenlänge (λc) von 370nm aufweisen.

    Dezember 16, 2016 at 3:20 pm
    • Reply [email protected]

      Super, danke! Ich fühle mich durch die Creme sehr gut geschützt. Und im Winter ist die Konsistenz auch sehr passend. Im Sommer wird es mir vielleicht ein Tick zu reichhaltig. Mal schauen. Ich danke Dir noch mal ganz herzlich für die Empfehlung. <3
      Die Review ist länger geworden, als ich es mir gewünscht hätte. 🙂 Doch wenn Hersteller von "innovativen" Technologien sprechen, möchte ich es immer nachprüfen. Dein Ergebnis in Bezug auf den deutlich verblassten Pigmentfleck ist fantastisch! Benutzt Du beide Produkte täglich? Das Serum immer drunter? Nur Abends oder 2x/Tag? 1% Retinol ist schon viel. Wenn man das aber verträgt, dann ist alles bestens!
      Liebste Grüße
      Pia

      Dezember 16, 2016 at 6:44 pm
      • Reply Kyra

        Ja, ich war selbst über das Ergebnis erstaunt. Zu Beginn habe ich natürlich gar keine Verbesserung bemerkt, aber damit habe ich auch nicht gerechnet. Ich habe ja alle deine Beiträge (und noch viele andere) über Hyperpigmentierung gelesen und ich weiß deshalb, dass eine Aufhellung nicht über Nach passiert. Deshalb war ich umso überraschter, dass es in der kurzen Zeit schon so viel besser geworden ist.

        Ich habe das Serum jeden Morgen unter der Gelcream verwendet und am Abend nur das Serum. Also zwei mal täglich. Ich habe das Serum aber anfangs etwas eingeschlichen, da ich wegen des Retinolgehalts nicht so richtig getraut habe. Da ich aber schon seit über einem Jahr, ca. 2-3 die Woche das 1% Retinolserum von Paula’s Choice verwende, war meine Haut auch schon an höhere Retinolkonzentrationen gewöhnt und ich habe es deshalb vielleicht so gut vertragen.

        Dezember 20, 2016 at 2:29 pm
        • Reply [email protected]

          Danke! Dein Ergebnis ist echt verblüffend! Hast Du zuvor auch täglich einen Sonnenschutz getragen? Wenn ja, kommt die Aufhellung tatsächlich von den Inhaltsstoffen.

          Dezember 22, 2016 at 12:53 pm
          • Kyra

            Ja, ich verwende schon seit ich 14 bin täglich Sonnenschutz, da ich eine Pigmentstörung unter dem linken Auge bekommen habe (meine Haut ist dort ganz hell und kaum pigmentiert). Ich muss deshalb sehr vorsichtig mit UV Strahlung im Gesicht sein.

            Dezember 26, 2016 at 10:25 pm
  • Reply Kati

    Liebe Pia, danke fur den Beitrag, von Neoretin habe ich noch nie gehört. Ist ein interessantes Produkt. Aber wenn schon Heliocare erwähnt ist: ich habe schon ofter davon gehört, die Inhaltsstoffe gefallen mir auch, nun Reviews finde ich nirgendwo. In deinem Blog habe ich schon Fotos von Heliocare Produkten gesehen. Wurdest Du sie empfehlen?

    Dezember 16, 2016 at 5:26 pm
    • Reply [email protected]

      Liebe Kati, Heliocare hatte ich auch mal getestet. Zwei Produkte davon. Wie der zweite hieß, weiß ich nicht mehr. Der erst war ein Air Gel, oder Ähnlich. Leider rollte und krümelte es fürchterlich. Auch war das Produkt getönt und hinterließ gelbe Stellen an meinen T-Shirts. Neulich meinte jemand auf Instagram jedoch, dass die Heliocare Produkte durchaus gut sein sollten. Falls sie umformuliert wurden, sind sie tatsächlich den Testversuch wert.

      Dezember 16, 2016 at 6:39 pm
  • Reply Kati

    Ich werde die Heliocare 360 gel oil free dry touch face spf 50 ausprobieren. 50 ml kostet 20 Euro und man liest über positiven Erfahrungsberichte.

    Das Thema “delivery systems” beschäftigt mich auch, ich freue mich schon auf solche Berichte von Dir. Nicht nur mit Retinol verbunden, sondern überhaupt in der Hautpflege. Beyer und Söhne bewerben ihre Producte auch mit dem Thema.

    Bei diesem Neoretin Creme finde ich das Retinol aber seltsam. Ich habe eben heute darüber gelesen, dass Retinol die Haut gar nicht lichtempfindlich macht, sondern Retinol selber lichtempfinlich ist, deswegen nicht in Tagespflegeprodukten enthalten ist. Aber vielleicht machen diese neue delivery systems was dagegen auch, wer weiss… (darüber habe hier gelesen, kann die Seite für Dich auch mal Interessant sein: babyfacestore.com)
    Nach all dies wundere ich mich gar nicht mehr, dass es Tagespflegeprodukte gibt mit LSF und Fruchtsaure, wie die Highdroxy D-light fluid.

    Dezember 16, 2016 at 9:42 pm
    • Reply [email protected]

      Danke für den Link, liebe Kati!
      Und sobald Du das Produkt von Heliocare getestet hast, berichte bitte, wie Du es findest. Unbedingt! <3

      Dezember 17, 2016 at 8:12 am
    • Reply Kyra

      Ich habe das Oil free dry Touch Face Gel SPF50 von Heliocare ebenfalls schon getestet und finde die Textur fantastisch und sehr besonders. Der Auftrag war erst einmal nicht so toll und es hat sich zunächst sehr cremig und fettig angefühlt. Ich war absolut nicht begeistert! Doch dann nach 2-3 Minuten hat man die Creme überhaupt nicht mehr gespürt und nichts hat mehr geglänzt. Wirklich sehr eigenartig! Ich kannte bisher nichts vergleichbares und war erstaunt wie sich die Textur in so kurzer Zeit völlig anders anfühlen kann. Allerdings empfinde ich den Duft als recht stark (wie bei allen Heliocare Produkte, die ich getestet habe), das sollte man vielleicht vorher wissen. Ich kann sie mir aber besonders bei sehr öliger Haut gut vorstellen auch wenn ich selbst eher trockene Haut habe.

      Dezember 20, 2016 at 2:35 pm
      • Reply [email protected]

        Hm, starke Beduftung ist für mich ein Ausschlußkriterien. Danke für die Erwähnung. Das Heliocare Oil Free hatte ich mal (vor etwa 4 Jahren). Damals hat die Creme aber fürchterlich gekrümelt. Vielleicht sollte ich es eine zweite Chance geben, denn offenbar wurde sie umformuliert.
        Danke für Deine Rückmeldung, liebe Kyra. Vielleicht ist das eine Inspiration für andere, die gerade nach einer Sonnencreme suchen. <3

        Dezember 22, 2016 at 1:03 pm
  • Reply Lizzy

    Wow Pia, was für eine Monster-Review! Großen Dank!
    Dass Sonnenschutz auch gleich noch weitere gute Wirkstoffe enthält, finde ich eine tolle Sache. Denn ich kann unmöglich noch weitere Schichten darunter tragen. Wobei mir dieser Sonnenschutz wohl ohnehin zu reichhaltig wäre. Aber das Konzept auch gleich Anti-Aging Wirkstoffe im Sonnenschutz zu haben, finde ich super!
    Allerdings dachte ich immer, Retinol soll man nur abends verwenden, glaube weil es nicht fotostabil ist. Stimmt das nicht?
    Liebe Grüße

    Dezember 16, 2016 at 10:54 pm
    • Reply [email protected]

      Danke Lizzy. Ja, das ist eine Monster-Review. 🙂 Eingekapselt sollte Retinol eben fotostabil sein. Wir hoffen mal, dass das stimmt. Bei mir kommen drunter meist wässrige Produkte – diverse Boosters & Co. Sonst wäre es auch schwierig…

      Dezember 17, 2016 at 8:11 am
  • Reply Bambi

    Liest sich ja alles ganz phantastisch! Wobei ich den Preis schon als Ansage empfinde, aber Ausprobieren sollte mal drin sein. 🙂
    Lieben Gruß

    Dezember 17, 2016 at 10:22 am
    • Reply [email protected]

      Richtig, Bambi. 🙂 Die Creme ist aber leider phantastisch. Es wäre toll, würden es französische Apotheken zum halben Preis führen. Bislang ist das meines Wissens nicht der Fall. Für Deine trockene Haut wäre Neoretin schon den Versuch wert. Bioderma Cicabio würde sich aber auch sehr gut eignen. Hast Du es schon mal ausprobiert?

      Dezember 18, 2016 at 1:54 pm
  • Reply jj

    Hey pia, toller post, danke! Ich verstehe nur die Sache mit dem UVA- Wert nicht…wenn der doch bei 370nm nur 80-90% abschirmt, liegt er doch weit hintr den meisten europaeischen Sonnencremes, die ja meist um die 95% abdecken? Finde die Heliocare-Produkte auch toll, aber da bin ich mir nicht sicher, da dort kein Avoenzone enthalten ist. Was meinst du dazu? Und woran ksnn man eig erkennen, ob Avob.stabilisiert ist oder nicht? Fragen ueber Fragen. 🙂

    Dezember 19, 2016 at 10:31 pm
  • Reply shalely Hamburg

    ich habe es eben schon bei Kyra geschrieben. Für meine fettige/ölige Haut wird die Konsistenz wohl nichts sein, aber sonst hhört sich das echt alles top an.

    Dezember 20, 2016 at 12:58 am
  • Reply Mimi

    Enthält Mikroplastik -> für die Tonne!
    Und spricht nicht gerade für diesen Blog …

    Dezember 21, 2016 at 7:29 pm
    • Reply Tina

      Also ich versuche auch auf Mikroplastik zu verzichten, aber das zu tun, ist immer noch eine individuelle Entscheidung! Dies gibt dir nicht das Recht ein allgemeines Urteil über Pias Blog zu fällen. Es ist deine Meinung, die du hier mit zweieinhalb Satzfragmenten hingeschludert hast, mehr nicht.

      Dezember 21, 2016 at 7:48 pm
  • Reply Mimi

    Uh kritische Stimmen bei kleinen Fangirls nicht erwünscht, was? 😉

    Wäre es ein guter Blog, würde er sich kritischer mit den Produkten auseinandersetzen – aber hauptsache, die Werbekasse klingelt und es gibt wieder was zugesandt …

    Dezember 21, 2016 at 9:34 pm
    • Reply Tina

      Ganz und gar nicht. Ich finde Kritik – sofern sie denn sachlich geäußert wird – sogar sehr wünschenswert. Dies ist ja nun bei dir nicht der Fall. Daran ändern auch deine Betitelung meinerseits als Fangirl und der passiv-aggressive Zwinkersmiley nichts. Ich vermute, du legst bei der Beurteilung von Kosmetika/Produkten im Allgemeinen großen Wert auf ökologische Nachhaltigkeit. Das ist auch super und wie ich oben schon schrieb, schaue ich da drauf. Du kannst aber nicht anderen Menschen deine Maßstäbe auferlegen. Nur weil Pia und zigtausend andere Menschen Produkte mit Mikroplastik verwenden, sind die Produkte nicht per se schlecht. Genauso wenig ist ihr Blog deswegen schlecht. Jeder Mensch sollte vor seiner eigenen Haustür kehren, bevor er anfängt andere zu belehren. So manch einer, der sich damit brüstet auf dies oder das zu verzichten, hinterlässt an ganz anderer Stelle einen riesigen ökologischen Fußabdruck.

      Dezember 21, 2016 at 10:11 pm
      • Reply Tina

        Kleiner Nachtrag noch zu deinem letzten Absatz. Bist du dir sicher das du hier auf dem richtigen Blog kommentierst? Habe hier noch nie einen Sponsored- oder Advertisement-Post gelesen. Wie kommst du auf Werbeeinnahmen und PR-Samples?

        Dezember 21, 2016 at 10:27 pm
  • Reply Petra

    Hallo Pia, erstmal Danke für dein ausführliches Review!!!
    Die Neoretin Gelcreme LSF 50 gibt es bei Amazon als 40ml Tube für 40,77€ …. umgerechnet kosten 30 ml nur 30,58 €! Die Shop Apotheke bietet 30 ml für 34,31€ an …..
    Lieber Gruß Petra

    Januar 20, 2017 at 2:26 pm
    • Reply [email protected]

      Liebe Petra, besten Dank! Ich habe es gleich geprüft: Es sind überall 40ml drin. Es gibt keine Tube mit 30ml. Amazon ist somit etwas (6€) teurer…

      Januar 20, 2017 at 8:21 pm

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