Hyaluronsäure – das Feuchtigkeitswunder? (1)

Hyaluronsäure

Vor einigen Wochen haben wir von internen und externen Ursachen der Hautalterung gesprochen (mehr dazu s. hier). Dabei wurden auch Eigenschaften erwähnt, wodurch sich eine alternde Haut auszeichnet:

  • Pigmentstörung (Pigmentflecken),
  • Falten (da Kollagenabbau),
  • Hauterschlaffung (da abnehmende Elastizität),
  • und trockene Haut (da schrittweise reduzierter Wassergehalt) etc.

Da also die Haut mit zunehmendem Alter trockener wird, müssten Wirkstoffe, die für einen erhöhten Wassergehalt in der Haut sorgen, ebenfalls als anti aging genannt werden (zu anti aging Wirkstoffen, s. hier).

Diese Wirkstoffe werden allgemein als Feuchthaltemittel (humectants) bezeichnet (dazu gehören u.a. Glycerin, Urea, AHAs, Propylene Glykol, Polyalkohole und Hyaluronsäure). Sie halten nicht nur das Wasser in der Haut fest, sondern ziehen die Luftfeuchtigkeit zur Haut hin! Da sie aber keine Möglichkeit haben, das Wasser aus der Luft in der Haut zu verschließen, ist die Gefahr groß, dass die Feuchtigkeit  aus der Haut schnell verdunsten wird. Daher soll auf Pflegeprodukte, die viele bzw. hoch konzentrierte Feuchthaltemittel enthalten, immer eine Creme mit okklusiven Wirkstoffen aufgetragen werden (Petrolatum, Silikone, Mineralöl, Pflanzenöle), welche die Haut vor Verdunstung schützen – dazu werde ich bald etwas mehr schreiben.


Heute wollen wir uns allerdings dem angeblichen Königen unter den Fechthaltemitteln bzw. dem Feuchtigkeitswunder widmen: der Hyaluronsäure (INCI: Hyaluronic Acid, Sodium Hyaluronate oder Hydrolyzed Sodium Hyaluronate (falls die HA in Fragmente zerlegt wird). 

Seit einigen Jahren gehört Hyaluronsäure (Hyaluronan, HA) zu Inhaltsstoffen, mit welchen sich Pflegeprodukte gerne auf der Verpackung schmucken. Inzwischen wird noch kaum eine Feuchtigkeitscreme ohne HA hergestellt. Ist der Hype gerechtfertigt? Haben HA tatsächlich eine so wunderbare Wirkung auf unsere Haut? Wurde die Wirkung durch wissenschaftliche Studien bestätigt?

Eine gute Einführung in die Thematik fand ich in einem Aufsatz „Hyaluronic acid: A key molecule in skin aging“, der in 2012 in der Fachzeitschrift „Dermato-Endocrinology“ veröffentlicht wurde (Quelle). Interessierte unter Euch finden dort nicht nur ausführliche Informationen zur HA, sondern auch einen Verweis auf viele Studien, die die Wirkungen von HA bislang bestätigt haben.

Gaehn_INCI

Ja, ja, ich weiß, dass Ihr das Ganze nur bedingt lesen wollt und lieber sofort zu den tollsten HA-Produkten rüber gehen würdet. Doch wir wollen ja bewusste Konsumenten werden, sich auf eigene informierte Meinung (Wissen) beim Kauf von Pflegeprodukten verlassen und den Kosmetiketiketten nur bedingt Glauben schenken, nicht wahr? Also, nehmt Ihr Euch bitte eine Tasse Tee oder Kaffee und lese das ganze Zeug weiter. Es wird spannend, ich schwöre! 🙂 Falls jemand dennoch nur an einer kurzen Zusammenfassung interessiert ist, werde ich eine solche im nächsten Blogpost anbieten. 


Was ist eigentlich Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure (Glycosaminglykan = GAG) ist ein vom Körper produziertes Polysacharid, das für die Wassermenge in der Haut (mit) zuständig ist, da es eine einzigartige Fähigkeit besitzt, dort große Menge an Wasser zu binden. HA liegt zwischen Epidermis und Dermis (extrazelluläre Matrix) als Teil von Bindegewebe (ein Bild zum Hautaufbau findet Ihr hier) und bildet dort eine gelartige Substanz. Von der Menge dieser Substanz hängt in einer entscheidenden Art und Weise der Wassergehalt (Hautfeuchtigkeit) in der Dermis und in dem lebendigen Teil von Epidermis ab. Dabei hat HA eine schwammartige Struktur; die Säuren sehen wie kleine Schwämmchen aus, die das Wasser aufsaugen (HA kann Wasser bis zum 1000-fachen des eigenen Gewichtes speichern). Hyaluronsäure kann somit als Wassermagnet bezeichnet werden.

Mit Alter sinkt die Menge von #Hyaluronsäure und die Wasserbindungskapazität der Haut. Click To Tweet

Bedauerlicherweise sinkt mit Alter auch die Menge von HA in der Haut. Da der natürliche Feuchthaltefaktor seine wichtige Rolle mit zunehmenden Schwierigkeiten erfüllt, lässt auch die Wasserbindungskapazität der Haut nach. Der Prozess betrifft zwar eher die Epidermis als die Dermis, doch letztendlich sind beide Hautschichten von dem Feuchtigkeitsverlust betroffen, und zwar mit folgenden Konsequenzen:

  • Dehydrierung,
  • Hautatrophie,
  • Elastizitätsverlust.

Die Reduktion von HA erfolgt jedoch nicht nur aufgrund innerer Alterungsprozesse, sondern wird ebenfalls

  • durch freie Radikale (zu freien Radikalen s. hier) oder
  • direkt durch UV-Strahlen verursacht!

Die gute Nachricht lautet somit, dass wir nicht nur den von uns unabhängigen Alterungsprozessen ausgeliefert sind, sondern  dem Verlust an Hautfeuchtigkeit entgegenwirken können! trockene Haut-jpg


Das größte Problem mit der HA ist die Penetrationsfrage:

Ist HA überhaupt in der Lage, tief in die Dermis einzudringen? Die Penetrationsfähigkeit von HA hängt von zwei Faktoren ab:

1)  von dem molekularen Gewicht der in einem Serum eingesetzten HA

2)  von Trägesystemen, die der HA verhelfen, in die Haut einzudringen.


Die Frage Nr. 1 lautet: Welches HA-Molekulargewicht dringt in die Dermis ein?

Im Allgemeinen wird es zwischen niedrig- und hochmolekularen HA-Arten unterschieden. Generell geht man davon aus, dass die hochmolekulare HA aufgrund ihrer Größe nicht in der Lage ist, die Haut zu penetrieren; während die niedrigmolekulare HA bis in die Dermis eindringen kann. Dies könnte uns zum Schluß verleiten, dass nur Pflegeprodukten mit niedrigmolekularer HA für unsere Haut von Bedeutung sind. So einfach ist das leider aber nicht. 🙂

Zunächst einmal gibt es nicht „die“ niedrig- bzw. „die“ hochmolekulare HA, sondern eine breite Palette von unterschiedlichen Molekulargewichten. Diese werden in kDA (atomare Masseneinheit // kDa = Kilodalton; 1 kDa = 1000 Da = Dalton) gemessen. In Pflegeprodukten werden folglich HA-Moleküle mit einer Masse von 20, 50, 130, 2000 kDA etc. verwendet. Wo liegt die Grenze zwischen niedrig und hoch? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage fand ich nicht.

Was allerdings bewiesen wurde ist, dass niedrigmolekulare HA mit einer Masse von 50 und 130 kDA besser in die Haut eindringt als HA-Moleküle, die eine höhere Masse aufweisen.

Nun, wir wollen dafür Beweise, oder? Hier sind einige davon:

In einer in 2011 veröffentlichten Studie wurde eine 0,1%-HA Creme mit unterschiedlichen Molekulargrößen unter einem Auge von 60 Frauen aufgetragen. Unter dem anderen Auge wurde ein Placebo benutzt. Nach zwei Monaten hat sich sowohl der Feuchtigkeitsgehalt als auch die Hautelastizität unter dem mit HA behandelten Auge verbessert. Dennoch weist die Studie darauf hin, dass die besten Resultate durch die niedrigste Moleküle erreicht wurden, und zwar die Größen: 50 und 130 kDa (Quelle).

In 2014 hat ein japanischer Dermatologe ein Resultat seines Experiments veröffentlicht, in dem ein 2% HA-Gel mit 50 bis 110 kDA von 10 Freiwilligen im Durchschnittsalter von 73 Jahren zwei Mal am Tag auf den Nackenbereich appliziert wurde. Nach zwei Wochen konnte eine signifikante Verbesserung der Haut, u.a. die Reduktion der Faltentiefe, festgestellt werden (Quelle). 

—-> Die kleinsten HA-Molekülen von 20 kDa sind nach dem heutigen Wissensstand nicht empfehlenswert, da da einige Studien auf deren entzündungsfördernde Wirkung hindeuten (Quelle). Weitere Forschung ist hier jedenfalls unabdingbar.

Hyaluronsäure – Zwischenfazit

Am besten für unsere Haut wären HA-Seren, in denen die HA mit Molekulargewicht von 50 und 130kDa eingesetzt wurde. Wenn also ein Hersteller behauptet, niedrigmolekulare HA verwendet zu haben, stellt sich die Frage, ob er dazu nicht etwa 300 kDa zählt, da es immerhin kleiner als 2000kDA ist… Findet man diese Angabe nicht auf der Produktverpackung bzw. Homepage des Herstellers, kommt man nicht drum herum, das Kundenservice anzuschreiben. 


Hydraluron_Schamm


Die Frage Nr. 2 lautet: Welche Trägesysteme wurden in einem HA-Serum/einer -Creme eingesetzt ?

Außer der Frage nach Molekulargrößen, stellt sich beim Kauf von HA-Seren die Frage nach den dort verwendeten Trägesystemen. Inzwischen gibt es nämlich Methoden, die die Penetration von HA in die Dermis hinein vereinfachen bzw. erst ermöglichen. Eine dieser Methoden heißt Nanodispersion. In einem in 2014 in Molecular Pharmaceutics veröffentlichen Aufsatz wurde darauf hingewiesen, dass die künftige Forschung über transdermale Penetration von HA  hoch wahrscheinlich eben der Nanodispersion gewidmet wird (Quelle).

Eine weitere Studie von 2014 zeigte, dass SPACE-peptide als Trägesysteme für hochmolekulare (200-325kDa) HA dienen könnten. Peptide haben eine bessere Penetrationsfähigkeit und können bei der Penetration von HA helfen, indem sie die HA in sich einschließen (encapsulate). In einem Experiment an Mäusen wurde dadurch eine 5-fache Verstärkung/Verbesserung der Penetration festgestellt (Quelle).

In einer anderen Studie von 2012 wurde eine signifikante Erhöhung der Penetration von HA durch eine Verbindung von HA mit Wachstumshormonen (INCI: sh-Polypeptide-7) gezeigt (Quellen hier, hier und hier). (Beide Inhaltsstoffe: HA und Human Growth Hormon wurden z.B. in einem Produkt von 3LAB, der “Perfect BB Cream SPF 40”, eingesetzt (schau hier)).


Hyaluronsäure – Zwischenfazit II

Hochmolekulare HA kann in Verbindung mit geeigneten Trägesystemen ebenfalls in die Dermis eindringen. Das würde bedeuten, dass wir nicht darauf achten müssen, dass ein Serum nur niedrigmolekulare HA einsetzt, sobald es sich um ein modernes Trägesysteme handelt, dass die Moleküle tief in die Haut transportieren. Bam. Dennoch handelt es sich dabei um hoch moderne Technologien, die den Kosmetikfirmen  wahrscheinlich erst in einigen Jahren zur Verfügung gestellt werden.

Da die Trägesysteme an sich noch eine Menge weiterer Recherchen benötigen, können wir getrost den theoretischen Teil dabei belassen, dass wir uns in erster Linie auf Seren konzentrieren wollen, die auf niedrigmolekularer HA (bis 150 kDa) basieren.


Das heißt aber nicht, dass hochmolekulare HA in der Pflege für unsere Haut unbedeutsam ist!

Eher hängt es davon ab, was wir erreichen wollen. Zwei Wirkungen werden der von außen hinzugefügten HA zugeschrieben:

  • die Feuchtigkeit in der Epidermis (der äußersten Hautschicht) zu erhöhen
  • die Elastizität der Haut und Wassergehalt in der Dermis der Haut zu erhöhen.

Falls man der Hautelastizität etwas verhelfen möchte, kommt man an der Penetrationsfrage (niedrigmolekulare HA, entsprechende Penetrationssysteme) nicht vorbei. Wenn es aber nur um den Feuchtigkeitsgehalt in der Epidermis geht – wodurch die Haut plumper aussieht und feine Fältchen weniger sichtbar werden –, sind auch hochmolekulare HA-Seren von Interesse. Denn solange das Wasser in der Epidermis nicht von der Dermis sondern aus der Luft herangezogen wird, profitiert das Erscheinen unserer Haut auch von hochmolekularer HA.

Seren, die in erster Linie auf hochmolekularer HA basieren, könnte man als Filler bezeichnen – je nach Technologie ist der Aufpolsterungseffekt nach 4 bis 12 Stunden vorbei.

Klar, sind wir alle an einer plump aussehenden Haut interessiert und insofern auch hochmolekulare HA gerne in unserem Badezimmer in Empfang nähmen. Sprechen wir allerdings von anti aging Wirkstoffen, beziehen wir uns auf dauerhafte Resultate. Filler, die die Haut kurzfristig aufpolsternd erscheinen lassen, haben eine ästhetische, dennoch keine anti aging Wirkung. Im Sinne von anti aging sind niedrigmolekulare HA-Seren von größerer Bedeutung. Die meisten HA Seren und Cremes verbinden allerdings beide – niedrig- und hochmolekulare HA-Varianten. Und das scheint derzeit eine gute Lösung zu sein.

Am Rande…

Da immer mehr Menschen jünger aussehen möchten, boomt auch die Kosmetikindustrie und dementsprechend (erwünscheterweise) auch die Forschung an Wirkung von kosmetischen Inhaltsstoffen. Wie werden somit in den nächsten Jahren noch von vielen weiteren Forschungsansätzen hören, in denen die Penetrationsfähigkeit von HA getestet wurde, und welche nicht nur Trägerstysteme im Fokus der Analyse haben. In einer Studie von 2013 wurde z.B. ein Unterschied in der Wirkungsweise zwischen linearen und vernetzten (cross-linking) HA festgestellt, wobei die vernetzten HA eine bessere Penetration erreicht haben (Quelle). Der Beitrag wird somit regelmäßig um neue Informationen erweitert.


Die neueste Forschung geht auch in die Richtung, zu schauen, ob es Wirkstoffe gibt, die extern appliziert die Produktion von HA im Körper erhöhen könnten. Ein davon ist Glucosamine bzw. N-Acetyl-Glucosamine (der auch ein Baustein von HA ist). Studien, die diese Wirkung bislang bestätigt haben, findet ihr hier, (wird ergänzt).


Nachdem wir den Inhaltsstoff theoretisch behandelt haben, kommen wir zum Schluß zu einem praktischen Problem:

  • Worauf resultiert der Preisunterschied zwischen einem HA-Serum von Balea für 5€ und einem von Klotz Lab für ca. 200€?
  • Mit anderen Worten: gibt es einen Unterschied zwischen günstigen und teuren HA-Produkten und
  • welche von den HA-Seren auf dem Markt sind derzeit empfehlenswert?

Um diese Frage zu beantworten, musste ich zunächst einmal herausfinden, durch welche Molekülgrößen sich die in den einzelnen HA-Seren verwendete HA auszeichnet. Zu diesem Zweck habe ich das Kundenservice von sieben Kosmetikfirmen angeschrieben, die sehr hohe Anspruche an ihre HA-Seren (Art und eingesetzte Menge) stellen.

Da der Beitrag sonst viel zu lange wäre, schauen wir uns die oben erwähnten Ansprüche, meine Fragen an das Kundenservice von sieben Kosmetikherstellern und deren Antwort in den kommenden Beiträgen an. Ich werde Euch dann auch meine persönliche Empfehlung an HA-Seren aussprechen.

  • Balea (Hyaluron Booster)
  • Christine Niklas (Hyaluron Sculptor)
  • Eucerin (Hyaluron Filler)
  • IndeedLabs (Hydraluron)
  • Teoxane (RHA Serum)
  • Klotz Labs (zumindest drei untersch. Produkte, z.B. Hyaluron Booster)
  • M. Asam (Hyaluron Serum)

Wie versprochen, finden die Ungeduldigen in diesem Blogpost (klick) eine Zusammenfassung des Obigen.

Falls es jemand dennoch gelesen hat, würde ich mich über Eure Kommentare sehr freuen. Kritikpunkte werde ich mir gründlich überlegen. Lobworte werde ich hingegen sofort aufsaugen – wie ein Schwamm, selbstverständlich! 🙂


Links weiteren HA-Beiträgen:

  • Hyaluronsäure-Seren – Klotz Labs, Asam, Teoxane (hier)
  • Hyaluronsäure-Seren – Balea, Christine Niklas, Eucerin, IndeedLabs (hier)

Die hier verwendeten Fotos, außer denen mit meiner Signatur, wurden von der Homepage http://pixabay.com heruntergeladen.

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30 Comments

  • ReplyAnonymous

    Hallo an die – wie ich finde – derzeit am besten informierte Beauty-Bloggerin,

    und vielen Dank für die tollen Posts, die ich seit einiger Zeit mit großem Interesse lese. Hier hat sich jemand wirklich Mühe gemacht und einen Beitrag zur Aufklärung verschiedenster Mythen in Sachen Kosmetik und deren Wirksamkeit geleistet.

    Ich bin gespannt auf Weiteres und grüße herzlich.

    S.P.

    November 16, 2014 at 1:05 pm
    • Replybeautyjungle

      Aber Agata bei Magimania liest du auch, oder?

      November 16, 2014 at 1:26 pm
    • Replyskincareinspirations

      Hallo S.P.,
      hab herzlichen Dank für Deine netten Worte. Ich mache diese Arbeit für Euch aber auch für mich, da ich während der Recherchen viel lerne und neue Zusammenhänge entdecke. Beiträge wie dieser werden auch regelmäßig erweitert und ergäntzt – bis das Ganze in sagen wir mal 10, 20 Jahren neu geschrieben werden muss, weil die derzeitigen Studienergebnisse durch neue widerlegt werden. 🙂 Ich hoffe, dass ich den Blog in 20 Jahren noch führen werde und dass Du die Beiträge dann auch noch lesen wirst. Das wäre wunderbar! 🙂

      Ich danke Dir vielmals für die Vermittlung des Eindrucks, dass ich das Ganze nicht nur “fürs Internet”, sondern für echt interessierte Menschen schreibe. Liebe Sonntagsgrüße, Pia

      November 16, 2014 at 1:41 pm
  • Replybeautyjungle

    Seeeehr viele Informationen zusammen getragen, vielen Dank für diese Arbeit! Ich werde mir erstmal die Links zu Gemüte führen 🙂
    Ich hatte bisher noch keine signifikante Verbesserung mit Produkten, die mehr Hyaluron einsetzen, habe aber auch nie hinterfragt, wie die Molekularzahl ist oder welche Transportmittel helfen. Zu Unrecht!

    November 16, 2014 at 1:25 pm
    • Replyskincareinspirations

      Hallo Victoria,
      danke für Deinen Kommentar! 🙂 Es ist halt wie oben beschrieben so, dass jedes zweite Beaute-Produt Hyaluronsäure in der Beschreibung drin hat. Das ist für den Inhaltsstoff sehr schade, denn viele können den Eindruck gewinnen, dass er eigentlich keine Wirkung hat. Doch wenn da Riesenmoleküle in einer geringen Dosis eingesetzt werden, dann macht es in der Tat nicht viel. 🙂
      Aber es ist schon mühsam, jeden Hersteller fragen zu müssen, welche HA eingesetzt wurde. Und wie Du in den zwei kommenden Beiträgen erfahren wirst, sind das nicht alle, die das zugeben wollen!
      Ich grüße Dich herzlich. Habe einen ruhigen Sonntag!

      November 16, 2014 at 1:46 pm
  • Reply[email protected]

    Liebe Pia,
    Danke für deinen lehrreichen und gründlich recherchierten Artikel! Finde es toll und spannend, dass du den HA-Hype und dessen wissenschaftliche Hintergründe mal genauer unter die Lupe nimmst und uns an deinen Erkenntnissen teilhaben lässt :). Bin schon gespannt auf den nächsten Teil und vor allem deine Meinung zu den verschiedenen HA-Seren von Eucerin, Teoxane und Co.!
    Hab einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße,
    Philipp

    November 16, 2014 at 12:55 pm
    • Replyskincareinspirations

      Danke, Philipp. 🙂 Habe mir neulich Deinen Bericht zu Idealia durchgelesen; muss da drunter aber noch einen netten Gruß da lassen!
      Wir lesen uns! :))

      November 16, 2014 at 1:42 pm
      • Reply[email protected]

        Na dann bin ich mal gespannt und lasse mich überraschen :).

        November 16, 2014 at 2:18 pm
  • Replyshalelyhamburg

    Mir schwirrt etwas der Kopf, aber auf jeden Fall vielen vielen Dank für den Ausführlichen Post und die ganze Arbeit, die du dir immer machst.
    Liebe Grüße

    November 17, 2014 at 5:16 am
    • Replyskincareinspirations

      Danke Shalely! Ich freue mich immer, wenn jemand die längeren Texte liest. 🙂

      November 17, 2014 at 11:22 am
  • ReplyFanny

    Wahnsinn, wie ausführlich du immer berichtest! Ich gestehe, ich bin für vieles zu faul um es richtig zu studiren, aber lesen tue ich alles (und behalte hoffentlich auch noch ein bisschen was davon zurück :-D) Bin schon soooo gespannt auf deine Empfehlungen! LG Fanny

    November 17, 2014 at 9:38 pm
  • ReplyGaby Mayr

    Danke für deinen lieben Kommentar bei mir, freut mich, dass du mich für jünger hältst, liegt vielleicht auch an der Pflege. Du schreibst ja wirklich ausführlich über das HA, ein Thema das mir sehr interessiert. In meinem Alter ist dieses Thema nicht unwichtig. Bin auch schon gespannt auf die Empfehlungen.
    Du hast auf jeden Fall eine neue Leserin bekommen.
    Ganz liebe Grüße
    Gaby
    Stylish-Salat

    November 21, 2014 at 8:30 am
    • Replyskincareinspirations

      Liebe Gaby, das kann ich jetzt natürlich nicht einfach so stehen lassen… welche Pflege verwendest Du denn? Könntest Du darüber kurz berichten? Sonnenschutz? Retinol?
      Oder gibt es auf Deinem Blog ein Beitrag dazu?? Danke! Habe ein schönes, sonniges WE! 🙂

      November 21, 2014 at 10:33 am
  • ReplyJules

    Liebe Pia, ganz lieben Dank für diesen tollen und informativen Bericht.
    Mit den Werten von Hyaluronsäure habe ich mich bislang noch nicht auseinander gesetzt. Lediglich mein i+m Serum enthält ein wenig Hyaluron, sonst habe ich wirklich noch nie darauf geachtet bzw. mir extra ein Produkt mit HA gekauft 🙂 Ich bin schon gespannt was die Kosmetikfirmen geantwortet haben und deine Empfehlungen zu lesen. Lg Jules

    November 23, 2014 at 5:17 pm
    • Replyskincareinspirations

      Das Thema ist sehr komplex. Es kann sein, dass ich hier in einiger Zeit einiges umschreiben muss. Sicherlich kommen hier ab und zu Nachträge, wenn sich die Wissenslage ändert.

      November 23, 2014 at 10:40 pm
  • ReplyHyaluronsäure-Seren – Klotz Labs, Asam, Teoxane | SkinCareInspirations

    […] Hyaluronsäure – das Feuchtigkeitswunder (hier) […]

    December 4, 2014 at 3:10 pm
  • ReplyHyaluronsäure-Seren – Balea, Christine Niklas, Eucerin, IndeedLabs | SkinCareInspirations

    […] Hyaluronsäure – das Feuchtigkeitswunder (hier) […]

    December 4, 2014 at 3:37 pm
  • ReplyRetinoide: Retinsäure, Retinol, Retinal | SkinCareInspirations

    […] Übrigens habe ich zwei Studien gefunden, in denen ein Synergie-Effekt zwischen Retinaldehyde (0,05%) und Hyaluronsäure (0,2%-1%; medium size (50’000–400’000 Da/ = 50-400 kDa)) nachgewiesen wurde (hier und hier). Die Kombination von beiden hat zu einer erhöhten Kollagenproduktion in der Dermis geführt als dies die einzelnen Inhaltsstoffen alleine schaffen konnten! (Mehr zu: Hyaluronsäure – das Feuchtigkeitswunder – s. hier). […]

    December 26, 2014 at 10:52 am
  • ReplyRetinoide – Zusammenfassung | SkinCareInspirations

    […] Ein Beitrag zur Hyaluronsäure – dem Feuchtigkeitswunder – ist hier nachzulesen. […]

    December 28, 2014 at 12:39 pm
  • ReplyDie Welt der Inhaltsstoffe – Hyaluronsäure | Incipedia

    […] | Skincareinspirations | […]

    January 18, 2015 at 2:33 pm
  • Replyulli ks

    Liebe Pia!

    Endlich, endlich nehme ich mir die Zeit, mich vernünftig einzulesen und auch zu kommentieren!
    Ich sage schon mal in aller Kürze Danke dafür!
    Es ist ja wirklich der reine Wahnsinn, mit welchem Aufwand du deine Recherche betreibst und welches Wissen du dir schon angeeignet hast. Man merkt in jedem Fall sofort, dass du es gewohnt bist, wissenschaftlich zu arbeiten!

    Lieben Gruß,
    ulli ks

    April 10, 2015 at 10:33 pm
  • ReplyHyaluronsäure – meine Drogeriealternative für trockene Haut | Teddyelfes Chaos

    […] Hyaluronsäure, das Feuchtigkeitswunder? – Skincareinspirations […]

    May 2, 2015 at 10:01 am
  • ReplyFalten aufpolstern? Feuchtigkeitsbooster von Paula’s Choice und Christine Niklas | SkinCareInspirations

    […] basieren. Zur Wirkung von Hyaluronsäure haben wir im Dezember ausführlich gesprochen (klick). Sowohl der Paula’s Choice (PC) Resist Hyaluronic Acid Booster** als auch das Christine […]

    July 10, 2015 at 9:56 pm
  • ReplyKIEHL’s – Hydro-Plumping Re-Texturizing Serum Concentrate / Review | SkinCareInspirations

    […] davon aus, dass es das Wasser in der Epidermis noch besser bindet als ein anderer Humectant – Hylauronsäure (Quelle*). Falls Ihr bislang kein sichtbares Plumping-Ergebnis mit Hyaluron-Seren erreicht habt, […]

    August 30, 2015 at 10:07 am
  • ReplyVitamin C in Hautpflege (1): Faltenreduzierung und Pigmentfleckenaufhellung, bitte! | SkinCareInspirations

    […] wir Hyaluronsäure (klick) sowie Retinoide (klick) ausführlich besprochen haben, bietet sich an, die Reihe über anti aging […]

    October 16, 2015 at 2:54 pm
  • ReplyUlrike

    Hi, da ich mich so langsam durch deinen Blog lese, kommentiere ich mal auf diesen älteren Artikel: hast du folgendes Produkt schon einmal ausprobiert: http://www.amazon.de/Rohto-Hadalabo-Gokujyn-Hyaluronic-Lotion/dp/B00BSNBO9O/ref=pd_bia_nav_t_1?ie=UTF8&refRID=0RZGJVVBE7GKD4QM54T0
    ??

    February 8, 2016 at 11:15 pm
    • Replyskincareinspirations

      Nein, habe ich nicht und weiß nicht, was drin ist – außer Hyaluron! 🙂

      February 9, 2016 at 11:03 pm
  • ReplyHilfe ich gehe auf die 30 zu! | Teddyelfes Welt

    […] Ein Artikel zur Hyaluronsäure von Pia […]

    May 5, 2016 at 4:44 pm
  • ReplySchlaumeierleela: Hautaufbau Teil 3 -Hauttypen, Poren, Kollagen, Hyaluronsäure und Keratin – TotalÜberbewertet

    […] super ausführlichen und deutlich genaueren Post zum Thema Hyaluronsäure findet ihr bei Skincareinspirations. Bei Incipedia findet ihr ein übersichtliches, erklärendes […]

    August 5, 2016 at 6:34 pm
  • ReplySkincare Inspirations - Hyaluronsäure in Hautpflege – Zusammenfassung (2) - Skincare Inspirations

    […] die deutlich empfehlenswerter als diese kurze Zusammenfassung ist, findet Ihr in diesem Blogpost (klick). Die Zusammenfassung halte ich getrennt, da Ihr es vielleicht im Laufe der Zeit als sozusagen […]

    November 5, 2016 at 9:53 pm
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