Hautfeuchtigkeit (10) – (II) Öle versus Silikone

Öle versus Silikone in Pflege

Feuchtigkeitscremes bestehen in aller Regel aus drei Komponenten:

  1. Feuchthaltemitteln (Humectants),
  2. Weichmachern (Emollients),
  3. Okklusiva.

Die erste Komponente – Feuchthaltemittel (Humectants) – haben wir bereits hier ausführlich besprochen. Im letzten Beitrag haben wir uns mit der zweiten Komponente – den Weichmachern (Emollients) – auseinandergesetzt. Weil das Thema etwas komplizierter ist, werden wir heute und beim nächsten Mal weiterhin über Weichmacher in der Pflege sprechen – konkreter: über Öle versus Silikone –, bevor wir zu dem dritten und letzten Bestandteil einer Pflegecreme kommen: den Okklusiva.


Epidermale (physiologische) Lipide in der Epidermis

Im letzten Beitrag zu Weichmachern in Pflegeprodukten haben wir Folgendes festgestellt:

Weichmacher ergänzen das hauteigene Lipidnetzwerk -> verdichten dadurch die Lipidschicht  -> und schließen Lücken in der Hautbarriere.

Weichmacher lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:

  • physiologische Lipide (Ceramide, Fettsäure, Cholesterol) – dringen durch die äußerste Epidermis-Schicht (stratum corneum, Hornschicht) und vermischen sich mit hauteigenen Lipiden, wodurch das Lipidnetzwerk in der Haut von innen verstärkt  wird.
  • nicht-physiologische Lipide (diverse Silikonarten, Cetylalkohol, Glykolpalmitat, etc.) – dringen nur minimal in die Epidermis ein; vielmehr füllen sie die offenen Zwischenräume zwischen den Zellen/Lipiden im stratum corneum von außen auf.

Die Frage, mit welcher der letzte Post aus der Hautfeuchtigkeit-Reihe zu Ende ging, lautete: Ist es für unsere Haut von Bedeutung, ob Pflegeprodukte physiologische oder nicht-physiologische Lipide enthalten? 

Mit anderen Worten: Sollten Silikone in Pflegepräparaten durch Pflanzöle ersetzt werden, wie das u.a. von naturorientierten Kosmetikfirmen empfohlen wird? Oder werden Silikone zu Unrecht verteufelt; schließlich können sie die Hautbarriere genauso gut verdichten und somit die primäre Funktion von Weichmachern erfüllen – wie physiologische Lipide das tun? Was ist wahr?


Weil das Thema sehr ausführlich ist, habe ich es in zwei Beiträge geteilt: In diesem Beitrag werden wir uns auf die Eigenschaften und Rolle von hauteigenen Fetten in Pflegeprodukten konzentrieren. Im kommenden Beitrag wird es hauptsächlich um Silikone in der Pflege gehen.


Öle versus Silikone – zwei Beispiele

Beispiel I: Weichmacher in Eurer Feuchtigkeitspflege setzten sich zum Großteil aus Ölen zusammen: Borretschöl, Traubenöl, Distelöl, etc. Die in diesen Ölen enthaltene Linolsäure dringt in die Epidermis ein, ersetzt die durch Reinigung, Sonnenstrahlen etc. verloren gegangenen Fette (=Lipide) und verdichtet das Lipidnetz. Fazit: Öle verdichten die Hautbarriere und fungieren auf der Hautoberfläche semi-okklusiv, was den Wasserverlust aus der Haut vermindert.

Beispiel II: Weichmacher in Eurer Feuchtigkeitspflege setzten sich zum Großteil aus Silikonen und anderen synthetisch gewonnenen Inhaltsstoffen zusammen: Cyclomethicone, Isopropyl Isostearate, Isopropyl Myristate, etc. Diese Substanzen werden von der Haut nicht als Eigenlipide anerkannt; sie fügen sich dennoch in kleine Lücken auf der Haut und ersetzen die dort verloren gegangenen Fette. Fazit: Silikone & Co verdichten die Hautbarriere und fungieren auf der Hautoberfläche semi-okklusiv, was den Wasserverlust aus der Haut vermindert.

Im Endeffekt verhalten sich beide Lipidarten/Weichmacher scheinbar ähnlich: Sie fügen sich in die Zwischenräume im stratum corneum ein, verdichten die Hautbarriere und reduzieren den Verlust von Wasser und Elektrolyten. Und genau das wollen wir durch den Einsatz von Weichmachern in unserer Pflege erreichen, nicht wahr? – Könnte man denken und das Thema damit abschließen…

Wir können aber auch weiter bohren und die Frage stellen, ob es dennoch Aspekte gibt, unter welchen physiologische Lipide den nicht-physiologischen Lipiden in Pflegeprodukten vorzuziehen sind? Aus meinen Recherchen ergibt sich darauf eindeutig die Antwort: Ja.

Physiologische Lipide agieren nicht nur als Lücken-Füller, sondern üben viele andere, äußerst wichtige Funktionen innerhalb der Epidermis aus.

Den Anstoß dazu, dieser Frage nachzugehen, kam aus dem Dermatologiebuch: “Skin Barrier”* (“Hautbarriere”). Es enthält Beiträge der wichtigsten Experten für Korneobiologie, u.a. Prof. Albert Kligman und Prof. Peter Elias. Korneobiologie setzt sich, grob gesagt, mit Prozessen innerhalb der Epidermis auseinander, mit Fokus auf stratum corneum, und stellt inzwischen einen eigenständigen Forschungsbereich dar.

Beide Autoren machen deutlich, dass das statistische Bild von stratum corneum als Konglomerat von toten Zellen plus zementähnlichen Lipiden etwas irreführend ist. Denn innerhalb von stratum corneum finden permanent biochemische Prozesse statt, die sich auch gegenseitig beeinflussen!

Die Hornschicht (stratum corneum) ist so unfassbar dünn (10-20 µm) und gleichzeitig so umgeheuer komplex!

Wichtig: Die in den lipidhaltigen Räumen von stratum corneum verlaufenen Prozesse sind keineswegs nur auf das Aufrechterhalten bzw. Erhöhen vom Wassergehalt in der Haut ausgerichtet.

Was findet dort noch statt?

Unter anderem das Folgende:


Was können physiologische (epidermale) Lipide in der Pflege, wozu andere Lipide nicht in der Lage sind?

-> Epidermale Lipide beschleunigen den Lipid-Transport nach oben in die oberste Epidermis-Schicht. Das trägt zu einer regen Zellerneuerung bei. (klick, klick)

-> Epidermale Lipide spielen die Rolle eines Koordinators bei der Herstellung von Transportwegen für topisch applizierte Substanzen in die Haut hinein (lipid processing).

-> Epidermale Lipide beschleunigen die Zellausdifferenzierung. Hierdurch wird die Korneozyten-Schicht dichter und der Wasserverlust vermindert (Quelle** S. 177 u. *** S. 238).

->  Durch den  Abbau (breakdown) von Phospholipiden tragen Fettsäure zu einem saueren pH von stratum corneum bei. Ein saueres Umfeld der Hornschicht ist hingegen für die Aktivität vieler Hautenzymen essenziell, worüber wir schon mehrfach, u.a. hier, gesprochen haben. Hier eine weitere Quelle hierzu: “Wird der pH von stratum corneum erhöht, (…) kann es zu Abnormitäten in der Struktur der epidermalen Lipide und zu einer geschwächten Funktion der Hautbarriere führen. Bei Neugeborenen ist der pH von stratum corneum erhöht, was die Fragilität der Epidermis und den reduzierten Barriereschutz von Babies erklären kann. Außerdem werden viele Endzündungsprozesse in der Epidermis mit erhöhtem pH der Hornschicht assoziiert, was wiederum zu einer reduzierten Integrität der Hornschicht beiträgt.” (frei übersetzt aus dem Englischen; Quelle, S. 4-5)

-> Gerät die Hautbarriere außer Balance, kommt es zu einer schnellen Synthese von nicht-physiologischen Lipiden, um die Schäden zu reparieren. Aktiviert werden zunächst Cholesterol und Fettsäuren. Innerhalb von Minuten (bis zu zwei Stunden) bekommt die Haut (stratum granulosum) ein Signal “von oben”, dass die Barriere geschädigt ist. Wie kommt es dazu? Aufgrund des Wasserverlustes (=geschädigte Hautbarriere) wird u.a. Calcium verloren; Calcium kreist in stratum granulosum-Zellen rum und dessen Verlust wird dort schnell registriert. Die Zellen geben also einen Signal über den Wasserverlust nach oben (“Hilfe, Calcium ist weg, die Hautbarriere wird beschädigt!”), was wiederum Lammelarkörper frei setzt. Es beginnt eine Lipidsynthese, darauf ausgerichtet, die Schäden zu reparieren. Cool, was?  Die Synthese der dritten Lipid-Einzelgruppe – Ceramide – (angestoßen durch Synthese von Sphingolipiden) findet zwar nicht sofort statt (etwa 6 Stunden nach der Barriereschädigung); ist aber für einen Wiederaufbau geschädigter Hautbarriere ebenfalls von großer Relevanz. Fazit: Wird die Epidermis mit hauteigenen (physiologischen = epidermalen) Lipiden nicht ausreichend versorgt, können sie die Schutz- bzw. Reparaturfunktion auch nicht übernehmen! (Quelle Quelle)

-> Fettsäure (u.a. Linolsäure und α-Linolensäure) beeinflussen die Hautphysiologie und -pathologie, und zwar durch den Einfluss auf die Hautbarrierefunktionen, Produktion von Eicosanoid, Membranfluidität und Zellkommunikation. (klick)

-> Wird der interzelluläre Lipidzement gestört bzw. abgebaut, kommt es zu einer “dem Auge sichtbaren Abstoßung von größeren Korneozytengruppen”, d.h. zu einer abnormalen Abschuppung von toten Zellen (Quelle**** S. 44). Hier sehen wir also einen klaren Zusammenhang zwischen einem gut gefüllten epidermalen Lipidnetz und den proteinhaltigen Korneozyten (den toten Zellen): Mangelnde Versorgung der Haut mit physiologischen = epidermalen Lipiden führt zu einer vermehrten Schuppung der Haut! 

-> Lipide tragen zum Wassergehalt im stratum corneum bei. Zum Beispiel entsteht Glycerol als Humectant im stratum corneum (genauso wie freie Fettsäure) durch Abbau von Phospolipiden. (Quelle)

-> Bei vielen chronischen Hauterkrankungen (etwa Neurodermitis, Kontaktdermatitis oder Psoriasis) werden topisch Glucocorticoide angewendet. Glucocorticoide beeinträchtigen wiederum die Synthese von epidermalen Lipiden, was sich negativ auf das Hautbarriere-Gleichgewicht auswirkt. Diese Abnormitäten können wiederum durch die Anwendung von einem Mix von epidermalen Lipiden korrigiert werden. (Quelle)

-> Eine durch psychischen Stress gestörte Barriereschicht kann ebenfalls durch Pflege auf Basis von physiologischen Lipiden (Ceramide, freie Fettsäure und Cholesterin) verbessert werden.

-> In einem Buch (Quelle** S. 177) fand ich außerdem den Hinweis darauf, dass eine physiologische Lipidmischung aus Ceramiden, Cholesterol und Fettsäuren bei der Reduktion vom Wasserverlust  genauso gut funktionierte wie Petrolatum (Vaseline). Angesichts dessen, dass Petrolatum mit Abstand das stärkste bzw. effizienteste Okklusivum ist, muss das als eine beachtliche okklusive Leistung von nicht-physiologischen Fetten betrachtet werden.

-> Bei Menschen mit einer geschädigten Hautbarriere (d.h. einem erhöhten Wasserverlust) sowie bei älteren Menschen ist die innere Verstärkung des Lipid-Netzes durch topisch aufgetragene, epidermale Lipide äußerst wichtig. Mit dem Alter nimmt die Menge an Lipiden in der Epidermis kontinuierlich ab – bis hin zu 30% Verlust der Gesamtmenge! Laut einigen Studien verringert sich die Menge an Ceramiden nach dem 20 Lebensjahr um 10-15% pro Dekade (klick). Weniger Lipide = verlangsamter Wiederaufbau geschädigter Hautbarriere (hier, hier und hier). Außerdem wird mit dem Alter auch die Lipidsynthese verlangsamt, was eine topische Applikation von epidermalen Lipiden teilweise kompensieren kann.

Das alles deutet darauf hin, dass eine Ergänzung des hauteigenen epidermalen Lipidnetztes durch topische Verwendung von physiologischen Lipiden für eine richtige Funktionsweise der internen epidermalen Prozesse (bzw. Prozesse in der Hornschicht) und für die Hautphysiologie essentiell ist!

Dennoch gibt es einen Hacken:


Ceramide, Fettsäure und Cholesterin – auf das richtige Verhältnis kommt es an!

Auf den ersten Blick klingt das Prinzip recht einfach: Da physiologische Lipide für unsere Haut sehr wertvoll sind, sollten wir Pflegeprodukte auswählen, die Ceramide, Fettsäure und Cholesterin enthalten. Dennoch ist die Sache etwas problematisch:

Beim Einsatz von physiologischen Lipiden in Pflegepräparaten sollte das Verhältnis der eingesetzten Lipiden 1:1 betragen.

Warum 1:1, fragt Ihr, wenn das Verhältnis der hauteigenen Lipiden in Epidermis prozentual doch anders aussieht (Ceramide 50%, Cholesterol 25%, Fettsäure 15%)? Weil die jeweiligen Lipide unterschiedliches Molekulargewicht haben. Zieht man nur die Molekülmasse in Betracht, sieht das (molekulare) Verhältnis 1:1:1 aus. 

Nicht die einzelnen Lipid-Gruppen (Fettsäure, Ceramide, Cholesterin), sondern das entsprechende Verhältnis untereinander ist für eine normal funktionierende, gut befeuchtete, gesunde Hautbarriere wichtig. Es reicht also nicht aus, ein paar nette Öle in eine Creme beizumischen, die Linol- und Palmitinsäure enthalten. Vielmehr solle die Formulierung ebenfalls Ceramide und Cholesterin enthalten.

Studien weisen darauf hin, dass nur ein entsprechendes Verhältnis von allen drei epidermalen Lipiden die Balance der Hautbarriere wiederherstellen bzw. aufrechterhalten kann. Wird dieses Verhältnis in einem Pflegeprodukt gestört bzw. werden die Lipide einzeln aufgetragen, kann dies die Funktion der Hautschutzbarriere negativ beeinflussen:  “Topical applications of individual lipids or incomplete mixtures of lipids interfere with barrier repair”  (klick) (nachzulesen etwa hier, hier, hier wird auf Vorteile aus einer Pflegeformulierung mit einer dominanten Rolle von Cholesterin hingewiesen, hier, hier und hier).

Zwei weitere Aspekte machen die Sache noch komplizierter:

  • Erstens, wird die Barriere bereits geschädigt, kann ein anderes Verhältnis der drei epidermalen Lipide in einer Pflegeformulierung günstiger sein: Herrscht in der Haut etwa ein Cholesterinmangel aufgrund einer verlangsamten Cholesterinsynthese, können durchaus Produkte mit einer erhöhten Cholesterinmenge dem Wiederaufbau helfen. Bei atopischer Dermatitis (atopischem Ekzem) ist es wiederum von Vorteil, wenn Ceramide höher als andere physiologische Lipide konzentriert sind. (Quelle Quelle
  • Zweitens, gibt es Inhaltsstoffe, die als Substitute der drei Lipide gelten. Hier ein Beispiel aus einer Studie: “…glycosyl ceramides, sphingomyelin, and triglycerides substitute effectively for ceramides and FA, respectively, but neither phospholipids nor cholesterol esters substitute for FA and CHOL, respectively.” (Quelle) Frei übersetzt: Während Glycosyl-Ceramide, Sphingomyelin und Triglyceride Ceramide und Fettsäure effizient ersetzt haben, waren dazu weder Phospholipide noch verestertes Cholesterol in der Lage.”

An dieser Stelle muss ich leider mit weiteren Recherchen aufhören und würde es gerne denjenigen von Euch überlassen, die gerade etwas Zeit dafür, und Interesse daran, haben. 🙂 Denn: Woher weiß man, dass in einem gegebenen Pflegepräparat das richtige Verhältnis zwischen den drei führenden epidermalen Lipiden aufrechterhalten wurde? Wie erfahre ich, welche Menge von Cholesterin das in einem Produkt eingesetzte Lanolin enthält? Welche Inhaltsstoffe können epidermale Lipide effizient ersetzen? Was passiert, wenn nur Trauben- oder Distelöl (Linolsäure) und keine Ceramide und/oder Cholesterin in einer Creme enthalten sind?

Meine Zwischen-Lösung: Leider müsste man in diesem puncto Kosmetikunternehmen vertrauen, und Pflegeprodukte von denjenigen auswählen, die sich mit der Materie gut auszukennen scheinen und welche sich explizit auf Pflege für barrieregeschädigte Haut auf Lipidbasis spezialisieren. Hier wären insbesondere zu nennen: Eucerin, Physiogel, Bepanthen, Cetaphil, Eubos, Cetaphol La Mer Med (und und und – könnt Ihr dabei helfen?).

Für Eure weiteren Vorschläge bin ich im Voraus dankbar!


Öle versus Silikone – Zwischenfazit

Diesen Teil schließen wir somit mit dem Wissenszuwachs, dass physiologische Lipide, die unseren hauteigenen Lipiden strukturell ähnlich sind, in unsere Pflegeroutine unbedingt mit einbezogen werden sollten. Sie üben nämlich viele Funktionen aus, die für die Gesundheit unserer Haut von großer Bedeutung sind.

Die ursprüngliche Frage war aber die, ob epidermale Lipide den nicht physiologischen Lipiden (meist Silikonen) vorzuziehen sind? Was können Silikone in Pflegeprodukten? Sind sie wertvoll oder sollten ganz im Gegenteil aus der Pflegeindustrie verbannt werden? Diesem Aspekt werden wir uns bereits am Sonntag widmen und damit zugleich die Themen abschließen: Öle versus Silikone und Weichmacher in der Pflege. 

Bevor wir aber dazu kommen, hier schon vorab eine Bitte um eure Gedanken zu Silikonen. Danke! <3

Eine Übersicht über die einzelnen Beiträge der Hautfeuchtigkeit-Blogreihe findet Ihr hier.

Liebste Grüße

Eure Pia


Quellen:

*Elias, Peter (2006): “Skin Barrier”, Florida.

**Fluhr, Joachim W./Elsner, Peter/Berardesca, Enzo/Maibach, Howard I. (2004): Bioengineering of the Skin: Water and the Stratum Corneum, London/NY/Washington, 2. Aufl.

***Gimenez-Arnau, Ana (2014): Xerosis Means „Dry Skin“: Mechanisms, Skin Conditions, and its Management, in: Thyssen, P. /Maibach, Howard I. (Hg.): Filaggrin: Basic Science, Epidemiology, Clinical Aspects and Management, New York/Basel. 

***Kerscher, Martina (2004): Dermatokosmetik, Darmstadt

****Elias, Peter (2010): Defensive Functions of the Stratum Corneum: Integrative Aspects, in: Monteiro-Riviere, Nancy (Hg.): Toxicology of the Skin, New York.

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19 Comments

  • ReplyRaguna

    Ich hätte noch Cerave anzuführen, alle Produkte enthalten den 3er Cocktail.

    Lg

    July 22, 2016 at 11:58 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Danke! <3

      July 24, 2016 at 10:50 am
    • ReplyNora

      Oder Paula’s Choice Clinical Ultra Rich Moisturizer.
      LG Nora

      July 24, 2016 at 4:19 pm
  • ReplyDoro

    Hallo! ich interessiere mich für die Wirkung von Linolsäure bei oraler Aufnahme. Ich habe starke Probleme mit der Kopfhaut (Pityriasis amiantacea) und ein Eincremen ist zwar theoretisch möglich, aber praktisch so gut wie unmöglich. Deshalb möchte ich meine Haut durch die Ernährung positiv beeinflussen. Welche Fettsäuren/Nahrungsmittel wären da geeignet? Ich habe bereits Leinöl in meine Ernährung eingebaut, spiele allerdings mit dem Gedanken, Borretschsamenöl einzunehmen, da es gamma-Linolsäure enthält, die evtl. wirksamer ist. Wäre Dir für eine Antwort sehr dankbar
    LG Doro

    July 23, 2016 at 5:54 pm
  • ReplyLizzy

    Liebe Pia,
    Danke für diesen ganz tollen Artikel!

    Mit der Wirkung von unterschiedlichen Ölsäuren auf die Haut beschäftige ich mich seit einer Weile. Dass es auch auf das richtige Verhältnis zu Ceramiden und Cholesterin ankommt, habe ich noch nicht gewusst. Sehr interessant, aber da stellt sich mir die Frage ob der Einsatz von reinem Öl bei der Hautpflege dann eigentlich kontraproduktiv ist?
    Ich denke schon länger darüber nach z.B. Leinöl in meine Hautpflege einzubeziehen, in der Küche verwende ich es schon regelmäßig. Bisher war ich nur verunsichert, weil ich gelesen habe, dass das schnelle ranzig werden des Öls bzw oxidieren während es auf der Haut ist, ein größerer Nachteil ist, der die positiven Eigenschaften des Öls vielleicht sogar überwiegt. Nun stellt sich mir aber generell die Frage, ob man pures Öl überhaupt auf die Haut auftragen sollte. Ceramide und Cholesterin hätte man dann ja nicht…

    July 23, 2016 at 7:31 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Lizzy, exakt das ist die Frage! Ich habe länger gesucht, ob das korrekte Verhältnis von den drei Lipidarten tatsächlich entscheidend ist und jeweils zum Ergebnis kam, dass das tatsächlich so ist. Deine Frage: “ob der Einsatz von reinem Öl bei der Hautpflege dann eigentlich kontraproduktiv ist”, ist eben das große Fragezeichen und ich hoffe sehr, dass wir es bald lösen können.

      July 24, 2016 at 10:50 am
  • ReplyYanah

    hier vll noch: letiAT4

    July 25, 2016 at 11:01 am
  • Replynicole

    Hallo liebe Pia,

    was für ein Bericht, herzlichen Dank dafür.
    Ich habe ja schon seit ein paar Jahren eine gestörte Hautbarriere und habe viel ausprobiert. Seit dem ich die Produkte von La mer med benutzt habe, ist meine Haut wie verwandelt. La mer med hat extra für feuchtigkeitsarme und empfindliche Haut eine Pflegeserie herausgebracht, die genau richtig für meine Haut war. Ich habe 3-4 Monate lang konsequent die Produkte verwendet (ohne ein Serum oder sonstiges) und langsam auf Christine Niklas umgestellt. Meine Haut sah noch nie schöner aus. Ich bin total begeistert und achte mittlerweile sehr darauf, dass meine Hautpflegeprodukte außer Alkohol, Duftstoffe und ätherischen Ölen auch keine Silikone, Parabene, PEG, etc. enthalten. Das Ergebnis sehe ich jeden Tag im Spiegel und bin begeistert. Es ist nichts mehr trocken oder pickelig. Die Rötungen verschwinden nach und nach und auch meine Falten sind so gut wie weggebügelt. Also mein Tipp: La mer med.
    GLG

    July 27, 2016 at 3:07 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Nicole, danke für den Tipp. In der Tat hat La Mer viele gute Produkte. Auch ein Sonnenschutz ist dabei – hat Du es ausprobiert? Ich schon und die Konsistenz ist nicht allzu speckig. Berichte bitte, welche Produkte Du besonders empfehlen würdest! Danke!!! <3

      July 30, 2016 at 8:48 am
      • Replynicole

        Die Cremes von La mer med haben keinen speziellen Namen. Es gibt die Tagescreme von La mer med für feuchtigkeitsarme Haut und für die Nacht habe ich die Meersalzcreme von La mer med verwendet. Den Sonnenschutz hatte ich mir mal abfüllen lassen. Es ist ja mehr ein Gel als eine Creme. Hatte mich jetzt nicht so überzeugt. Die beiden Cremes auf jeden Fall. Habe beide noch im Hause. Wenn wirklich mal meine Haut rumzicken sollte, werden beide Cremes wieder zum Einsatz kommen. Aber bis jetzt ist alles tipitopi.
        LG

        September 5, 2016 at 8:11 pm
  • ReplyBasti

    Erstaunlicherweise enthält die Vinolift Nachtpflege von M. Asam auch Öle, Ceramide und Cholesterol. Die ist allerdings nichts, wenn man kein Parfüm in der Pflege möchte, auch wenn zumindest keine deklarationspflichtigen Duftstoffe enthalten sind. Und blöderweise ist sie im Tiegel, was für die zahlreich enthaltenen Oxidantien sehr von Nachteil ist.

    July 30, 2016 at 11:47 am
  • Replyaxara09

    Oder auch die Alfason Repair
    (Petrolatum, Aqua, Paraffin, Paraffinum Liquidum, Glycerin, Sorbitan Oleate, Carnauba, Cholosterol, Ceramide 3, Oleic Acid, Palmitic Acid, Carbomer, Tromethamine

    August 31, 2016 at 5:29 pm
  • ReplyHautfeuchtigkeit (1) – Einführung und Gewinnspiel | SkincareInspirations

    […] Was soll mein Moisturizer enthalten? (2) Weichmacher: Öle vs. Silikone […]

    September 7, 2016 at 7:52 pm
  • ReplyHautfeuchtigkeit (12) – Was soll mein Moisturizer enthalten? (III) Okklusiva  | SkincareInspirations

    […] Über die zweite Komponente – Weichmacher (Emollients) – haben wir vor Kurzem hier, hier und hier diskutiert. Heute wenden wir uns dem dritten Bestandteil einer Pflegecreme: den […]

    September 11, 2016 at 6:28 pm
  • ReplyAlice von mscocoglam.de

    Die meisten Moisturizer sind mir zu schwer, ich werde mich als nächstes am Skin Balancing Gel von Paula versuchen

    September 12, 2016 at 8:22 am
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