2g Sonnenschutz – wie sieht die Menge aus?

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2g Sonnenschutz – wie viel sind das eigentlich?

Diese Frage kommt immer und immer wieder vor – insbesondere jetzt im Sommer, wo wir schwerere Konsistenzen von Sonnenschutz auftragen und es davon am liebsten so wenig wie nötig benutzen würden.

Aufs Gesicht und Hals sollten ca. 2g Sonnenschutz aufgetragen werden. Die Regel lautet: 2mg/cm². Die Menge ist also von der Flächengröße abhängig. Für Menschen mit kleinen Gesichten sollten ca. 1,5g ausreichend sein. Auf mein (relativ schmales) Gesicht und Hals trage ich persönlich trotzdem ca. 2g (+) auf. Wie viel sind das? Wie sieht die Menge aus?


Wie korrekt sind Messlöffel?

Neulich habe ich auf Empfehlung von einer lieben Bloggerin und Instagramerin (hier) bei Amazon kleine Messlöffel bestellt. Auf den Fotos war der kleinste Löffel mit 1,5g abgebildet; bei mir kam jedoch ein anderes Set an, wo die zwei kleinsten Löffel für jeweils 1g und 2,5g bestimmt waren. Na gut. Als Testobjekte nahm ich La Roche Posay Pigmentclar UV (auf dem pinken Löffel) und Bioderma Hydrabio Perfecteur UV (auf dem blauen Löffel, nicht vollständig gefüllt, also ca. 2g). Anschließend ging ich mit dem pinken Löffel (1g) ins Bad und trug den Inhalt auf: Es reichte nicht mal für die Hälfte des Gesichtes. Oben drauf trug ich anschließend den Inhalt des blauen Löffels auf (2g). Insgesamt fühlte sich die Menge nach etwas mehr als ich normalerweise auftrage; jedoch bestimmt nicht nach insg. 3g, was laut den Messlöffeln angeblich ergeben sollte. Acha.

Sonnenschutz Messlöffel.jpg


Unten seht Ihr die Mengen auf einem Finger dünn aufgetragen. Pigmentclar von LRP hat eine  (nicht allzu flüssige) Lotion-Konsistenz (Review). Hydrabio Perfecteur ist etwas fester. Beide repräsentieren somit klassische Sonnencreme-Texturen.La Roche Posay_Pigmentclar_UV

Sonnenschutz Messen Hydrabio Perfecteur Bioderma.jpg


Messlöffel versus Feinwaage

Da mich das Messergebnis nicht überzeugte, nahm ich zu weiteren Testzwecken die Bioderma AR-Creme (die ich übrigens sehr mag). Die Konsistenz ist der von Hydrabio Perfecteur ähnlich, wenngleich die AR Creme reichhaltiger ist.

Also habe ich auf den 2,5g-Löffel ca. 2g von der Creme aufgetragen und es anschließend abgewogen. Aus 2g, laut Löffelchen, wurde nicht mal 1g auf der Feinwaage. Acha.

 Bioderma AR Photoderm Messen sonnenschutz

Bioderma AR Messen.jpg


Bioderma AR ging in den Kühlschrank und ich versuchte nun den umgekehrten Weg: So nahm ich die Daylong Ultra Face Creme (Review) und wog sie zunächst ab: Vier Pumpstöße ergaben 2,15g. Anschließend übertrug ich die Menge auf den Meslöffel mit 2,5g. Der Löffel war voll.  daylong-ultra-face-messen-2-1


Fazit: Feinwaage hat die Nase vorn!

Löffelchen dieser Art sind ziemlich ungenau. Wenn Ihr exakt wissen möchtet, wie die ideale Menge vom Sonnenschutz aussieht, die Ihr auftragen solltet, müsste man diese mit einer Feinwaage bzw. Digitalwaage abwiegen. Doch wer hat dazu jeden Morgen Zeit und Lust, was? Hm, ein tägliches Abwiegen muss natürlich nicht sein. Wiege doch die für dein Gesicht vorgesehene Menge deiner Lieblings-Sonnenschutzcreme in einer Plastikdose ab und markiere die Menge auf der Dose von außen mit einem Strich. Morgen musst Du dann nur das Döschen bis zu dem Strich auffüllen, fertig.


Ein Hoch auf Sonnenschutz mit Pumpspender

Hat Eurer Sonnenschutz einen Pumpspender, ist die Sache viel einfacher: Ihr misst die Menge nur einmal und wisst dann genau, wie viele Pumpstöße die erwünschte Menge ergeben. Etwa:

  • drei Pumpstöße von Daylong Ultra Face ergeben 1,6g,
  • vier Pumstöße von Daylong Ultra Face ergeben 2,15g,
  • sieben Pumpstöße von Bioderma Perfecteuer UV (Review kommt) ergeben exakt 2g, etc.

Exponentiell versus linear oder einfach: slap it on thick!

Und nicht vergessen: Wird der Sonnenschutz in kleinerer Menge als vorgesehen  aufgetragen, wird die Haut nicht ausreichend geschützt. Ungeheuer wichtig ist es insbesondere für Menschen, die vom Hautkrebs betroffen sind, hautkrebsgefährdete Menschen und Kinder. Ob der UV-Schutz mit der reduzierten Auftragsmenge nun linear oder exponentiell fällt (mehr dazu bei SKINCI), ist meines Erachtens noch weitgehend unklar. Derzeit steht Studie gegen Studie (manche davon sind 30 Jahre alt), sodass wir genauere und vergleichbare Testmethoden und insgesamt mehr Forschungsergebnisse benötigen. Im Moment würde ich noch nicht davon ausgehen, dass der Schutz bei einem Auftrag von weniger als 2mg/cm² tatsächlich viel weniger reduziert wird als bisher behauptet.

Persönlich spannend finde ich eine Studie von 2012, in der Folgendes raus kam: Je höher der Sonnenschutz-Wert (ab etwa 30), desto eher sollte man bei – unzureichender Auftragsmenge – eine exponentiell fallende Minderung des UV-Schutzes erwarten. Und weil die meisten von uns eben SPF30+ benutzen, würde die Geschichte also doch in die Richtung exponentiell tendieren. Die recht aussagekräftige Konklusion der Studie lautet (frei übersetzt): Der UV-Schutz ist nicht nur von der aufgetragenen Produktmenge, sondern auch der Höhe des Lichtschutzfaktors abhängig. Beim Auftrag einer unzureichenden Menge mit einem höheren SPF kann sogar ein niedrigerer Schutz erreicht werden, als wenn eine korrekte Menge an Produkt mit niedrigerem Lichtschutz aufgetragen wird. (“Sunscreen protection is not related in one uniform way to the amount of product applied to human skin. Consumers may achieve an even lower than expected sunburn protection from high SPF products than from low SPF sunscreens.“)

Dennoch rate ich dazu, wie bei der Frage: Mineralischer Filter: Reflektieren oder absorbieren Sonnenstrahlen?, weitere Forschungsergebnisse abzuwarten.


Weitere Fotos und Informationen zur Visualisierung und Mengen vom Sonnenschutz

1) Vor einem Jahr hat die liebe Bloggerin Marie diverse Sonnenschutzcremes abgewogen. So sah es aus!

2) Vor kurzem zeigte Diana auf Instagram drei unterschiedliche UV-Schutzprodukte und riet davon ab, (Plastik-)Löffel als Messinstrumente zu nutzen: 1g gleicht 1ml nur bezogen auf Wasser! Je dichterer die Konsistenz eines Produktes, desto weniger Volumen hat es und desto weniger davon muss man theoretisch nehmen. Dichte, nicht Konsistenz, ist entscheidend!

3) Zu demselben Ergebnis kam auch SKINCI. Ich zitiere: “Ein Sonnenschutz, dessen Dichte bei 1ml=0,8g liegt, muss doppelt so dick aufgetragen werden, wie ein Sonnenschutz, dessen Dichte bei 1ml=1,6g liegt, um 2mg/cm² zu erreichen.” Und: “Die Konsistenz sagt auf jeden Fall nichts darüber aus, ob wir von einer Sonnencreme mehr oder weniger benutzen müssen, um den SPF zu erreichen!” Spannende Fotos mit Spritzen und Kanülen sind auch dabei! 🙂

4) Leeila, eine sympathische, skincare-verrückte Bloggerin wiegt grundsätzlich jedes Sonnenschutzprodukt vor dem Auftrag ab: Geht doch durch ihr Blog durch und Ihr findet viele Fotos von abgewogenen Mengen diverser Sonnenschutz-Konsistenzen – z.B. PizBuin oder Bioderma UltraFluid. Grundsätzlich sollte man jedoch mit diesem Beitrag anfangen, in dem Leeila ganz genau ihre Körperteile abmisst! 🙂 Muss man das? Nein, es sei denn, Du gehört zu einer Risikogruppe. Kann man das? Why not?


Gibt es noch weitere Fotos bzw. Blogbeiträge, wo es um das Ausmessen vom Sonnenschutz geht, welche ich hier verlinken kann?

Ich bin gespannt, ob Ihr Eure Sonnenschutzpräparate abwiegt oder eine Pi-mal-Daumen-Menge aufträgt!

Eure Pia

NachtragMeine alte Digitalwaage ist vor Kurzem kaputt gegangen. Die neue habe ich bei Amazonbestellt (reduziert auf 9,95€). Den vielen guten Bewertungen dort kann ich zustimmen. Sie ist sehr präzise (0,05g-400g), hat einen Deckel, der sie sauber hält, ist super leicht und ich nutze sie auch für meine Haarfarbe sehr gerne. 🙂

PS. Kurze Geschichte des Titelursprungs: Pooh fragte mich, was ich grad so schreibe. Als Antwort auf meine ausführliche Erklärung in Sachen exponentiell vs. linear und all der Messproblemen… antwortete er nur knapp: “What is the problem? You just slap it on tick!” Ja, wo ist eigentlich das Problem, was? 🙂Feinwaage_Amazon


Und noch ein PS. So sehen übrigens 2,5g von Bioderma Photoderm AR aus. Eine ganze Menge, oder?Bioderma AR Photoderm Swtaches 2,5g

Eure Pia


*Affiliate Link

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55 Comments

  • ReplyCassie

    Sehr sehr interessanter Post liebe Pia! Ich wünschte, ich wäre schon so weit, bei dem für mich passenden Sonnenschutz dann auch auf die Auftragsmenge achten zu können…

    Hast du vielleicht ein paar Sonnenschutz – Tipps für sehr POD-anfällige Haut?
    Ich bin mittlerweile soweit, mich dann doch besser auf mineralischen Schutz und leichte Fluids zu beschränken – aber was gibt es da?

    Neostrata wäre sicher toll – aber beinhaltet ja auch eine Säure, oder?

    Vielen lieben Dank schon jetzt für deine Antwort!
    Cassie

    July 9, 2016 at 10:25 am
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Cassie, Deine Frage wird bestens hier: https://totalueberbewertet.wordpress.com/2016/04/17/schlaumerierleela-hauterkrankungen-periorale-dermatitis/ beantwortet! Sonnenschutz ist leider sehr wichtig. Leela benutzt Daylong SPF50, die vergleichsweise leicht formuliert ist. Wenn nicht wasser-resistent, dann sind Pigmentclar oder Sunsense leicht (Reviews zu allen drei auf dem Blog). Neostrata könntest Du auch ruhig benutzen! Mineralisch heißt aber nicht unbedingt besser als chemisch. Tinosorb etwa reizt so gut wie keine Haut.
      Hast Du herausgefunden, welche Inhaltsstoffe bei Dir die Lage verschlimmern? Hast Du es mit einem Hautarzt konsultiert? Liebste Grüße, Pia

      July 16, 2016 at 8:47 am
  • ReplyKatalin

    Super Beitrag, danke! Ich habe viele Fragen über Auftragsmenge von SPF gehabt und jetzt sind die alle beantwortet.

    July 9, 2016 at 10:49 am
  • ReplyValandriel Vanyar

    Wow, das letzte Bild! Ich wüsste nicht wohin damit 😀
    Muss auch sagen, dass ich morgens gar keine Zeit zum abfüllen wiegen und messen habe. Habe daher die Sonnencremes abgewogen, die ich im Alltag meist nutze und da komme ich tatsächlich mit einer großzügigen Mittelfingerlänge hin. Reicht für mich persönlich aus.

    @Cassie:
    Wenn mineralisch komplett ohne Reizstoffe: Alga Maris. Weißelt bei der 50er Version aber ich bekomme sie mit Makeup tragbar. Ansonsten Innisfree, aber da sind evtl Sachen darin, die man mit POD nicht verträgt.

    July 9, 2016 at 10:52 am
  • ReplyAnastasia

    Hallo, ihr habe ja auch seit kurzem eine Feinwaage daheim. Mein Ergebnis war, ihr habe ( fast) immer genug oder sogar mehr aufgetragen. Vor allem bei der uriage Bariesun XP Creme kann ich nicht zu wenig auftragen, ansonsten lässt es sich nicht verteilen. Das wegen bin ich für dickflüssige Konsistenz, bei Fluids oder Lotion habe ich meine Probleme, es läuft alles runter. Danke für deine tolle Beiträge 😙

    July 9, 2016 at 12:36 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Anastasia, es ist schon krass, wie unterschiedlich die ähnlich aussehende Menge doch wiegt, oder? Die Urige Bariesun ist dazu noch voll weiß, oder?

      July 15, 2016 at 12:17 pm
      • ReplyAnastasia

        Ja, es ist zwar leicht getönt, aber weißeilt sehr stark.

        July 17, 2016 at 9:55 am
        • ReplySkincareInspirations

          Danke, Anastasia, ich denke, dass ich mit der Creme unglücklich wäre. Bleibe bei Bioderma. 🙂

          July 24, 2016 at 1:08 pm
  • ReplyRaguna

    Liebe Pia,

    Wie sieht das denn mit der Menge aus, wenn ich nur das Gesicht ohne Hals eincremen will? Kommen 1,25g hin? Lg

    July 9, 2016 at 1:22 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Raguna, bei 1,25ml wäre ich etwas skeptisch. Ein kleines (erwachsendes) Gesicht wird meist mit 1,5g ausgemessen. Bei 2g bist Du auf der sicheren Seite. Bei größeren bzw. runderen Gesichter: 2,5g! Gaaanz genau weiß ich es aber nicht. Es müsste individuell ausgemessen werden.

      July 15, 2016 at 12:16 pm
  • Replykyra124

    Mal wieder ein super informativer Beitrag! 🙂

    Ich glaube ich muss mir auch endlich mal eine Feinwaage zulegen. Da ich aktuell drei verschiedene Sonnencremes verwende ubd diese ganz unterschiedliche Konsistenzen haben, bin ich mir total unsicher ob ich tatsächlich genug auftrage. Um Gewissheit zu haben hilft also wohl doch nur abwiegeb.

    PS: Hast du eigentlich meine Email von vor ca. 3 Wochen bzgl. der Neoretincreme bekommen? 🙂

    Liebe Grüße
    Kyra

    July 9, 2016 at 2:06 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Kyra, diese habe ich gerade herausgegraben… ist tatsächlich untergekommen. Entschuldigung! Ich werde versuchen, heute Abend ausführlich darauf eingehen! Bis dahin liebe Grüße, Pia

      July 15, 2016 at 12:15 pm
      • ReplyDaniela König

        Kein Problem! Ich hatte eher befürchtet, dass ich dich mit meiner E-Mail vielleicht verärgert habe. Ich möchte dir nämlich auf keinen Fall deine wertvolle Zeit stehlen! Immerhin bekommst du sicher viele ähnliche E-Mails mit Fragen zu Produktempfehlungen oder ähnliches. Falls du aber gerne antworten möchtest, würde ich mich umso mehr freuen 🙂

        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

        July 15, 2016 at 10:53 pm
  • ReplyNora

    Liebe Pia,
    2g pro Quadratcentimeter ist doch wohl nicht dein Ernst ? Meinst du vielleicht 2mg? Wenn du 2 g fürs ganze Gesicht verwendest, hättest du ja nur eine Gesichtsfläche von einem Quadratcentimeter. Ich denke, selbst eine Elfe hätte mehr.
    Davon abgesehen, ist dein Beitrag wieder super!
    Liebste Grüße
    Nora

    July 9, 2016 at 5:50 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Nora, was wäre ich ohne Dich! Den Fehler habe ich bereits behoben. Dankeschön!
      Elfe-Pia

      July 15, 2016 at 9:17 pm
  • Replykatja

    Liebste Pia,

    ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich gefreut hab’, als ich diesen Beitrag gesehen habe! Das klingt jetzt furchtbar nerdig (und vllt auch ein bisschen traurig), aber ich finde dieses Thema wirklich sehr interessant. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie ich, als ich deinen Blog letztes Jahr gefunden hatte, dich (und den lieben Skinci) zu dieser Thematik gelöchert hab’, weil ich mir so unsicher war, ob mein 1,25 ml Teelöffel mir auch wirklich die richtige Menge gibt.
    Ich persönlich mache es auch so, dass ich mir den Sonnenschutz auf einer Feinwaage abwiege (ich mach’ es so jeden Morgen, was natürlich nicht notwendig ist, aber ich weiß nicht… irgendwie gibt es mir ein gutes, sicheres Gefühl). Ich hab’ mein Gesicht ebenfalls abgemessen und auch wenn man da wohl nicht zu 100% die genaue Fläche bestimmen kann, kommt man glaube ich doch recht nahe ran (ich glaube, man kommt vllt sogar eher auf mehr denn auf weniger). Entsprechend der errechneten Fläche meines Gesichts wiege ich mir dann die dazu passende Menge Sonnenschutz ab bzw. nehm’ ich immer noch etwas mehr, auch einfach für das Sicherheitsgefühl.

    Ich finde es wirklich toll, dass du dazu einen ganzen Beitrag geschrieben hast, der auch noch so toll und hilfreich ist!

    Wo ich das Abwiegen übrigens auch sehr praktisch empfinde ist bei Sonnensprays, weil gerade die es einem glaube ich sehr schwer machen, die richtige Menge zu schätzen.

    Wenn das ok ist, hab’ ich noch eine off-topic-Frage: Du hast ja geschrieben, dass du die Feinwaage auch für Haarfarbe benutzt, darf ich fragen, wie? Ich kenn’ mich da leider nicht aus, ich färbe manchmal meiner Mutter die Haare, die benutzt aber diese bereits fertig abgepackten/abgefüllten Haarfarben aus der Drogerie, bei denen man nichts mehr wiegen muss. Das find’ ich jetzt sehr interessant, dass du deine Haarfarbe abwiegst!

    Ganz liebe Grüße
    Katja

    July 10, 2016 at 1:23 am
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Katja,
      danke für Deine wunderbaren Worte! Ich denke, dass Menschen täglich viel traurigere Sachen tun als Sonnenschutz abzuwiegen. 🙂 Wie wäre es mit dem Vorschlag, auf dem Becher/Behälter, wo Du Deinen Sonnenschutz abwiegst, einen Strich zu ziehen und morgens es einfach bis zu dem markierten Stich füllen? Oder benutzt Du unterschiedliche Produkte? Dann könntest Du auch unterschiedliche Becher haben… :))
      Sonnenspray zu wiegen? Wow, dazu bin ich noch nicht gekommen. 🙂 Wie lange muss man dann sprühen, damit die Menge erreicht ist? Wahrscheinlich ziemlich lange, oder?

      Wie viel brauchst Du denn für Dein Gesicht und Hals???

      Ich kaufe mir meine Haarfarbe beim Friseurbedarf-Shop. Diese werden in größeren Tuben verkauft. Davon nehme ich für meine Ansätze etwa 15g plus 15g Oxidationslotion 6%. Da beide Teile genauso viel wiegen sollten, muss man das auch exakt abwiegen können. Bei vorgefertigten Produkten erspart man sich den Schritt; diese halten bei mir jedoch viel schwächer, d.h. die Farbe wird mit der Zeit heller.

      July 15, 2016 at 9:14 pm
      • Replykatja

        Liebe Pia,

        der Vorschlag mit dem Becher und dem Strich ziehen ist wirklich super! Für’s Gesicht benutze ich immer die gleichen Produkte.
        Ich hab’ ein Sonnenspray von Bioderma, und da hab’ ich es so gemacht, dass ich mal gewogen habe, wieviel ein Pumpstoß etwa wiegt und ausgehend davon kann ich dann bei der jeweiligen Körperregion ungefähr abzählen/berechnen, wieviele Pumpstöße ich bräuchte. Bei Sonnensprays, die keine einzelnen Pumpstöße erlauben, sondern ähnlich wie z.b. Deosprays funktionieren, ist das wahrscheinlich schwieriger. Da würde vielleicht auch dein Trick mit dem Becher und dem Strich ziehen funktionieren. (und ich glaube, da hast du Recht, da müsste man bestimmt lange sprühen, um auf die richtige Menge zu kommen.)

        Wieviel ich für meinen Hals genau brauche weiß ich ehrlich gesagt leider nicht. Ich muss zugeben, dass ich meinen Hals und Dekollete-Bereich leider sehr lange mit Sonnenschutz vernachlässigt habe, einmal aus Geiz und auch, weil ich da das Problem hatte, dass sich viele Sonnenschutzmittel in meinen Halslinien abgesetzt und meine Kleider verfärbt haben. Seit einer Weile schütze ich jetzt auch meinen Hals/Dekollete, aber mit einem anderen Sonnenschutz als ich für mein Gesicht benutze und gehe da immer noch nach der Pi-mal-Daumen Methode vor.
        Für mein Gesicht allein bin ich durch die Mess- und Rechenmethode, wie ich sie z.b. bei Snails and Starfish und auf dem Shimmerblog gesehen hab’, auf 1,2 Gramm gekommen, die ich theoretisch gesehen benötige. In der Regel benutze ich aber immer mindestens 1,5, eher 1,6 oder 1,7 Gramm für mein Gesicht, um mich ein bisschen sicherer zu fühlen.

        Oh, das ist ja interessant! Das wusste ich gar nicht, dass man sich das selbst mischen kann! Vielen Dank für deine Erklärung!

        July 17, 2016 at 11:59 am
        • ReplySkincareInspirations

          Danke, Katja, fürs Mitteilen, wie die Berechnung Deines Gesichts ausgefallen ist. 🙂 Das mag voll komisch klingen, wir wissen aber, wofür das gut ist. 🙂 Auf dem Blog Snails and Starfish? Da muss ich heute Abend reinschauen. Danke!

          July 24, 2016 at 1:07 pm
  • Replyshalely

    Ich finde es sehr spannend die 2g mal so zusehen. Aufs wiegen bin ich noch gar nicht gekommen. Mache das immer so pi mal Daumen und hoffe, dass es schon passt.

    July 10, 2016 at 3:13 am
    • ReplySkincareInspirations

      Ich glaube, dass Pi mal Daumen die Strategie der Meisten ist. Liebe Grüße, Pia 🙂

      July 15, 2016 at 9:05 pm
  • Replycare | Sommer Dreamteam |

    […] nicht aus. Wer wissen will, wieviel Sonnencreme man wirklich verwenden sollte, schaut am besten mal hier,  hier oder hier vorbei. Vielleicht habt ihr es ja bereits auf Instagram mitbekommen, ich war letzte […]

    July 11, 2016 at 7:02 am
  • ReplyLizzy

    Spannend mal theoretisch zu sehen, wie viel 2g wirklich wären.

    Aber zugegeben sehe ich solche Artikel auch etwas zwiegespalten. Unter der Menge würde ich einfach nur klaustrophobische Zustände bekommen und könnte dem Hitzestau und Pickelschub beim Ausbruch zuschauen… Noch vor kurzem führte das bei mir dazu, dass ich (außer am Badesee etc) überhaupt keinen Sonnenschutz benutzt habe – die nötige Auftragsmenge kann ich ja schließlich eh nicht erreichen. Ich war völlig frustriert und entmutigt. Inzwischen habe ich Frieden geschlossen, wenig Sonnenschutz ist schließlich besser als gar keiner. Also lasst euch nicht in Panik versetzen, wenn ihr es auch nicht schafft, euch so zu zukleistern. Wenig ist besser als nichts.

    P.s. auf die Review zur neuen Bioderma Hydrabio UV bin ich schon sehr gespannt!

    July 11, 2016 at 1:49 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Lizzy, die Hydrabio Creme hat eine fast gleiche Konsistenz, wie die La Roche Posay Pigmentclar. An Deiner Stelle würde ich nämlich genau solche leichte Produkte benutzen und diese dann eventuell wiederholt auftragen und schwere Konsistenzen weg lassen. Und klar: besser weniger als gar nichts. 🙂

      July 15, 2016 at 9:04 pm
  • ReplyMaria Katharina

    Liebe Pia! Ich habe vor ein paar Monaten mein Gesicht abgemessen und komme auf 1,2 g für mein Gesicht. Für den Hals nehme ich dann zusätzlich eine Fingerlänge Creme. Am Anfang habe ich immer abgewogen, inzwischen weiß ich ungefähr welche Menge visuell den nötigen Gramm entspricht bei den Sonnencremes, die ich verwende. Wie oft am Tag wiederholst du den Vorgang, gerade im Sommer, wenn man viel schwitzt? Ich finde, langsam sollten die Firmen anfangen, den Kunden entgegenkommen, und entweder Produkte mit Pumpspendern anbieten, oder kleine Löffelchen, die einem Gramm des Produktes entsprechen und nicht einem Gramm Wasser. Ich habe jahrelang viel zuwenig Sonnencreme verwendet, weil ich es nicht besser wusste. Ich würde mich sehr über einen Beitrag über die praktischen Aspekte des morgendlichen Sonnencreme-Rituals freuen, z.B. wie man am besten mattiert, und wie man es schafft Flüssigfoundations auf soviel Sonnencreme aufzutragen:) Ich bin tagsüber auf Concealer und Powderfoundations umgestigen, um Zeit und Nerven zu sparen.
    Liebe Grüße, und weiter so.

    July 12, 2016 at 3:46 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Maria, danke für Deinen Kommentar. Ich benutze wahrscheinlich das Doppelte aufs Gesicht und Hals; warte etwa 20 Minuten ab (nicht weniger), tupfe die Reste mit einem halbierten Taschentuch bzw. Klo-Papier ab und verwende dann eine Puder-Foundation. 🙂 Das ist mein ganzes “Sonnencreme-Ritual”. 🙂 Damit die Sonnencreme gut bzw. schnell einzieht, trage ich sie mit feuchten Händen auf. Dazu werde ich bald mehr schreiben… Den Sonnenschutz trage ich meist vor 8Uhr auf. Bevor ich gegen 15Uhr wieder draußen bin, verteile ich eine Schicht nur auf meine T-Zone – d.h. dort, wo ich sichtbar geschwitzt habe. Sonst ist alles noch bis Ende des Tages am richtigen Platz. Wenn Du ein wasser-resistentes Produkt verwendest und nicht viel schwitzt, musst Du es prinzipiell nicht wiederholt auftragen.
      Welches Sonnenschutzprodukt und welche Power-Foundation benutzt Du denn im Moment? LG Pia

      July 15, 2016 at 8:54 pm
      • ReplyMaria Katharina

        Liebe Pia, danke für deine Antwort! Wenn ich richtig verstanden habe schminkst du deine T-Zone nicht ab, bevor du die neue Schicht aufträgst? Ich habe viele Powder-Foundations ausprobiert, bevor ich die richtigen für mich fand. Von Nars, Mac und MUFE war ich nicht wirklich beigeistert, wobei ich viel gutes über diese Produkte gelesen habe. Ich denke, es kommt auf die Haut an, ich habe feuchtigkeitsarme Mischhaut und werde mich demnächst durch deine Artikel zu diesem Thema lesen, vielleicht mache ich irgendwas falsch..
        Meine zwei Lieblinge sind die Powder-Foundations von Marc Jacobs und die von Dolce and Gabanna. Die von Marc Jacobs lässt sich auch über sehr fettige Sonnencremes auftragen, ohne dass ich hinterher überpudert aussehe. Aber die Deckkraft ist gering, eigentlich ist es eher ein sehr gutes Puder. Und die von D&G ist mein absoluter Favorit. Teuer, aber ihr Geld wert. Welche Powder-Foundation benutzt du?
        An Sonnencremes habe ich, was hier viele benutzen: Die Bioderma Max, Laroche Posay Toucher Sec und die Uriage Bariesun Lait Enfants. Demnächst will ich die Melascreen Creme Légère von Ducray ausprobieren. Bin nach wie vor auf der Suche nach meiner Lieblingsonnencreme. Ich denke, wenn die Mentalitäten sich langsam ändern, wird es auch viel mehr Innovation in diesem Feld geben. Ich lebe in Frankreich, und obwohl die Frauen hier sehr gepflegt sind, kenne ich keine Französin, die jeden Tag Sonnenschutz trägt. Wenn ich meinen Freundinnen die Konsequenzen erkläre, finden sie das nicht weiter schlimm, und glauben auch nicht wirklich dran. Eine von ihnen hat sich dann das Bioderma Spray mit SPF30 gekauft, und mir gezeigt wie sie sich morgens ein Wölkchen davon aufs Gesicht sprüht. “Ist doch viel angenehmer als dein morgendliches Geschmiere, nicht?” … 🙂

        July 17, 2016 at 12:48 am
        • ReplySkincareInspirations

          … und Recht hat sie allemal. 🙂 Doch inzwischen bin ich selbst an das Geschmiere so gut gewöhnt, dass mich das nicht mehr stört. Ja, auf die t-Zone trage ich nur losen Puder (eventuell einen Primer drunter) auf und wiederhole den Sonnenschutz-Auftrag mit Neostrata Sheer Defense oder, wenn ich zu Hause 30 Minuten Zeit habe, noch mal mit Bioderma Max Creme. Allerdings trage ich nachmittags auch häufig einen Hut, sodass die Stirn, die am meisten schwitzt, gut abgedeckt ist.
          Die D&G Puder Foundation muss ich mir näher anschauen. Meine Favoriten derzeit sind: Total Finish von Kanebo Sensai und die Foundi von La Prairie. Teste mich aber auch durch NARS, Dior, Urban Decay und Tom Ford. Alle sind gut. Kanebo deckt am stärksten. Einen Vergleich kann ich wahrscheinlich erst im Winter anbieten. Ist die D&G Foundi stark deckend? Hält sie gut und hat eher einen glowy bis natürlichen Finish? Dann muss ich mir das Produkt näher anschauen. 🙂 Diese Puder-Produkte sehen nicht selten natürlicher aus als mattierende flüssige Foundations.

          Trägst Du auch einen Primer drunter?
          Liebe Sonntagsgrüße
          Pia <3

          July 17, 2016 at 8:11 am
          • Maria Katharina

            Liebe Pia!
            Danke für den Tip, jetzt ist mein Geschmiere wesentlich angenehmer :)) Kann man auch zwei Sonnencreme mischen, ohne dass die Schutzwirkung sich dadurch verringert?
            Hüte habe ich mir auch endlich zugelegt, “Lampenschirmhüte” 🙂
            Die D&G Puder Found. hat eine mittlere Deckkraft, nass aufgetragen ist sie etwas deckender als trocken. Sie hält sehr gut, und das Finish ist seidig und natürlich, je nach Hautzustand auch glowy. Sie sieht viel natürlicher an mir aus als sämtliche Flüssigfoundations. Die einzige Ausnahme, die ich kürzlich entdeckt habe, ist die Pro Tailor Cushion von Espoir (die Marke gilt als das koreanische Mac), die ich mir eigentlich nur wegen der sehr hellen Farbe bestellt habe. Das Finish ist glowy, natürlich, sie ist deckt hervorragend ab, und sieht gut aus auf Fotos.
            Ja, ich prime, weil ich so gerne “mogel”, was meinen Teint anbelangt 😉 Wenn mir der Glow fehlt, nehme ich die Fresh Glow Luminous Base von Burberry, in der Farbe nude, und dadrüber Puderfound. Wenn ich weiß, dass viel fotografiert werden wird, den Anti-Wrinkle Primer von Gosh (gegen Falten tut der nichts, aber das Hautbild wird defintiv verbessert) oder den Top Lissage von der französischen Marke Paris Berlin. Bei zu viel Glanz nehm ich den Smashbox Foto Finish, den ich dank dir entdeckt habe.
            Ganz liebe Grüße 🙂 !
            Maria

            July 21, 2016 at 5:46 pm
          • SkincareInspirations

            Oh je, liebe Maria, so viel Vorschläge, danke Dir! Ich werde mir das alles genauer anschauen. <3
            Ob man Sonnenschutzprodukte mischen kann, ist eine Frage, die nicht eindeutig beantwortet werden kann. Bei Produkten aus der selben Pflegereihe (zb. Bioderma Photoderm) sollte das kein Problem sein. Firmen benutzen unterschiedliche Inhaltsstoffe, um die Filter zu stabilisieren etc. Am besten: Benutze eine Creme, warte 20 Minuten ab und dann die zweite oben drauf…. Öhm, ich weiß. Ich selbst mische Cremes ab und zu schon; grundsätzlich trage ich aber die Bioderma Photoderm Creme zunächst auf, mache dann 20 Minuten lang andere Sachen – Frühstück, Augen-Makeup, bügeln, wenn nötig ;), und dann kommt Neostrata Physical Seehr als Primer oben drauf.
            Welche Cremes möchtest Du denn mischen?

            July 24, 2016 at 11:00 am
          • SkincareInspirations

            PS. Wo kaufst Du denn das Pro Tailor Cushion von Espoir?

            July 25, 2016 at 1:05 am
          • Maria

            Liebe Pia,
            die Pro Tailor Cushion habe ich bei ebay gekauft, aber es gibt sie auch auf testerkorea.com. Ich habe übrigens die runde, nicht die eckige. Fällt wirklich sehr hell aus. Leider kann ich die Inhaltstoffe nicht lesen, und habe nirgendwo im Internet eine Übersetzung gefunden.
            Ich wollte die Toucher Sec von LarochePosay mit der Bioderma Max mischen. Die Physical Sheer muss ich mir näher anschauen. Wo bestellst du die?

            July 30, 2016 at 4:09 am
          • SkincareInspirations

            Danke für die Informationen, liebe Maria. Ja, die beiden Sonnenschutzcremes könnte man meiner Meinung nach mischen.
            Neostrata bestelle ich bei Life and Looks -> http://www.lifeandlooks.com/neostrata-sheer-physical-protection-spf-50.html. Die Creme ist manchmal ausverkauft, dann aber schnell wieder lieferbar.
            Ich wünsche Dir ein entspanntes Wochenende! LG Pia 🙂

            July 30, 2016 at 8:46 am
  • ReplyDas Schminkstübchen

    Liebe Pia,

    ich bin bisher immer stille Leserin Deines Blogs gewesen. Ich fand diesen Beitrag unfassbar interessant und sehr, sehr aufschlussreich! Ich gehöre der Fraktion “Pi mal Daumen” an und bin bisher immer davon ausgegangen, dass das hinhauen könnte. Aber dennoch hatte ich immer einige Fragen rund um die Auftragsmenge, wie sich das bei LSF verhält etc. Du hast mir sehr weitergeholfen!

    Liebe Grüße an Dich!

    July 13, 2016 at 4:35 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Hallo Liebes, denkschön! Das freut mich sehr. Das würdest Du nicht glauben, aber ich gehöre auch zu der Pi mal Daumen Fraktion… echt peinlich. Dennoch: ich trage meist so viel, dass es eindeutig mehr als 2,5g ist. Im Herbst werde ich wieder alles richtig abmessen, sonst kriege ich ein schlechtes Gewissen! Ich grüße Dich herzlich! Pia <3

      July 15, 2016 at 12:13 pm
  • ReplyLisa

    Hallo Pia,
    Danke für die Veranschaulichung! Deine Sonnenschutz Beiträge lese ich immer sehr gerne!

    Ich würde mich sehr freuen, wenn du mal etwas zu Mallorca Akne schreiben könntest. Ich leide darunter und da soll man ja Fett (und Emulgatoren) meiden. Leider kommen daher die ganzen Sonnencremes, die auf Skincare Blogs empfohlen werden, nicht in Frage. Zumindest kommt es mir so vor, dass immer nur fettige Cremes empfohlen werden, weil Okklusion toll und Alkohol böse ist. Die Produkte, die von den Herstellern empfohlen werden, werden auf den Blogs meist zerrissen, weil sie oft etwas Alkohol enthalten (irgendwie müssen die UV Filter wohl gelöst werden).

    Daher würde ich mich freuen, wenn es auch mal einen Beitrag für uns Mallorca Akne Betroffenen gibt. Vielleicht sogar mit Produkttipps, die sich nicht nur leichter anfühlen, sondern wirklich fettfrei sind.

    Liebe Grüße

    July 14, 2016 at 5:05 pm
    • ReplySkincareInspirations

      Liebe Lisa, danke für deine Frage. Dazu werde ich beizeiten mehr schreiben… dennoch: Alkohol ist bei Akne generell nicht empfehlenswert, da es die Haut reizt und hierdurch eine hormonelle Reaktion auslöst, die wiederum mehr Fettproduktion ankurbelt. “Etwas” Alkohol ist bei robusten Häuten nicht per se schlecht. Wir wissen immer noch nicht, ab welchem Prozentansatz Alkohol in Hautpflege vermieden werden sollte… Dazu ein lesenswerter Beitrag von Leeila: https://totalueberbewertet.wordpress.com/2016/06/05/alkohol-in-kosmetik-wie-viel-ist-okay/
      Falls Du eine Sonnenschutzcreme für den Alltag brauchst, wo Du nicht viel schwitzt, versuche mal die La Roche Posay Pigmentclar (Review auf dem Blog) oder eine der Innisfree-Cremes (Review findest Du auch hier – drunter aber auch Hinweise für Damen, die auch andere Versionen getestet haben; schau auch hier rein: https://www.instagram.com/p/BHg5rz8j280/?taken-by=cupcakesandberries) Ansonsten wird diese Creme als leicht bezeichnet: https://totalueberbewertet.wordpress.com/2016/06/26/paulas-choice-calm-redness-relief-mineral-moisturizer-lsf30-fuer-normale-bis-fettige-haut-auf-der-suche-nach-dem-perfekten-sonnenschutz/ – nicht die modernsten Filter, aber es geht…
      PS: Versuch, komplett auf Milchprodukte zu verzichten!

      July 15, 2016 at 12:00 pm
      • ReplyLisa

        Liebe Pia, danke für deine Antwort!
        Die Links schaue ich mir an. Auf Alkohol verzichte ich normalerweise komplett, frage mich aber ob er bei Mallorca Akne vielleicht das kleinere Übel ist gegenüber Fett und Emulgatoren.

        Vielleicht habe ich es noch nicht ganz richtig erklärt, ich habe normalerweise keine Akne. Deshalb denke ich nicht, dass hormonelle Reaktionen, Milchprodukte usw. das Problem sind.
        Meine Haut ist rein, wenn ich keinen Sonnenschutz verwende. Wenn ich nur mild reinige und höchstens mal ab und zu eine ganz leichte Creme punktuell verwende, falls ich mal trockene Stellen habe, habe ich keine Unreinheiten.

        Eigentlich habe ich also für meine Haut die Lösung durch milde Reinigung gefunden. Wenn ich mild reinige, spannt nichts, ich brauche also keine Creme und dann bleibt meine Haut auch rein.
        (Früher hab ich einfach irgendein Waschgels verwendet, wodurch die Haut spannte, ich musste cremen, bekam Pickel, griff zu noch aggressiverer Reinigung… ein Teufelskreis)

        Wäre also alles schön, doch der Sonnenschutz macht mir einen Strich durch die Rechnung. Dass ich im Urlaub, am Badesee etc lieber Unreinheiten als Sonnenbrand in Kauf nehme ist klar. Im Alltag sieht das anders aus. Ich würde gerne täglich Sonnenschutz verwenden, auch wenn kein Sonnenbrand droht, allein schon wegen Anti Aging. Aber mich täglich mit etwas einzucremen, das ich offensichtlich nicht vertrage, kann doch nicht die Lösung sein?

        July 15, 2016 at 12:50 pm
        • ReplySkincareInspirations

          Liebe Lisa, wenn Du mit “Mallorca-Allergie” tatsächlich eine Krankheit meinst (polymorphe Lichtdermatose bzw. Lichtekzem), ist das eine Sache für den Hautarzt. Dabei hilft erstens, die Sonne zu meiden (leider) und zweitens guter UV-Schutz, wo aber besonders auf UVA geachtet wird (das wissen nicht alle). Die “Akne” wird nicht durch Sonnenschutz, sondern durch Sonne hervorgerufen. Gehst Du aus der Sonne raus bzw. meidest Du die Strahlen aus allen Kräften, sollten auch keine Pustel auftreten. Hast Du im Winter, an einem sonnenfreien Tag, Sonnenschutz benutzt und dadurch Reaktionen bekommen? Dann kommen diese von der Pflege, nicht von der Sonne. Es ist dann vielleicht doch keine Lichtdermatose.

          Bei “Mallorca Akne” sollten die Cremes möglichst tatsächlich leicht formuliert sein. Neben SunSence und LRP Pigmentclar bzw. Hydrabio UV von Bioderma gibt es auch leichtere (SPF20) Cremes von Avene. Guter UV-Schutz und leichte Konsistenz gehen leider nicht Hand in Hand. Wenn Du in den Urlaub fährst, wäre Daylong extrem SPF50 (auch die Kid-Version von Daylong) eine gute Lösung. Sonst können auch vom Hautarzt verordnete Cremes oder Antihistaminika (in Tablettenform) helfen. Ich befürchte, dass ich Dir bei dem Problem nicht weitgehend behilflich sein kann. Zunächst müsste geklärt werden, ob Du auf Sonne oder Sonnenschutzprodukte reagierst….

          Nachtrag: Skinci schwört auf die leichte Konsistenz von der Redness Relief Creme (mineralischer Sonnenschutz von PC, ehemals Hydralight). Das könnte doch etwas für Dich sein….

          July 16, 2016 at 1:37 pm
          • Lisa

            Liebe Pia,
            polymorpher Lichtdermatose und Mallorca Akne sind nicht das gleiche.

            Polymorphe Lichtdermatose ist der Oberbegriff für verschiedene (daher der Name polymorph) Reaktionen der Haut auf UV-Strahlung (insbesondere UVA). Eine Unterform ist Mallorca Akne und an der ist eben schon die Sonnencreme Schuld. Mallorca Akne wird durch eine Reaktion einiger Cremebestandteile (v.a. Emulgatoren) mit UV Strahlung ausgelöst. UV Licht alleine löst keine Mallorca Akne aus. (Bei anderen Typen der polymorphen Lichtdermatose mag das anders sein).

            Natürlich ist das ein Fall für den Hautarzt, genau wie Rosazea, Akne, Neurodermitis usw. Trotzdem finden die meisten Betroffenen all dieser Hautprobleme die passenden Produkte für sich erst durch den Austausch mit anderen.
            Und so suche auch ich noch das passende und freue mich sehr, dass es inzwischen einige gute Skincare Blogs wie deinen gibt, die das Thema Hautpflege wissenschaftlich angehen und nicht einfach irgendein Produkt empfehlen, nur weil es bei ihnen funktioniert oder sie die Werbung anspricht etc.

            Leider werden aber gerade die Sonnenschutzprodukte, die von den Herstellern für Mallorca Akne ausgewiesen sind, oft auf diesen Blogs geradezu verrissen. Denn diese Produkte enthalten oft Alkohol, z.b. Sundance Med, Ladival für allergische Haut, Eucerin Sonnenallergie Schutz. Aber wenn diese Produkte so schlecht sind, was können wir Mallorca Akne Betroffenen denn sonst verwenden? Ich bin langsam verzweifelt, denn scheinbar kommen alle Sonnencremes, die gut sein sollen, für mich nicht in Frage. Deine vorgeschlagenen Produkte werde ich mir alle ansehen. Aber wie gesagt, dass sie sich nur leicht anfühlen reicht leider nicht, wenn sie nicht wirklich fett- und emulgatorfrei sind.

            Liebe Grüße
            Lisa

            July 18, 2016 at 5:04 pm
          • SkincareInspirations

            Liebe Lisa, das ist in der Tat ein Dilemma. Ich muss zugestehen, dass keine/r meiner Bekannten mit diesem Hauptproblem zu tun hat. In Dermatologiebüchern wird das Thema erstaunlicherweise recht stiefmütterlich behandelt (es wird von acne aestivalis gesprochen). Wo treten die Beschwerden bei Dir auf – auch am Gesicht? Sonst würde UV-Kleidung eine gewisse Hilfe verschaffen. Ich habe zu “sunscreen without emulsifier(s)” und “Sonnenschutz ohne Emulgatoren” gegoogelt und das kam raus:

            1) Ultrasun Extreme SPF 50+ UVA 20(+) – https://www.amazon.de/Ultrasun-very-high-extreme-100ml/dp/B002HRBG16 -> dieses Produkt mit demselben Namen gibt es auch als “normaler” Sonnenschutz mit Emulgatoren. Die emulgatoren-freie Version fand ich nur bei Amazon. Eine INCI-Liste liegt mir nicht vor. Mann musste es in einer Apo erfragen.

            2) Ladival Allergische Haut SPF 30 https://www.ladival.de/produkte/produkt/ladival-sonnenschutz-gel-allergische-haut.html und SPF 50: https://www.ladival.de/produkte/produkt/ladival-allergische-haut-spray.html -> beide enthalten Alkohol denat. Viele würden jetzt hinzufügen… “ bereits an 3. Stelle”… Das stimmt; das muss aber auch nicht bedeuten, dass die Konzentration hoch und schädlich ist. Es kann ruhig bei 5% liegen (s. dazu unten).

            3) Das Eucerin Gel SPF 50 http://www.eucerin.de/produkte/sonnenschutz/sonnen-allergie-schutz-sun-creme-gel-lsf-50 … hast Du ja selbst erwähnt. Alkohol ist hier nach Glycerin aufgelistet, die in der Regel bei 4% liegt. Die Menge ist somit keineswegs hoch.

            Reduzieren sich Deine Hautbeschwerden, wenn Du das Gel benutzt? Dann ist das, denke ich, eine gute Option. Zu Alkohol in Pflege schau Dir bitte diesen Artikel an: https://totalueberbewertet.wordpress.com/2016/06/05/alkohol-in-kosmetik-wie-viel-ist-okay/ – es wird offenbar viel übertrieben, was aus Unwissenheit resultiert. Wir wissen nicht genau, wie viel Alkohol schädlich ist. Wenn es geht, sollte man es vermeiden. Wenn es nicht geht, dann eben in geringeren Konzentrationen zulassen. In Deiner Situation würde ich zu Eucerin oder Ladival greifen, falls sie Deiner Haut helfen. Ist das der Fall?
            Liebe Grüße
            Pia

            July 19, 2016 at 9:28 am
          • Lisa

            Liebe Pia, danke für deine ausführlichen Antworten!

            Ja, man findet wenig zum Thema, vor allem wenig seriöse Informationen. Ladival hat ein paar kurze Infos auf seiner Website, aber ist eben als Hersteller auch nicht ganz neutral. Sonst findet man noch viel dubioses Zeug, z.b. Naturkosmetik Seiten, die das Thema nutzen um gegen Mineralöl und PEGs zu wettern. Die PEG-Emulgatoren sind hier zwar wirklich ein Problem, aber die ganze Naturkosmetikbranche hat mit ihrer verallgemeinerten Chemie Vertäufelung einfach für mich die Glaubwürdigkeit verloren. Deshalb hätte ich mich auch gefreut, mal auf einem Skincare Blog etwas über Mallorca Akne zu lesen. Direkt an medizinische Studien traue ich mich dann doch nicht ran.
            Ich kenne in meinem Umfeld schon ein paar Sonnenallergie Betroffene, allerdings nicht speziell Mallorca Akne bzw. liegt es bei manchen wohl eher daran, dass sie die billigste Sonnencreme kaufen, die sie finden können. Da sind dann auch ne Menge Duftstoffe und andere reizende Inhaltsstoffe drin, die in der Sonne schnell zum Problem werden.

            Deine Einschätzungen zum Alkohol Anteil in den Produkten hören sich schon nicht mehr so schlimm an! Das Ladival Allergische Haut Gel habe ich bisher am besten vertragen. Das Eucerin Allergie Schutz ist glaub ich neu, habe ich noch nicht probiert. Sundance Med hatte ich vor Jahren mal, das war wie Zahnpasta, nicht benutzbar, daher kann ich zur Verträglichkeit nichts sagen. Aber von Sundance Med gibt es ja jedes Jahr neue Versionen, vielleicht sind die neuen besser. Alkohol enthalten sie aber alle. Ich denke dann werde ich bei Ladival bleiben oder vielleicht mal Eucerin probieren.
            Ja, es geht mir hauptsächlich ums Gesicht, am Körper lässt sich das eincremen durch Kleidung ja meist vermeiden. So ein UV Shirt hab ich fürs baden, seit ein paar Jahren gibt es die ja auch für Erwachsene. Und ich muss sagen, das fühlt sich gar nicht so merkwürdig an wie gedacht. Im Urlaub gabs noch nicht mal komische Blicke 🙂

            July 21, 2016 at 2:08 pm
      • ReplyDoro

        Hallo! Ich habe eine kleine Zwischenfrage: hast du dich bei “Bioderma Pigmentclar” evtl. verschrieben? Ich finde nämlich keine Creme mit diesem Namen auf deinem blog.
        LG Doro

        July 18, 2016 at 6:55 pm
  • ReplyClaudia

    Hi Pia,

    wie immer ein sehr informativer Post zur richtigen Zeit (auch wenn der Sommer gerade mal wieder aussetzt…aber UV-Strahlen gibt es bekanntlich eh bei jedem Wetter)!

    Ich persönlich bin auch dazu übergegangen, eine Feinwaage zu benutzen. Anfänglich habe ich es noch ohne versucht und die Zwei-Finger-Regel benutzt, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ich mich da am Ende doch ziemlich bemogelt und zu wenig Creme verwendet habe. Das Abwiegen ist eigentlich gar nicht so umständlich, wie man meint, wenn man die Waage griffbereit im Badschrank stehen hat.

    Nach Ausmessung meines Gesichts, rund 600 cm², müsste ich nur rund 1,2 g Creme verwenden, komme aber bei meinem üblichen “Tubengepresse” regelmäßig auf rund 1,3 g. Mein heiliger Gral ist momentan die Bioderma Photoderm Laser, die gut einzieht, danach nicht mehr fettet und mir keine Pickel beschert. Daneben nutze ich aufgrund ihrer Tönung noch die Bioderma Photoderm AR, die aber bei mir ein fettigeres Finish hinterlässt, ebenso wie die Bioderma Photoderm Max Creme. Zum Testen liegt dann als nächstes die Bioderma Photoderm M im Schrank. Ziemlich einseitig hinsichtlich der Marke, aber damit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht.

    Ich persönlich würde es begrüßen, wenn die Hersteller einen Sonnenschutz entwickelten, der entweder auch bei geringerer Auftragsmenge wirkt oder aber eine Konsistenz aufweist, welche auch bei der Verwendung von 2g nicht fettet, nicht weißelt, nicht komedogen ist, ein mattes Finish hinterlässt und sich am besten federleicht anfühlt…die eierlegende Wollmilchsau eben :-).

    Ich freue mich schon auf weitere Reviews und Eindrücke zu deiner schier unerschöpflichen Sunscreen-Sammlung! Welche der Cremes ist momentan dein Favorit?

    Liebe Grüße!

    July 15, 2016 at 11:04 pm
  • Replyskinci

    Danke erstmal für’s Verlinken 🙂
    Super, dass Du das Du auf das ‘eher Richtung exponentiellem Verlauf bei höherem SPF/PPD zu erwarten’ aufmerksam machst. Ich hatte das in einem Post mal untergebracht und es schien total untergegangen zu sein. Vielleicht auch einfach, weil Diagramme und Graphen Desinteresse wecken können. :p

    Mit diesem Kommentar versuche ich also noch etwas darauf aufmerksam zu machen ^^. Insbesondere auch, was das für unser Eincreme-Verhalten bedeutet!

    July 17, 2016 at 11:04 pm
  • ReplyCremefan

    Liebe Lisa,
    ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall lieber ein Produkt nehmen, das zwar Alkohol enthält, aber die Mallorcaakne nicht auslöst und einen schön hohen UVA Schutz hat.
    Natürlich ist das mit dem Alkohol nicht ideal, aber viel, viel besser als nur wegen des Alkohols einen Schutz zu nehmen, der milde Inhaltsstoffe enthält, aber eben speziell zu Deiner Haut nicht mild ist, da du quälende Mallorcaakne bekommst….
    Manchmal muss man eben abwägen…:(
    Ich z.B. nehme fiese Schuppenshampoos, die viele niemals nehmen würden, aber die mir meine Lebensqualität erhalten, da mein Seborrhoisches Ekzem auf diese Weise super toll in Schach gehalten wird. Was nützen mir milde Tenside, wenn ich blutige, fettige Kopfhaut habe, die mich Tag und Nacht quält? Ich habe leider noch kein Shampoo entdeckt, das mir hilft und mild zusammengesetzt ist. 🙁
    So beiße ich eben in den sauren Apfel und nehme diese aggressiven Shampoos, aber habe “heile” Kopfhaut.

    July 27, 2016 at 5:57 pm
  • ReplyAlice von mscocoglam.de

    Das sind schon recht ordentliche Mengen … ich nehme es nicht ganz so genau um ehrlich zu sein… sollte ich vielleicht mal ändern 😀

    September 12, 2016 at 8:35 am
  • ReplySuncare – Meine aktuellen Sonnenschutz Produkte – Jules' Beauty Notes

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    October 2, 2016 at 3:19 pm
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