Filorga UV Defence SPF 50+ – Review

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Filorga UV Defense tube

Filorga UV Defence SPF 50+ – der Sonnenschutz für Herbst und Winter?

Der Sommer ist vorbei und viele von Euch haben nun den heavy duty Sonnenschutz in eine Schublade mit ungenutzten Kosmetika verstaut. Hm, nicht ganz richtig. Erinnert Ihr euch an den Beitrag, in dem wir den Unterschied zwischen UVB- und UVA-Strahlen diskutiert haben? B steht für Burning/Brand; A bezieht sich wiederum für Aging (nachzulesen hier). Im Herbst und Winter ist die Wahrscheinlichkeit, in Mitteleuropa (außer auf der Piste) einen Sonnenbrand zu bekommen, eher gering; die UVA-Strahlen sind aber weiterhin da – sie dringen durch Wolken und sind auch im Winter präsent. Neulich bin ich auf einige Aufsätze gestoßen, aus denen klar und eindeutig hervorgeht, dass die UVA-Strahlung im Winter im Vergleich zum Hochsommer deutlich – und nicht nur etwas, wie oft behauptet – niedriger ausfällt. Dieser Thematik werde ich mich in Kurze widmen und Euch Studien dazu zeigen. Doch auch in diesem Fall sind photo-aging verursachende UVA-Strahlen präsent und ein Sonnenschutz mit einer guten UVA-Schutzleistung bleibt unumstritten das anti-aging-Präparat Nr. 1.

Doch ist ein SPF50 im Herbst/Winter nicht etwa übertrieben? Nein, wenn Ihr euch an die simple Logik erinnert: Egal wie hoch der SPF in den kühleren, wolkigen Monaten ausfällt, was zählt, ist der UVA-Schutz. Leider kann man nicht annehmen, dass in allen Pflegepräparaten auf dem Markt der UVA-Wert proportional zu dem SPF-Wert steigt. Seht Ihr jedoch die Buchstaben “UVA” in einem Kreis, beträgt der UVA-Schutzwert mindestens 1/3 des SPF. Fazit: Wollen wir das ganze Jahr über einen hohen UVA-Schutz genießen; ist die SPF-Zahl auf den Cremes automatisch ebenfalls hoch. (Nur in den dunkleren, kurzen Monaten, oder wenn ich an regnerischen Tagen nur ein paar Minuten lang draußen bin, trage ich SPF 20. Das reicht mir aus.)

Lange Rede kurzer Sinn: Neulich habe ich das ganze Netz, hierbei in erster Linie bekannte online beauty shops wie Feelunique, LookFantastic, BeautyBay etc. sowie Apotheke-Pflegeserien, durchsucht und mir alle möglichen Sonnenschutzprodukte – bzw. “Tagespflegen mit SPF” – angeschaut. Gesucht habe ich Sonnenschutzprodukte mit einem hohen UVA-Schutz (hauptsächlich durch Tinosorb gewährleistet), nicht unbedingt wasserresistent, also mit einer leichteren Konsistenz als typische Sonnenschutzpräparate, möglichst ohne deklarationspflichtige Duftstoffe und ohne Alkohol denat (oder ganz wenig davon). Gefunden habe ich erstaunlicherweise lediglich eine Handvoll von Produkten… Und eins davon stich klar hervor: Filorga UV Defence SPF 50+. Nach einigen Wochen scheint der Sonnenschutz meine Tagescreme für die kommenden Monate zu sein. Unten könnt Ihr erfahren, warum.

Filorga UV Defence SPF

  • INCI-Liste und Sonnenschutzfähigkeit
  • Geruch
  • Konsistenz und Finish 
  • Hautgefühl
  • Verpackung und Beschaffung

INCI-Liste und Sonnenschutzfähigkeit

Die Sonnenschutzleistung der Filorga UV Defence Creme ist absolut top. SPF50+ bedeutet, dass das Produkt einen SPF-Wert von zumindest 60 aufweist; UVA-Buchstaben im Kreis heißen wiederum, dass der UVA zumindest 1/3 des SPF-Wertes ausmacht. Also liegt der UVA-Wert bei mindestens 20. Der UVA-Schutz wird durch Tinosorb S und stabilisiertes Avobenzone sowie teilweise durch Tinosorb M gewährleistet. Er ist somit schon alleine deshalb als stabil einzustufen. Die Creme ist zwar nicht wasserresistent und beim starken Schwitzen sind eher Daylong oder Bioderma zu empfehlen. Dennoch fungieren die in dem Produkt enthaltenen Silikone und Polymere ebenfalls als Filmbildner, sodass einige Schwitztropfen auf der Stirn den Schutz nicht zunichte machen. Netterweise wurden in der Filorga UV Defence Creme auch sog. Sphären eingesetzt (hier: Polyacrylate Crosspolymer), welche die Sonnenschutzleistung des Präparates zusätzlich erhöhen, da sie das Licht (Sonnenstrahlen) von der Hautoberfläche reflektieren. Der Vorteil dabei ist, dass es weniger von den chemischen Filtern eingesetzt werden muss, um einen hohen SPF zu erzielen (nachzulesen etwa hier und hier). Alles in allem hat sich jemand bei der Formulierung der Creme Gedanken zu einer mehrfachen Sicherstellung deren Sonnenschutzleistung gemacht!

Pflegetechnisch ist die Filorga UV Defence Creme auch nicht von schlechten Eltern. Glycerin, Sucrose und Hyaluron erhöhen den Feuchtigkeitsgehalt der Epidermis. Darüber hinaus ist hier eine ganze Reihe von wertvollen Aminosäuren (ja, am Ende der INCI-Liste aufgelistet, da sie bereits bei geringerer Konzentration Effizienz aufweisen; Quelle) zu begrüßen. Allerdings ist die Creme generell arm an Antioxidantien. Ausnahme bildet hier das Vitamin E bei ca. 0,5%. Darunter sollte daher ein AOX-reiches Serum aufgetragen werden.

Der einzige Inhaltsstoff, der als bedenklich einzustufen wäre, ist der Konservierungsstoff Methylisothiazolinone. Derzeit ist er in einer Konzentration bis zu 0,01% zugelassen (Quelle). So würdet Ihr sagen: wo ist das Problem? Dennoch läuft gerade ein Überprüfungsverfahren, ob er in Zukunft nicht ganz aus den Produkten auf dem EU-Markt genommen werden soll. Das Risiko bezieht sich auf dessen allergieauslösendes Potenzial. Da es bislang sowohl in den USA als auch in der EU bei solch einer geringeren Konzentration in vielen Kosmetika eingesetzt wird, mache ich mir dazu ebenfalls keinen Kopf; werde die Entwicklung jedoch beobachten. Als Störelement gilt darüber hinaus die Beigabe von Parfüm (bei etwa 1%). Filorga UV Defence SPF 50


Geruch

Leider ist die Filorga UV Defence Creme parfümiert, wenngleich keine deklarationspflichtigen, allergenen Duftstoffe beigefügt wurden. Glücklicherweise bleibt der Geruch nicht lange auf der Haut, sondern verfliegt recht schnell. Das ist bei sehr vielen anderen Pflegepräparaten nicht der Fall, was für mich ein Ausschlußkriterium darstellt. Die Art der Beduftung ist nicht eindeutig zu beschreiben; es ist auch nicht sehr stark, dennoch deutlich wahrnehmbar.


Konsistenz und Finish

Bei der Filorga UV Defence Creme handelt es sich um um ein Produkt mit einer Lotion-Konsistenz, die in meine Mischhaut relativ schnell einzieht, ohne einen Film, Glanz oder andere unschönen Reste zu hinterlassen. Das Produkt ist nicht super leicht; aber auch nicht sehr reichhaltig. Ich würde sagen: es ist eine perfekte Creme für eine normale bis leicht trockene Haut. Alle, die links oder rechts von dem Optimum liegen, werden etwas zu meckern haben: Bei einer öligen Haut wird es ein wenig dauern, bis das Produkt vollständig eingezogen ist; bei einer trockenen Haut wird eventuell ein anderes Pflegeprodukt drunter benötigt.

Am besten: Du trägst die Creme auf ein feuchtes Gesicht mit feuchten Händen auf und massierst die Reste nach einer Weile ebenfalls mit feuchten Händen ein. Fertig.

Das Finish direkt nach dem Auftrag ist “normal” – wie bei einer eingecremten Haut eben. Nach 20 Minuten, die ich bei Sonnencremes immer abwarte, tupfe ich die Reste mit einem Taschentuch ab und trage entweder einen Primer oder direkt eine Foundation auf. Als Foundationsunterlage verhält sich die Filorga UV Defence Creme prima!

Das Schutzpräparat ist deutlich leichter als meine Sommer-Sonnencreme: Bioderma Photoderm Creme SPF50+. Während sich Bioderma wie ein “echter” Sonnenschutz anfühlt; ist die Filorga Creme als Tagespflege einzustufen. Daher freue ich mich sehr, nach dem Hochsommer wieder eine leichtere Tagespflege benutzen zu können!

Falls Ihr zu viel drunter aufgetragen habt; kann die Filorga UV Defence oben drauf etwas fußeln. Dies passiert mir dann, wenn ich eine dicke Cremeschicht unter meinen Augen benutzt habe. Falls das gelernt wird und später dabei aufgepasst wird, sollte nichts fußeln oder krümeln. Doch generell: wenn schon etwas schief geht, dann ist das eher leichtes Fußeln als echtes Krümeln, wenn Ihr versteht, was ich meine… Persönlich sehe ich damit kein Problem. 🙂

Filorga UV Defence Swatches


Hautgefühl

Das Hautgefühl ist “normal”. Die Haut ist gut befeuchtet, es spannt nichts und nachdem die Pflege eingezogen ist, klebt es auch nichts mehr. Ein Film wird zwar auf der Haut gebildet, den spürt man jedoch nicht. Da es sich dabei um kein leichtes Serum bzw. eine leichte Gel-Creme handelt, löst der Auftrag der Pflege aber auch keine besondere Euphorie aus. 🙂


Verpackung und Beschaffung

Die Verpackung ist ganz schlicht: Eine Plastiktube mit 40ml. Leicht und unkompliziert; dennoch schick und reisefreundlich. Beziehen kann man die Creme in Drogerien (etwa bei Rüdell) oder in diversen online shops, in Deutschland u.a. bei Parfumdreams, Flaconi und Point Rouge.

Der Preis: Bei Feelunique satte 47€; bei Parfumerie.de 43€, bei Flaconi* 37,90€, bei Point Rouge* 35€, bei Parfumdreams 34€.


Filorga UV Defence – mein Fazit

Zusammenfassend ist die Filorga Creme nicht optimal – sie ist beduftet, nicht extrem leicht und enthält Methylisothiazolinone. Auf der anderen Seite ist das die einzige Creme, die ich bislang gefunden habe

  • mit einem solch hohen, stabilen – dank Tinosorb – UVA-Schutz (mindestens UVA 20),
  • ohne allergene Duftstoffe,
  • ohne einen aufdringlichen Geruch,
  • ohne Alkohol denat,
  • gut feuchtigkeitsspendend,
  • ohne weitere bedenkliche Inhaltsstoffe
  • und dazu noch relativ leicht.

Andere Sonnenschutzprodukte, die einen geringeren UVA-Schutz anbieten und andere Makel haben, dennoch durchaus erwähnenswert (und teilweise preisgünstiger) sind, werde ich Euch im Laufe der kommenden Monate vorstellen.


Aus dem Archiv: Was würde ich nachkaufen, wäre mein Make-up plötzlich nicht mehr da?

Eure Pia

INCI / FILORGA UV DEFENCE Very High Protection SPF 50+: 

Aqua (Water), Caprylic/Capric Triglyceride, Homosalate, C12-15 Alkyl Benzoate, Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol (nano) (Tinosorb M), Bis-Ethylhexylphenol Methoxyphenyl Triazine (Tinosorb S), Glycerin, Hydroxypropyl Starch Phosphate, Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Butyl Methoxydibenzoylmethane (Avobenzone), Potassium Cetyl Phosphate, Ethylhexyl Triazone, Phenoxyethanol, Decyl Glucoside, Parfum, Dimethicone, Disodium EDTA, Sucrose Palmitate, Sodium Hydroxide, Tocopherol, Helianthus Annuus (Sunflower) Sprout Extract, Xanthan Gum, Glyceryl Linoleate, Laminaria Ochroleuca Extract, Prunus Amygdalus Dulcis (Sweet Almond) Oil, Sodium Chloride, Propylene Glycol, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Sodium Hyaluronate, Glucose, Methylisothiazolinone, Citric Acid, Humulus Lupus (Hops) Strobile, Lecithin, Potassium Chloride, Potassium Sorbate, Calcium Chloride, Magnesium Sulfate, Glutamine, Sodium Phosphate, Sodium Acetate, Lysine, Hcl, Arginine, Alanine, Histidine, Valine, Leucine, Threonine, Isoleucine, Tryptophan, Phenylalanine, Tyrosine, Glycine, Polysorbate 80, Serine, Deoxyadenosine, Cystine, Glutathione, Cyanocobalamin, Deoxycytidine, Deoxyguanosine, Deoxythymidine, Asparagine, Aspartic Acid, Ornithine, Glutamic Acid, Nicotinamide Adenine Dinucleotide, Proline, Aminobutyric Acid, Methionine, Taurine, Hydroxyproline, Glucosamine, Coenzyme A, Glucuronolactone, Sodium Glucuronate, Sodium Uridine Triphosphate, Thiamine Diphosphate, Disodium Flavine Adenine Dinucleotide, Nicotinamide Adenine Dinucleotide Phosphate, Retinyl Acetate, Inositol, Methyl Deoxycytidine, Niacin, Niacinamide, Pyridoxal, Pyridoxine, Biotin, Calcium Pantothenate, Folic Acid, Riboflavin, Tocopheryl Phosphate.
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73 Comments

  • ReplyMel

    Hi Pia,
    danke für den Beitrag, sehr interessant. Denke ich werde diesen UV-Schutz auch mal ausprobieren.
    Hab sie bei cocooncenter.co.uk gefunden, für günstige € 17,90 + Versand € 4,99 ist die Creme für € 22,89 gesamt zu haben.
    Somit musst Du nicht bis zur shopping week warten 🙂
    Liebe Grüsse
    Mel

    September 26, 2015 at 7:04 am
  • ReplyIna

    Hi Pia,
    Ich habe die Creme schon seit 2 Jahren in meinem SPF Arsenal und mag sie auch sehr gerne.
    Auch ich bestelle sie immer bei Cocooncenter (auch viele andere französische Apothekenartikel), denn dort ist sie wirklich deutlich günstiger.
    Viele Grüße
    Ina

    September 26, 2015 at 7:51 am
    • Replyskincareinspirations

      Danke Ina, danke Mel,
      bei dem Shop habe ich sogar gestern die INCI geprüft. Leider waren sie entweder unvollständig oder falsch, weiß nicht mehr; musste sie dann leider teilweise von meiner Verpackung per Hand eintippen. Auf der Homepage habe ich mich nicht umgeschaut. Danke für den Hinweis! Wie ist denn die Lieferung – schnell? Per DHL?
      Diesmal werde ich bei Point Rouge bestellen, denn mit 20% kommt man auf 29€, was noch in Ordnung ist. Ansonsten möchte ich dort auch andere Sachen bestellen und habe für mich – und Euch – bereits für Euch auch eine lange Liste mit Empfehlenswertem vorbereitet. Aber Cocooncenter muss ich mir später mal auf jeden Fall anschauen. Danke! & schönes Wochenende!

      September 26, 2015 at 8:45 am
    • Replyskincareinspirations

      Danke Ina! Die Creme war mir zuvor nicht geläufig. Erst durch Recherche bin ich darauf gestoßen. Wo hast Du darüber erfahren?

      September 30, 2015 at 12:49 pm
  • ReplyNagellack-Junkie

    Klang an sich gut – bis ich gelesen habe, dass Methylisothiazolinone enthalten ist. Darauf reagiere ich leider erwiesen allergisch.

    Zur Zeit bin ich recht glücklich mit der Bioderma Photoderm AR. Für den Winter könnte sie nahezu perfekt für mich sein.

    Liebe Grüße
    Isabel

    September 26, 2015 at 12:05 pm
    • ReplySteffi Fish

      Wie blöd. Bei mir ist es Phenoxyethanol. Krasse Kontaktallergie, bei der sich sogar meine erste Hautschicht ablöst. *.* Sebamed ade.

      September 26, 2015 at 8:27 pm
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Isabel, danke für Deine Rückmeldung. Es ist schon ein echter Wahnsinn, wie so kleine Größen (bis 0,01%) allergische Reaktionen auslösen können, was? Genauso wie allergene Duftstoffe. Wie hast Du rausgefunden, worauf Du reagierst?

      Komisch, dass sich so viele wegen Bioderma AR beschweren (Krümel-Alarm). Ich werde mir wohl eine zweite Tube davon kaufen. Vor allem im Winter müsste es sogar besser einziehen. Das einzige, was dennoch vielleicht stören würde, wäre die Tönung, die sich auf der Kleidung (Schals!) absetzen könnte. Wie werden’s sehen!

      September 30, 2015 at 12:48 pm
      • ReplyNagellack-Junkie

        Ich habe zahlreiche Allergien und bei einem Epicutan Tests beim Hautarzt kam heraus, dass ich unter anderem auf Methylisothiazolinone reagiere. Also meide ich seitdem lieber sämtliche Produkte, die es enthalten – egal, in welcher Konzentration 😉

        Die Bioderma AR krümelt bei mir (glücklicherweise) überhaupt nicht. Zumindest verwende ich bislang darunter das dunkelblaue Paula’s Choice Resist AOX Serum und das scheint eine sehr gute Kombination zu sein.

        LG
        Isabel

        October 9, 2015 at 1:03 pm
        • Replyskincareinspirations

          Ja, ein Epicutan Test beim Allergieverdacht ist wol das Sinnvollste. Das sollte jede/r machen. Danke, Isabel, für Deine Rückmeldung! 🙂 Viele Abendgrüße, Pia

          October 21, 2015 at 10:50 pm
  • ReplyEnidan79h

    Klingt sehr interessant! Allerdings wäre es für mich wohl nur eine Option, wenn sie günstiger wäre. Bin mit meiner Hydrance UV leicht + Bioderma Creme sehr zufrieden. Für den Winter hätte ich es allerdings gerne etwas einfacher. Hab hier noch Olaz mit SPF30, Eucerin Dermopurifier und Even Better und Diadermine stehen, bzw. Proben. Werde mich da wohl über den Winter durchprobieren. Ich liebe die Hydrance sooo sehr. Warum kann die nicht einen höheren SPF haben?! 😕

    September 26, 2015 at 1:07 pm
    • Replyskincareinspirations

      Ja, die Hydrance ist wohl der leichteste Sonnenschutz mit Tinosorb S auf der Erde! 🙂 Ja, warum nicht etwas höher…? Wie ist denn die Even Better? Hast Du die Variante mit SPF45? Berichte bitte, nachdem Du es ausprobiert hast!

      September 30, 2015 at 12:44 pm
  • ReplyPat

    Toll wäre doch mal eine tagescreme, die nur Filter beinhaltet, welche vor uva und uvb schützen… Mich nervt immer der hohe Anteil an eingesetzten uvb Filtern, um schön den spf auf der Verpackung hochzutreiben, anstatt einfach nur zb eine Creme mit spf 20/uva20 anzuvisieren, die super für den Alltag wäre.
    So muss man sich diese riesen Mengen chemischer uvb Filter ins Gesicht knallen, um dann wenigstens 15-25 Faktor bei uva zu erreichen. Kein Mensch braucht uvb Schutzfaktor >50 im Alltag und die Creme wäre doch viel verträglicher und angenehmer zu tragen, wenn sie weniger Filter enthielt. Je mehr Menschen auf uva achten, desto mehr Motivation haben die hersteller um evtl mal sowas zu produzieren.

    September 26, 2015 at 1:36 pm
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Pat, gerade dazu habe ich oben (oder unten?) hier in den Kommentaren Jana geantwortet. Ganz ohne UVB ginge es wohl nicht; mit anderen Proportionen durchaus… Ich bin zuversichtlich, dass sich Kosmetikfirmen auch dazu bald Gedanken machen werden! Und wenn nicht, machen wir etwas Druck auf sie! :))

      September 30, 2015 at 12:43 pm
  • ReplyAnne Schaefer

    Hallo!
    Da ich auch nach und nach dabei bin meine Pflege umzustellen und einen leichten Sonnenschutz suche find ich deinen Tipp interessant. Hab sie bei iparfumerie.de für 20,90€ plus versand 3,95€ gefunden.
    Werd sie dann mal testen….

    bis später und liebe grüße
    und mach weiter so

    September 26, 2015 at 6:03 pm
    • Replyskincareinspirations

      Oh, danke Anne für den Tipp. Prima! Nimmt die iparfumerie nicht etwa an der shopping week teil? Das muss noch geprüft werden…. Danke & liebe Grüße! Pia

      September 30, 2015 at 12:36 pm
    • Replyskincareinspirations

      … und wie stellst Du denn Deine Pflege grad um? Auf reizarm? Antiaging?

      September 30, 2015 at 12:36 pm
      • ReplyAnne Schaefer

        Hallöchen!

        Habs jetzt erst gelesen, das du gefragt hast. Wie so viele wie es mir aktuell vor kommt, bin ich dabei auf reizarm (anti aging wär mit 29 vieleicht auch nicht dumm) umzustellen. Hab ansich zwar eine Haut die viel verträgt und mit der man auch mal so einiges anstellen kann ohne das sies einem übel nimmt, aber dann wieder bekomm ich Pickel ohne ende ohne das ich weiß was ich ihr getan hab, gerne auch mal von Sonnencreme und die gehn dann ewig nicht weg und solche sachen – mittlerweile wunderts mich allerdings auch nicht mehr wenn man sich mit paar inhaltsstoffen auseinander setzt. Hab zwar noch so einiges was ich vorher noch aufbrauche aber so langsam wirds und ne gescheite sonnencreme brauch man ja eh.

        Euch allen und dir ein schönes Wochenende!

        Viele Grüße

        October 17, 2015 at 12:45 pm
  • ReplySteffi Fish

    Liest sich zunächst total interessant. (oberflächlicher Mädelskommentar: Und ich steh ja voll auf diese Art der Verpackung…) Bis es zur Reichhaltigkeit kam. Damit könnte sie für mich zu wenig sein. Für mich ist ja die Photoderm Creme schon eher als “normal” einzustufen. Da ich morgens unter dem SPF maximal ein Serum tragen kann, weil sich sonst alles ablöst, muss auch meine Sonnencreme pflegen. Bei meiner feuchtigkeitsarmen Haut. Da könnte das nicht so doll sein.
    Andererseits wäre es mal einen Versuch wert, ein reichhaltigeres Serum unter einem leichten SPF zu schichten. Wäre grundsätzlich vielleicht sinnvoller. Ah, schade, dass es nicht wie bei Paula Proben gibt.

    September 26, 2015 at 8:30 pm
    • Replyskincareinspirations

      Ja, Proben gibt es nicht. Ich denke aber, dass Filorga bei Rüdell zu kaufen ist – dort habe ich mal eine Werbung zu einer teuren Körperbodylotion oder so erhalten. Da Rüdell überall zu finden ist, geh doch vielleicht zu dem nächsten mit einem kleinen Döschen und lass Dir etwas von der Tube reintun. ich denke, dass müsste gehen… ??

      September 30, 2015 at 12:32 pm
      • ReplySteffi Fish

        Den Laden kenne ich nicht mal. 😆

        September 30, 2015 at 1:15 pm
  • ReplySteffi Fish

    Ach ja, was für mich auch gut geht ist noch eine Kombination zwei leichterer Cremes. Mag ja sehr die Redermic C UV von La Roche Posay…
    Und die koreanischen SPFs sind oftmals auch super. Was Schutz und Pflegeleistung angeht.

    September 26, 2015 at 8:32 pm
  • ReplyAndrea K.

    Liebe Pia
    Ich bin sehr glücklich mit meiner Bioderma max 50 Creme. Für die T-Zone könnte ich zwar was leichteres vertragen aber ich brauche es sehr reichhaltig an den Wangen und unter den Augen.
    Vielen Dank fürs vorstellen. Gibt ja viele die was leichtes suchen.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag 😊

    September 27, 2015 at 2:43 pm
    • Replyskincareinspirations

      Oh, ich freue mich so sehr, dass Dir die Creme zusagt! Jetzt, an den etwas kälteren Tagen finde ich die Creme sogar noch besser, da sie schneller einzieht. Und wenn ich den Tag vollgeplant habe, und viele Stunden draußen bin, kommt sie immer noch zum Einsatz. Eine tolle Sache! :-))

      September 30, 2015 at 12:27 pm
  • ReplyMeike

    Schade, Methylisothiazolinone ist ganz übel bei mir, habe da eine Allergie entwickelt, da ich es über Jahre im Shampoo hatte, nun habe ich immer wiederkehrende Ekzeme, die mit Kortison behandelt werden müssen und das bei einem Produkt, was ich nicht täglich verwendet habe und ausgewaschen habe!

    September 27, 2015 at 10:26 pm
    • Replyskincareinspirations

      Hallo Meike, wie bist Du denn dazu gekommen bzw wie hast Du herausgefunden, dass es an Methylisothiazolinone lag? Danke für Dein Feedback!

      September 30, 2015 at 12:26 pm
  • ReplyJana

    Hallo Pia,

    interessantes Produkt aber auch für mich sind einige Inhaltsstoffe problematisch.
    Ich hätte bei dem Thema UVA- und UVB-Strahlung eine allgemeine Frage an dich, liebe Pia.
    UVB hat für uns und unseren Körper ja neben der Sonnenbrand-Gefahr auch viele positive Eigenschaften aber von UVA kenne ich nur negative, besonders was die vorzeitige Alterung unserer Haut angeht.
    Gibt es einen reinen UVA-Blocker?

    Liebe Grüße
    Jana

    September 28, 2015 at 7:33 am
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Jana, diese Frage habe ich mir auch gestellt, bzw. anders formuliert: Warum gibt es denn keine reinen UVA-Blocker auf dem Markt? Zum einen denke ich, dass sich das nicht wirklich gut verkaufen würde, da Menschen immer noch nicht aufgeklärt sind, was die UVA-Strahlen mit der Haut veranstalten, dass es sie überhaupt gibt und dass sie auch im Winter bzw. an bewölkten Tagen tief in die Dermis eindringen. Zum anderen denke ich aber, dass dies nicht funktionieren würde, denn die UVA und UVB Stahlen stehen in einer Interaktion zu einander; man findet sie in Natur nie getrennt. Zudem sind die UVB-Strahlen ebenfalls im Herbst/Winter da; nur viel schwächer. Was aus meiner Sicht also ideal wäre, wäre ein SFP30 mit UVA 20-30. Von mir aus SPF 15 und UVA 20-30. 🙂 Wir werden sehen, wie sich der Markt entwickeln wird. Falls man in Produkten mit einem niedrigen SPF Mexoryl SX (etwa bei Loreal oder La Roche Posay) oder Tinosorb S vorne auf der INCI-Liste sieht, kann man davon ausgehen, dass der UVA-Schutz durchaus ausreichend gegeben ist. Und ich werde in den anstehenden Wintermonaten auch noch ausführlicher dazu lesen, wie sich die Schwankungen der UVA-Strahlen an den dunklen kalten Monaten verhalten. Und berichten dazu werde ich natürlich auch! ) Bis dahin viele liebe Grüße, Pia

      September 30, 2015 at 12:25 pm
      • ReplyJana

        Guten Abend liebe Pia,

        vielen lieben Dank für deine Antwort, auch wenn ich auf eine kleine Prouktempfehlung gehofft hatte 😉
        Meine Haut ist leider sehr sehr zickig, was viele Inhaltsstoffe angeht und ich selbst bin von dem Gedanken der Naturkosmetik immer noch begeistert. Unglücklicherweise gibt es kaum reizarme Produkte auf dem Markt, aber mit dem Toner aus der Earth Sourced Reihe von PC bin ich sehr glücklich geworden.
        Ich wünschte wirklich, sie würden aus der selben Reihe einen Sonnenschutz mit mineralischen Filtern und ohne Erdölprodukte rausbringen, dann wäre ich im 7. Himmel (Unglücklicherweise reagiere ich auch auf chemische Filter und Silikone etc. allergisch bzw. mit Unterlagerungen und Akneschüben.)
        Ich achte heute darauf unter meinem Sonnenschutz viele Antioxidantien und vor allem Vitamin E zu verwenden und den Sonnenschutz selbst etwas leichter zu halten um meine fettige Haut nicht noch weiter zu belasten aber ein reiner UVA-Blocker wäre herlich. Oder ein 2-Stufen-Produkt, bei dem man UVA- und UVB-Schutz selber in geeigneter Menge für sich auftragen könnte ? Naja, man wird ja noch träumen dürfen 🙂
        Mexoryl gehört doch zu den chemischen iltern, richtig? Fällt dir spontan noch ein mineralischer UVA-Filter ein?

        Liebe Grüße Jana

        September 30, 2015 at 11:55 pm
  • ReplyMartina

    Die Creme erinnert mich ein bisschen an meine Skinceuticals 50, obwohl sie sicher pflegender ist, ohne Alkohol etc. Aber so von der Beschreibung und vom Finish her.
    Ich habe wieder ein schlechtes Gewissen, dass ich mich jetzt nach leichteren bzw. schwächerem Lichtschutz umsehe, einfach deshalb, weil ich mich schon danach sehne, nicht mehr täglich soviel davon zu merken. Aber ich sollte sicher auch bei einer 50 er bleiben. Ich habe dieses Jahr wirklich viel getestet; mit den allermeisten aber Probleme gehabt. Es sind schon so viele Tuben, die bei mir nicht funktionieren.
    Die neueste Pleite war eine Creme von Vichy ( frag bitte nicht, warum sie mit musste, etwas zwang mich…;)
    Ich komme mal wieder nicht klar, obwohl sie nur LSF 25 hat und nicht mal guten UV A Schutz. Vichy Idealia Thermal UV 25.
    Was passierte? Sie ist – zumindest auf meiner komischen Haut- pastig/ zäh ( und ich hatte sie mir so leicht- fluffig vorgestellt…), zieht schwer ein, weißelt. Dann fängt sie an zu krümeln, wenn ich eine ausreichende Menge auftragen will ( allerdings noch nicht auf feuchter Haut oder mit Seren drunter ausprobiert), überall weiß in meinem Gesicht.
    Dann bekomme ich einen bitteren Geschmack im Mund ( ???); habe ich erst ein einziges Mal bei irgendwem gelesen, bekomme ich bei meiner Lancaster auch, das hält ein paar Stunden an. Später tränten dann meine Augen.
    So. Also wieder bei meinen PC Cremes geblieben.
    Nächste Woche teste ich die LRP Redermic C UV. Dann noch CNK.
    Diese Filorga kommt auf den Merkzettel.

    September 29, 2015 at 6:28 pm
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Martina, die Vichy Idealia Thermal hatte ich auch. Das ist die in der blauen Plastikflasche, ja? Der Geruch war unerträglich und es krümelte was das Zeug hält! Es ist schon etliche Jahre her, und ich kann mich immer noch daran erinnern… “Etwas zwang mich” hahaha, Du bist die beste. Ich frage mich, was. 🙂

      September 30, 2015 at 12:39 pm
      • ReplyMartina

        Vielleicht solltest Du eine ” schwarze Liste” anlegen mit all den Cremes, die gräßlich sind…
        Oder eine Rubrik ” Pleite des Monats” mit Umfrage, was so die werte Leserschaft für Fehlkäufe getätigt hat; da könnte ich sicher einiges beisteuern.

        September 30, 2015 at 9:27 pm
        • Replyskincareinspirations

          Ja, allein aus Sonnenschutzprodukten könnte ich jeden Monat über Jahre hinaus jeweils einen Fehlkauf zeigen. Werde ich im Frühjahr bestimmt mal machen. Würden sich auch die Leser daran anschließen, könnten wir hier schon einiges an Erfahrungen sammeln… Wäre toll, oder?

          September 30, 2015 at 9:59 pm
        • ReplyNora

          Au ja, das ist eine Superidee von Martina. Eine schwarze Liste mit Sonnencremeflops. Könnt man noch unterteilen in Flops, wegen der Inhatsstoffe, Weßeln, Krümeln ecc.
          Liebe Pia, deine Beiträge sind Balsam für meine Haut und eine Befriedigung für meinen Wissensdurst.
          Mach bitte weiter so. Liebe Grüße
          Nora

          February 12, 2016 at 11:09 am
          • skincareinspirations

            Ich danke Dir ganz herzlich Nora! Deine Worte wirken sich auf meine Haut und Seele ebenfalls balsamartig aus! <3

            February 12, 2016 at 2:11 pm
    • Replyskincareinspirations

      Hast Du den Sonnenschutz von CNK schon gekauft? Welche Variante? Es gibt ja inzwischen drei oder so… ich hätte mich dazu äußern sollen, nicht wahr? Schickst Du mir bitte den Link dazu, welche Du bereits hast und für welche Variante Du dich interessierst?

      September 30, 2015 at 12:40 pm
      • ReplyMartina

        Nein, Du musst Dich nicht unbedingt dazu äußern, wenn Du wenig Zeit hast.
        Ich dachte nur, Du hättest es Dir vielleicht schon angesehen, dieses Prinzip der Entkopplung von Tagescreme und Sonnenschutz, dass CNK empfiehlt.
        Auf der Homepage steht es ganz unten, wenn Du ” Produkte” anklickst; UV- Protektor mit LSF 30. Den gab es im Sommer beim Kauf einer anti- anging Creme dazu.
        Ich habe mir die normale anti- anging Creme bestellt; noch nichts bislang getestet.
        Ich schätze eben, das ist meine Überlegung, dass die Creme nicht komplett einziehen wird bei meiner eher fettigen Mischhaut und dann der UV- Schutz nicht richtig wirken kann.
        Kannst ja in einer ruhigen Sekunde mal schauen gehen.
        LG Martina

        September 30, 2015 at 9:37 pm
  • ReplyShopping week: SKINCARE + Beauty: Wunschliste und Empfehlung | SkinCareInspirations

    […] Filorga UV-Defence SPF 50+ 40ml |Normalpreis: 34,49€->Rabatt: -6,9€->Endpreis: 27,59€| “Anti-Aging Sonnenpflege gegen Pigmentflecken: Das Anti-Aging Schutzschild von FILORGA. UV-DEFENCE®bietet effektiven und sehr hohen Sonnenschutz mit Anti-Aging Wirkung. Hochwirksame Sonnenfilter in Kombination mit dem Antioxidanz Vitamin E schützen die Haut vor UV-Schäden und freien Radikalen. Hopfenextrakt reguliert die Melaninproduktion in der Haut, um das Erscheinungsbild von lichtbedingten Pigmentflecken zu reduzieren. Hyaluronsäure und NCTF® regenerieren das Hautgewebe und wirkt UV-bedingter Hautalterung entgegen. Braunalgenextrakt wirkt entzündungshemmend und befeuchtet die Haut in der Tiefe. Die nicht-ölige Textur eignet sich ideal als tägliche Pflege sowie beim Sonnenbaden und als zusätzlicher Schutz nach kosmetischen Behandlungen.” Unter den Filorga Produkten finde ich im Moment nur dieses Produkt interessant – und zwar SEHR interessant. Eine Tube davon besitze ich bereits seit einigen Wochen. Die Testphase habe ich hinter mir und das Urteil lautet: Das ist meine Sonnenschutzcreme für Herbst/Winter! Eine ausführliche Review hierzu findet Ihr hier. […]

    October 2, 2015 at 8:59 am
  • ReplyStephie

    Hallo Pia,

    erst einmal ein ganz großes Lob an dich für deinen hervorragenden Blog :))) – bin schon lange beigeisterte, “heimliche” Leserin und melde mich jetzt auch einmal zu Wort mit einer Frage:

    Benutzt du auch im Haus jeden Tag Sonnenschutz? Ich bin mir nicht sicher, ob ich auch an den Tagen, an denen ich quasi gar nicht vor die Tür gehe, meine Haut mit Sonnenschutzmitteln belasten soll. Meine Wohnung (Großstadt, Seitenstraße) liegt fast immer im Schatten, ich habe halbtransparente Vorhänge und sitze somit auch in den Räumen nie im prallen Sonnenschein. Es heißt ja, dass UVA Strahlung dennoch überall hinkommt … Trage sonst draußen, egal wann und wo, immer Sonnenschutz, Würde meiner Haut nur gerne in der Wohnung eine Auszeit vom Eincremen gönnen, aber bin mir da sehr unsicher. Was meinst du? Liebe Grüße!

    October 2, 2015 at 2:58 pm
    • Replyskincareinspirations

      Hallo Stephie, Deine Bedenken verstehe ich ganz gut. Doch den chemischen Filtern in den in Europa eingesetzten Mengen wurden bislang keine negativen Effekte nachgewiesen. Viele negative Aussagen hierzu kommen aus der “Konkurrenz”, die Angst und Bedenken gegenüber chemischen Sonnenschutzfiltern schürt. Dennoch habe ich bei Oxybenzone selbst ein komisches Gefühl und nutze keine Produkte, die es enthalten. Wo ich hingegen keine Bedenken habe, ist Tinosorb (S und M). Produkte mit Tinosorb gelten als sicher und können ruhig auch zu Hause angewandt werden… und so sind wir beim Kern Deiner Frage: Sollte man sich vor UVA auch zu Hause schützen? Hm, die in diesem Kontext oft zu hörende Aussage lautet: Falls Du zu Hause/im Büro am Fenster sitzt, solltest Du ebenfalls Sonnenschutz mit guten UVA-Filtern nutzen. Was ist denn aber, wenn man nicht unbedingt am Fenster sitzt, sondern in der Wohnung das typische erledigt? Meine Herangehensweise wäre: Ist der Tag bewölkt, regnerisch etc. – nein. Ist das ein sonniger Tag – ja. Es gibt sehr leichte Cremes, die man nicht als Sonnencremes einstufen muss; die dann zum Einsatz kommen könnten. In erster Linie würde ich Redermic C von LRP empfehlen: https://skincareinspirations.com/2015/01/22/redermic-c-la-roche-posay-spf-25/.

      Das obige ist allerdings nur meine Meinung. Leider gibt es m.W. keine Studien, in denen bemessen wurde, wie weit jemand von dem Fenster entfern sitzen müsste, damit ihn/sie die UVA-Strahlen nicht erreichen bzw. nicht an das Kollagen in der Dermis kommen. 🙂 Die UVA-Strahlen sind aber den ganzen Tag über präsent, auch an bewölkten Tagen und können zu kumulativen Schaden führen. Es hängt somit von persönlicher Risiko-Aversion ab, ob man tatsächlich auch indoors Sonnenschutz bzw. eine Tagespflege mit Sonnenfiltern trägt.
      So, das was jetzt etwas ausführlicher. Ich hoffe, dass meine Ausführungen aus Deiner Sicht nicht ganz unsinnig klingen. Viele Abendgrüße, Pia 🙂

      October 3, 2015 at 10:04 pm
  • Replykatja

    Hallo!
    Ich finde deinen Blog wirklich toll! Ich bin gerade dabei, mich intensiver in das Thema Sonnenschutz einzulesen und bin wirklich froh, dass es solche tollen Blogs wie deinen für das Thema gibt!! Vielen Dank für deine ganze Arbeit!!
    Eine Sache, die eigentlich überall behandelt wird, mich aber immer noch ein wenig verwirrt, ist das mit der Auftragsmenge. Ich hab’ immer Angst, dass ich zu wenig benutze. Ich hab’ es so gemacht, dass ich mir einen 1/4 (Mess-)Teelöffel gekauft hab’ und damit immer morgens meinen Sonnenschutz abmesse.
    Was mich allerdings unsicher macht, ist dass Milliliter und Milligramm ja außer bei Wasser nicht das gleiche sind. Deshalb hab’ ich ein bisschen Angst, dass ich vielleicht doch zu wenig Sonnenschutz verwende, falls mein Sonnenschutz von der Dichte her geringer ist. Ich benutze auch die Bioderma Sachen, abwechselnd die Photoderm Lait und die Crème, die du im Sommer verwendet hast. Weißt du zufälligerweise, wie es bei dieser mit der Dichte aussieht? Tut mir leid, das ist jetzt wohl eine super detaillierte und kleinliche Frage. Aber da ja gerade bei Sonnenschutz die Auftragsmenge so wichtig ist, will ich da gerne alles richtig machen, so gut es geht. Ich könnte natürlich auch einfach noch mehr Produkt benutzen, aber ich muss sagen, dass schon die 1,25 ml ein wenig grenzwertig sind was die Ästhetik angeht und naja, ein bisschen geht es natürlich auch ins Geld.
    Ich hoffe meine Frage macht Sinn. Nochmal vielen Dank für deine Mühen und deinen tollen Blog!

    October 20, 2015 at 4:19 pm
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Katja, Deine “Angst” verstehe ich ganz gut. Und wenn man sich schon die Mühe macht, die nicht gerade leichtesten Texturen aufs Gesicht zu schmieren, will man das auch zumindest richtig machen, oder? Hast Du dieser diesen Löffel gekauft: http://thetriplehelixian.com/2013/05/20/everyone-needs-to-buy-a-14-measuring-teaspoon/ ?
      Deine Frage ist sehr gut und berechtigt. Meine Antwort darauf wird dich wahrscheinlich nicht zu 100% befriedigen: Allgemein gilt es: 2.0 mg/cm^2. Wie ich in diesem Post über Actinica https://skincareinspirations.com/2015/09/20/actinica-medizinisches-sonnenschutz/ darstellte, braucht man ca. 1,0mg für ein “durchschnittliches” Gesicht. Wie das in ml aussieht, kann ich Dir leider nicht sagen. Weiß das jemand? Ich weiß ungefähr, wie die “richtige” Menge aussehen sollte und trage immer etwas darüber hinaus aufs Gesicht und Hals. Was ich versprechen kann ist, dass ich mich bemühen werde, Deine Frage möglichst eindeutig zu beantworten. Oder… wir ziehen hier Skinci hinzu: Er als Mann kann bestimmt gut rechnen und wird uns bei den mg und ml sicherlich helfen! Bleib dran.

      October 21, 2015 at 9:52 pm
      • Replyskinci

        Hallo Katja und Pia 🙂

        Ich habe gerade mal ein Test gemacht zu den Dichten von Cremes, die ich habe. Ich bin überrascht, dass alle Cremes eine geringere Dichte haben als Wasser (schwimmen an der Oberfläche), nur das Serum (leichteste Textur von allen) sowieso Boden (höhere Dichte). Geringere Dichte bedeutet auch, dass der Stoff für ein bestimmtes Gewicht mehr Raum (mehr Liter) braucht. Mir fehlt der chemische Hintergrund um zu sagen, ob das schon alles ist was einbezogen werden muss. Bin sonst einfach davon ausgegangen, dass dickere Cremes automatisch schwerer sind als Wasser auf einen Millimeter gesehen. Bevor das jetzt aber nur verwirrender klingt: Auf der Hand wirst Du bestimmt merken, ob die Creme schwerer oder leichter als das Wasser ist bei gleichem oder sehr ähnlichem Volumen.

        Mit cremigeren Texturen trägt man ja schon deshalb ein wenig mehr auf, weil das Produkt auch eine gewisse Höhe beim Auftrag mit sich bringt.

        Zudem gibt es eine Langzeitstudie die besagt ein Spf 15 ist ausreichend. Zum UVA Schutz gibt es eine Studie die mit einem UVA-PF 14, die die Expression des p53-Proteins komplett unterdrücken konnte. Das Protein bildet sich bei Mutationen und DNS Schäden aus.Diese Werte erreicht man mit ner Spf 15 Creme sehr wahrscheinlich nicht.

        Gute, stabile Filter und hohe UVA Werte gleichen das Problem mit der Menge sowieso ein wenig. Wenn Du also eine stark Schützende Sonnenschutzcreme mit Deiner 1/4 Menge aufträgst bist Du wirklich sehr gut dabei. 🙂

        Das Problem mit dem 1mg pro normiertem Gesicht lässt sich so einfach nicht in ml umwandeln. Andersrum wäre das auch nicht allgemein möglich. Wir sind da aber schon gut dran wenn wir das einfach in 1ml umwandeln. Vorallem wenn die Creme schwerer ist sind wir über dem Wert in Gramm.

        Na hoffentlich konnte das irgendwie helfen, statt es schlimmer zu machen :p

        October 22, 2015 at 4:45 pm
        • Replykatja

          Hallo liebe Pia und lieber Skinci (tut mir sehr leid, dass ich deinen Namen nicht weiß!),

          vielen lieben Dank für eure schnellen und ausführlichen Antworten!!
          Ja, genau, ich würde es einfach wirklich gerne möglichst richtig machen.
          So einen Löffel habe ich mir auch gekauft, damit messe ich jeden Morgen meine Sonnencreme ab. (Ich hab’ für solche Abschätzungen leider selbst überhaupt kein gutes Auge und der Löffel gibt mir immer ein bisschen die Zuversicht, dass ich einigermaßen richtig liege.)

          Meine erste Idee war es auch, zu testen, ob meine Sonnencreme in einem Wasserglas oben bleibt oder absinkt, und sie ist auch abgesunken. Ich hab’ mir jetzt auch so eine Feinwaage besorgt (meine ist leider nicht ganz so genau wie die von Brightest Bulb in the Box und zeigt nur eine Nachkommastelle an) und mal die Menge an Sonnencreme gewogen, die ich morgens immer für mein Gesicht benutze und kam da auf ein Ergebnis von 1,7g. Da es so viel war hat mich das im Endeffekt dann aber irgendwo mehr verunsichert als beruhigt. (Ich werd’ es aber morgen früh wahrscheinlich nochmal nachwiegen.)

          Skinci, bei meinem Wasserglas-Test ging es mir genauso und ich war auch überrascht! (Ich hab’, als ich gerade dabei war, auch noch ein paar andere Cremes usw. mitgetestet.) Da meine Sonnencreme von der Textur her auch sehr leicht ist, hatte ich auch erwartet, dass sie vielleicht oben bleibt und bei anderen, mir persönlich reichhaltiger erscheinenden Produkten war ich überrascht, als diese nicht abgesunken sind.

          Zu meiner Frage bin ich über diese beiden Artikel gekommen (sie sind vielleicht ganz interessant):
          http://www.brightestbulbinthebox.com/2014/04/is-14-tsp-enough-sunscreen-for-your-face.html
          http://www.kindofstephen.com/post/131276106349/hello-i-just-found-your-blog-and-i-really-love

          Noch einmal vielen lieben Dank euch beiden!!

          October 22, 2015 at 6:17 pm
          • skinci

            Dass die Sonnencreme gesunken ist, ist schon mal super !

            Wenn Du die gleiche Sonnencreme immer wieder verwendest, wird es am schnellsten gehen eine bereits geleerte Tube (komplett leer. Dazu vielleicht aufschneiden.) mit dem Gewicht einer vollen Tube zu vergleichen und dann anhand der Milliliter Angabe die Dichte der Sonnencreme ausrechnen.

            Wenn Du Dir die Oberfläche Deines Gesichtes schon berechnet hast, brauchst Du nur noch mit dem Ergebnis und der Dichte umrechnen wie viel Milliliter das sind. Wenn Du es abwiegst ist der Schritt überflüsssig, dann kannst Du das gleich auf die Gesichtsoberfläche umrechnen.

            Nicht enttäuscht sein, wenn das Ergebnis minimal abweicht und die Rechnung überflüssig sein könnte ^^

            John schreibt in folgendem Artikel:

            https://www.futurederm.com/how-much-exactly-is-2-0-mgcm2-the-amount-of-sunscreen-necessary-to-achieve-the-labeled-spf-rating/

            über das Berechnen der benötigten Menge. Nach einer Reihe mathematischer Formeln kommt er auf das Ergebnis, er bräuche ca. 1,2439 ml. Er rechnet das sehr akkurat in Brüchen und bezieht alle Angaben mit ein. Das erscheint uns “Normal-Rechnenden” denke ich erstmal sehr unübersichtlich. Mit der Angabe sein Gesicht habe eine Oberfläche von ~0,667ft² können wir uns mit einer Rechnung schnell selber helfen. Da 0,667ft² = 619,6633cm² sind rechnen wir 619,6633 × 2 = 1,239g.

            Nun wandelt er exakt 1g in 1ml um. Lasst uns das mit dem Beispiel aus deinem verlinktem Artikel von Stephen ausprobieren um dem Unterschied bei der Dichte deutlich zu machen. Er sagt dass 60ml nicht zwingend 60g sind sondern auch 55g oder 65g sein können.

            Da er Cosmetic Chemist vertraue ich nun mal darauf, er wisse die grenzenden Bereiche gut einzuschätzen.

            Bei 55g für 60ml kommen wir auf eine Dichte von 1,091.
            Bei 65g für 60ml kommen wir auf eine Dichte von 0,923.

            Mit Ersterem bräuchten wir nach seinem Ergebnis 1,357ml.
            Mit Letzterem 1,148ml. Nun bleibt aus ob das jetzt schon ein extremer Unterschied ist, oder vielleicht auch nicht und man mit noch größeren Unterschieden rechnen kann. Da muss man auch schon Literatur finden die sich direkt auf Cremes für kosmetische Anwendungen bezieht. Ansonsten können Unterschiede als “gering” bezeichnet werden, wobei möglicherweise bei Sonnemschutzcremes dieser Unterschied keineswegs gering wäre.

            Weiterhin bezweifel ich auch echt, dass wir das mit der Dichte einfach so abtun können. Viskosität, Scherkräfte und Fließverhalten müssen dort wohl auch mit einbezogen werden. Soweit können wir Konsumenten das gar nicht beurteilen. Ich kann Dir da nur raten, Dich nicht verrückt machen zu lassen.

            Bedenke, dass Du mit einer stabilen, ausgeglichen-schützender Sonnencreme bei einem erreichtem SPF und UVA-PF (UVA-Wert selten bis nie dem SPF gleichauf) von 10 ganze 90% der UV-Strahlung abhalten kannst. Ganz schützen können wir uns nicht, wenn wir ein Leben führen wollen. Auch ein bisschen Sonnenschutz hilft schon viel im Alltag wenn stabil und komplettes Spektrum abdeckend.

            Skin-science isn’t rocket-science 😀

            October 23, 2015 at 8:19 am
          • katja

            Vielen lieben Dank für deine Antwort und für die vielen Beispiele und die Mühe, die du dir gemacht hast, lieber Skinci!! Ich hab’ ein ganz schlechtes Gewissen, dass du dir so viel Arbeit gemacht hast!! Vielen lieben Dank!!

            Ich hab’ mein Gesicht auch mal nach der Formal von John von Futurderm ausgerechnet und kam auch auf ein ganz ähnliches Ergebnis wie er.

            Dass mit der Tube ist eine super Idee! Hab’ ich gerade mal ausprobiert. Die volle Tube wiegt 115,4 g, die leere Tube wiegt 14,7 g. D.h. 100 ml Sonnenschutz (so viel ist in der vollen drin, vorausgesetzt, dass Bioderma nicht schummelt 🙂 ) kommen auf 100,7 gramm. Das es so wenig ist, hat mich etwas überrascht, ich dachte, es würde mehr sein, weil mein Sonnenschutz im Wasser ja direkt abgesunken ist.

            Ja, das ist wahr, grundsätzlich sind die Unterschiede sehr gering, aber gerade weil es um Sonnenschutz geht, will ich sie nicht vernachlässigen.

            Da hast du natürlich Recht! Sich verrückt zu machen, bringt nicht viel. Ich glaube mittlerweile, dass vielleicht mein Messlöffel nicht so genau ist. Ich habe meinen Sonnenschutz wieder abgewogen, und kam wieder auf 1,7 gramm. Dann hab’ ich’s einfach mal mit Wasser ausprobiert und die 1,25 ml meines Messlöffels kamen auf ein Gewicht von immerhin 1,4 gramm. Irgendwo scheint irgendwas also nicht genau zu stimmen.

            Noch einmal vielen lieben Dank für euer beide Hilfe!! Ich hätte noch eine bzw. eigentlich zwei Fragen zum Sonnenschutz, die vielleicht auch etwas komplexer sind, bevor ich sie einfach raushaue, wollte ich deshalb erst nachfragen, ob es ok wäre sie zu posten?

            October 24, 2015 at 9:39 pm
          • skinci

            Hab’ bitte kein schlechtes Gewissen 🙂

            Bei Wasser sind es ja auch nicht ganz exakt 1ml auf 1g, da können schon kleine Unterschiede auftauchen bei größeren Mengen. Mit dem Messlöffel finde ich aber klingt es auch nach einem ungenau gefertigtem Produkt.

            Hast Du die Creme vorsichtig ins Wasser gelassen ? Cremes, die ich quasi ins Wasser geschossen habe, sanken auch zum Boden. Wollten wieder nach oben, aber dafür haben Kräfte nicht ausgereicht ^^

            Bin todes offen für Fragen, genauso wie Pia auch. Immer ‘her damit 😀

            October 25, 2015 at 1:26 am
          • katja

            Du bist ja wirklich wahnsinnig nett!

            Ja, ich glaube auch, dass der Messlöffel nicht so super ist. Vielleicht werde ich einfach weiter die Feinwaage benutzen.

            Beim ersten Mal hab’ ich die Creme auch etwas rigoroser ins Wasser fallen gelassen, aber dann dachte ich mir, dass da vielleicht noch andere physikalische Kräfte dann das Absinken mit begünstigen. Ich hab’s dann nochmal so vorsichtig wie möglich gemacht (was gar nicht so einfach war), aber da ist der Klecks auch abgesunken. Allerdings ist so ein kleiner Schleier quasi oben auf dem Wasser drauf geblieben. Da bin ich mir jetzt nicht so sicher, was das bedeutet.

            Das ist wirklich lieb! Ich fürchte, meine zwei anderen Fragen sind auch etwas länger/komplizierter.
            Ich hab’ sie auch im letzten Sonnenschutz-Artikel von Agata gepostet. Ich glaube, sie hat aber momentan leider nicht so viel Zeit, um Kommentare zu lesen/zu beantworten. Ich hoffe, dass es deshalb ok ist, wenn ich meine Fragen von dort hierher kopiere. Vielen lieben Dank schonmal im Voraus!! Ich hoffe, meine Fragen machen Sinn.

            Meine erste Frage wäre: Ich benutze ja die Bioderma Photoderm Max Milch und mag sie an sich sehr gerne, nur was mir etwas Sorgen macht, ist, dass sie bei mir von morgens bis abends glänzt und einfach nicht so richtig einzuziehen scheint. Der Glanz selbst stört mich nicht so sehr, allerdings habe ich schon ein paar mal gelesen, dass chemischer Sonnenschutz, damit er funktioniert, von der Haut absorbiert werden müsste. Und da bei mir der Glanz nie ganz weg geht/der Sonnenschutz nie ganz einzieht, hab‘ ich jetzt etwas Angst, ob das vielleicht heißt, dass der Sonnenschutz nicht ganz absorbiert wird und deshalb auch nicht voll effektiv ist? Was mir dabei auch ein wenig Sorgen macht ist, dass ich das Gefühl hab‘, dass mein Sonnenschutz, da er auf der Haut ja nur aufzuliegen scheint, vielleicht auch super leicht abgeht. Wenn ich zum Beispiel abends mal mit den Händen vorsichtig über mein Gesicht streiche, hab‘ ich immer jede Menge Produkt an meinen Fingern, ohne dass ich großartig rubbeln müsste oder so. Ich weiß nicht… ist das normal?

            Ein bisschen mit dem Thema verbunden ist meine zweite Frage. Und zwar wollte ich fragen, wie das ist mit dem Abtupfen von überschüssigem Glanz und mit der Verwendung von Make-Up darüber ist, weil ich da auch schon ganz verschiedene Meinungen gelesen habe. Paula’s Choice sagen – ich hab‘ sie deshalb auch mal angeschrieben – dass man den zusätzlichen Glanz von Sonnenschutz problemlos (also ohne Schutzverringerung) abtupfen könnte und Make-Up drüber auftragen kann. Aber viele Leute sagen auch, dass man damit den Sonnenschutz abnehmen würde. Ich hab zum Beispiel mal Avène angeschrieben und die haben mir davon abgeraten, ihn abzutupfen. Für mich persönlich macht es eigentlich auch mehr Sinn, dass man durch das Abtupfen oder sonstiges Entfernen des Glanzes auch den Sonnenschutz abträgt, aber vielleicht verstehe ich das auch einfach nicht so richtig oder habe einen Denkfehler. (wenn ja, tut mir das sehr leid.)

            Und ähnliche gegensätzliche Meinungen habe ich auch schon bezüglich Make-Up oder Puder gelesen. Manche sagen, man kann es drüber geben oder auch den Puder zur Verringerung des Glanzes benutzen, andere sagen, dass man damit den Sonnenschutz abnehmen würde. Ich muss sagen gerade weil mein Sonnenschutz ja nicht so richtig einzieht, hab‘ ich total Angst, ihn mir mit Puder oder Make-Up komplett abzunehmen. Andererseits hab’ ich das Gefühl, dass die Sonnencreme sich durch das Abtupfen des Glanzes ein bisschen besser und fester “setzt”, falls du weißt, was ich meine.

            October 25, 2015 at 1:14 pm
          • Skinci

            Danke für das Kompliment, Katja 🙂

            Den Schleier gab’s bei mir auch. Gehe davon aus, dass das eine wasserlösliche Phase der Creme ist, die man da sieht. Also nichts Besorgniserregendes.

            Deine Fragen sind verdammt gut, mag das ungemein !

            Leider weiß ich keine klare Antwort darauf, hast mich aber neugierig gemacht und ich werde mich dazu noch informieren.

            Was ich bisher sagen kann ist, dass die UV-Filter vom Molekulargewicht so klein sind, dass sie in die Haut eindringen. Ich gehe davon aus, dass etwas anderes an der Oberfläche bleibt und am Ende das Tages diese Schicht auch verstärkt mit Schweiß und Dreck aus der Umwelt vermengt ist. Das verursacht übrigens auch dieses “viel Produkt”-Gefühl beim ‘abwischen’.

            Nun wird Sonnenschutz auch an Menschen getestet um die Effektivität zu gewährleisten. Die Chance steht also gering, dass Du die UV-Filter damit wegwischt. Da nicht nur die Filter zum UV-Schutz beitragen sondern auch andere Bestandteile des Produktes, kann der UV-Schutz durchs wegwischen verringert werden. Im Falle der Bioderma Milch allerdings sehr gering, weil starker UV-Schutz schon durch Filter erreicht wird.

            Da macht es schon einen Unterschied ob es sich um mineralische oder synthetische Filter handelt. Mineralische können leicht abgerubbelt werden, allerdings gibt es auch dort Formulierungen, die die Pigmente resistenter gegen das Rubbeln machen.

            Mineralischer Schutz kann also durch Makeup-Auftrag gemindert werden (chemischer auch, wenn man gleich sofort nach dem Auftrag mit Makeuppinsel drüber fährt.).

            Abtupfen ist aber völlig in Ordnung, wenn man es vorsichtig macht. Erinnere Dich daran, wie schwer es sein kann Sonnemschutz sogar mit Cleanser zu entfernen. Da entfernt ein bisschen Abtupfen, wenn dann nur so wenig, dass es nicht der Rede Wert ist.

            Es spielt auch die Polarität der Moleküle mit rein, woran diese besser haften. Beim Tupfen wird es an der Haut besser haften, beim Rubbeln nicht unbedingt.

            Außerdem ist es ja so, dass man eine zweite Schicht über dem Sonnenschutz auftragt, wie soll der Sonnenschutz durch das Makeup und sich dann am Pinsel festhalten ? 🙂 Also klar ist der Pinsel nicht voll mit Makeup und hat noch Kontaktpunkte mit dem Sonnenschutz, aber sei versichert, dass sich das Außmaß der Verringerung sehr minimal hält, wenn überhaupt vorhanden.

            Wie gesagt, zu Deiner ersten Frage werde ich mich noch informieren, das werde ich nicht von heute auf morgen schaffen. Was mich da interessiert ist, dass einige chemische Filter sehr ölig sind und die Sonnencreme erst so fettig machen. Denke aber weiterhin, dass es nicht die Filter sind, die an der Oberfläche sind. 😉

            October 28, 2015 at 5:19 am
      • Replykatja

        Hallo Pia,
        ich hab’ vorhin mal deine Beiträge ein bisschen durchstöbert und deine Bioderma-Sonnenschutz-Sammlung ist ja echt beeindruckend! Meine Erfahrungen mit den Produkten, die ich auch getestet habe, sind ganz ähnlich wie deine, insbesondere bezüglich des Ultrafluids und der Sensitiv-Creme (fand ich auch beide für’s Gesicht nicht wirklich verwendbar).
        Ich wollte dich fragen ob du zufälligerweise auch diese hier mal ausprobiert hast bzw. was du von ihr hälst?:
        http://www.bioderma.fr/fr/nos-produits/photoderm/kid-spf-50

        Sie hat leider kein Tinosorb S, aber kommt wohl trotzdem auf einen UVA-Wert von 39. Alkohol und Duftstoffe sind glaub’ ich auch keine drin. Ansonsten kann ich die Inhaltsstoffe leider nicht so gut deuten. Sie soll ja auch nicht fettend sein, wobei ich nach dem Ultrafluid nicht mehr so schnell dran glaube, was Bioderma da so sagt :). Was ich noch interessant finde ist, dass sie beim Auftragen blau sein soll, wohl um einen ebenmäßigeren Auftrag zu garantieren.
        Ich hoffe du hattest einen schönen Start in die Woche und entschuldige bitte, dass ich dich mit meinen Fragen so zuspamme!

        October 27, 2015 at 12:02 am
        • Replyskinci

          Ich antworte hier nochmal, weil kein Replybutton bei anderem Kommentar.

          Mir ist gerade etwas ganz ‘tolles’ passiert. Ein Asche-Dreck-Sand-Gemisch ist durch einen Windstoß auf meine Arme geweht. Durch die Sonnencreme klebt das natürlich sehr gut und ich hatte echt auch noch mit Rubbeln es nicht leicht, das Gemisch wieder loszuwerden 🙂

          October 28, 2015 at 5:54 am
          • skincareinspirations

            Da sorgt Deine Sonnenschutzcreme auch gleich für ein Peeling. 🙂

            October 28, 2015 at 11:18 pm
          • katja

            Das Problem mit dem fehlenden Reply-Button hatte ich auch schon, scheint ein kleiner Fehler bei WordPress zu sein.

            Das tut mir leid, dass dir das passiert ist! Aber scheint es in Bezug auf Sonnenschutz für eine sehr gute Haftung zu sprechen, also… yay? Ich muss auch sagen dass, auch nachdem ich den Sonnenschutz, der sich einfach so mit meinen Fingern abwischen lässt, abgerieben habe, ich trotzdem immer noch auf meiner Haut eindeutig etwas spüre. Vielleicht sind es auch die Inhaltsstoffe, die nicht selbst für den Schutz verantwortlich sind, die sich hier so leicht entfernen lassen.

            October 30, 2015 at 11:52 pm
          • katja

            Für deine Antwort weiter oben fehlt leider wieder der Reply-Button.
            Vielen lieben Dank! Ich hab’ manchmal eher das Gefühl, dass meine Fragen super banal sind und ich die Antworten eigentlich wissen oder mir denken können müsste.

            Das klingt ja schon mal sehr beruhigend, vielen Dank dafür! Ich hab’ mir auch deshalb ein bisschen Sorgen gemacht, weil es ja heißt, dass man gerade bei mineralischem Schutz sehr aufpassen muss, dass man ihn nicht abrubbelt. Jetzt ist aber meine Erfahrung, dass der mineralische Sonnenschutz, den ich ausprobiert habe, immer eher fest von der Konsistenz her war und gut auf meiner Haut zu trocknen schien, sodass ich das Gefühl hatte, dass er gar nicht so leicht abgeht weil er recht “hart” war, wenn das Sinn macht. Also wenn ich da praktisch nach ein paar Minuten mal mit den Fingern auf’s Gesicht gedrückt habe (ausgeschrieben klingt das viel komischer, als es eigentlich ist :D), konnte ich an meinen Fingern keine Spuren des Sonnenschutzes erkennen. Die Bioderma Milch hingegen, die fröhlich auf meiner Haut herumzuschwimmen scheint, lässt sich verhältnismäßig viel leichter abtragen, zumindest die obere Schicht, da hab’ ich prinzipiell immer was an den Fingern, wenn ich mein Gesicht berühre.

            Weißt du, welche die öligen chemischen Filter sind?

            Jetzt frage ich mich nur, warum mir der Kundenservice von Avène davon abgeraten hat, über den Schutz Make-Up aufzutragen oder ihn abzutupfen. (Ich hatte auch chemischen Schutz von Avène, die Sonnenemulsion mit Tinosorb und Avobenzone.) Andererseits konnten (oder wollten) sie mir auch nicht die genauen UVA-Werte sagen.

            Dir wie immer tausend Dank für deine Hilfe!!

            October 31, 2015 at 12:05 am
        • Replyskincareinspirations

          Liebe Katja, Deine Fragen sind fantastisch. Weiter so 🙂
          Die Milch habe ich nicht getestet, da sie nämlich kein Tinosorb S hat. Warum auch immer. Doch ich habe eine andere Milch von Bioderma, und diese war grausam-fettig. Wie sich die von Dir genannte auf er Haut präsentieren würde, kann ich Dir leider nicht sagen…
          Welchen Sonnenschutz benutzt Du denn in den kühleren Monaten?

          October 28, 2015 at 10:44 pm
          • katja

            Vielen Dank, ich kann die Komplimente nur zurück geben! Ich find’ deinen Blog sowas von toll!! 🙂
            Denkst du, dass das Fehlen von Tinsosorb S für den Schutz der blauen Bioderma Sonnenmilch nachteilig ist?
            Ich verwende seit März durchgehend die Bioderma Photoderm Max Milch 50+ in der gelben 100ml Flasche (das ist vielleicht die, die du auch so fettig fandest?). Ich hab’ zwischen den wärmeren und kühleren Monaten nicht gewechselt (sollte ich das tun?).

            October 31, 2015 at 12:19 am
          • skincareinspirations

            Liebe Katja, Tinosorb S ist sehr stabil, d.h. degradiert nicht in der Präsenz von Sonnenstrahlen. Darüber hinaus stabilisiert er andere Filter und schützt wunderbar vor UVA Strahlen. Der andere chemische UVA-Filter, Avobenzone, ist hingegen instabil; es kann zwar stabilisiert werden (durch Octocrylene); Forscher sind sich aber nicht sicher, wie lange die Stabilisierung hält und welche Rolle dabei Octinoxate, falls auch vorhanden, spielt. Also ist es sicherlich vorteilhafter, wenn Tinosorb S enthalten ist. Wenn nur Avobenzone plus Octocrylene, ist auch okay, wenngleich nicht optimal.

            Die Frage, ob man in kühleren Monaten einen anderen Sonnenschutz benutzen sollte, ist nicht eindeutig zu beantworten. Im Winter sind die UVA (aging) Strahlen ebenfalls da. Nur die UVB-Strahlung in der Absenz von Sonne so gut wie weg. Sonnenschutz mit nur UVA-Filtern gibt es nicht. Was wir in den kühleren Monaten nicht brauchen, sind wasserresistente Sonnenschutzcremes. Das macht eine Creme sofort angenehmer beim Auftrag, da sich u.a. kein, in der Regel, fettiger Film auf der Haut bildet. Daher meine Empfehlung für Filorga.
            Paradoxerweise trage ich jetzt gerne die Bioderma Creme und Bioderma AR, da sie viel schneller als im Sommer einziehen. Also: warum nicht? Bitte, probiere die Bioderma Creme aus. Sie ist viel leichter als die Milch (ich habe die große weiße Tube, es war aber schrechlich-fettig!). Das ist meines Erachtens der beste UVA Schutz im Moment auf dem Markt!
            Die andere Frage werde ich hoffentlich heute Abend beantworten können.
            Könntest Du mir bitte noch mal verraten, wie Deine Haut ist – war das eine Mischhaut?

            November 3, 2015 at 9:42 am
          • katja

            Hallo liebe Pia,
            vielen Dank, dass du mir das mit Avobenzone nochmal aufgedröselt hast! Soweit ich das sehen kann, enthält die blaue Bioderma Milch kein Tinosorb S (und kein Octocrylene), aber Tinosorb M. Ich bin immer froh, wenn ein Sonnenschutz beide Tinosorbs drin hat, aber ich dachte mir, dass Tinosorb M vielleicht alleine ausreichen könnte, hab’ ich mich da geirrt? Gibt es einen Unterschied zwischen Tinosorb S und M bezüglich der Photostabilität/des Wirksamkeitsgrads?

            Oh, gibt es einen Grund, warum wir im Winter auf wasserresistenten Schutz verzichten können? Ist es weil man weniger schwitzt? Tut mir sehr leid, falls das eine dumme Frage ist!
            Oh ja, die große weiße Tube hab’ ich auch, dass ist diese hier, nicht wahr?: http://www.bioderma.fr/fr/nos-produits/photoderm/sensitive-spf-50
            Die fand ich auch unbenutzbar für’s Gesicht, sie ist noch ein gutes Stück schlimmer als die in der gelben Tube.
            Meine Haut ist in dieser Hinsicht (also was trocken/fettig/Mischhaut usw. betrifft) mittlerweile zum Glück ziemlich normal denke ich, also weder fettig noch trocken. Im Moment ist sie ein klein wenig trockener als im Sommer, vor allem um die Augen herum, aber allgemein würde ich sie auch jetzt noch als ziemlich normal bezeichnen. Ansonsten ist sie je nachdem manchmal ein wenig empfindlich und neigt zu Rötungen, wobei sich das, seit ich meine Hautpflege umgestellt hab’ (ich hab’ vorher etwa vier Jahre lang nur Naturkosmetik benutzt), schon recht gut verbessert hat. Tut mir leid, falls ich dir jetzt mehr erzählt hab’, als du eigentlich wissen wolltest. 🙂

            November 3, 2015 at 3:17 pm
          • skincareinspirations

            Dass man in kühleren Monaten auf das Wasserresistente in Sonnenschutzprodukten verzichten kann, ist meine Meinung. Das erscheint mir nämlich logisch zu sein. 🙂 Ich nutze aber weiterhin wasserresistente Bioderma Produkte, da diese gerade jetzt gut anziehen.

            Du hast nach der Löslichkeit von den Sonnenschutzfiltern (Wasser versus Öl) gefragt:
            Die Öl-Löslichkeit überwiegt eindeutig: Dazu gehören etwa Butyl Methoxydibenzoylmethane (Avobenzone), Octocrylene, Octyl salicylate (Octisalate), Homomethyl salicylate (Homosalate), Benzophenone-3 (Oxybenzone), Ethylhexyl Methoxycinnamate (Octinoxate) und beide Tinosorbs: Bis-ethyl-hexyloxyphenol methoxyphenyl triazine (Tinosorb S) und Methylene bis-benzotriazolyl tetramethylbutylphenol (Tinosorb M). Hauptsächlich alkohollöslich ist Drometrizole trisiloxane (Mexoryl XL – daher sind die Anthelios-Produkte von LPR so alkohol-lastig. Mexoryl SX (terephthalylidine dicamphor sulfonic acid) ist hingegen wasserlöslich. (Mexoryls sind nur in L’Oreal Produkten anwendbar, da Patent).

            Hast Du bemerkt, was Deine Haut zuvor gereizt hat? Alkohol? Duftstoffe? Worauf achtest Du jetzt bzw. wodurch (Du meintest “Umstellung”) ist Deine Haut besser geworden? Ich kann auch neugierig sein… Gute Nacht! 🙂 Pia
            PS. Liest Du zufällig Deine E-Mails?

            November 4, 2015 at 12:50 am
          • katja

            Vielen lieben Dank für die ganzen Infos zur Öllöslichkeit der Sonnenschutzfilter! Das ist ja super! Heißt das auch, dass, wenn ich zum Beispiel mein Gesicht mit Wasser wasche, dass ich dann nicht die Filter selbst abwasche, sondern nur andere Inhaltsstoffe der Sonnencreme? Ich reinige mein Gesicht abends mit Öl, mache es aber zunächst ein bisschen nass und da merke ich dann immer schon, dass nur durch das Wasser allein sich schon viel Produkt zu lösen scheint (daher kam auch zum Teil meine Angst, dass ich meinen Sonnenschutz so schnel wieder abtragen würde).

            Hmm so ganz sicher kann ich es leider nicht sagen, was meine Haut zuvor gereizt hat. Ich hab’ den Eindruck, dass es verschiedene Faktoren waren, die zusammen kamen, sowohl der Alkohol als auch manche intensiven Duftstoffe (gerade in Naturkosmetik hat man ja oft viele ätherischen Öle) und vielleicht auch der stärkere mechanische Reiz, dem ich meine Haut ausgesetzt habe (z.b. durch Peelings). Ich glaube was ihr auch viel ausgemacht hat war, dass ich ziemlich harsche Reinigungsprodukte verwendet habe, vor allem auch als Teenager.
            Mittlerweile versuche ich, meine Haut in der Hinsicht weniger zu belasten. Ich vermeide Produkte mit Alkohol oder deklarationspflichtigen Duftstoffen (zumindest im Gesicht, mit meinem Körper bin ich da nicht so streng) und versuche, möglichst jeden Tag Sonnenschutz zu benutzen. Und ich bemühe mich um eine möglichst milde Reinigung.

            November 5, 2015 at 11:33 am
          • skincareinspirations

            Liebe Katja, danke für Deine Rückmeldung. Viele von uns benutzten oder tun das weiterhin reizende Pflegeprodukte. Wenn die Haut mit einem reizenden, wenngleich toll riechenden, Waschgel (meine Schwäche in der Vergangenheit) quietschsauber gemacht wird, dann ein Reinigungswasser auf Alkoholbasis zum Einsatz kommt (riecht wohl auch prima) und schließlich ein Serum plus eine Creme mit reizenden Stoffen anstatt wertvollen AOX das Pflegerotual abschließen, wird die Haut immer irritierter und trockener. Einige – die mit öliger unempfindlicher Haut – merken das nicht, andere etwas später, und die mit sensitiver Haut bekommen recht schnell ernsthafte Hautprobleme.

            Warum man in den Medien so wenig davon mitbekommt, ist echt ein Rätsel (oder etwas nicht?).
            Dazu werde ich noch heute einen Beitrag veröffentlichen.
            Ich grüße Dich herzlich, liebe Katja! Pia

            November 14, 2015 at 5:25 pm
      • ReplyNora

        Man braucht 1 g, nicht ein 1 mg für das Gesicht!
        LG Nora

        February 12, 2016 at 10:41 am
  • ReplyMartina

    Hallo Pia- jetzt bin ich ein wenig verblüfft!
    Ich hatte ja dank Dir die Möglichkeit, die Filorga Creme zu testen. Zuerst normal wie immer, mit trockenen Fingern auf trockenes Gesicht. Ich bekam leider nur eine hauchdünne Schicht aufgetragen, dann fing es wieder an zu krümeln bzw. bei Auftrag einer weiteren, dickeren Schicht ( um eben auf die erforderliche Menge zu kommen) hing mir die erste Schicht am Finger als kleine Krümelchen.
    Dann habe ich Deinen Post nochmals gelesen ( hätt’ ich mal gleich tun sollen…), Du schreibst, auf FEUCHTES Gesicht mit FEUCHTEN Händen. Flugs getan mit LRP Thermalwasserspray- plötzlich funktioniert es!! Bitte entschuldige meine vielleicht ein wenig dümmliche Frage, aber…woran liegt das? Verändert sich die Creme durch das Wasser oder quillt meine oberste Hautschicht ein wenig auf?
    Ich habe es heute früh auch mit meiner Bioderma Max Creme probiert und was soll ich sagen, ich bekomme sie auch wesentlich besser aufgetragen und verteilt und kann sagen, dass es so funktioniert. Ich habe das mit feucht auf feucht noch nie probiert; ich dachte nicht, dass das so einen Unterschied macht. Ich sortierte es eher in die Rubrik” persönliche Vorlieben” ein, so wie die Frage ob Reinigung mit Reinigungsmilch oder ob Reinigung mit Wasser und Waschgel. Aber dass ich die Eigenschaften und die Möglichkeit des Auftragens einer Creme damit so verändern kann? Machst Du das immer so?
    Wieder was gelernt. Leider werde ich mir die Filorga aber nicht kaufen können, denn nach einiger Zeit brannten mal wieder meine Augen, vielleicht liegt am Duftstoff, keine Ahnung.
    Auch die LRP Redermic C UV 25 wirds wohl nicht werden ( Deshalb wäre ich sehr neugierig, welche leichteren ” Herbst/Wintersonnencremes” Du noch so auf Lager hast…:), da hatte ich direkt nach dem Auftragen wieder diesen bitteren Geruch / Geschmack, der stundenlang blieb, wie auch bei Vichy. Außerdem glänzte meine Haut da wirklich sehr.
    Liebe Grüße, Martina

    October 23, 2015 at 10:27 am
    • Replyskincareinspirations

      Haha, dieses Feuchte-Hände-auf-feuchtes-Gesicht-Prinzip ist klasse, was? Das bezieht sich nicht nur auf Filorga, sondern auf alle Pflegepräparate (bei höher dosiertem Retinol und Säuren NICHT). Dadurch sind auch die silikonigen PC-Seren ein Kinderspiel, da sie binnen Sekunden einziehen.
      Dass dadurch die Filorga Creme aber nicht füßeln, ist mir neu… die füßelt tatsächlich manchmal. Je nach Unterlage. Dass Wasser dabei hilft, habe ich noch nicht beobachten können. Schade, dass es bei Dir nicht hinhaut. Doch bei kühleren Temperaturen trage ich jetzt gerne die Bioderma Creme und AR und sie ziehen auch gut ein. 1000 Mal besser als im Sommer.
      So viele Empfehlungen für einen Wintersonnenschutz werde ich wohl nicht haben… :/ Mal schauen! Danke für Deine Rückmeldung. 🙂

      October 26, 2015 at 1:14 pm
  • Replyskinci

    Bei mir auch 😀

    Ich antworte ganz unten und hoffe, dass die Kommentare richtig zugeordnet werden.
    Hat bis jetzt alles gut geklappt 😀

    October 28, 2015 at 5:23 am
  • Replyskincareinspirations

    Da es unter der Konversation: Katja-Skinci tatsächlich keinen Reply-Button mehr gibt, antworte ich auch hier unten (oder ist das jetzt oben?).
    Zunächst einmal danke Katja für Deine großartigen Fragen und SKINCI für Deine Mühe und den unersetzbaren Einsatz! 🙂 Ja, dass man die ml in g gut umrechnen kann, habe ich auch gehört und dabei können wir auch gerne bleiben. Ich werde wohl die Menge, die ich auftrage, auch wieder mal abwiegen und bin gespannt, was rauskommt. Da ich normalerweise viel zu viel auftrage, mach ich mir diesbezüglich nicht so viel Sorgen. Sollte aber vielleicht?

    Katja, wo hast Du den Messlöffel eigentlich gekauft??

    Zu dem Abrubbeln: Nach 20 Minuten sind die chemischen Filtern drin. Durch Makeup dürfen sie nicht mehr verwischt werden. Was teilweise zerstört werden kann, ist der wasserfeste Film oben drauf. Durch vorsichtiges Abtupfen kann aber auch dieser nicht zerstört werden. (Was die Avene-Dame behauptete, ist mir somit unklar. ) Daher verzichte ich morgens jedenfalls auf einen Auftrage der Foundation mit einem Pinsel und bleibe bei Fingern. Bei vielen mineralischen (Zink, Titan) Filtern sollte man hingegen tatsächlich aufpassen, damit der Schutz nicht löchrig wird. Da bin ich noch vorsichtiger und im Endeffekt habe ich die Suche nach dem perfekten mineralischen Filtern aufgegeben, da ich immer unsicher war, ob der Schutz etwa durch Naseputzen (was ich sehr oft tue) nach einigen Stunden nicht etwa vollständig weg ist.
    Danke Euch beiden nochmal und wünsche eine gute Nacht! 🙂

    October 28, 2015 at 11:36 pm
    • ReplyNora

      Liebe Pia,
      zum Füßeln: ich nehme die kleinen Füsselchen nach dem Einziehen meiner Sonnencreme ( zur Zeit Bioderma 50 + Spot on) mit einem Mikrofasertüchlein ganz zart ab. Das geht für mich am besten.
      LG Nora

      February 12, 2016 at 10:36 am
    • Replykatja

      Oooh ich hab’ mir diesen Post eben nochmal durchgelesen und jetzt erst diesen Kommentar von dir gesehen, liebe Pia! Der wurde mir damals irgendwie nicht bei WordPress gemeldet, das tut mir super leid!

      Ich hab’ meine Messlöffel damals bei Amazon gekauft. Ich hatte erst in ein paar Geschäften geschaut, hab’ dort aber keine gefunden (zumindest keine mit 1/4 Teelöffel-Angaben.).

      Vielen Dank nochmals für deine (und natürlich auch Skincis) ganze Hilfe!
      Was die Avène-Mitarbeiterin sagte, hatte mich damals ehrlich gesagt sehr verunsichert. Ich hätte vielleicht nochmal nachfragen sollen. Als ich sie nach dem genauen PPD des Sonnenschutzes gefragt habe, erklärte sie mir auch nur wieder diese Regelung, dass er mind. 1/3 des UVB-Schutzwertes erreichen müsste. Ich weiß nicht genau, vielleicht hab’ ich mich beim Fragen dumm angestellt und sie hat mich nicht richtig verstanden, oder vielleicht war sie auch selbst nicht genau informiert.

      Vielen Dank für das Zuversichern bezüglich der Sicherheit der chemischen Filter. Eine Frage, die mir dazu noch einfällt: Was mich immer ein bisschen verunsichert ist Tinosorb. Die Tinosorbs sind ja eigentlich chemische Filter, funktionieren ja aber wie physikalische Filter, richtig? Gerade wenn es jetzt z. B. um die Gefahr des Abrubbelns geht, müsste man dann bei den Tinosorbs ähnlich achtsam sein wie bei den physikalischen Filtern, oder sind die auch, wie die chemischen Filter, nach 20 Minuten “drin” und sicher?

      February 24, 2016 at 11:27 pm
      • Replyskincareinspirations

        Liebe Katja,
        ich freue mich, dass Du hier noch reingeschaut hast! 🙂 Das Messproblem hatten wir vor Kurzem wieder hier: https://www.instagram.com/p/BCFelh7vAVR/?taken-by=diana5180 (schau Dir die Diskussion an).
        Ja, Tinosorb M ist teilweise mineralisch und daher müsste man theoretisch auf das Reiben oben drauf (beim Foundationauftrag, Naseputzen etc.) aufpassen. Daher benutze ich selbst schon seit langem so gut wie keine Foundationpinsel mehr und versuche, das Gesicht nicht anzufassen.

        Das Sonneschutz-Thema ist echt nervig, oder? :)) (Nachtrag: Ach so, Du schminkst dich ja nicht; ein Problem weniger! :))

        Viele sonnige Grüße, Pia

        February 28, 2016 at 3:58 pm
        • Replykatja

          Vielen Dank für den Link, ich glaub’ den Post hab’ ich sogar schon gesehen. (kann es sein, dass du ihn auf Twitter verlinkt hast?). Ich mach’ das mittlerweile auch so und wiege meine Sonnencreme ab.

          Ja, das stimmt, das Sonnenschutz-Thema ist komplexer und anstrengender als man am Anfang denkt, weil es dann doch vieles zu beachten gibt, womit man zu Beginn gar nicht rechnet.
          Ich misch immer ein klein bisschen von der getönten Bioderma Sonnencreme in meine normale Sonnencreme dazu und benutz’ sie so ein bisschen als Foundation-Ersatz.

          February 29, 2016 at 10:40 pm
          • skincareinspirations

            Und je wärmer, desto anstrengender wird das Thema. Leider. Doch irgendwann wird’s den Firmen gelingen, einen mega super Sonnenschutz herzustellen, der sofort einzieht, nicht weißelt, wasserresistent ist, etc…. Ich bin zuversichtlich. 🙂

            March 4, 2016 at 11:51 pm
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