Bloggers beeinflussen immer mehr das Kaufverhalten. Über Verantwortung, Glaubwürdigkeit und Ethik

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Anfang Januar habe ich zwei kurze Artikel gelesen, die auf dasselbe Phänomen hinweisen: den wachsenden Einfluss von Social Media auf das Konsumentenverhalten.

Bei dem ersten Text handelt sich um ein Interview mit Verna Talcott von Dow Corning Beauty Care, der auf der online Plattform von CosmeticDesign-Europe veröffentlich wurde (klick). Daraus ergibt sich ein Bild der jungen Generation mit einem permanenten Zugriff zum Internet, wo auch ständig nach neuen Informationen gesucht wird und wo Produktbestellungen in online shops mit einem Klick erledigt werden. Zugleich ist das eine Selfie-Generation, wo eine möglichst attraktive Selbstdarstellung eine wichtige Rolle spielt. Man will jung und strahlend aussehen und somit die (Haut-)Alterung weit in die Zukunft verschieben. Entsprechend wird nach Produkten gesucht, welche die Haut vor (vorzeitiger) Alterung schützen und länger jünger aussehen lassen. Produktempfehlungen werden dabei immer häufiger von Freunden, Familienmitgliedern und… Beauty-Bloggers und -Vloggers geholt.

Einfluss Blogger online Reviews


Der zweite Artikel unterstützt die letztgenannte Behauptung. Es handelt sich dabei um ein “White Paper” mit Top 10 globalen Konsumenten-Trends für 2015 (klick), das von der Marktforschungsfirma Euromonitor International online veröffentlicht wurde. Ein von den zehn zu erwarteten Trends lautet, dass nicht Zeitschriften oder Celebrities, sondern “fellow consumers” – Menschen wie wir – die Kaufpräferenzen immer mehr beeinflussen werden. Genannt wurden vor allem Vloggers und online Produkt-Reviews auf social media. “Consumers notice online reviews and trust them and this is influencing buying decisions.” –> Konsumenten verfolgen online Reviews, vertrauen ihnen und das beeinflusst letztendlich ihre Kaufentscheidungen.


Die Frage ist, was bedeutet der erhöhte Einfluss von online Reviews auf das Konsumentenverhalten für Beauty Bloggers? In diesem Zusammenhang kann ich an recht viele Konsequenzen denken. Zwei davon möchte ich hier nennen und Euch anschließend um Eure Überlegungen und Hinweise zu dem Thema bitten:


1. Die Einflusserhöhung von online Produktreviews auf Konsumentenentscheidungen wird zur Folge haben, dass den Reviewers noch mehr freie Testprodukte “unverbindlich” zur Verfügung gestellt werden, damit diese dann vor der Kamera gehalten bzw. in Form von Fotos und einer knappen Beschreibung den Kauf inspirieren können. Auch werden immer mehr vergütete bzw. gesponserte Beiträge erscheinen. Das kann zu einer, wie ich es nenne, “Zeitschriftisierung” von Blogs führen, wo kein Platz für Tiefgründiges übrig bleibt.

Dieses Phänomen kann wiederum ein unerwünschtes Resultat für Kosmetikunternehmen zur Folge haben. Denn aus Diskussionen auf einigen Blogs und Instagram kommt hervor, dass sich die Konsumenten der Zeitschriftisierung der Blogszene inzwischen durchaus bewusst sind. Dadurch wird die Glaubwürdigkeit der Bloggers gesenkt –> unglaubwürdige Bloggers von den Lesern entfolgt  –> und das fragwürdig hoch gelobte Produkt letztendlich ignoriert, anstatt gekauft.


2. Der zweite Aspekt, der mit dem wachsenden Einfluss von Bloggers/Vloggers auf die Konsumentenpräferenzen verbunden ist, scheint essentiell zu sein: Das würde nämlich bedeuten, dass Bloggers noch mehr Verantwortung als bisher für ihre Produktempfehlungen tragen werden. Wenn meine Präferenzen und Meinungen das Kaufverhalten meiner Leserschaft beeinflussen, soll ich mit meinen Urteilen vorsichtig umgehen und ein gewisses Produkt aus möglichst vielen Perspektiven beleuchten, bevor es empfohlen oder abgelehnt wird. Dies betrifft auf den ersten Blick teure Pflegemixturen als farbige Kosmetik, doch auch bei einer Kosmetikbeschreibung sollte man den Ethik-Knopf anmachen – und zwar nicht nur dann, bevor man etwa stark krümelnde Lidschatten für 40€ als „Lieblinge des Montags“ hochjubelt. Denn für manche von uns sind Lidschatten oder eine Mascara für 10€ relativ viel Geld.


Blogger-Einfluss-Neu


Zusammenfassend wundert Ihr euch also nicht, dass Ihr immer mehr googelt, bevor Ihr ein (Beauty-)Produkt kauft. Das ist nämlich der Trend, dem wir allmählich alle unterliegen (werden). 🙂 Auch entspricht es der hier skizzierten Tendenz, dass man online-Reviews das Glauben schenkt und denen mehr vertraut als Hersteller-Behauptungen auf der Produktverpackungen.

Im Interesse der Blogger-Szene liegt es, dass unsere Glaubwürdigkeit und das uns geschenkte Vertrauen durch unüberlegte, kurzfristige Entscheidungen nicht untergraben werden. Auch liegt es im Interesse der Blogger-Welt, dass Kooperationen/gesponserte Posts/Affiliate Links deutlich und unzweifelhaft kenntlich gemacht werden.

Kurzer Ausflug: Das ist leider immer noch nicht der Fall, was mich immer wieder verwundert. Denn wenn ein Beauty-Blog bereits seit einiger Zeit aktiv geführt wird und sich mit einer höheren Anzahl von Lesern/Followers schmücken kann, ist die Behauptung, dass alle Testprodukte selbst gekauft werden, nichts zugeschickt und nichts bezahlt wird, eher unglaubhaft (Ausnahmen zugelassen).

Bei manchen Affiliate Links (z.B. zu Amazon) sieht man nach dem Anklicken auch in dem URL-Namen deutlich, dass diese bezahlt werden. –> Nachtrag: Wie Susi unten in den Kommentaren zu Recht anmerkt, wird der Einbau der Links an sich nicht bezahlt, sondern man erhält eine Provision durch das Anklicken drauf bzw. falls hierdurch ein Kauf getätigt wird. 

Außerdem reicht es wirklich nicht, unter einem Blogbeitrag kurz anzumerken, dass der Post „Affiliate Links“ enthält, ohne kenntlich zu machen, welche von den Links dazu gehören. 

Solche Versäumnisse und Tricks untergraben nicht nur die Glaubwürdigkeit des jeweiligen Bloggers, sondern werden auf eine breitere Gruppe übertragen – uns Bloggers zu Schade. 


Innerhalb der nächsten Jahre werden Bloggers an einer gewissen „Macht“ gewinnen. Diese „Macht“ muss verantwortungsvoll eingesetzt werden. Im Interesse der Blogger-Welt liegt es aber auch, dass wir durch unsere Leserschaft kritisch bewertet und verifiziert werden und dass uns gegenüber sowohl Lob als auch Kritik kommuniziert wird. Respekt vor dem einzelnen Leser – lautet das Stichwort!

Bleiben wir  vertrauenswürdig und denken an die Verantwortung für unsere Worte.


Was meint Ihr dazu, liebe Bloggers und Nicht-Bloggers? Ich selbst google fast immer, bevor ich ein Beauty-Produkt kaufe. Und sobald eine offensichtliche Werbung / Affiliate Link nicht als solche kenntlich gemacht werden, werde ich misstrauisch und lese Reviews dieses Bloggers nicht mehr.

Eure Pia <3

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54 Comments

  • ReplyAndrea B.

    Liebe Pia, auch ich kaufe zu 90 % nur noch Produkte, die auf meinen Lieblingsblogs vorgestellt und für gut befunden wurden. Mit der Zeit (ca 2 Jahre) haben sich eine Handvoll Blogs herauskristallisiert, die ich für authentisch ansehe und denen ich vertraue. Ich bin sehr froh, diese gefunden zu haben, übernehmen sie doch für mich eine wertvolle Arbeit und machen mich froh und zufrieden. Allerdings habe ich meine finanziellen Grenzen, die ich auch für ein Loblied nicht überschreiten kann und möchte 😉 Liebste Grüße, Andrea 🙂

    März 28, 2015 at 7:32 pm
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Andrea, danke für Dein Feedback! Magst Du uns die Blogs-Namen verraten? Falls ich sie noch nicht kenne, würde ich da gerne auch mal stöbern gehen! 🙂

      März 28, 2015 at 7:44 pm
      • ReplyAndrea B.

        Sicher kennst du sie bereits: Fab Forties, Konsumkaiser, Beautyjagd (NK), neuerdings Super Twins und selbstverständlich du 🙂

        März 28, 2015 at 9:03 pm
        • ReplySusi

          Danke, Andrea, für den Hinweis auf Super Twins! Kannte ich noch nicht – und das ist ja wirklich mal doppelt gut. :-)) DANKE!! (Wobei ich KK, FF und BJ auch kenne und schätze. Ich kenne sie auch persönlich und möchte mich für ihre Authentizität verbürgen. Alles tolle und ehrlich Blogs.)

          März 28, 2015 at 9:24 pm
        • Replyskincareinspirations

          Danke Andrea, ja ich kenne diese Blogs bereits. :))

          März 28, 2015 at 9:09 pm
        • Replytinted ivory (@tinted_ivory)

          Kenne ich auch alle und finde sie vertrauenswürdig. Ich würde selbst noch Der blasse Schimmer, Pura Liv, Kosmetikmord, I need sunshine, Seelensachen und Kalter Kaffee zufügen. 🙂
          Bei den Super Twins lese ich mich gerade durch, da sie neu auf meinem Schirm sind.

          Liebe Grüße II,
          Eva

          März 28, 2015 at 9:52 pm
          • tinted ivory (@tinted_ivory)

            Und nicht zu vergessen, die wunderbare Jane Wayne und ihre kritischen Statements zu absolut allem. 🙂

            März 28, 2015 at 9:56 pm
          • Andrea B.

            Interessant, die schau ich mir morgen gleich mal an 🙂

            März 28, 2015 at 10:32 pm
  • ReplySusi

    Liebe Pia, ich selbst kennzeichne alles, selbst Affiliate-Links, obwohl die nicht mal gekennzeichnet werden müssten (mein Kenntnisstand!). Denn: Affliliate-Links sind ja nicht „gekauft“, sondern bedeuten nur, dass man eine Provision erhält. Auch das kann natürlich das Bloggerverhalten beeinflussen.

    Ansonsten ist es ein schwieriges Thema. Ich selbst schreibe nur über Produkte, die ich mag – deshalb gibt es bei mir auch keine schlechten Reviews. Ohnehin gibt es bei mir nur wenige Reviews und ich sehe dieses Thema auch nicht wissenschaftlich. Ich stelle Produkte vor, die ich mag. Ohne dass ich bis ins Detail die Hintergründe beleuchte. Das überlasse ich lieber den reinen Beauty-Blogs. 🙂

    März 28, 2015 at 8:41 pm
    • ReplySusi

      PS: Bei meinem Hinweis zu Affiliate-Links beziehe ich mich auf diesen Satz:

      „Bei manchen Affiliate Links (z.B. zu Amazon) sieht man nach dem Anklicken auch in dem URL-Namen deutlich, dass diese bezahlt werden.“

      Bezahlt werden sie nicht, man kriegt nur möglicherweise eine Provision.

      März 28, 2015 at 8:43 pm
      • Replyskincareinspirations

        Danke, Susi, den Satz oben habe ich gerade korrigiert! Schönes Wochenende, Pia

        März 28, 2015 at 8:56 pm
  • ReplyAnne

    Hallo Pia,
    lieben Dank, dass du deine Gedanken zum Thema hier mitteilst.
    Ich stelle fest, dass ich im Laufe der Zeit misstrauischer geworden bin. Das Internet bemühe ich sehr gern, aber es ist schon auffällig, dass die Firmen Blogs und Vlogs als Werbeplattformen für sich entdeckt haben. Im Prinzip findet ja hier statt, was auch schon seit langem an Hotelbewertungsportalen oder auch amazon-Rezensionen kritisiert wird – eine an sich gute Idee wird kommerzialisiert.
    Gleichzeitig ergeben sich dadurch natürlich auch viele Vorteile: So darf man nicht vergessen, dass man auf diesem Wege auch auf Produkte aufmerksam wird, deren Hersteller kein großes Budget für andere Werbemittel haben. Nicht alles, wofür geworben wird, ist ja zwingend auch schlecht oder minderwertig.
    Wichtig ist mir trotzdem, dass Werbung als solche auch gekennzeichnet wird und es mir überlassen bleibt, wie ich das Ergebnis dann für mich bewerte. Wenn ich in den nächsten Fachhandel laufe, dann ist die Beratung ja auch oft grottig und ich frage mich nicht selten, wie viel Provision der Verkäufer wohl dieses Mal kassiert, damit er mir zuerst Produkt XY zeigt und dessen Vorzüge anpreist.
    So bleibt einem als kritischer Konsument eben auch im Internet nur eine Möglichkeit: Augen auf und wachsam bleiben. 😉

    Sehr lustig zu diesem Thema ist übrigens dieses Video (ich hoffe, ich darf verlinken, ansonsten einfach löschen):

    Liebste Grüße
    Anne

    März 28, 2015 at 8:59 pm
    • ReplyJules

      Ein tolles Video!! Wirklich gut dargestellt 🙂

      März 29, 2015 at 2:06 pm
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Anne, das Video ist echt gut! Wenn das so weiter geht, und es wird so weiter gehen, müsste man für 10-Jährigen bereits einen Unterricht einfügen: Wie geht man mit Werbung auf Blogs und Vlogs um. 🙂

      März 30, 2015 at 1:20 pm
    • Replymaegwin01

      Das Video ist grandios, ich hab laut gelacht!

      April 1, 2015 at 1:21 pm
    • Replyulli ks

      Ein geniales Video!
      Danke

      April 6, 2015 at 10:24 pm
  • Replytinted ivory (@tinted_ivory)

    Kann dir nur zustimmen. Einige Blogger, denen ich vor ein paar Jahren noch bedingunslos geglaubt habe, sind für mich nicht mehr zwangsläufig Koryphäen auf ihrem Gebiet. Viel zu viel Gemauschel hier und da, zu viele Auffälligkeiten was gelobt wird und was nicht, zu viele verschiedene Favoriten die von Monat zu Monat austauschbar sind.
    Ein paar wenige Blogs haben sich gehalten, denen ich durchaus vertrauen, zwar nie blind aber doch öfters mal kaufentscheidend wenn ich schwanke in meiner Entscheidung.
    Ganz schlimm finde ich permanente Werbebotschaften in augenscheinliche Reviews verpackt oder nicht gekennzeichnete Werbung/ Affiliate. Wenn Blog A das Gleiche postet wie Blog B, Blog A aber keine Kennzeichnung vornimmt, ist er für mich disqualifiziert. Irgendeine Kennzeichnung erwarte ich schon um mir ein Bild der Aussagen des Posts machen zu können.

    ich hoffe sehr, für meine Leser bin und bleibe ich glaubwürdig. Dazu gibt es verschiedene Reiter wie „Impressum“, „Do Follow-No Follow“ und „Kooperationen“, in denen ich ausfühlrich darlege wie ich damit umgehe.

    Liebe Grüße,
    Eva
    http://tintedivory.de

    März 28, 2015 at 9:42 pm
    • Replyskincareinspirations

      Hallo Ivory und herzlich willkommen auf meinem Blog. 🙂 Gerade habe ich Jules und Ulli geantwortet und bin dabei auch auf das, was Du angesprochen hast, eingegangen. Wir werden abwarten müssen, in welche Richtung sich die Bloggerein entwickeln wird. Doch ich bin davon überzeugt, dass mit der Zeit nur das Gute (Ehrliche und Echte) bestehen bleibt! 🙂 Wünsche Dir eine gute Woche! Pia

      März 30, 2015 at 2:21 pm
  • Replyulli ks

    Liebe Pia!

    Vielen Dank für dieses Post!
    Schon seit einigen Wochen kreisen meine Gedanken rund um das Bloggen immer wieder in dieser Richtung!
    Mir ist bewußt wie unvernünftig viel Geld ich für Kosmetik ausgebe. Für mich ist das okay, denn es ist mein Hobby, aber ich denke schon darüber nach, wieviele junge Leserinnen möglicher Weise unkritisch den Eindruck bekommen, dass man dieses oder jenes völlig überteuerte Produkt haben müsste.
    Vor allem Instagram macht mir da fast noch mehr Sorgen, als ausführliche Blogposts…

    Ich wäre auch sehr an einer Liste deiner beovrzugten Blogs interessiert!

    Lieben Gruß,
    ulli ks

    März 29, 2015 at 1:12 am
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Ulli, gerade habe ich ein Roman oben als Antwort für Jules geschrieben. Vielleicht magst Du das auch kurz durchlesen…
      Ich weiß, dass Du dir über das Geld und Zeit, die für die Bloggerei investiert werden, Gedanken machst. Das macht Dich noch sympathischer; für Deinen Blog ist es aber beinahe gefährlich :): Denn wenn die Gewissensbisse, oder was Du da auch empfinden magst, die Oberhand gewinnen, wirst Du das Bloggen einstellen. Und das wäre super schade! Man muss immer eine goldene Mitte finden. Und das Gewissen soll super ruhig bleiben. Sonst funktioniert es auf Dauer nicht.
      Du bist eine recht junge Bloggerin. Ich denke, dass Du bald auch mit PR Samples überschüttet wirst und nichts mehr kaufen musst! 🙂 In der farbigen Kosmetikwelt wird inzwischen sehr viel zugeschickt. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Du zu den zugeschickten Produkten unehrlich sein wirst! Ich werde wohl nicht so viel Glück haben, da ich die meisten Clarins-ähnlichen Pflegeprodukte einfach nicht annehmen würde (Kosmetik durchaus! :)). Aber dazu mache ich mir im Moment keine Sorgen, da ich darüber schreibe, was ich noch im Schrank habe bzw. tatsächlich kaufen und ausprobieren möchte. Deine Bedenken verstehe ich hingegen durchaus…. Eine Idee wäre, das Du, Karin und Evelyne Eure Kosmetik für eine gewisse Zeit mal tauscht und aus Eurer jeweiligen Sicht das Produkt bewertet? Für uns – Leser – wäre das auch perfekt! Aber wie gesagt, bleib geduldig, und bald wirst Du kein Cent für farbige Kosmetik ausgeben müssen (oder sagt das zumindest Deinem Mann). Hooray! 🙂

      Was das andere anbelangt – die Verantwortung gegenüber Minderjährigen: Hm, hast das das Video unten (oben?) in den Kommentaren, gepostet von Anne, gesehen? Eben diese kleinen Menschen sind für unehrliche Werbung am meisten anfällig. Denn eben in diesem Alter ist das Unterscheidungvermögen darüber, was man toll und weniger toll findet bzw. was wichtig und richtig ist, noch nicht vollkommen ausgeprägt. Was macht man damit? Erziehen! Bald werden wir nur noch von Werbung bombardiert. Und diese wird immer raffinierter eingesetzt. Die Kleinen sollten lernen, wie man Wahrheit von Lüge unterscheiden soll. Auch kann man sich ruhig mit den Kindern vor einem Youtube-Gurus-Kanal hinsetzten und genau das analysieren, was sich da abspielt… Genauso mit Blogs. Leider heißt das, dass man zunächst einmal von einem Unvertrauen-Prinzip ausgehen muss, nach dem Motto: „Die meisten Menschen wollen Gewinne machen, und darum können sie dich auch mal belogen.“ Wenn aber ein Kind jedem, was gesagt wird, vertraut, haben wir eine Katastrophe nach der anderen vorprogrammiert (inkl. Männer-Frauen-Beziehungen :)). Dein Blog lesen ja keine Kinder. Du willst keinem Minderjährlichen etwas vorgaukeln oder gar verkaufen. Du lebst Deine (spät entdeckte, wie Du selbst zugibst) Leidenschaft aus und zeigst, wofür du Dich begeistern kannst. Ich finde da nichts unpassendes. Wenn Du trotzdem ein schlechtes Gefühl hast, mach mal eine neue Page auf Deinem Blog mit den „wirklich wichtigen Sachen im Leben“ und berichte da über Liebe, Verantwortung, Verlässlichkeit etc. So, zur Ausgleich. Oder schreib mal einen Blogbeitrag dazu. Vielleicht werde ich das mal auch tun – als eine Fortsetzung des Verantwortungs-Gedankens. 🙂

      Du merkst, ich habe heute einen Freizeitausgleich. 🙂 Liebe Grüße, Pia

      März 30, 2015 at 2:18 pm
      • ReplyEvelyne/BlushesandMore

        Liebe Pia, liebe Ulli,
        vor ein paar Tagen abe ich diesen Post hier schon mal gelesen, musste aber erstmal eine Zeitlang drüber nachdenken bevor ich drauflos kommentiere. Schon seit einiger Zeit denke ich über mein Kaufverhalten nach, und habe es sogar schon ziemlich zurückgeschraubt. In der Blogosphäre und auf Instagram ist alles so schnellebig, was heute noch der absolute Holy Grail ist, wird morgen nicht einmal mehr erwähnt – das ist schade. Gute Produkte sollen einem doch länger Freude machen, oder nicht? Und nicht in zwei Tagen durch ein neues, noch besseres Produkt abgelöst werden. Ist das alte deswegen schlecht? Gewiss nicht.

        Irgendwann tritt dann auch die Übersättigung ein, wie bei mir. Limited Editions interessieren mich gar nicht mehr, ich überlege sogar einige Stücke, die ich unbedingt aus dieser und jener LE haben musste, zu verkaufen, da ich sie zu selten nutze. Es ist einfach schade drum, wenn die teuren Sachen in irgendeiner Schublade vergammeln (wie Fanny schon treffend sagte – Lippenstifte können gammeln!!).
        Ich will damit nicht sagen, dass Kosmetik mich gar nicht mehr interssiert, ich kaufe mir auch noch hin und wieder ein schönes Stück – aber nicht mehr in dem Maße.
        Ach, ich schweife ab – es geht doch hier darum, wie Blogger das Kaufverhalten anderer beeinflussen. Ja, aber genau hier liegt der Hund begraben! Durch das erste, euphorische Hypen bestimmter Produkte animieren wir zig Mädels zum Kauf, aber niemand merkt dass wir das Produkt morgen schon wieder vergessen haben…

        Vielleicht sollten wir uns alle ein bisschen mehr Zeit nehmen, nachzudenken, das Produkt wirklich langfristig testen, eine Meinung bilden, und dann dahinter stehen. Leichter gesagt als getan, nicht einmal erst ist es mir passiert dass ich anfangs total beigeistert war, und nach und nach doch Negatives entdeckt habe…

        Die Idee mit dem Kosmetiktausch zwischen Karin, Ulli und mir finde ich gar nicht mal schlecht! Danke für die Inspiration!!!

        Liebe Grüße,
        Evelyne

        April 1, 2015 at 7:44 pm
        • Replyulli ks

          Liebe Evelyne!
          Das mit dem Tausch ist eine gute Sache…ich denke, wir sind eh schon irgendwie dabei 🙂

          Lieben Gruß,
          ulli ks

          April 6, 2015 at 10:33 pm
        • Replyskincareinspirations

          Mich haben LE nie gereizt. Gott sei dank. 🙂 Und ich finde gerade spannend, wenn Bloggers ältere Produkte als Favoriten zeigen. Da weiß man zumindest, dass diese gründlich getestet wurden. Langweilig ist es keineswegs! Immer wieder neue Favoriten sind eher verdächtigt… viele Grüße Evelyne, habe eine tolle Restwoche! <3

          April 15, 2015 at 10:20 pm
      • Replyulli ks

        Liebe Pia!
        Nach langem schaffe ich es wieder auf deinem Blog zu stöbern und habe jetzt alle Kommentare und Antworten und auch das Video durch…du hast recht, es wäre schade wegen schlechtem Gewissen aufzuhören zu bloggen, das ist Quatsch. Ich bin immer dafür, an bestehenden Strukturen zu arbeiten, statt nur zu jammern oder die Flinte ins Korn zu werfen.
        Ich finde es spannend, wie das Thema in mir arbeitet (schon seit einigen Monaten) und ich bin selbst gespannt darauf, was dabei herauskommt.
        Ich habe gerade wieder eie interessante Anfrage, die ich vermutlich annehmen werde, wenn sie nach meinen Bedingungen läuft. Allerdings ist es gar nicht möglich, dass mir Firmen Produkte einfach so zuschicken, sie müssen erstmal bei mir anfragen 😉 Mir ist aber durchaus bewußt, dass ich mich hier in einer Grauzone bewege und auch damit muss ich mich irgendwann mal auseinander setzen… Es ist mit allerdings sehr recht, dass ich nicht ungefragt Zusendungen bekommen kann und ich bin wohl auch noch weit davon entfernt, dass mich Massensendungen erwarten.
        Ich auch kein Interesse daran 🙂

        Du hast auch recht, dass uns Müttern und Vätern nichts anderes übrig bleibt, als unsere Kinder auf diese Konsumgesteuerte Welt vorzubereiten, sind wir doch auch fester Bestandteil dieser!

        Ich danke dir jedenfals für dieses Post 🙂
        Ich wünsche dir einen schönen Abend und frohe Ostern 🙂
        Lieben Gruß,
        ulli ks

        April 6, 2015 at 10:32 pm
  • ReplyAnna De

    Meine erste Anlaufstelle wenn es um Online-Reviews geht ist Temptalia. Auch wenn sie natürlich gesponsert wird, hat sie für mich definitiv eine hohe Glaubwürdigkeit. Sie macht das halt aber auch sehr professionell und „trocken“.
    Ich empfinde das Thema aber als ein sehr wichtiges. Natürlich wird mein Kaufverhalten durch meinen eigenen Blog genau so beeinflusst wie durch andere, aber nach einiger Zeit in „der Szene“ behaupte ich durchaus gut erkennen zu können, auf wen ich ganz gut hören kann und auf wen nicht.
    Was ich super wichtig finde und was ich glaube gerne auf der Strecke bleibt sind ehrliche, negative Reviews. Gerade auf Youtube, was ja noch um Vielzahl größer ist als die Bloggerwelt neigen gerade die „Großen“ dazu alles nur noch „super“ zu finden, ohne ein weiteres Wort der Differenzierung.
    Allerdings finde ich das, was Ulli gesagt hat fast noch wichtiger: Instagram ist da noch ein viel größerer Kanal für. Auf Blogs findest du meist immerhin noch einen Ansatz von einer Beschreibung eines Produkts, auf Insta sieht man meist nur die Fotos und denkt sich „Wow, sieht ja toll aus, das muss ja gut sein!“. Dieses Verhalten habe ich zum Glück nur relativ selten, aber auch mir ist es nicht fremd…

    März 29, 2015 at 9:57 am
    • Replyskincareinspirations

      Hm, interessant, was Du schreibst, Anne. Ich bin für die Insta-Glanzphotos nicht so anfällig. Ich brauche schon eine Beschreibung (ob die Lidschatten etwa krümeln, oder so…<– meine Lieblingsfrage). Aber alle Bilder prägen sich in unseren Köpfen ein. Irgendwann vergessen wir, wie die Beschreibung lautete oder wo wir ein Bild gesehen haben… das Produkt wird uns bekannt (vertraut) vorkommen und… in unserer Tasche landen. Deshalb macht für die Firmen, denke ich, auch eine negative Werbung durchaus einen Sinn. Denn es geht darum, Bilder zu posten, Namen zu buchstabieren und so ein Produkt in unseren Köpfen dauerhaft zu platzieren.
      Ich bin echt gespannt, wie das weiter geht. Bedauere es fast, dass ich auf dem "Markt" erst seit Juni dabei bin. Die Entwicklung finde ich nämlich hoch spannend! Viele liebe Grüße, Pia

      März 30, 2015 at 1:24 pm
  • ReplyBillie

    Ich bin eine Nicht-Bloggerin. Für Blogs interessiere ich mich erst seit ca. einem halben Jahr, im Wesentlichen motiviert durch Pias Blog. Meine Erfahrung ist, dass man viel Geld sparen kann, wenn man (durch einen Blog) glaubwürdige, wissenschaftlich abgesicherte Informationen erhält. Natürlich macht es auch Spaß, über neue Lippenstifte, Parfums etc. zu lesen, ohne die chemischen Formeln zu kennen. Es ist allerdings ein Riesenunterschied, ob das Produkt beworben wird, um den Verkauf anzuheizen, wobei mehr Träume angesprochen werden, oder ob jemand seine reale Erfahrung mit einem Produkt beschreibt. Ich habe jedenfalls in meiner Vor-Blog-Zeit weniger Hautpflegeprodukte gekauft und auch wenig bis keine positiven Ergebnisse erzielt. Etliche (teure) Produkte kann ich jetzt schon etwas einordnen hinsichtlich einem tatsächlichen Nutzen für meine Haut/Aussehen. Es wäre schade, wenn der gute Effekt durch qualitativ hochwertige Information für Leser/innen durch ständige weitere Kommerzialisierung auf der Strecke bliebe.

    März 29, 2015 at 2:04 pm
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Billie, ich bin eigentlich auch keine Blogger-Leserin. So komisch, wie es klingen mag. Eines Tages dachte ich mir, dass das Internet das für mich hoch interessantes Hautpflegethema nicht an einer Stelle (auf einem Blog, auf einer Internetplattform) anbietet und dass es nervig ist, ständig rumsuchen zu müssen. So ist mein Blog entstanden – als eine Informationsquelle für mich selbst. 🙂 Zur Glaubwürdigkeit und Verantwortung, die damit zusammenhängen, mache ich mir schon Gedanken. Aus meiner Sicht bzw. in meinem Fall, ist das recht einfach: Ich kann mir nicht vorstellen, für Schrott zu werben oder Lügen zu erzählen. Ob es aber für andere auch aber so ersichtlich sein wird, wird sich zeigen.
      Ich grüße Dich und wünsche eine gute Energie für die ganze Woche!

      März 30, 2015 at 1:29 pm
  • ReplyJules

    Liebe Pia, ganz lieben Dank für diesen tollen Post! Darüber wird meiner Meinung nach viel zu wenig geschrieben. Bei vielen Blogs hat sich wirklich in der Tat eine Zeitschriftisierung eingeschlichen. Da sieht man (meist) ein High End Produkt, ein paar in Szene gesetzte Fotos und dazu…. ein oberflächlicher kurzer Text. Ich scrolle dann meist gleich runter und siehe da – PR simple. Ich traue dieser Review dann nicht wirklich. Wenn ich gezielt nach einem Produkt suche google ich auch erstmal und nach Möglichkeit freue ich mich dann Reviews bei meinen lieben vertrauensvollen Bloggern zu finden. Sehr schade wie sich das entwickelt hat. PR Sample hin oder her. Wenn ich etwas vorstelle, vertrete ich meine ehrliche Meinung und möchte ein Produkt nicht nur für den Blog „abwickeln“ damit es erledigt ist. Es gibt aber auch Ausnahmen wie ich finde, nicht alle gesponserten Artikel sind so. Einige sind da auch sehr authentisch und man sieht dass sie sich wirklich damit auseinander gesetzt haben.
    Ganz liebe Grüße,
    Jules

    März 29, 2015 at 2:12 pm
    • Replyskincareinspirations

      Also, das Wort „authentisch“ wird in der letzten Zeit ziemlich ausgenutzt. Sind nicht alle Blogger irgendwie authentisch? Man kann ja auch vollkommen authentisch lügen. 🙂 Nein, Spaß bei Seite. Ich will auf keinen Fall negativ wirken. Der Post sollte keineswegs als erhobenen Finger verstanden werden. Es war eher ein Gedanke an mich selbst gerichtet: DU (Pia) bist für Deine Worte verantwortlich, da Du nicht möchtest, dass andere etwas kaufen, was eigentlich nicht gut ist, was aber von Dir als solches dargestellt wurde. Du (Pia) denkst zwei Mal, bis Du ein „Kooperationsangebot“ akzeptierst.

      Diese ganze Nicht-Kennzeichnung ist aber schon etwas nervig. Ich weiß wirklich nicht, was sich die Leute dabei denken. Es ist aber klar, dass es irgendwann mal auffällt und die Unehrlichen diskreditiert werden.
      Doch selbst wenn der Trend in die Zeitschriftisierung übergeht, denke ich, dass die meisten Bloggers durchaus ehrlich sind. Diejenigen, die von teuren Produkten schwärmen, diese dann als ungeöffnet auf Ebay verkaufen, gehören meiner Hoffnung nach zu einer kleinen Minderheit. Und auch das wird eines Tages auffallen.
      Da Menschen doch eher nach schönen Sachen streben, mit Schönheit umgeben sein möchten, wird sich Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit durchsetzen. 🙂

      Zu PR Samples… Hm, Jules. Ich weiß nicht, wie ich das einschätzen kann. Heute liest man keinen Beitrag auf Blogs, wo drunter kein „PR Sample“ steht. Bislang haben mir zwei Firmen Produkte zugeschickt. Nein, drei: Cicé, Teoxane und Christine Niklas. Ob dies meine Meinung zu den Produkten geändert hat? Nein. Inwiefern PR Samples jedoch unsere Meinung verfärben können, hängt von einigen Faktoren ab:

      1) Ziel des Blogs: wenn man damit in erster Linie Gewinne machen will, wird Kritik einem schwerer fallen, als Bloggers „aus Leidenschaft“,
      2) Charaktereigenschaften: wir alle kennen ja Menschen, die nie lügen und Lüge als abscheulich betrachten und welche, denen das egal ist… Dies wird sich auf auf den Internettplatformen widerspiegeln.
      3) Charakterstärke: … aber Clarins ist doch eine so tolle Firma. Zwar mag ich die überperfümierte Creme nicht unbedingt, doch wenn ich das jetzt laut sage, bekomme ich von Clarins nichts mehr zugeschickt… Also sage ich lieber keinen kritischen Satz. Vielleicht beim nächsten Mal dann, um das Gewissen zu beruhigen…
      4) Was noch? Die eigene finanzielle Lage vielleicht? Diejenigen, die sich auf deren Blogs vorgestellten Produkten selbst kaufen können, werden auf Werbungsangebote, die mit einem gewissen Unehrlichkeitspotenzial verbunden sind, weniger anfällig. Werbung, die mit gutem Gewissen getrieben werden kann, wird dann angenommen.

      Das ist jetzt ziemlich lang geworden… :))

      März 30, 2015 at 1:47 pm
  • ReplyConny von A Hemad und a Hos

    Liebe Pia, das ist ein ganz toller Beitrag. Ich habe nicht so viel Erfahrung mit Beauty-Blogs…, weil ich nicht so Viele lese… Eigentlich nur Deinen, Konsumkaiser und Schminktante und bei allen habe ich das Gefühl, man wird objektiv „beraten“. Hab noch einen schönen Sonntag, lieber Gruß – Conny

    März 29, 2015 at 7:21 pm
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Conny, ich freue mich, dass Du auch bei mir das Gefühl hast. Bei Schminktante muss ich unbedingt vorbei schauen! Hab einen tollen Tag!

      März 30, 2015 at 1:48 pm
  • ReplySartrellit

    hallo pia,

    interessantes thema und auch superspannende kommentare dazu! ich persönlich finde pr-samples oder so nicht so schlimm, wenn sie gekennzeichnet sind (was man natürlich nicht bis ins letzte prüfen kann) und ich merke, dass da nicht nur drei oberflächliche zeilen review getippt werden. deshalb genieße ich es auch immer mit vorsicht, wenn ein oder zwei tage nach nem bloggerevent die ersten reviews kommen. das heißt nicht, dass ich der bloggerin lügen unterstelle, aber für mich kann das maximal ein erster eindruck der produkte sein (viele schreiben das dann ja auch dazu). ich mag diese gesponsorten anzeigen dafür nicht so gerne, weil ich dann gefühlt zwanzig mal denselben artikel im dashboard habe. ich versteh aber, dass blogger, die gewissen kommerziellen erfolg haben, sowas machen.

    ich finde auch, dass das ganze wie immer zwei seiten hat: klar hat der blogger eine verantwortung dafür, den blog nach bestem wissen und gewissen zu führen. aber der leser ist ja wohl auch noch ein der vernunft befähigtes individuum und nicht nur passives werbeopfer. zumindest ein stück weit absichern kann man sich, indem man möglichst viele reviews zu einem produkt liest, vielleicht auch auf kommerziell nicht relevanten blogs stöbert….und sich zuletzt natürlich immer fragt: brauche ich das wirklich? ich mein, glaubt ja auch keiner (sollte zumindest nicht!) der fernsehwerbung, dass die 10cm langen wimpern tatsächlich von der beworbenen mascars kommen!

    mir stellt sich das pr-sample-problem nicht, dazu ist mein blog zu klein. ich bin jedoch dazu übergegangen, bei geschminktem nicht mehr vom augenbrauenstift bis zum puder alle produkte mit namen aufzuzählen, weil ich finde, dass das vom wesentlichen ablenkt. man muss nicht jedes produkt 1:1 zu hause haben, um etwas ähnliches schminken zu können (zeigt die nachgeschminkt-aktion ja auch immer wieder). auch verwende ich oft einst limitierte oder mittlerweile ausgelistete produkte. ich seh’s nicht ein, nur aktuelle sachen zu nutzen und zu kaufen und das, wasich schon habe, nicht mehr zu zeigen, weil man keinen mehr dazu animieren kann, es sich ebenfalls zu kaufen.

    lange rede, kurzer sinn: vertrauen in blogger: ja, aber dabei nicht den eigenen verstand als konsument ausblenden.

    April 1, 2015 at 8:28 am
  • Replymaegwin01

    Das ist ein ganz wichtiges Thema, über das ich schon mit meinem Mann (ja, auch beim Beauty-Blog) oft diskutiert hab. Bei der Presse heißt es oft, sie wäre unabhängig, aber inwieweit kann man unabhängig sein, wenn man gesponsort wird. Mein Mann findet, dass Artikel über gesponsorte Produkte immer irgendwie abhängig sind. Ich schreibe auch über gesponsorte Produkte, keine Frage, aber nicht nur, ich möchte überwiegend über selbst Gekauftes schreiben, damit ich noch authentisch bleibe.

    Als Blogger-Anfängerin habe ich nur die „großen“ Blogs gelesen, inzwischen sehe ich einige davon ganz kritisch, weil sie nur Positives berichten. Ich finde es auch nicht authentisch, wenn Leute Veganer-Dasein anpreisen und dann überhaupt keine Rücksicht auf Tierversuche nehmen und alles testen. Ich glaube, so jeder hat seine Blogs, die er mag und denen er vertraut.

    Bezüglich Kaufverhalten hat jeder eine bestimmte Zielgruppe, ich bin 39 und daher glaube ich nicht, dass mein Blog von Teenies gelesen wird, dafür gibt es genügend andere Blogs. Der Verantwortung bin ich mir bewusst, aber mein Kosmetikkaufverhalten halte ich doch noch für relativ normal für eine Kosmetikbloggerin.

    Was ich erschreckend finde, sind die vielen Blogs, die nur mit dem Bloggen anfangen, weil man dann etwas kostenlos bekommt. So viele sind so schlecht und bekommen trotzdem ganz viel. Ich hoffe, dass das jetzt nicht arrogant klingt, aber wenn Produkte wie ein Regenschauer über die Blogosphäre verschüttet werden und viele „schlechte“ Blogs über sie schreiben, hab ich gar keine Lust mich in diese Reihe einzureihen. Ich glaube, viele Firmen sind schon dahinter gekommen, dass es viele Blogger gibt, die über alles gut schreiben.

    Und zu Verlinkungen kann ich nur sagen, dass es Gesetze und Urteile dazu gibt. Jeder der das nicht befolgt, kann verklagt werden. Bei einer Blogger-Veranstaltung hat ein Rechtsanwalt mal zu dem Thema was berichtet. Richtige Kennzeichnung ist eine heikle Sache.

    April 1, 2015 at 1:43 pm
    • ReplyAndrea B.

      Hallo! Wie heißt denn dein Blog? 🙂

      April 2, 2015 at 6:54 pm
    • Replyskincareinspirations

      Hm, ich denke, dass die Blogs, die aus der Idee entstehen, etwas for free zu bekommen, sich auf Dauer nicht durchsetzen werden, da die dabei nötige Motivation, Leidenschaft und Ausdauer fehlen wird. Bei gesponserten Produkten stelle ich mir das so vor, dass wenn ich ein Produkt gut finde, könnte ich es machen. Oder wenn ich es nicht unbedingt nur positiv finde und die negative Seite auch betonen möchte; der Auftraggeber damit einverstanden ist, ginge es auch… Alles ist machbar, wenn dahinter nicht gerade Gier, sondern Vernunft steht!

      April 15, 2015 at 10:32 pm
  • ReplyBambi (@Bambi_12trees)

    Großes und wichtiges Thema, das du da ansprichst. Ich selbst halte mich und mein Kaufverhalten für recht reflektiert, denke aber nicht, dass man sich total frei machen kann (und will) von äußeren Einflüssen, eben grade dann, wenn man netzaffin ist und Blogs quasi als Hobby konsumiert.
    Ich mach mir da aber mehr Sorgen um die jüngeren Generationen, die von dem Youtube-Sternchen „von neben an“ abgeholt werden bevor sie hinterfragen und einen Standpunkt haben und so Werbe-Scheiß unkritisch schlucken. Wenn die Unterhaltung so krass mit Konsum verbunden ist, finde ich das gefährlich und diese vielgelobte Authentizität, die wir ja alle so lieben, geht den Bach runter.

    Mir als Bloggerin, die schon seit fast vier Jahren „dabei“ ist, fällt es immer noch schwer, mich mit dieser ganzen Monetarisierung/Werbung anzufreunden. Ich habe bisher eher Abstand gehalten, denn ich habe es für mich nie ganz klar gekriegt, wie ich damit umgehen kann und will. Ich möchte gar kein Influencer sein (in wie weit man sich das aussucht, wenn man ins netzt publiziert – ob jetzt mit Geld und PR-Samles, oder ohne, sei mal dahingestellt) und meine Internetseite soll keine Werbeplattform sein.

    Lieben Gruß 🙂

    April 1, 2015 at 4:43 pm
    • Replyskincareinspirations

      Es ist schon interessant, Bambi, dass Du nach vier Jahren keine abschließende Antwort auf Deine Frage zur Werbung auf Deinem Blog gefunden hast… Das beschäftigt Dich nach wie vor. Ich denke, so wird es bei mir auch sein. Auf der einen Seite finde ich es nicht verkehrt, PR Samples zu bekommen, da ich die Produkte ja dann nicht selber kaufen muss. Wenn mir dann der Kauf einer Creme für 50€ erspart wird, toll oder? Und da ich von mir selbst weiß, dass ich eine ehrliche Meinung dazu schreiben werde, wo soll das Problem liegen? Auf der anderen Seite müssen mir die Leser das aber nicht glauben und so ist die Glaubwürdigkeit dann um einiges reduziert… Oder nicht? Ich weiß es nicht.

      April 15, 2015 at 10:24 pm
  • Replyshalelyhamburg

    Auch ich schaue mir erst mal Reviews von Bloggern an, wenn ich mich für ein Produkt interessiere. Dann aber auch einige Reviews um vergleichen zu können.
    Was man teilweise für Posts sieht, in denen Krampfhaft versucht wird irgendwelche LInks unterzubringen, ist schon fast traurig.
    Auch ich freue mich sehr, wenn ich Produkte zum Testen zugeschickt bekomme. Wenn es aber auf einem Blog überhand nimmt, wird der/die Blogger/in für mich etwas unglaubwürdig. Und ich finde auch, die Firmen sollten sich hinterfragen. Oft habe ich das Gefühl die Blogger werden nur als Werbeplattform gesehen und ist nicht wirklich eine ehrliche Meinung gefragt oder gewünscht.

    April 2, 2015 at 1:30 am
    • Replyskincareinspirations

      Alles schwierig, Shalely, man kann echt nicht wissen, was ehrlich und was gelogen ist. Außer: INCI lügen nicht. Da kann man bei der Bewertung nicht allzu viel drehen. 🙂

      April 15, 2015 at 10:18 pm
  • ReplyMorphklon

    Ein paar Worte von mir dazu…ich finde es teilweise erschreckend, wie Blogger sich von Firmen ausnutzen lassen, ich nehme jetzt mal als Beispiel Maybelline….gefühlt jeder Blogger, den ich abonniert habe, hat die neue Foundation bekommen und freudig darüber geschrieben, genau das gleiche mit der Mascara. Man sieht doch schon allein daran, dass offensichtlich jeder die gleiche Farbe bei der Foundation zugeschickt bekommen hat, egal ob passend oder nicht, dass die Blogger als reine Werbeplattform genutzt werden. Ich bin ja nun keiner (aus gutem Grund), allerdings würde die Tatsache allein mich schon davon abhalten, eine Review zu schreiben. Blogger sind nun mal die billigste Werbung, ich denke nicht, dass die meisten von euch wissen, was ein Werbespot oder auch nur ein Zeitungsinserat kostet. Da seid ihr um das hundertfache billiger, auch in der Masse und erreicht womöglich noch mehr Menschen als mit klassischer Werbung, bzw. geht das direkt zur Zielgruppe. Gerade da ist es wichtig Verantwortung zu zeigen und kritisch zu sein. Und ja, in Zukunft werden Testimonials (und das seid ihr im Grunde auch) an Bedeutung gewinnen, rein aus Budget Gründen.
    Ich kann nur den Tipp geben, sowas zu hinterfragen, ihr (Blogger) seid meist einfach nur die billigste Werbemaßnahme (sagt jemand, der selbst im Marketing arbeitet, jedoch in einer komplett anderen Branche).

    Natürlich hat der Leser Eigenverantwortung, das sollte man nicht unterschätzen, aber eine Masse positiver unbedachter Reviews haben auch eine Wirkung.

    April 2, 2015 at 7:36 pm
    • Replyskincareinspirations

      …. wenn aber Blogger plötzlich 2.000€ für einen Link oder Produktreview verlangen würde, könnte man überhaupt noch von Ehrlichkeit der Bewertung ausgehen?

      April 15, 2015 at 10:17 pm
      • ReplyMorphklon

        Natürlich nicht, ich sage, dass man sich bewusst sein muss, dass man als Werbeplattform dient und nicht überschwänglich positiv schreibt, nur weil etwas umsonst war. Ich habe den Eindruck, dass sehr viele das so machen und eben das finde ich gefährlich und leichtsinnig.
        Es steht den Firmen natürlich zu, Produkte zum Testen zu versenden, das ist in jeder Branche üblich, allerdings nimmt das im Kosmetikbereich in letzter Zeit fast schon groteske Ausmaße an. Meine Meinung zumindest…

        April 15, 2015 at 11:38 pm
  • ReplyRabea

    Hallo,
    ich bin 41, Nicht-Bloggerin und lese nur wenige Blogs regelmäßig.
    Am liebsten solche wie diesen hier: sachlich, fundiert und eben kein „Fan-Blog“ einer bestimmten Marke, bei dem die Reviews wie aus dem Baukasten aussehen und bloß die Namen der Produkte/ein paar Eigenschaften individuell eingetragen werden, dafür aber nie vergessen wird, einen Link zum Kaufen mit hinein zu setzen.
    Denn mal ehrlich: wenn ich in der Review den Namen eines Produktes habe und dieses auch in Deutschland zu beziehen ist, dann darf mir der Blog auch zutrauen, selbst herauszufinden, wo man es kaufen könnte und muss mir keinen blöden (sorry) Link vor die Nase knallen!
    Sobald mir solche Dinge an einem Blog auffallen, meide ich ihn, VOR ALLEM, wenn es um Gesichtspflege geht. Denn dann vertraue ich den Bloggerinnen auch nicht mehr!
    Viele herzliche Grüße und weiter so!
    Rabea

    April 3, 2015 at 12:50 am
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Rabea, neulich musste ich mir selbst mit der Problematik der Links auseinander setzen, da mir eine seriöse, geschätzte Pflegefirma eine Kooperation im Sinne von Affiliate Links vorgeschlagen hat. Da ich hinter den Produkten 100% stehe, habe ich zugesagt; zu dem Link-Setzen kann ich mir aber nicht aufraffen…. Ich sehe das aber generell so, dass INCI nicht lügen! Man kann nicht etwas predigen und anschließend ein Schritt-Produkt loben, verlinken und zum Kauf Aufrufen. Hm…. Liebe Grüße an Dich!

      April 15, 2015 at 10:15 pm
  • ReplyIncipedia by Shenja

    Irgendwie sehe ich das gar nicht so schlimm mit den Affiliate-Links (nutze die auch, aber extrem selten). Schaue auch einige Youtuber, die das nicht kennzeichnen und unterstütze gern mit einem Kauf eines guten Produkts, immerhin steckt in guten Videos viel Arbeit drin. Schlimmer finde ich eigentlich, wenn etwas Gesponsertes nicht gekennzeichnet wird. Hatte auch schon einige Anfragen bekommen, die ich aber abgelehnt habe aufgrund mangelnder Glaubwürdigkeit 🙂 Und ich denke auch, dass meine Leser sofort merken würden, wenn ich ein schlechtes Produkt loben würde. Schließlich lügen INCIs niemals! 😀

    April 3, 2015 at 3:53 pm
  • Replydivna

    liebe pia! ein sehr wichtiger artikel!
    ich beschäftige mich schon sehr lange mit diesem thema … eigentlich mehr aus „zufall“ weil ich auf meinen lieblingsblogs ein gewisses „schema“ beobachten konnte … reviews zu den immer gleichen firmen (deren müttern, töchtern – kurz ausm konzern) inkl eventbesuchen verziert mit fotots die ihresgleichen (meinen neid natürlich vollkommen einnehmend) suchen!
    und genau das war der knackpunkt … ich frage mich (und das hast du bei jules antwort eben auch erwähnt) ob die blogger tatsächlich auch schlechte kritik abgeben bei pr artikeln?! klar, es ist schmeichelhaft ein produkt zu erhalten (denk ich mir mal :D) aber als leser ist es einfach nur nervig – der dash voll mit dem gleichen produkt (in der gleichen farbe!) und mit dem gleichen gewinnspiel :/
    und dazu gehört aber eben auch der faktor verantwortung dazu – gerade eben den jüngeren leser/innen gegenüber … es wird suggeriert, dass ein „schönes leben“ aus zig high end produkten besteht (die dann aber widerrum nicht selbst bezahlt wurden) …
    ich lese oben genannte blogs zwar noch immer, oder nach wie vor, aber ich bin viel kritischer in der akzeptanz bzw glaubwürdigkeit
    bei kaufentscheidungen google ich auch – klar, aber gekauft wird bei positiven reviews bei selbstgezahlten produkten!
    schönen wochenbeginn!

    April 6, 2015 at 8:39 pm
    • Replyskincareinspirations

      Weiß Du liebe Divna, was ich mache? Als „Beautybloggerin“ möchte ich auf dem Laufenden sein, was diverse Hypes anbelangt. Daher werde ich wohl noch mehr Bloggs im Bloglovin abonnieren. Ich gehe ein mal die Woche die Liste durch, ohne auf die meisten Blogs zu klicken und weiß anhand der Überschriften und Fotos, was los ist… So kann man es auch handhaben und ohne Zeitverschwendung auf dem Laufenden sein. 🙂 Lesen würde ich 90% davon nicht.
      Aber auch die Firmen müssen irgendwann mal die Strategie wechseln: zum einen unterschiedliche Produktfarben an die Bloggers zusenden und zum anderen nicht unbedingt zu exakt derselben Zeit. Denn, wie Du richtig schreibst, das derzeitige Verfahren ist ziemlich dumm, da nervig. Naja, mal schauen, wie das Ganze in ein paar Jahren aussieht. Ich grüße Dich ganz lieb (und Deine Großeltern! :)), Pia

      April 15, 2015 at 10:11 pm
  • ReplySunnivah

    Liebe Pia,
    vielen Dank mal wieder für das Herausarbeiten eines wichtigen, philosophisch anmutenden Themas, das mich auch beschäftigt: das oblatendünne Eis das halben Zweidrittel-Wissens, auf dem ich mich bewege, wenn irgendjemand meine Worte als Ratschläge ansieht.. und ich doch keine Ahnung über ihn habe.. und er sich vielleicht was total Falsches kauft… ^.^
    Für mich stellt sich die Frage des Einflusses weniger im monetären –> Glaubwürdigkeits-Sinne. Ich denke mehr über Inhalte nach, deswegen begrüße ich den Trend zur ‚ Hilfe zur Selbsthilfe‘. Nichts kann ich ja weniger leiden als ‚die Creme ist gut, weil ich sie MAG!‘.. sowas nimmt dank dir und Agata und Shenja ab. Alle, die sich für Hautpflege interessieren, müßen nun mal selbst recherchieren. Ich versuche deswegen alles immer als persönliche Erfahrung zu markieren (hier stand was von Testimonials) und genau anzugeben, zu was für einem Typ ich gehöre (Haar-technisch. Haut-technisch. Farb-technisch. Wimpern-technisch *lol*), dann kann sich jeder selbst fragen: okay, passt das, stimmt das überein, dann kann ich da mal kucken. Ich versuche in jedem einzelnen Beitrag so zu schreiben, daß ich voll dahinter stehen kann, was meine Verantwortung angeht; deswegen vermeide ich auch Fomulierung wie ‚Du‘, ’solltest‘, ‚Must-have‘.. usw. Wäre nämlich in meinen Augen alles Bullshit, solche Aussagen kann ich gar nicht treffen

    Was die Verantwortung von mir als schreibende Person angeht, halte ich es also so: ich fange bei mir an. Klein. Aber darauf habe ich Einfluss. Auf mich. Meine Worte. Die Form der Darstellung. Und kriege trotzdem jedes Mal einen Schreck, wenn ich als ‚Verkaufsargument‘ bezeichnet werde. Oder jemand schreibt, er wartet ab, ‚was ich dazu sage‘. Das schockiert mich nach wie vor.

    Was meinen Blog als Werbeplattform angeht, so gebe ich einer vorherigen Kommentatorin recht; wir sind alle zu billig ^.^ Ich bewerbe freiwillig aktuell nix. Auch aus dem Grund, daß ich weiß, das hochgerechnet die Bezahlung immer zu niedrig wäre.. allein zu Schülerzeitungs-Zeiten kostete eine Anzeige eines lokalen Anbieters für eine Printausgabe (mit 200 Auflagenzahl) mindestens 75€. Das wäre eine One-visit-Werbung, da jeder die Zeitung nur einmal kauft. Pro Artikel müßte also mindestens genauso viel rumkommen, wenn ich ähnliche Klickzahlen habe.. ich schreibe das um zu verdeutlichen: echte Geschäfte kann man mit Blogs nicht machen (die große Masse), weil es zu schlecht bezahlt wird. Deswegen lasse ich das ganz. Und freue mich ehrlich über sporadische PR.Sample, die ich guten Gewissens in der Luft zerreissen kann, wenn ich Lust darauf habe, weil ich nicht professionell auf sie angewiesen bin!

    🙂 Alles Liebe

    Juli 22, 2015 at 12:14 pm
  • ReplyDie Super Twins – meine harsche Kritik | SkinCareInspirations

    […] Was Einige (in den Kommentaren) über Blogger Verantwortung, Glaubwürdigkeit und Ethik denken, könnt Ihr beim Interesse hier nachlesen.  […]

    August 19, 2015 at 2:34 pm
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